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Einrichtung und Etablierung einer Fahrradwerkstatt im städtischen "sozialen Brennpunkt"
Für Geflüchtete und andere Bewohner eines Neubaugebietes, einem städtischen 'sozialen Brennpunkt', wird eine Fahrradwerkstatt eingerichtet und etabliert. In dieser Werkstatt werden Fahrräder unter Anleitung selbst repariert. Sie dient auch als Nachbarschaftstreff und ermöglicht somit Begegnung und Austausch zwischen Einheimischen und Geflüchteten und verhindert Isolationstendenzen. Hilfe zur Selbsthilfe wird organisiert, gemeinsame Interessen gefördert und eine Plattform der Diskussion und Reflektion zwischen Einheimischen und Geflüchteten geschaffen.
Schulung von Ehrenamtlichen für die Durchführung von Sprachkursen
In Anlehnung an die staatlichen Vorgaben wird ein Konzept für eine akademische Schulung von Ehrenamtlichen in der Sprachförderung und Alphabetisierung von Geflüchteten erarbeitet. Die pädagogischen Fachkräfte (Lehramt-Studierende mit Schwerpunkt Sprachheilpädagogik und Master-Studierende des Themas Inklusive Bildung und Förderpädagogik) erhalten durch enge Verzahnung von Theorie und Praxis nachhaltige Einblicke in die pädagogische Arbeit speziell mit Geflüchteten. Ein nachhaltiges Konzept zur Sprachförderung Geflüchteter wird erstellt und evaluiert. Somit ist ein wertvoller, pädagogisch und linguistisch nachhaltiger Effekt auf allen Ebenen zu verzeichnen.
Interkulturelles Filmstudio - Dialog der Kulturen mit filmischen Mitteln
Im Rahmen des Projekts werden drei Filmprojekte von und mit Geflüchteten realisiert: Beim 'Interkulturellen Dialog' werden von Geflüchteten Interviews geführt, filmisch dokumentiert, aufgearbeitet sowie Handlungsoptionen und Lösungsmöglichkeiten daraus geschaffen. Beim 'Trickfilmstudio' setzen Kinder mit spielerischen Mitteln und ohne Sprache ihre Wünsche, Vorlieben, Gewohnheiten und Ideen visuell um. Bei der 'Berufsorientierung' führen Jugendliche Filminterviews mit verschiedenen Betriebsleitern der Region durch.
Begegnungsort mit Veranstaltungen, Themenabenden und Vorbereitung Ehrenamtlicher
Viele MigrantInnen möchten sich begegnen, austauschen und engagieren. Sie brauchen Kontakte, um in Deutschland anzukommen und Teil der Gesellschaft zu sein. Aber oft wissen sie nicht, wo und wie sie sich einbringen können. Deshalb wird ein funktionierender Begegnungsort geschaffen, an dem Menschen verschiedener Nationalitäten sich austauschen, zusammen etwas gestalten und gemeinsam Veranstaltungen planen sowie Informationen erhalten können. Es werden zum Beispiel Ausflüge in die Region, ein gemeinsamer Einsatz im interkulturellen Garten sowie weitere Themenabende (Singabend, Kochabend, Filmabend) durchgeführt. Außerdem werden Informationen zu ehrenamtlichen Einsatzstellen in der Region weitergegeben und die Interessenten auf eine ehrenamtliche Tätigkeit vorbereitet.
Pädagogische Maßnahmen mit ganzheitlicher Sprachförderung für Frauen und Kinder
Für die Begleitung und Betreuung von Frauen und Kindern im Rahmen einer ganzheitlichen Sprachförderung werden weitere pädagogische Kräfte bzw. Ehrenamtliche gewonnen. Desweiteren werden Weiterbildungsmöglichkeiten eingerichtet und alltagspraktische Hilfen mit speziellem Blick auf Angebote und Möglichkeiten für Familien im ländlichen Raum vermittelt. Durch die gute und altersentsprechende Ausstattung der neuen Räumlichkeiten sowie der Betreuung durch eine pädagogische Fachkraft sind die Kinder während der Deutschkurse ihrer Mütter gut aufgehoben.
Bewerbungstraining für Geflüchtete
Ein Bewerbungstraining unterstützt Geflüchtete bei der Vorbereitung auf ihren Einstieg ins Arbeitsleben. Der gesamte Bewerbungsprozess (Kontaktaufnahme, Bewerbungsunterlagen, Gespräch) wird professionell begleitet, konkrete Bewerbungssituationen werden in Rollenspielen trainiert.
Neubürgerinnen und Neubürger in die dörfliche Integration einbinden
Das Projekt bringt den Geflüchteten die einheimische Gesellschaftsstruktur näher und nimmt den Altbürgern die Ängste und Vorurteile. Es werden z.B. Fahrradunterstände gebaut, Kurse und Workshops angeboten (Fahrradreparatur, Musikinstrumentenbau, Schwimmen, Theater), Ausflüge unternommen (Museen, Dampferfahrt), gemeinsam internationale Gerichte gekocht und Sportvereinsbeiträge übernommen.
Integration von Asylbewerbern in den Verein
Beim TSV Chemie Premnitz trainieren die Asylbewerber in eigenen Trainingsgruppen. Diese sollen nun in den Mannschaften des Punktspielbereichs mittrainieren und somit noch besser integriert werden. Um den Trainingsbetrieb zu verbessern, werden ein Großfeldtor, Kleinfeldtore und Bambinitore angeschafft. Außerdem wurden die Tore für ein Integrationsturnier benötigt.
Integration von Flüchtlingen - sportlich aktiv beim Rollstuhlbasketball
Geflüchtete werden über die sportliche Aktivität in den Rollstuhlbasketball-Verein integriert. Für ein erstes Kennenlernen wird ein Grillfest veranstaltet, zu dem die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft eingeladen werden. Den Interessenten wird das Spiel demonstriert. Bei einem Schnuppertraining erläutern ehrenamtliche Trainer die Grundregeln des Spiels und es werden erste, einfache Übungen für die Handhabung des Rollstuhls durchgeführt. Hier kann jeder teilnehmen, auch nicht gehbehinderte Menschen. Anschließend werden regelmäßige Trainings und Spiele durchgeführt und ein Spiel der Mannschaft besucht.
Workshop zum Thema Rassismus, Förderung und Schulung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
Es wird ein Workshop zum Thema Rassismus durchgeführt. Dabei werden verschiedene Formen des Rassismus im Alltag herausgearbeitet und am Projektende einem breiten Publikum präsentiert. Außerdem werden Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den Reihen potentieller junger Ehrenamtlicher aus dem Flüchtlings- und Nicht-Flüchtlingsbereich geschult und gefördert. Bei den regelmäßig stattfindenden Infoabenden erläutern Experten jeweils ein Thema (Zahlungsverkehr, Versicherungsschutz, Steuerfragen). Zudem begleiten einzelne Teilnehmende erfahrene Ehrenamtliche oder Hauptamtliche (z.B. bei Behördengängen), um Einblicke in deren Arbeit und in verschiedene Themen zu erhalten und sich so selbst als Unterstützende und Ehrenamtliche entwickeln zu können.