Digitalisierung auf dem Land

12.09.2026

ILE.Digital

Im Rahmen des Projektes werden verschiedene Funktionen eines Dorfplatzes als soziales und wirtschaftliches Zentrum auf einer Online-Plattform nachgebildet. Diese wirbt für die Region Ilzer Land, bestehend aus zwölf Gemeinden im Bayrischen Wald, und trägt dazu bei, verschiedene Standortnachteile des Ilzer Lands als ländlicher Raum auszugleichen. Zentrales Instrument der Plattform ist ein umfangreiches Online-Verwaltungssystem für Vereine, durch das diese in ihrer Arbeit unterstützt werden. Zudem werden Informationen vor allem rund um das Thema Ehrenamt sowie zu Mobilität und Nahversorgung auf regionaler Ebene zusammengeführt. Dies ist nicht zuletzt aufgrund der höheren Reichweite effizienter und effektiver ist als ein Nebeneinander vieler lokaler Einzellösungen. Indem die Plattform auf regionale Nahversorger und deren Lieferangebote hinweist, werden zudem die regionalen Wirtschaftskreisläufe und die regionale Wertschöpfung gestärkt. Ergänzend hierzu finden sich auf der Plattform zudem Informationen aus den Kommunalverwaltungen, zu Veranstaltungen in der Region, zu örtlichen Firmen einschließlich Job- und Praktikumsbörsen sowie zu Bildungs- und Immobilienangeboten und zur Gesundheitsversorgung im Ilzer Land.

Digitalisierung auf dem Land

12.09.2026

Die VoluMap

In diesem Projekt steht eine App für Spontanlösungen und spontane Helfer im Vordergrund. 'Volu' ist die Ableitung von Volunteer (= Freiwillige) und 'Map' steht für die kartengebundene Darstellung von Maßnahmen oder Projekten, für die akut Freiwillige benötigt und gesucht werden. Neben der Aktivierung von professionellen Organisationen und ehrenamtlich aufgestellten Hilfsorganisationen kann auch eine Einbindung sogenannter freier und ungebundener Helferinnen und Helfer erfolgen. Dadurch können auch Zielgruppen, die sich nicht langfristig binden wollen (z.B. junge Menschen) für ehrenamtliches Engagement für kurze Zeiträume bzw. einzelne Projekte gewonnen werden. Die Zielgruppe des Projekts stellen Spontanhelferinnen und -helfer dar. Darunter fallen in erster Linie die jüngeren Generationen. Generell ist die App ebenfalls für Menschen mit Behinderung sowie ältere Menschen ausgelegt. Eine Stärkung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements wird zukukunftsfähig gestaltet. Zum Projektkonsortium zählen: DRK, Malteser, Die Johanniter, Stadtsportverband, Bürgerstiftung Gütersloh, SV Avenwedde, Die Tafel, Stadtbibliothek, Die Morgenmacher (Jugendliche, die sich für die Digitalisierung begeistern und einbringen), AK Digitalisierung (Politik), Stadt Gütersloh: Ehrenamtskoordinatorin, Integrationsbeauftragter, Jugendparlament, Seniorenbeirat, Behindertenbeirat.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

