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Bundesminister Alois Rainer besucht LandStation-Projekt in Röbel/Müritz

Bundesminister Alois Rainer und weitere Gäste im Innenhof des Jugendhauses in Röbel/Müritz

BMLEH

Dort informierte sich der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat am Beispiel der „flotten Bürger“ aus erster Hand über die geschickte Verknüpfung von Mehrfunktionshäusern und Mobilitätsstationen, wie sie im Rahmen der BULEplus-Förderung LandStation entwickelt wird.


Warten auf den Bus – geht das auch anders?

In ländlichen Räumen kann es vorkommen, dass man für die nächste Reisemöglichkeit etwas Zeit einplanen muss. Bei den “flotten Bürgern” in Röbel soll das so angenehm wie möglich gestaltet werden: Im Jugendhaus soll ein Verweilraum mit Spielecke und einem Kaffee-Tresen entstehen, die zum Verweilen und zu Gesprächen einladen. Die im Jugendhaus ansässige Mobilitätszentrale berät persönlich über die Reisemöglichkeiten und auch zu den neuen Mobilitätsangeboten, die in den kommenden Jahren Schritt für Schritt geschaffen werden. Mit der BULEplus-Förderung LandStation entsteht so ein lebhafter Knotenpunkt des Austauschs und des Reisens. 

Altes erhalten, Neues ermöglichen

Das charmante Fachwerkhaus soll entsprechend umgestaltet werden, aber einige Büro- und Kursräume werden bereits jetzt genutzt: Beispielsweise durch den örtlichen Sozialdienst, den Jugendbeirat und durch Familien, die im offenen Atelier Malkurse organisieren. Bürgermeister und Projektinitiator Matthias Radtke: „Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass die Kombination aus Mehrfunktionshaus und Mobilitätsstation – und damit auch die Brücke zwischen Land und Stadt – zu neuen Begegnungen und Verbindungen führen wird, die weit über Straßen, Rad- und Wanderwege hinausgehen.“

Im Innenhof des Jugendhauses ist zudem eine ehrenamtlich betriebene Fahrradwerkstatt entstanden. Von hier aus startete Bundesminister Alois Rainer, zusammen mit dem Landwirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommerns Till Backhaus, dem Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor und Bürgermeister Matthias Radtke seinen Rundgang durch die Stadt. Dabei informierten sie sich über den aktuellen Stand des Projekts und wie das BULEplus auf dem Land wirkt. Mit Lastenrädern aus der Fahrradverleihstation wurde im Anschluss eine Runde durch die Hafenstadt gedreht. 

Ein Konzept für alle

Das BULEplus-Projekt startete im September 2024 und nach fast einem Jahr der partizipativen Planung wird nun das Konzept erstellt, das Jugendhaus und Mobilität für Röbel sinnvoll verbindet. Besonders spannend ist hierbei, wie die kleineren Gemeinden des großflächigen Amtsbereichs eingebunden werden: Welche alten Wege werden wiederentdeckt, welche müssen neu geschaffen werden? Wie werden weitere passende Mobilitätsangebote entwickelt und implementiert? Es wird also noch viel Neues zu entdecken geben im „alten“ Jugendhaus in Röbel.

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