Kultur in ländlichen Räumen

12.03.2026

Art on wheels - Rollende Kunstwerkstatt

Im Vorhaben führen Theater- und Medienpädagoginnen und –pädagogen mit Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum kulturelle Projekte durch und gestalten mit ihnen Workshops. Einmal wöchentlich besucht das pädagogische Team der rollenden Kunstwerkstatt Schulen, Jugendeinrichtungen oder Unterkünfte für Geflüchtete und erarbeitet dort, gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen, künstlerisch die Besonderheiten und Eigenheiten der Region. Mit dem Projekt wird dem Umstand entgegengewirkt, dass vielen Kindern und Jugendlichen der Zugang zu kulturpädagogischen Angeboten verwehrt bleibt. Neben einem Theaterangebot wird ein Medienworkshop angeboten, in welchem Kurzfilme gedreht werden. Abschluss des Projektes bildet die gemeinsame Erstellung eines Fotobuchs.

Regionale Wirtschaft

12.03.2026

Unternehmen und ihre Nachfolge - nix geregelt? Wir helfen! – Betriebsübergabecoach

Mit diesem Projekt wird ein Betriebsübergabecoach als Beratungs- und Begleitungsstelle für die Nachfolgeplanung von Klein- und mittelständischen Unternehmen installiert und erprobt. Dieser wird frühzeitig und aktiv auf betroffene Unternehmer/innen zugehen und ihnen eine individuelle, bedarfsgerechte Begleitung in den einzelnen Phasen des Übergabeprozesses bieten. Er fungiert zudem als Schnittstelle zu den regionalen Wirtschafts- und Beratungsinstitutionen mit ihren jeweiligen Netzwerken und erleichtert dabei auch die Zusammenführung von Betriebsübergeber und Betriebsnachfolger. Außerdem wird im Projekt ein Beraterpool mit Fachpersonen aus der betrieblichen Nachfolgeberatung sowie mit sozialer Expertise eingerichtet, der dem Betriebsübergabecoach ergänzend an die Seite gestellt wird. Dort werden die Erfahrungen verschiedener Berater und Institutionen gebündelt und für das Projekt verfügbar gemacht. Ziel ist es, den Betroffenen zu ermöglichen, ihre Problemlagen mit Fachleuten verschiedener Disziplinen zu besprechen und Hilfen anzunehmen. Dabei wird im Rahmen einer ganzheitlichen Beratung auch den emotionalen Aspekten der Betriebsübergabe ein großer Stellenwert beigemessen. Um das neue Angebot bekannt zu machen, wird u.a. eine Internetplattform eingerichtet, die interaktiv und übersichtlich erste Informationen zu den Dienstleistungen und zum Thema gebündelt präsentiert.

Regionale Wirtschaft | Mobilität auf dem Land

12.03.2026

Räumliche Mobilität von Arbeitskräften – Analysen für ländliche Räume, Teilprojekt 2

In diesem Forschungsvorhaben wird auf Basis umfangreicher Sekundärdaten, den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die Wanderung von Arbeitskräften in Deutschland genauer untersucht. Der Fokus liegt auf der Mobilität von Arbeitskräften aus ländlichen Räumen im Verlauf ihrer Erwerbsbiografie und den aktuellen Wanderungsbilanzen der ländlichen Regionen. Verschiedene Personenmerkmale wie Alter und Bildungsniveau beeinflussen, wie sich das regionale Arbeitsangebot und Humankapital durch die Binnenwanderung verändert. Zudem wird der Zusammenhang zwischen den Wanderungsbilanzen der Regionen und der Spezialisierung der regionalen Wirtschaft betrachtet. Die Analyse der individuellen Wanderungsentscheidung legt einen Schwerpunkt auf die Abwanderungswahrscheinlichkeit von Arbeitskräften aus ländlichen Räumen und ihre Rückkehrwahrscheinlichkeit. Daneben werden Wanderungsbewegungen zwischen verschiedenen Regionstypen untersucht. Dabei sind sowohl individuelle Merkmale der Personen wie auch Charakteristika der Regionen von Bedeutung. Das Projekt analysiert, wie sich die Bedeutung dieser Faktoren im Verlauf der Erwerbsbiografie verändert. Neben deskriptiven Verfahren wird insbesondere auf mikroökonometrische Methoden zurückgegriffen.

