Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

29.04.2026

Einrichtung und Betreuung einer Leseecke

Zur Begegnung von Geflüchteten und Einheimischen wird eine Leseecke in der neugebauten Begegnungsstätte in der Flüchtlingscontainersiedlung in Rederscheid eingerichtet. Diese besteht aus Medienschrank, Schreibtisch mit Stuhl und Sofa. Wenn sich die Leseecke etabliert hat, werden die Flüchtlinge in die Betreuung einbezogen und übernehmen zum Beispiel die Ausleihe. Das fördert die Integration und leistet einen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe. Dafür werden sie vom Büchereiteam geschult.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

29.04.2026

Info-Börse für Geflüchtete mit Bildungs- und Beratungsangebot

Mit professionellem und ehrenamtlichem Engagement wird eine Info-Börse aufgebaut. Diese beinhaltet ein kontinuierliches, niedrigschwelliges Bildungsangebot für Geflüchtete, z.B. eine individuelle Einführung in den Umgang mit dem PC, Informationen zur Nutzung der technischen Möglichkeiten vor Ort (wie regionale Online-Portale) und Hilfestellungen bei speziellen Fragen. Dadurch wird Unterstützung bei der Neuorientierung und der Informationssuche geleistet. Daneben ist der Medientreff ein weiterer Ort, an dem Menschen sich begegnen und austauschen können. Für Kinder und Jugendliche gibt es darüber hinaus die Möglichkeit spezieller Filmvorführungen, die dem interkulturellen Austausch dienen.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

KULTUR LAND BILDEN

'KULTUR LAND BILDEN' ist ein Weiterbildungs- und Mentoringprojekt für kulturelle Akteure und Teilhabeinitiativen in den ländlichen Räumen Thüringens. Mithilfe des Projekts werden die Potentiale des Eigenengagements der ländlichen Bevölkerung, die aktive kulturelle Teilhabe und die Vielfalt der Kultur auf dem Land gestärkt. Ziel ist die Weiterbildung und Professionalisierung der vor Ort engagierten Bürgerinnen und Bürger. Die darüber qualifizierten, ehrenamtlichen Kulturarbeiterinnen und Kulturarbeiter tragen erworbene Kenntnisse und Kompetenzen in ihre Vereine und Regionen. Sie sind nicht nur Nutzerinnen bzw. Nutzer dieses Projektes, sondern auch dessen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Mit dem Projekt werden diverse Seminare zur kulturellen Praxis im ländlichen Raum, modular aufgebaute Fachworkshops in den Regionen sowie Fachtage, Austausch- und Mentoringformate speziell für die Bedingungen in ehrenamtlich organisierten Vereinen und in der freien Kulturszene angeboten. Ziel ist es, die zumeist ehrenamtlichen Nicht-Fachleute zu qualifizieren, um ihre Arbeit organisatorisch zu verbessern und sie zu informieren, damit sie rechtlich und organisatorisch sicher agieren können. Außerdem werden sie pädagogisch und methodisch trainiert, um Nachwuchsprojekte initiieren und sich miteinander vernetzen zu können, um gemeinsame materielle und personelle Ressourcen nutzbar zu machen. Mit den geplanten Maßnahmen dieses Projekts werden ca. 500 Teilnehmende erreicht. Es wird erwartet, dass damit weit über 100 vorhandene Gruppen und Vereine nachhaltig gestärkt werden. Dabei werden nicht nur bestehende Vorhaben gefördert, sondern auch neue Projekte ermöglicht.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

KulTour-CLP - Digitale Stadttour - Cloppenburgs kulturelles Erbe

Mit dem Projekt wird eine digitale Stadttour für die Stadt Cloppenburg entwickelt, die das kulturelle Erbe der Stadt den unterschiedlichen, gesellschaftlichen Gruppen näherbringt. Unter Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Initiativen, Schülerinnen und Schülern sowie Studierendengruppen werden zunächst Orte des Interesses, sogenannte Points of Interest, definiert. Eine App ermöglicht es, die zielgruppengerecht aufbereiteten Informationen mit dem Smartphone abzurufen und eigene Informationen hochzuladen. Durch die Anwendung partizipativer Methoden bei der Bestimmung und inhaltlichen Beschreibung der Points of Interest wird der Dialog zwischen Wissenschaft und lokaler Zivilgesellschaft gefördert. Das Interesse unterschiedlicher Zielgruppen am lokalen, kulturellen Erbe und dem aktuellen, kulturellen Leben in der Stadt wird aktiviert. Dies erfolgt einerseits durch die Mitwirkung an der Bestimmung der Points of Interest, als auch durch die spätere Nutzung der digitalen Stadttour durch wesentlich breitere Zielgruppen. Vor allem bei jüngeren Menschen kann die Verbindung von Ortskultur und Smartphone-Anwendung zu einem größeren Interesse am lokalen, kulturellen Erbe führen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Regionale Wirtschaft

