| Engagement und Ehrenamt

29.07.2026

Entwicklung und Realisierung von Angeboten für berufliche und sozio-kulturelle Teilhabe von Menschen mit Behinderung

Bau von barrierefreien Treffpunkten auf Friedhöfen Als Ergebnis des 'Integrierten Gemeindlichen Entwicklungskonzeptes' (IGEK) der Gemeinde Hohe Börde wurde festgestellt, dass in den Ortschaften der Gemeinde Hohe Börde in Sachsen-Anhalt Treffpunkte für ein soziales Miteinander für die Bürge-rinnen und Bürger fehlt. Andererseits zeigt der Friedhofsentwicklungsplan, dass hier Flächen nicht benötigt werden. Mit den BULE-Mitteln werden daher auf drei Friedhöfen soziale Treffpunkte einge-richtet. An den Treffpunkten werden jeweils Sitzbänke errichtet, mit einem Pavillon überdacht und die Flächen barrierefrei hergerichtet sowie das Umfeld bepflanzt. Bei der Einrichtung zusätzlicher Grünflächen und Wege wird auf eine ökologische Be-pflanzung mit bördetypischen und insektenfreundlichen Pflanzen geachtet. Darüber hinaus werden Fahrradständer und bis zu vier Informationstafeln an jedem Friedhof aufgestellt.

| Engagement und Ehrenamt

29.07.2026

Paradiesplätze

Als Ergebnis des 'Integrierten Gemeindlichen Entwicklungskonzeptes' (IGEK) der Gemeinde Hohe Börde wird festgestellt, dass in den Ortschaften der Gemeinde Hohe Börde in Sachsen-Anhalt Treffpunkte und Kommunikationsplätze für ein soziales Miteinander für die Bürgerinnen und Bürger fehlen. Andererseits zeigt der Friedhofsentwicklungsplan, dass hier Flächen nicht benötigt werden. Mit den Projektmitteln werden daher auf drei Friedhöfen soziale Treffpunkte für Jung und Alt eingerichtet. An den Treffpunkten werden jeweils Sitzbänke errichtet, mit einem Pavillon überdacht und die Flächen barrierefrei hergerichtet sowie das Umfeld bepflanzt. Bei der Einrichtung zusätzlicher Grünflächen und Wege wird auf eine ökologische Bepflanzung mit bördetypischen und insektenfreundlichen Pflanzen geachtet. Um auch den ländlichen Tourismus in der Region zu stärken, werden darüber hinaus Fahrradständer und bis zu vier Informationstafeln an jedem Friedhof aufgestellt. Bei der Gestaltung dieser Tafeln wirken die Bürgerinnen und Bürger mit.

| Engagement und Ehrenamt

29.07.2026

Bewahrung und Stärkung von Sozialkapital

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Abwanderung jüngerer Menschen aus ländlichen Räumen verfolgt die Hochschule Koblenz den Ansatz, dass die lokale Bindung von Menschen stark von dem verfügbaren Sozialkapital abhängt. Dieser Ansatz wird am Beispiel der rheinland-pfälzischen Landgemeinde Burgbrohl praxisnah erforscht. Mit den Projektmitteln werden ein Fragebogen und eine App entwickelt, um Daten zu erfassen und Einflussfaktoren zu identifizieren, wie junge Menschen in den ländlichen Räumen gehalten werden können. Nachdem nur eine sehr geringe Anzahl Personen aus Burgbrohl zur Teilnahme an der App-gestützten Studie gewonnen werden kann, wird die Datenerhebung über die App verworfen und stattdessen ein Fragebogen eingesetzt. Die Probandengruppe wird daher dominiert von Studierenden zwischen 20 und 29 Jahren, deren Wohnorte sich überwiegend auf städtische Gebiete konzentrierten. Die erhobenen Daten reichen daher nicht aus, um Unterschiede zwischen urbanen und ländlichen Regionen festzustellen. Die Analyse zeigt jedoch, dass soziale Infrastrukturen Begegnungen befördern. Die Ergebnisse bestätigen, dass das zwischenmenschliche Kommunikationsverhalten die Bleiberate beeinflusst.

