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FaKraftNeu (a)
Im Rahmen des Projekts wird das barrierefreie Fachkräfteportal 'Starke Jobs' für den Landkreis und die Große Kreisstadt Neumarkt aufgebaut. Die Webseite trägt dazu bei, den akuten Fachkräftemangel in der Region aufgrund eines hohen Auspendlerüberschusses in Richtung Nürnberg und Regensburg zu bekämpfen. Der besondere Vorteil der hier gewählten Lösung liegt in dem automatisierten Zusammenführen ('Matching') von Bewerberinnen und Bewerbern mit lokalen Betrieben. Dies geschieht über die Generierung von Vorschlagslisten. Hierfür werden die auf der Plattform hinterlegten Profile der Personen und Betriebe auf ihre Übereinstimmung geprüft. Auch gezielte Stichwortsuchen sind möglich. Durch dieses Matching-Verfahren wird insbesondere die Sichtbarkeit von Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern sowie von weniger bekannte Unternehmen – gerade von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) – und Branchen auf dem Arbeitsmarkt verbessert. Das Portal ist zu diesem Zweck über eine entsprechende Schnittstelle auch an die Jobbörse der Arbeitsagentur angebunden. Ergänzt wird diese Kernfunktion durch die Bereitstellung von Servicefunktonen (z.B. 'Profil-Wizard' und 'Bewerbungsgenerator') sowie Informationen zu Aus- und Fortbildungsangeboten.
Online-Informationsplattform zu Versorgungsstrukturen pflege- und hilfsbedürftiger Menschen
Der Landkreis Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim ist eine ländlich strukturierte Region Bayerns, in der der demografische Wandel voraussichtlich rasch voranschreiten wird. Direkt damit assoziiert sind eine höhere Zahl pflege- und hilfsbedürftiger Menschen sowie die Perspektive, dass immer weniger Angehörige für deren Unterstützung im Alltag vor Ort sein werden. Somit besteht dringender Bedarf für eine noch wirksamere Unterstützung von Senioren und deren Angehörigen im Alltag. Zu den großen Schwierigkeiten für Betroffene und Angehörige gehört es, aus den schon heute bestehenden Hilfen und Angeboten die individuell hilfreichen Angebote zu identifizieren. Beratungsstellen halten hierzu eine Vielzahl von Informationen und Adressen bereit, pflegen diese aber jeweils individuell, was viel Zeit in Anspruch nimmt und letztlich nicht zu einem einheitlichen Informationsstand führt. Ziel des Vorhabens ist ein besserer Informationsaustausch zwischen Betroffenen (Senioren und Angehörigen), ehrenamtlichen und professionellen Leistungserbringern über vorhandene Versorgungsstrukturen für pflege- und hilfsbedürftige Menschen im Landkreis Neustadt a. d. Aisch - Bad Windsheim im Landkreis. Hierzu soll im Vorhaben eine internetbasierte, frei verfügbare und fortlaufend aktualisierte Informationsplattform aufgebaut, getestet und betrieben werden. Die Plattform soll ratsuchende Patienten und Angehörige sowie Beratungsstellen wirksam unterstützen. Als besonders innovatives Element soll ein digitaler 'Persönlicher Organisationsassistent' eine unmittelbare Entlastung für Angehörige bewirken. Er soll Betroffenen die Handlungsstrukturierung erleichtern, beispielsweise im Fall einer plötzlich auftretenden Pflege- und Hilfsbedürftigkeit. Weitere Elemente sind eine Zusammenschau der regionalen Versorgungsstrukturen und –angebote ('Öffentlicher Wegweiser') sowie eine an Alltagsproblemen orientierte zielgruppengerechte Informationssammlung ('Orientierungshilfe').
