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Zukunft der Landfrauenverbände gestalten - Ehrenamtliches Engagement fördern und junge Menschen ansprechen
Der demografische Wandel führt in den ländlichen Räumen Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs zu einem Bevölkerungsrückgang. Dies zeigt sich auch in den Mitgliederzahlen der Landfrauenverbände. Gleichzeitig spüren sie eine Ehrenamtsmüdigkeit. Der Brandenburger Landfrauenverband e. V. und der Landfrauenverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. werden gemeinsam ihre Zukunftsfähigkeit und die der Frauen in ländlichen Räumen stärken. Ziel des Vorhabens ist die Gewinnung neuer Mitglieder und die zeitgemäße Neustrukturierung der Verbandsstruktur. Mithilfe der Projektmittel wird eine externe Organisationsberatung mit der Analyse der Ausgangssituation beauftragt. Im Rahmen von Workshops, Interviews und Recherchen werden fünf Handlungsfelder abgeleitet: Sichtbarkeit erhöhen, Ressourcen managen, Veränderungen innerhalb der Mitgliederstruktur gestalten, in die Offensive gehen und verhärtete Strukturen neu denken und anpassen. Das Ergebnis zeigt, dass es Orte/Räume braucht, in denen Treffen stattfinden können, und neue ehrenamtliche Formen, wie zum Beispiel eine stärkere Projektorientierung oder eine zeitlich klar begrenzte Aktivität. Außerdem werden Engagement durch hauptamtliche Strukturen im Hintergrund gestärkt und die interne Vernetzung intensiviert. Im Anschluss an die Projektförderung sind alle Kreis- und Ortsgruppen der Landfrauenverbände in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern aufgerufen, sich mithilfe der erarbeiteten Handlungsempfehlungen zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
Generationenbahnhof Erlau – Umnutzung des ehemaligen Erlauer Bahnhofes zu einem Zentrum für alle Generationen
Der denkmalgeschützte ehemalige Bahnhof in Erlau in Sachsen wird als multifunktionaler Generationenbahnhof mit Bürgerbereich und Dienstleistungsbereich (medizinisch, Pflege) umgebaut. Im Bürgerbereich werden Räumlichkeiten für vielerlei Nutzungen, z.B. Seminare, Märkte, Freizeitangebote und Kulturveranstaltungen geschaffen. Der Dienstleistungsbereich mit Seniorentagespflege, Pflegestützpunkt und Zahnarztpraxis sichert die Versorgung im Bereich Pflege und medizinische Betreuung der älteren Menschen. Ein wichtiger Bestandteil ist das vom Verein getragene Bürger-/ Servicebüro zum Aufbau der Vernetzung, zur Koordination und Begleitung bürgerschaftlichen Engagements. Der Verein 'Generationenbahnhof Erlau e.V.' widmet sich dem inhaltlichen Aufbau des Zentrums. Es soll ein Ort entstehen, der Bürgern aktive Mitwirkung und Mitgestaltung am Gemeindeleben ermöglicht. Die Angebote des Zentrums sind vielfältig und basieren auf den Wünschen und Bedürfnissen der Einwohner. Ein geschicktes Raumkonzept ermöglicht eine multifunktionale Nutzung mit inhaltlichen und räumlichen Synergien und Überschneidungen. So werden sich neue Formen des Zusammen-Lebens und der gegenseitigen Unterstützung im ländlichen Raum entwickeln. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.