Das Wunderkammerschiff – Kulturelle Bildung von und für Kinder

Sammlungen sind bedeutende, kostbare, wertvolle Zusammenstellungen von mehreren Einzelobjekten (z.B. von Gemälden, Münzen, Waffen usw.). Der inhaltliche Fokus des Projektes beschäftigt sich mit der Frage, welche Bedeutung 'Sammlungen' im Wandel der Zeit haben und was sie über die Menschen und ihre Zeitepochen aussagen. Als anschauliches Beispiel dient das Wunderkammerschiff, auf dem eine Sammlung aus Renaissance- und Barockobjekten der Stiftung Olbricht und des Bode Museums zu finden ist. Das Wunderkammerschiff bildet den Auftakt einer Projektwoche, in der Kinder aus Projektpartnerschulen in Begleitung einer Künstlerin oder eines Künstlers und Lehrkräften das Sammelsurium des Schiffes aus historischen Wunderkammerexponaten und persönlichen Gegenständen vor anderen Grundschulklassen präsentieren. Die Besucherklassen bringen eigene Objekte mit, um diese vorzustellen und sich in unterschiedlichen Workshop-Formaten dem Thema des Sammelns vor Ort zuwidmen. Hierbei starten sie u.a. Streifzüge durch ihren Ort und befragen Anwohnende zu ihren Sammlungen. Die Projektergebnisse werden mit unterschiedlichen, künstlerischen Methoden (bspw. Fotografie, Zeichnung, Collage) dokumentiert. Alle Teilnehmenden suchen nach einem kulturell interessanten Präsentationsort (z. B. Stadtarchiv, Heimatmuseum oder einer Sammlung im Hinterzimmer), an dem sie ihre Sammlungen präsentieren und als Ort des kulturellen Austauschs ggf. auch langfristig etablieren und weiterentwickeln können. Alle Beteiligten erlangen nicht nur umfangreiches Wissen rund um das Thema der Wunderkammer - die Spurensuche ist zugleich auch eine Suche nach Identität und fördert durch die Einbeziehung unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure den Austausch und die Vernetzung.

Digitalisierung auf dem Land

12.09.2026

Hütti macht mobil

In diesem Projekt wird eine digitale Plattform für ein bedarfsgesteuertes, routen- und auslastungsoptimiertes ganzheitliches Mobilitätsangebot bereitgestellt. Die Zielgruppe des Projekts stellen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Touristinnen und Touristen dar. Ein wichtiger Aspekt bei der Verbesserung der Mobilitätsangebote sind die spezifischen Anforderungen an eine sichere Beförderung aus Sicht der Einwohnerinnen und Einwohner, vor allem bei der Integration von Beförderungsoptionen auf privater Basis. Schrittweise werden alle in der Region verfügbaren Mobilitätsoptionen (z.B. Mitfahrgelegenheiten, eCar- und eBikesharing, Bürgerbusse, eDörpsmobil, ÖPNV) in diese Plattform integriert um die Nutzung der bestehenden Mobilitätsangebote in der Region zu verbessern. Langfristig wird ein bedarfsgesteuertes, routen- und auslastungsoptimiertes ganzheitliches Mobilitätsangebot geschaffen. In Zukunft werden sowohl die Gebietskulisse deutlich erweitert als auch Taxiunternehmen und ggf. weitere Mobilitätsangebote in das Portal integriert werden.

Digitalisierung auf dem Land

12.09.2026

IoT-Pilot

Das 'Internet der Dinge' (engl.: Internet of Things, IoT), d. h. die Vernetzung von Geräten über das Internet, liegt vielen neuen Anwendungsideen und Geschäftsmodelle zugrunde, die die digitale Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft vorantreiben. Unternehmen in ländlichen Räumen können das Potential dieser Technologie jedoch meist nur eingeschränkt nutzen, da vor Ort oft nur wenig entsprechend geschulte Fachkräfte verfügbar sind. Zusammen mit Partnern aus der Region wird daher im Rahmen des Projekts auf dem Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier eine Plattform für Rapid-Prototyping, d. h. für die schnelle Entwicklung von konkreten IoT-Anwendungen, entwickelt und erprobt. Ergänzend dazu wird ein entsprechendes Weiterbildungskonzept für Selbstlerner erstellt. Mithilfe der grafischen Entwicklungsumgebung können auch Fachkräfte ohne tiefgehende Programmierkenntnisse eigene Ideen zum 'Internet der Dinge' umzusetzen. Es entstehen mehrere Demonstratoren, die sich in ihrer Funktion an den Bedarfen mittelständischer Unternehmen aus verschiedenen Branchen orientieren. Zudem werden Funktionen zur Erfassung, Aufbereitung und Analyse von Daten implementiert, die ebenfalls über einfach zu handhabende grafische Programmierbausteine genutzt werden können.