Engagement und Ehrenamt |

29.07.2026

Gemeinsam vor Ort - Verbesserung der Nutzbarkeit von Daseinsvorsorge- und Hilfsangebote für alle Bevölkerungsgruppen

Das Projekt 'Gemeinsam vor Ort' macht Angebote der Daseinsvorsorge auch im dünnbesiedelten Raum des Landkreises Nordfriesland für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich und erreichbar. Eine wichtige Rolle spielen dabei die ehrenamtlichen 'Kümmerer' in den Gemeinden. Ihr Engagement ermöglicht es, Unterstützungsleistungen und allgemeine Alltagshilfen für die Menschen in der Region anzubieten. Ziel des Projektes ist es daher auch, die Ehrenamtlichen im Landkreis Nordfriesland, insbesondere im Raum Tönning, besser zu vernetzen und weitere engagierte Menschen als Ansprechpartner vor Ort zu gewinnen. Für die Qualifizierung und Begleitung der regionalen Kümmerer wird eine hauptamtliche koordinierende Person etabliert. Neben der Vernetzung bestehender Dienstleistungen werden im Rahmen des Projektes auch neue Angebote geschaffen. Um die Bedarfe vor Ort zu ermitteln, wird zu Beginn des Projektes zunächst eine breit angelegte Analyse durchgeführt. So werden Angebotslücken deutlich und können durch die Entwicklung passgenauer Angebote geschlossen werden. Das ermöglicht insbesondere Älteren oder gehandicapten Menschen einen möglichst langen Verbleib vor Ort. Die koordinierende Person befördert das zentrale soziale Netzwerk der Daseinsvorsorge und sorgt für deren Weiterentwicklung. Darüber hinaus erstellt und verwaltet sie einen Informationspool für die Bürgerinnen und Bürger. Im Projekt entsteht ein Fundus an Wissen und methodischem Vorgehen, der auch anderen Koordinatoren in anderen Regionen das passende Handwerkszeug liefern kann.

| Engagement und Ehrenamt

29.07.2026

Dorfladen mit Cafébetrieb – Nahversorgung und sozialer Treffpunkt für die Dorfbewohner

In dem peripher liegenden Göttinger Ortsteil Roringen in Niedersachsen mit etwa 1.000 Einwohnerinnen und Einwohnern wird seit dem Jahr 2000 der Dorfladen als einziges Nahversorgungsangebot in Vereinsträgerschaft von Unser Laden e. V. betrieben. 2014 wird der Dorfladen um ein Café erweitert, das auch als Ort der Begegnung und des Austausches dient. Innerhalb des Ortes besteht eine gute Zusammenarbeit mit den Vereinen, was neben der Trägerschaft durch einen Verein für den Erfolg verantwortlich ist. Mithilfe der Projektförderung wird der Dorfladen mit Cafébetrieb ausgebaut und modernisiert. Neben dem Küchenaus- und Ladenumbau kann das Angebot insbesondere im Außenbereich durch eine Terrassenvergrößerung und den Bau eines Grillpavillons erweitert werden. Die Maßnahmen stärken die Wirtschaftlichkeit des Betriebes und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Verstetigung. In der Zukunft sind weitere Maßnahmen angedacht, wie zum Beispiel die Einrichtung eines Mittagstisches oder einer Frischetheke.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

29.07.2026

Forschungsprojekt FINATA (Food Insecurity among Tafel users) - Einflussfaktoren, Interventionsbedarfe und Lösungen