Regionale Wirtschaft | Mobilität auf dem Land

12.03.2026

Räumliche Mobilität von Arbeitskräften – Analysen für ländliche Räume, Teilprojekt 1

In diesem Forschungsvorhaben wird auf Basis umfangreicher Sekundärdaten, den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die Wanderung von Arbeitskräften in Deutschland genauer untersucht. Der Fokus liegt auf der Mobilität von Arbeitskräften aus ländlichen Räumen im Verlauf ihrer Erwerbsbiografie und den aktuellen Wanderungsbilanzen der ländlichen Regionen. Verschiedene Personenmerkmale wie Alter und Bildungsniveau beeinflussen, wie sich das regionale Arbeitsangebot und Humankapital durch die Binnenwanderung verändert. Zudem wird der Zusammenhang zwischen den Wanderungsbilanzen der Regionen und der Spezialisierung der regionalen Wirtschaft betrachtet. Die Analyse der individuellen Wanderungsentscheidung legt einen Schwerpunkt auf die Abwanderungswahrscheinlichkeit von Arbeitskräften aus ländlichen Räumen und ihre Rückkehrwahrscheinlichkeit. Daneben werden Wanderungsbewegungen zwischen verschiedenen Regionstypen untersucht. Dabei sind sowohl individuelle Merkmale der Personen wie auch Charakteristika der Regionen von Bedeutung. Das Projekt analysiert, wie sich die Bedeutung dieser Faktoren im Verlauf der Erwerbsbiografie verändert. Neben deskriptiven Verfahren wird insbesondere auf mikroökonometrische Methoden zurückgegriffen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Regionale Wirtschaft

12.03.2026

Vom Kommen, Gehen und Bleiben: Wanderungsgeschehen und Wohnstandortentscheidungen

Das Forschungsvorhaben untersucht das aktuelle Binnenwanderungsgeschehens in Deutschland aus der Perspektive ländlicher Räume und befasst sich mit unterschiedlichen Typen von Wohnstandortentscheidungen. Wanderungen innerhalb und zwischen verschiedenen Regionen sowie Regionstypen sind ein wesentlicher Teil des Wanderungsgeschehens. Hierzu analysiert das Projekt auf Basis amtlicher Wanderungsstatistiken das bundesweite Wanderungsgeschehen auf Kreisebene im Zeitraum 2000 bis 2019 unter besonderer Berücksichtigung ländlicher Räume. Daneben untersucht das Projekt auf Befragungsbasis die unterschiedlichen Wohnstandortentscheidungen zugrundliegenden Motive sowie die Vielfalt und Prozesshaftigkeit möglicher Haushaltsentscheidungen für oder gegen ländliche Räume. Mittels Methodentriangulation werden Schlussfolgerungen hinsichtlich der Folgen unterschiedlicher Wanderungs- und Bleibeentscheidungen für ländliche Räume gezogen sowie Handlungsempfehlungen für die verschiedenen Akteure der Raumentwicklung abgeleitet.

Kultur in ländlichen Räumen

12.03.2026

ZwischenSpielRaum - Kulturelle Zwischennutzung von Leerständen

Das Landestheater Oberpfalz wird – in Zusammenarbeit mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, Gemeinderäten und Privatpersonen aus kleinen und kleinsten Kommunen in den Landkreisen der nördlichen Oberpfalz – dreimal innerhalb von 36 Monaten für jeweils einen Zeitraum von etwa 3 bis 6 Monaten einen Leerstand im Ort mit kulturellem Leben füllen. Dieser sogenannte ZwischenSpielRaum wird zum einen als Spielstätte des Landestheaters Oberpfalz Publikum aus angrenzenden Gemeinden anziehen und überregionales Publikum in die Spielstätten und Projektgemeinden holen. Zweitens Bühne sein - für ein Dorftheaterprojekt, das Menschen vor Ort zum Selberspielen und zum Erzählen ihrer eigenen Geschichten ermuntert. Zudem wird der ZwischenSpielRaum lokalen Kulturakteuren als öffentliche Auftrittsmöglichkeit zur Verfügung stehen, um so deren Engagement zu fördern und sichtbarer zu machen. Die für das Projekt anzuschaffende Technik wird nach dem Projektzeitraum nicht in den laufenden Betrieb des Landestheaters Oberpfalz eingegliedert, sondern explizit dazu dienen, das Projekt auch nach dem Förderzeitraum in den Oberpfälzer Gemeinden zu verstetigen. Das Projekt ist in drei Teilprojekte/Teilgemeinden (siehe Projektorte) gegliedert, um die Sichtbarkeit und die Akzeptanz des Projektes zu erhöhen. Außerdem wird Nachbargemeinden dadurch signalisiert, dass auch nach Beendigung des Projektförderzeitraumes eine Zusammenarbeit möglich sein wird.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