Digitalisierung auf dem Land

12.09.2026

Verein 3.0

In diesem Projekt wird eine interaktive Lern-, Beratungs- und Vernetzungsplattform für Vereine aufgebaut. Über diese wird den Vereinsmitgliedern professionelles Know-how für die tägliche Vereinsarbeit und ein spezielles Webinar-Angebot sowie ein virtueller Austauschraum zur Verfügung gestellt. Die Zielgruppe des Projekts stellen Mitglieder und Vorstände von Vereinen sowie haupt- und ehrenamtlich Tätige weiterer gemeinnütziger Organisationen (Kirchen, Jugendverbände, Stiftungen) dar. Über die Plattform können diese sich weiterbilden, Arbeitsmaterialien herunterladen, Erfahrungen austauschen, sich im Rahmen weiterer Onlineangebote wie bspw. themenspezifische Online-Sprechstunden digital vernetzen und voneinander profitieren. Durch die gezielte Qualifizierung der Vereinsmitglieder und die Förderung der Vernetzung werden Vereine in ihrer Rolle als 'Brückenbauer' gestärkt. Von einem stabilen Vereinsnetzwerk profitiert sowohl das soziale Miteinander als auch die Stadt- und Ortsentwicklung innerhalb einer Region. Eine belebte Vereinskultur und ein starkes regionales Netzwerk tragen nachhaltig zu einer Attraktivitätssteigerung der ländlichen Regionen bei. Da die Plattform Verein 3.0 rein internetbasiert zugänglich ist, wird das Projekt nach Abschluss der Modellphase bundesweit ausgerollt. Dabei werden zu dessen Verstetigung weitere überregionale Kooperationen aufgebaut.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

Baukultur der Dörfer als Standortfaktor ländlicher Entwicklung

Ziel dieses Projektes ist es, Einzelaktivitäten zur Baukultur in Dörfern zusammenzuführen und herauszuarbeiten, wie Baukultur als Standortfaktor für die ländliche Entwicklung genutzt werden kann. Dies geschieht auf der Grundlage von Recherchearbeiten z.B. von Bestpractice-Beispielen, einer Fachtagung und eines Expertenworkshops. Die Ergebnisse werden in einem praxisorientieren Leitfaden veröffentlicht und dienen zum Aufbau eines bundesweiten und nachhaltigen Netzwerkes baukulturell interessierter Dörfer unter Einbeziehung bestehender Initiativen als auch neuer, interessierter Partner. Durch direkte Kontakte, Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit wird zudem das Bewusstsein der Dorfbevölkerung für die eigenen Potentiale geschaffen bzw. gestärkt. Im Rahmen des Vorhabens wird außerdem eine langfristige Perspektive für die Zusammenarbeit im Ländlichen Raum hinsichtlich Baukultur, Kulturlandschaft und Tourismus erarbeitet. Auf diese Weise wird ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr geleistet und die langfristige, europäische Zusammenarbeit mit den Partnern in den europäischen Netzwerken und weiteren Institutionen gefördert.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

IM DORF - Mobile Theaterinszenierung an Orten der ehemaligen innerdeutschen Grenze

Mit dem Vorhaben wird eine mobile Theaterinszenierung in Festsälen von zehn Dorfgaststätten an der ehemaligen, innerdeutschen Grenze gezeigt. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Integrationserfahrungen von Flüchtlingen, politische Positionierungen der 'Neuen Rechten' sowie die Differenzen zwischen Ost- und West. Bei der gezeigten Geschichte handelt es sich um eine wahre Begebenheit, die anhand von Interviews mit den Betroffenen und Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohnern aufbereitet wird. Nach jeder Vorstellung findet ein moderierter Austausch statt, die dort gestellten Fragen und Diskussionspunkte werden in dem jeweiligen Dorf öffentlich ausgestellt. Darüber hinaus wird dokumentativ aufgezeigt, wo und wie der 'dörfliche Austausch/das Zusammenleben' heute stattfindet.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