Digitale Dorf.Mitte
Ziel des Projektes ist die Stärkung von Orten, die wichtig für die Identität und das Gemeinschaftsgefühl der Menschen in ländlichen Regionen sind. Hierfür werden einfach nutzbare technische Lösungen gesucht und auch gefunden. Umgesetzt wird das Vorhaben in Raumland und Arfeld (Ortsteile der Stadt Bad Berleburg) sowie Puderbach (Stadtteil von Bad Laasphe) im Kreis Siegen-Wittgenstein, NRW: In Raumland wird eine solarbetriebene Statusanzeige für die ehrenamtlich betriebene Dorfkneipe und das Schieferschaubergwerk eingerichtet. Sie zeigt an, ob geöffnet ist und welche Angebote zur Verfügung stehen. Zudem wird für die Kirchengemeinde Raumland eine 'Kirchenkamera' installiert, damit alle Mitglieder auch in Zeiten von Corona die Gottesdienste über das Internet verfolgen können. In Puderbach wird ein 'digitales schwarzes Brett' im Dorfgemeinschaftshaus aufgebaut. Der Bildschirm zeigt alle Termine und Aktivitäten des Dorfes und seiner Vereine an. Diese können mit wenig Aufwand per App aktualisiert werden. In Arfeld entsteht eine offene Werkstatt mit 3D-Drucker für das neue Zentrum 'Via Adrina'. Zudem wird die bestehende Mitfahrerbank durch eine digitale Fahrten- und Bedarfsanzeige auf nebenan.de ergänzt. Technische Hilfe und Unterstützung bekommen die Bürgerinnen und Bürger in offenen 'Technik-Cafés'. Über die 'digitale Dorfplattform', in das drei weitere Dörfer im Kreis – Dotzlar, Niederlaasphe und Richstein - einbezogen sind, wurde zudem eine zusätzliche Möglichkeit eröffnet, sich innerhalb der Region auszutauschen und miteinander in Kontakt zu kommen.
KULTUR LAND BILDEN
'KULTUR LAND BILDEN' ist ein Weiterbildungs- und Mentoringprojekt für kulturelle Akteure und Teilhabeinitiativen in den ländlichen Räumen Thüringens. Mithilfe des Projekts werden die Potentiale des Eigenengagements der ländlichen Bevölkerung, die aktive kulturelle Teilhabe und die Vielfalt der Kultur auf dem Land gestärkt. Ziel ist die Weiterbildung und Professionalisierung der vor Ort engagierten Bürgerinnen und Bürger. Die darüber qualifizierten, ehrenamtlichen Kulturarbeiterinnen und Kulturarbeiter tragen erworbene Kenntnisse und Kompetenzen in ihre Vereine und Regionen. Sie sind nicht nur Nutzerinnen bzw. Nutzer dieses Projektes, sondern auch dessen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Mit dem Projekt werden diverse Seminare zur kulturellen Praxis im ländlichen Raum, modular aufgebaute Fachworkshops in den Regionen sowie Fachtage, Austausch- und Mentoringformate speziell für die Bedingungen in ehrenamtlich organisierten Vereinen und in der freien Kulturszene angeboten. Ziel ist es, die zumeist ehrenamtlichen Nicht-Fachleute zu qualifizieren, um ihre Arbeit organisatorisch zu verbessern und sie zu informieren, damit sie rechtlich und organisatorisch sicher agieren können. Außerdem werden sie pädagogisch und methodisch trainiert, um Nachwuchsprojekte initiieren und sich miteinander vernetzen zu können, um gemeinsame materielle und personelle Ressourcen nutzbar zu machen. Mit den geplanten Maßnahmen dieses Projekts werden ca. 500 Teilnehmende erreicht. Es wird erwartet, dass damit weit über 100 vorhandene Gruppen und Vereine nachhaltig gestärkt werden. Dabei werden nicht nur bestehende Vorhaben gefördert, sondern auch neue Projekte ermöglicht.
Sanierung und Ausbau eines alten Gutshauses zum Selbstversorger-Gruppenhaus
In Welzin (Mecklenburg-Vorpommern) wird ein altes Gutshaus von einheimischen und geflüchteten Jugendlichen grundsaniert und zum Selbstversorger-Gruppenhaus für Kinder, Jugendliche und Familien ausgebaut. Die Jugendlichen lernen sich dabei kennen und schätzen, beseitigen (sprachliche) Hindernisse, bauen gegenseitige Vorurteile ab und wachsen zu einem Team mit vielen neuen Kompetenzen zusammen. Das Projekt wird in sechs Bauwochen innerhalb den Sommerferien 2017 durchgeführt. TeamleiterInnen und Fachleute begleiten die Bauteams im Prozess der Entwicklung und Umsetzung und unterstützen bei Aufgaben, die spezielle Fähigkeiten erfordern bzw. aufgrund der möglichen Gefährdung nicht von Kindern und Jugendlichen durchgeführt werden können (bspw. Arbeiten mit der Motorsäge).