29.04.2026

Bahn-Hofladen Rottenbach

Im leerstehenden, durch die Stadt Königsee sanierten Bahnhof von Rottenbach in Thüringen entsteht ein BahnHofladen für regionale Produkte, Service- und Beratungsangebote (z.B. ein Bürgerservicebüro), ein Imbiss sowie ein Café als Begegnungsort. Ziel ist es, durch den BahnHofladen Rottenbach ein Angebot der regionalen Nahversorgung zu schaffen und zentrale Dienstleistungen gebündelt anzubieten. Angestrebt wird eine hohe Prozess- und Gestaltungsqualität. Diese soll in erster Linie dem Projekt selbst zu Gute kommen, aber durch den modellhaften und innovativen Charakter im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen als Anschauungsbeispiel dienen. In diesem Kontext können die Ergebnisse in den IBA Präsentationsjahren 2019 und 2023 einem überregionalen und internationalen Publikum vorgestellt werden. Die Entwicklung des BahnHofladen Rottenbach zeigt, inwiefern ein bislang untergenutztes oder auch leerstehendes Bahnhofsgebäude einen Mehrwert für die Bevölkerung generiert. Der BahnHofladen hat eine zentrale Lage im Ortszentrum und stellt einen vergleichsweise stark frequentierten Ort dar. Eine Nutzung als Mehrfunktionshaus und damit die Bündelung wichtiger Nahversorgungs- und Dienstleistungsangebote bietet sich daher an.

Regionale Wirtschaft | Mobilität auf dem Land

29.04.2026

Räumliche Mobilität von Arbeitskräften – Analysen für ländliche Räume, Teilprojekt 2

In diesem Forschungsvorhaben wird auf Basis umfangreicher Sekundärdaten, den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die Wanderung von Arbeitskräften in Deutschland genauer untersucht. Der Fokus liegt auf der Mobilität von Arbeitskräften aus ländlichen Räumen im Verlauf ihrer Erwerbsbiografie und den aktuellen Wanderungsbilanzen der ländlichen Regionen. Verschiedene Personenmerkmale wie Alter und Bildungsniveau beeinflussen, wie sich das regionale Arbeitsangebot und Humankapital durch die Binnenwanderung verändert. Zudem wird der Zusammenhang zwischen den Wanderungsbilanzen der Regionen und der Spezialisierung der regionalen Wirtschaft betrachtet. Die Analyse der individuellen Wanderungsentscheidung legt einen Schwerpunkt auf die Abwanderungswahrscheinlichkeit von Arbeitskräften aus ländlichen Räumen und ihre Rückkehrwahrscheinlichkeit. Daneben werden Wanderungsbewegungen zwischen verschiedenen Regionstypen untersucht. Dabei sind sowohl individuelle Merkmale der Personen wie auch Charakteristika der Regionen von Bedeutung. Das Projekt analysiert, wie sich die Bedeutung dieser Faktoren im Verlauf der Erwerbsbiografie verändert. Neben deskriptiven Verfahren wird insbesondere auf mikroökonometrische Methoden zurückgegriffen.

Regionale Wirtschaft | Mobilität auf dem Land

29.04.2026

Räumliche Mobilität von Arbeitskräften – Analysen für ländliche Räume, Teilprojekt 1

In diesem Forschungsvorhaben wird auf Basis umfangreicher Sekundärdaten, den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die Wanderung von Arbeitskräften in Deutschland genauer untersucht. Der Fokus liegt auf der Mobilität von Arbeitskräften aus ländlichen Räumen im Verlauf ihrer Erwerbsbiografie und den aktuellen Wanderungsbilanzen der ländlichen Regionen. Verschiedene Personenmerkmale wie Alter und Bildungsniveau beeinflussen, wie sich das regionale Arbeitsangebot und Humankapital durch die Binnenwanderung verändert. Zudem wird der Zusammenhang zwischen den Wanderungsbilanzen der Regionen und der Spezialisierung der regionalen Wirtschaft betrachtet. Die Analyse der individuellen Wanderungsentscheidung legt einen Schwerpunkt auf die Abwanderungswahrscheinlichkeit von Arbeitskräften aus ländlichen Räumen und ihre Rückkehrwahrscheinlichkeit. Daneben werden Wanderungsbewegungen zwischen verschiedenen Regionstypen untersucht. Dabei sind sowohl individuelle Merkmale der Personen wie auch Charakteristika der Regionen von Bedeutung. Das Projekt analysiert, wie sich die Bedeutung dieser Faktoren im Verlauf der Erwerbsbiografie verändert. Neben deskriptiven Verfahren wird insbesondere auf mikroökonometrische Methoden zurückgegriffen.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