Die Textile – Festival für textile Kunst

Mit diesem Vorhaben etabliert das Projekt 'TEXTILE Werkstatt' das Festival 'Die Textile' für textile Kunst. Das Festival sowie das Programmangebot während des Jahres werden dabei von der Schmallenberger Bevölkerung partizipativ mitgestaltet. Zudem ist ein wesentliches Element der Aufbau eines Netzwerkes mit einem festen Raum und einer entsprechenden Organisationsstruktur. So wird das bürgerschaftliche Engagement der Akteurinnen und Akteuren aus Bildung, Industrie, Handwerk und Kultur in den konkreten Projekten 'Zeitzeugenprojekt', 'Werkstatt in der Zentrale' und 'Werkstatt VorOrt' zusammengebracht. Im 'Zeitzeugenprojekt' wird es darum gehen, 24 Menschen und ihre Geschichten als Teil der Textilindustrie zu erzählen und in einer Fotoausstellung zu präsentieren. Bei 'Werkstatt in der Zentrale' werden neue Werkstatträume in einer leerstehenden Textilfabrik errichtet und an diesem Ort offene Treffen für Handarbeiten angeboten. Die 'Werkstatt VorOrt' wird 25 Akteurinnen und Akteuren in Schmallenberger Dörfern die Gelegenheit geben, an Workshops teilzunehmen; auf diese Weise wird ein Impuls für ein dörferverbindendes Gemeinschaftsprojekt gegeben. Die künstlerisch-kreativen Ergebnisse der Projekte werden im Rahmen der 'Textile 2021' einem breiten Publikum zugängig gemacht. Alle Projekte sind generationsübergreifend gestaltet und sprechen die unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen an. Sie sind Teil eines Netzwerks, mit dem sie als Impulsgebende sowie Begleitende von Textilprojekten kulturelle Teilhabe im ländlichen Raum ermöglichen.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

Kyritzer Flimmerstunden

Ziel des Projekts ist es, den Menschen in und um Kyritz durch Angebote der kulturellen Bildung und der Möglichkeit, selbst künstlerisch aktiv zu werden, eine gesellschaftliche Teilhabe in der Region zu ermöglichen. Zentraler Gegenstand ist die Durchführung von insgesamt 18 Filmabenden in der trägereigenen Umweltbegegnungsstätte (Waldwerkstatt Kyritz). Alle Genres von Naturfilmen, Umweltdokumentationen, Kinder- und Jugendfilmen, Spielfilme sowie Kurz- und Animationsfilme, die im Kontext mit globalen, sozialen und ökonomischen Zukunftsfragen einen Einstieg in den gesellschaftlichen Nachhaltigkeitsdiskurs schaffen, werden Teil des Programms sein. Nicht nur durch die gezeigten Filme, sondern vor allem auch durch themenbezogene Diskussionsrunden wird eine positive Einstellung zum Natur- und Umweltschutz entwickelt. Flankierend werden über ein Jahr hinweg kulturelle Bildungsprojekte in der Sparte 'Film für Kinder und Jugendliche' im Rahmen der Jugendfilmbiennale Kyritz angeboten. Unter Anleitung von freiberuflichen Filmemacherinnen und -machern, aber auch digitalen Kunstschaffenden der Ton- und Bildbearbeitung, der Animation oder im Videoschnitt werden pro Jahr mindestens 5 Kurzfilme entstehen. Im Rahmen der Jugendfilmbiennale Kyritz werden neben diesen gedrehten Filmen, weitere Filmbeiträge, die von Kindern und Jugendlichen in der Region geschaffen wurden, über ein Wochenende lang im Freilichtkino am Untersee gezeigt und von einer Jury bewertet. Die Preisträger werden dann im Rahmen des JIM-Jugendfilmfestival Brandenburg gezeigt.