12.03.2026

Umbau eines Elektroturms zu einem Kletterturm

Ein alter, bestehender Elektroturm wird für 10 bis 26-jährige Kinder und Jugendliche zu einem Kletterturm umgebaut, gemeinsam mit den Geflüchteten. Die Jugendlichen werden in die Planung einbezogen und betreuen das Klettern selbst. Hierfür erhalten sie eine Kletterausbildung zum Kletterlehrer.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Regionale Wirtschaft

12.03.2026

Bahn-Hofladen Rottenbach

Im leerstehenden, durch die Stadt Königsee sanierten Bahnhof von Rottenbach in Thüringen entsteht ein BahnHofladen für regionale Produkte, Service- und Beratungsangebote (z.B. ein Bürgerservicebüro), ein Imbiss sowie ein Café als Begegnungsort. Ziel ist es, durch den BahnHofladen Rottenbach ein Angebot der regionalen Nahversorgung zu schaffen und zentrale Dienstleistungen gebündelt anzubieten. Angestrebt wird eine hohe Prozess- und Gestaltungsqualität. Diese soll in erster Linie dem Projekt selbst zu Gute kommen, aber durch den modellhaften und innovativen Charakter im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen als Anschauungsbeispiel dienen. In diesem Kontext können die Ergebnisse in den IBA Präsentationsjahren 2019 und 2023 einem überregionalen und internationalen Publikum vorgestellt werden. Die Entwicklung des BahnHofladen Rottenbach zeigt, inwiefern ein bislang untergenutztes oder auch leerstehendes Bahnhofsgebäude einen Mehrwert für die Bevölkerung generiert. Der BahnHofladen hat eine zentrale Lage im Ortszentrum und stellt einen vergleichsweise stark frequentierten Ort dar. Eine Nutzung als Mehrfunktionshaus und damit die Bündelung wichtiger Nahversorgungs- und Dienstleistungsangebote bietet sich daher an.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

12.03.2026

Nähcafé für Flüchtlingsfrauen

Zu einem wöchentlich stattfindenden Nähcafé können geflüchtete Frauen mit oder ohne ihre Kinder und Partner kommen. Die Frauen treten dort in einen persönlichen Austausch und unterstützen sich gegenseitig. Ihre Sprachkenntnisse werden erweitert und auch andere Angebote des Familienzentrums können genutzt werden. Ehrenamtliche Helferinnen stehen bei Fragen unterstützend zur Verfügung. Im Nähcafé werden kleine Gegenstände aus Stoff angefertigt und Arbeiten an mitgebrachter Kleidung ausgeführt. Den Abschluss des Projekts bildet ein Basar in Zusammenarbeit mit der Schule und der KiTa.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

12.03.2026

Kochkurs für Kinder und Eltern mit und ohne Migrationshintergrund

Im Familienzentrum Nobiskrug findet für Kinder und Eltern mit und ohne Migrationshintergrund ein Kochkurs statt. Dabei können sie sich austauschen und voneinander lernen. Mögliche Barrieren werden abgebaut und Vorurteile angesprochen. Der Kochkurs wird von ehrenamtlichen Helfern angeleitet und durchgeführt. Mehrmals wird es ein großes 'Festessen' geben. An diesem Tag kochen die Kinder unter Anleitung, mit ihren Eltern bzw. für sie. Regionale Kochrezepte und landestypische Gerichte aus anderen Kulturen bereichern die Kochstunden. Um sprachliche Barrieren zwischen den Kindern, den Eltern und den anleitenden Ehrenamtlichen abzubauen, wird die Begleitung eines Dolmetschers/einer Dolmetscherin für die Zeit der Kochkurse benötigt. Für das Projekt wird eine Küchenausstattung angeschafft.