Studien in Mittel- bzw. Großstädten haben eine überproportional häufige Ernährungsunsicherheit bei Kundinnen und Kunden von Lebensmittelausgabestellen wie den Tafeln gezeigt. Ernährungsunsicherheit bezeichnet den zumindest zeitweiligen durch Geldmangel limitierten Zugang zu sicheren Lebensmitteln. Bundesweit gibt es über 950 Tafeln mit über 2000 Lebensmittel-Ausgabenstellen, in denen armutsbetroffene Kundinnen und Kunden vor allem frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse erhalten. Ziel ist, die Ernährungsunsicherheit auch in ländlichen Räumen zu untersuchen und diese der Situation in nicht-ländlichen Räumen gegenüberzustellen. Dazu gehören z.B. die Identifizierung der personellen und strukturellen Ressourcen der lokalen Tafeln, die Identifizierung von Unterschieden in individuellen, sozialen und strukturellen Faktoren zwischen Tafelkundinnen und -kunden im ländlichen Raum und jenen im nicht-ländlichen Raum sowie eine Erhebung der Prävalenz der Ernährungsunsicherheit und Identifizierung von individuellen, sozialen und strukturellen protektiven und Risiko-Faktoren der Ernährungssicherheit.

Engagement und Ehrenamt

29.07.2026

Jung im Verein und engagiert (JIVE) – Engagementkulturen junger Menschen in ländlichen Räumen und die Rolle von Vereinen

Das Forschungsvorhaben JIVE zielt darauf ab, das Engagementverhalten und engagementbezogene Orientierungen junger Menschen in ländlichen Räumen zu beschreiben, dabei die Rolle von Vereinen zu bestimmen und Handlungsempfehlungen zur Stärkung des organisierten Engagements in lokal organisierten Vereinen zu erarbeiten. Der Fokus wird dabei auf junge Menschen bis einschließlich 25 Jahre in ländlichen Räumen gelegt. Folgende Fragen stehen im Fokus: (1) Was wissen wir über das bürgerschaftliche Engagement junger Menschen in ländlichen Räumen? (2) In welcher Weise und in welchem Umfang engagieren sich junge Menschen in ländlichen Räumen? (3) Welche Bedeutung kommt dabei dem organisationsgebundenen Engagement in Vereinen zu? (4) Welche Vorstellungsbilder von Vereinen sowie Erwartungen an Vereine haben junge Menschen in ländlichen Räumen? (5) Können unterschiedliche Engagementkulturen (Engagementverhalten und engagementbezogene Orientierungen) zwischen unterschiedlichen sozia-len Gruppen junger Menschen (z. B. soziale Schichten/Milieus; Geschlechtergruppen) identifiziert werden?

Engagement und Ehrenamt

29.07.2026

Verbundprojekt: Engagementkonstellationen in ländlichen Räumen - ein Ost-West-Vergleich, Teilvorhaben: Hochschule Görlitz

Hauptziel des Verbundprojektes von Georg-August-Universität Göttingen, Hochschule Zittau/Görlitz und Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V. ist es, regional differenzierte Engagementkonstellationen mit ihren lokal unterschiedlichen Formen, Akteuren und Aktivitäten sowie spezifischen Herausforderungen und Wandlungsdynamiken in ländlichen Gemeinden tiefenscharf zu erfassen und in ihren Besonderheiten zu erklären. Die Komplexität an Herausforderungen und Akteurskonstellationen wird mit einem methodenkombinierenden Forschungsdesign analysiert, in dessen Zentrum neun regionale Gemeindestudien stehen. Mittels der bürgerwissenschaftlichen Methode der Landinventur sowie empirischer Fallanalysen werden nicht nur Bestandsaufnahmen von Engagementformen und -typen vorgenommen. Vielmehr wird zugleich mit Bürgerinnen und Bürgern partizipativ in lokalen Engagementwerkstätten an passgenauen Lösungsstrategien und möglichen Unterstützungsangeboten für (potentiell) Engagierte gearbeitet. Der Nutzen des Projekts besteht in der - substanziellen Erweiterung des Wissensbestandes um die Verbreitung, Bedingungen, Formen und Inhalte sowie Auswirkungen und Bedarfe von Ehrenamt und BE in unterschiedlichen ländlichen Räumen, - Erarbeitung einer Kartographie unterschiedlicher Typen und Konstellationen bürgerschaftlichen Engagements in ländlichen Räumen, die sich über die analysierten Fälle hinaus zur Einschätzung und Unterstützung ländlichen Engagements verwenden lässt, - Weiterentwicklung von relevanten Forschungsmethoden bzw. die Entwicklung neuer, explorativer Untersuchungsansätze (bspw. Landinventur) und Engagementkonzepten - partizipativ gestützten Erarbeitung von kontextsensiblen und typengerechten Entwicklungszielen, -strategien und -instrumenten für BE in ruralen Räumen, - nachhaltigen Begleitung von zivilgesellschaftlichen Akteuren und Kommunen in den neun untersuchten Fällen zur Weiterentwicklung bürgerschaftlichen Engagements vor Ort und - Erarbeitung von Handlungsempfehlungen.