Mobiler generationsübergreifender Treffpunkt - auch für Flüchtlinge und Flüchtlingsfamilien
Die gesellschaftliche Teilhabe im Flächenlandkreis Holzminden in Niedersachsen ist von einer individuellen Mobilität abhängig. Auch Mitgliedsbeiträge sowie regelmäßige verbindliche Trainingszeiten lokaler Sportvereine stellen für Kinder mit Fluchthintergrund häufig eine Hürde dar. Deswegen wird die STEP gGmbH ein mobiles Angebot schaffen, mit dem verschiedene Ortsteile und damit eine neue und breitere Zielgruppe erreicht werden können. Mit Projektmitteln wird ein Wohnmobil gekauft, zu einem Treffpunkt umgebaut und mit Sport- und Spielutensilien ausgestattet (das 'Gelbe Mobil'). Es wird eine Viertel-Personalstelle einer sozialpädagogischen Fachkraft finanziert, um das Angebot vor Ort zu betreuen. Das Gelbe Mobil steht jede Woche an zwei festen Standorten im Landkreis. An beiden Standorten haben sich relativ feste Gruppen mit rund 20 bis 25 Kindern und Jugendlichen gebildet, die das Gelbe Mobil regelmäßig besuchen. Neben Sport- und Spielangeboten gibt es auch Getränke und Platz für einen generationenübergreifenden Austausch. Das mobile Angebot ermöglicht den Kindern und Jugendlichen, Erfahrungen und Identifikation mit einer Gruppe jenseits einer Vereinszugehörigkeit zu sammeln. Der Treffpunkt bietet auch die Möglichkeit, persönliche Probleme mit der sozialpädagogischen Fachkraft anzusprechen und niederschwellige erste Hilfen zu erhalten. Nach Ende der Projektförderung übernimmt der Landkreis Holzminden die Kosten für eine halbe Personalstelle und den Betrieb des Gelben Mobils.
Eingliederungshilfe für Flüchtlingsfamilien mit besonderem Fokus auf Frauen und Kinder
Flüchtlingsfamilien erhalten eine Eingliederungshilfe mit besonderem Fokus auf die Frauen und Kinder, die im Zuge des Familiennachzugs neu im Ebsdorfergrund angekommen sind. Ein internationaler Begegnungsabend wird im Projektzeitraum regelmäßig durchgeführt und parallel dazu ein Kinderprogramm ausgebaut. Daneben werden ein Frauentreff und eine Kinderbetreuung angeboten.
Bau eines Gartenhauses als Kommunikations- und Schulungsmittelpunkt
Ein Gartenhaus wird als Kommunikations- und Schulungsmittelpunkt für Geflüchtete errichtet, teilweise in Zusammenarbeit mit den Geflüchteten. Das Gartenhaus wird als Treffpunkt für das 'Dienstags-Café' mit Geflüchteten und der einheimischen Bevölkerung, für Schulungen (z.B. zum Thema 'Anbau und Verwertung einheimischer Pflanzen') und für gemeinsame Grillnachmittage genutzt.
Unterstützung von jungen Geflüchteten in verschiedenen Bereichen
Junge Geflüchtete werden bei Behördengängen, alltäglichen Problemen (z.B. Arztterminen), Bewerbungen auf Lehrstellen, Wohnungssuche und -einrichtung sowie bei Bedarf auch finanziell unterstützt.
Multikultureller Begegnungschor
Ein multikultureller Begegnungschor wird in Duderstadt (LK Göttingen) ins Leben gerufen und langfristig etabliert. Die Motivation der deutschen TeilnehmerInnen liegt dabei hauptsächlich im Kennenlernen anderer Kulturen und der Möglichkeit, Unterstützung bei der Integration zu leisten. Der Chor eröffnet die Möglichkeit des Kontaktes und Austausches zwischen Deutschen und Geflüchteten.
Integration über Fußball
Geflüchtetete Kinder und Jugendliche werden über das Fußballspiel im Verein in das gesellschaftliche Leben integriert.
Erstellung eines Kochbuches
Im Rahmen des Projekts wird ein Kochbuch mit Rezepten aus den Heimatländern der Geflüchteten zusammengestellt, veröffentlicht und verkauft. Daneben werden sechs Kochabende durchgeführt und das Projekt über mehrere Kanäle bekannt gemacht. Die gemeinsame Arbeit, die Kochabende und das gemeinsame Essen stärken das Gemeinschaftsgefühl.
Rechtliche Unterstützung in Bezug auf Asylbescheide
Geflüchteten und Helfern werden Informationen zur rechtlichen Einordnung der Asylbescheide des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vermittelt. So wird eine Vorabbewertung der Bescheide ermöglicht, die den Asylsuchenden erläutert werden. Diese Kenntnisse erhalten die Helfer im Rahmen eines Fachvortrages. In geeigneten Fällen ist es möglich, die Unterstützung durch einen Anwalt in Anspruch zu nehmen. So wird fünf asylsuchenden Familien im Verfahren ein Rechtsanwalt zur Seite gestellt.