ZwischenSpielRaum - Kulturelle Zwischennutzung von Leerständen

Das Landestheater Oberpfalz wird – in Zusammenarbeit mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, Gemeinderäten und Privatpersonen aus kleinen und kleinsten Kommunen in den Landkreisen der nördlichen Oberpfalz – dreimal innerhalb von 36 Monaten für jeweils einen Zeitraum von etwa 3 bis 6 Monaten einen Leerstand im Ort mit kulturellem Leben füllen. Dieser sogenannte ZwischenSpielRaum wird zum einen als Spielstätte des Landestheaters Oberpfalz Publikum aus angrenzenden Gemeinden anziehen und überregionales Publikum in die Spielstätten und Projektgemeinden holen. Zweitens Bühne sein - für ein Dorftheaterprojekt, das Menschen vor Ort zum Selberspielen und zum Erzählen ihrer eigenen Geschichten ermuntert. Zudem wird der ZwischenSpielRaum lokalen Kulturakteuren als öffentliche Auftrittsmöglichkeit zur Verfügung stehen, um so deren Engagement zu fördern und sichtbarer zu machen. Die für das Projekt anzuschaffende Technik wird nach dem Projektzeitraum nicht in den laufenden Betrieb des Landestheaters Oberpfalz eingegliedert, sondern explizit dazu dienen, das Projekt auch nach dem Förderzeitraum in den Oberpfälzer Gemeinden zu verstetigen. Das Projekt ist in drei Teilprojekte/Teilgemeinden (siehe Projektorte) gegliedert, um die Sichtbarkeit und die Akzeptanz des Projektes zu erhöhen. Außerdem wird Nachbargemeinden dadurch signalisiert, dass auch nach Beendigung des Projektförderzeitraumes eine Zusammenarbeit möglich sein wird.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

29.04.2026

Sanierung und Ausbau eines alten Gutshauses zum Selbstversorger-Gruppenhaus

In Welzin (Mecklenburg-Vorpommern) wird ein altes Gutshaus von einheimischen und geflüchteten Jugendlichen grundsaniert und zum Selbstversorger-Gruppenhaus für Kinder, Jugendliche und Familien ausgebaut. Die Jugendlichen lernen sich dabei kennen und schätzen, beseitigen (sprachliche) Hindernisse, bauen gegenseitige Vorurteile ab und wachsen zu einem Team mit vielen neuen Kompetenzen zusammen. Das Projekt wird in sechs Bauwochen innerhalb den Sommerferien 2017 durchgeführt. TeamleiterInnen und Fachleute begleiten die Bauteams im Prozess der Entwicklung und Umsetzung und unterstützen bei Aufgaben, die spezielle Fähigkeiten erfordern bzw. aufgrund der möglichen Gefährdung nicht von Kindern und Jugendlichen durchgeführt werden können (bspw. Arbeiten mit der Motorsäge).

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

29.04.2026

Gemeinsames Erleben von Kultur, Arbeit und gesellschaftlichem Leben

Zur besseren Integration der Geflüchteten werden verschiedene Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt. Durch das gemeinsame Erleben von Kultur, Arbeit und gesellschaftlichem Leben wird außerdem Sprachförderung und gegenseitiges Verständnis erreicht. Sehr gut kommen unter anderem die Länderabende an. Im Kino werden Filme über verschiedene Länder gezeigt und Geflüchtete berichteten dabei über ihre Heimatländer. Die gemeinsame Vorbereitung und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen führt zu einem besseren Verständnis untereinander. Außerdem wird die Vernetzungsarbeit unter den verschiedenen Helferkreisen verstärkt und die Ehrenamtlichen erhalten durch Vorträge, Referate und Diskussionsrunden Unterstützung und Hilfen bei vielen verschiedenen alltäglichen Problemen, wie Ausbildungs-, Arbeits- und Wohnungssuche usw.