Digitalisierung auf dem Land | Engagement und Ehrenamt

29.07.2026

Digital.Vernetzt – Vorstände der Ortsvereine zur digitalen Vereinsführung befähigen

Mit der Sondermaßnahme 'Digital.Vernetzt – Frauen im Ehrenamt stärken' wird das bürgerschaftliche Engagement von Frauen auf dem Land während der COVID-19-Pandemie gestärkt. Die Arbeit von Frauenvereinen und –initiativen wird mit Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich der digitalen Vereinsarbeit unterstützt, um ein aktives Vereinsleben und Engagement in und nach der Corona-Krise zu ermöglichen. Ziel des Projekts ist es, die neun Vorstände der Ortsvereine im Kreis Herzogtum Lauenburg zur digitalen Vereinsführung und -verwaltung zu befähigen. Zudem wird durch die Schulungsmaßnahmen die digitale Kommunikation untereinander (Videokonferenzen) sowie nach außen (Homepage, Social Media) und nach innen (Newsletter, Messenger-Dienste, neue Veranstaltungsformate) ermöglicht. Mitglieder sollen auf der Reise in die digitale Zukunft durch die Ausbildung digitaler Patinnen abgeholt und mitgenommen werden. Grundlagen werden zunächst durch Vorträge zur Begriffsbestimmung und Bedarfsermittlung geschaffen. Im Anschluss werden regionale Workshops und Anwenderinnentrainings von den Vorständen der Ortsvereine bis hin zu den Mitgliedern durchgeführt.

Digitalisierung auf dem Land | Engagement und Ehrenamt

29.07.2026

Digitale Zusammenarbeit der Ortslandfrauengruppen des KLV PM e.V.

Mit der Sondermaßnahme 'Digital.Vernetzt – Frauen im Ehrenamt stärken' wird das bürgerschaftliche Engagement von Frauen auf dem Land während der COVID-19-Pandemie gestärkt. Die Arbeit von Frauenvereinen und –initiativen wird mit Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich der digitalen Vereinsarbeit unterstützt, um ein aktives Vereinsleben und Engagement in und nach der Corona-Krise zu ermöglichen. Durch das Vorhaben werden die Landfrauen in den Ortsgruppen des Kreisverbandes befähigt, die digitalen Möglichkeiten der Kommunikation innerhalb der Ortsgruppe, zwischen den Ortsgruppen, im Kreisverband und darüber hinaus besser zu nutzen. Angebote können so Ortsgruppen übergreifend, auch als Hybridveranstaltungen organisiert werden. Die ausführliche Vermittlung von Grundkenntnisse und weiterführenden Fertigkeiten zur Bedienung und Anwendung von digitalen Tools ist geplant. Außerdem soll die Fähigkeit zur Moderation vermittelt werden.