Gemeinsames Erleben von Kultur, Arbeit und gesellschaftlichem Leben
Zur besseren Integration der Geflüchteten werden verschiedene Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt. Durch das gemeinsame Erleben von Kultur, Arbeit und gesellschaftlichem Leben wird außerdem Sprachförderung und gegenseitiges Verständnis erreicht. Sehr gut kommen unter anderem die Länderabende an. Im Kino werden Filme über verschiedene Länder gezeigt und Geflüchtete berichteten dabei über ihre Heimatländer. Die gemeinsame Vorbereitung und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen führt zu einem besseren Verständnis untereinander. Außerdem wird die Vernetzungsarbeit unter den verschiedenen Helferkreisen verstärkt und die Ehrenamtlichen erhalten durch Vorträge, Referate und Diskussionsrunden Unterstützung und Hilfen bei vielen verschiedenen alltäglichen Problemen, wie Ausbildungs-, Arbeits- und Wohnungssuche usw.
Floorball mit Inklusionsgruppe im Sportprogramm
Das Sportangebot im TSV Drelsdorf-Ahrenshöft-Bohmstedt wird durch die beliebte Trendsportart Floorball erweitert. Dazu ist neben der Anschaffung von Toren und Schlägern auch die eines Floorball-Bandenspielfeldes notwendig, durch die diese Sportart sowohl in- als auch outdoor angeboten werden kann. Zielgruppe dieser Sportart sind vorrangig jüngere Sportler, zu denen die Vereinsmitglieder mit Migrationshintergrund überwiegend gehören. Gerade für diese Teilnehmer bietet das Angebot Floorball neben Fußball, Hallen- und Beachvolleyball mehr Abwechslung im Alltag und Kontaktmöglichkeiten mit den Einheimischen. Damit wird auch die fortgeschrittene Integration der syrischen und irakischen Geflüchteten weiter vorangetrieben.
Sachspenden, Sprach- und Bildungsangebote für Geflüchtete
Die Unterstützung der Geflüchteten mit dem Ziel, ihnen eine Perspektive in Ilmenau zu bieten, erfolgt in diesen Bereichen: 1)materielle Unterstützung (vor allem mit Sachspenden) für die Gründung eines Hausstandes sowie Unterstützung bei der Wohnungssuche und Einrichtung 2) Mobilisierung der Geflüchteten mit Fahrrädern im Rahmen einer Fahrradreparatur 3) Sprachliche Unterstützung der Geflüchteten durch ehrenamtliche Sprachmittler 4) Sprachliche und Lernnachhilfe in Ergänzung zu Integrationskursen und anderen Maßnahmen, um sich schneller in der neuen Sprache zurechtzufinden. Hierbei gibt es mit dem Frauensprachcafé auch ein gezieltes Angebot für geflüchtete Frauen.
Integration geflüchteter Frauen durch Beratungs- und Kreativangebote
Geflüchtete Frauen werden in das kulturelle und soziale Leben der Kleinstadt Demmin integriert. Mit der Schaffung kultureller, beratender und aktivierender Angebote wird den Frauen eine gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Die niedrigschwelligen Angebote (gemeinsames Kochen, Kreativangebote) entstehen zusätzlich zum vorhandenen Betrieb des interkulturellen Cafés. Dazu werden die Räumlichkeiten teilweise in Zusammenarbeit mit den Teilnehmenden familienfreundlich umgestaltet sowie eine geschützte Atmosphäre für Frauenbegegnungen geschaffen. Die Frauen werden motiviert, ihre eigenen Wünsche, Interessen und Anregungen in das Veranstaltungsangebot einzubringen. Für spezielle Themengebiete werden Referenten eingeladen und soziale FachberaterInnen unterstützen die Projektleitung. Bei Ausflügen in die Region lernen die Mütter und Kinder die neue Lebensumgebung besser kennen.
Traumabewältigung und Selbstfindung durch kreatives Arbeiten
Der Verein Amal e.V. in Bramsche bietet Geflüchteten die Möglichkeit, sich gestalterisch auszudrücken und die eigene Geschichte zu erzählen. Dazu wird ein kontinuierliches und verlässliches Malangebot geschaffen, das Sicherheit und Struktur gibt und in dem auf Bedürfnisse nach Bindung, Bildung und Bewusstsein für Selbstwirksamkeit eingegangen werden kann. Die Arbeitsergebnisse werden in öffentlichen Räumen der Stadt ausgestellt (Rathaus, Sparkasse usw.) und stärken die positive Wahrnehmung und Integration der Geflüchteten in der Stadt.