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Theater all inklusiv - Theater von Menschen mit Behinderung
Das Vorhaben gründet in Oldenburg in Holstein das inklusive Theaterfestival 'Theater all inklusiv', welches zum einen die kulturelle Vielfalt der Region erweitert und zum anderen den inklusiven Gedanken aus den vielfältigen Einrichtungen hinaus in die Bevölkerung trägt und miteinander verbindet. Dies trägt dazu bei, Berührungsängste abzubauen und Menschen mit Beeinträchtigungen als bereicherndes, gesellschaftliches Element wahrzunehmen. Während des eintägigen Festivals führen fünf bis sechs Theatergruppen eine jeweils etwa 30-minütige Aufführung dem Publikum und einer namhaften Jury vor, am Ende küren die Juroren einen Gewinner oder eine Gewinnerin. Unter der Anleitung von Regisseurinnen und Regisseuren entwickeln die Schauspielenden das Theaterstück selbst und erhalten durch die öffentliche Präsentation ihre Selbstwirksamkeit und Anerkennung. Die Zuschauenden können über die Aufführungen Zugang zu den Darstellenden bekommen und deren individuelle Fähigkeiten entdecken. Die Einrichtungen entwickeln intern, mit dem Einsatz der darstellenden Künste, neue und zusätzliche Werkzeuge zur Begleitung und Förderung der von ihnen betreuten Menschen.
Musikschultaxi
Ziel des Projektes 'Musikschultaxi' ist die Verbesserung der Teilhabe am kulturellen Leben durch den Transport von Musikschülerinnen und -schülern zur Musikschule in Rodewisch und ihren Außenstellen. Durch die unzureichende Anbindung an den ÖPNV und das große Einzugsgebiet der Schule wird der Zugang zu außerschulischer, insbesondere musischer Bildung in der Region erschwert. Die Musikschule Rodewisch e.V. erprobt mit diesem Vorhaben die Einrichtung eines 'Sammeltaxis', um die Erreichbarkeit der Schule zu verbessern. Zunächst wird eine kostenfreie Fahrgelegenheit angeboten, um das Interesse und Gelingen der Idee zu erproben. Nach Ende der Projektlaufzeit wird eine Fortführung des Angebots unter finanzieller Beteiligung der Eltern durchgeführt. Durch die Bündelung von Fahrten wird auch eine Entlastung des Straßenverkehrs erreicht. Das Projekt leistet zudem einen Beitrag zur Reduktion von Schadstoffemissionen im ländlichen Raum.
Händel-Oper Imeneo bringt zwei Chor-Gemeinden zusammen
Ziel des Vorhabens ist es, ein breites Spektrum der Bewohner zweier Gemeinden im ländlichen Raum durch Musik miteinander ins Gespräch zu bringen und die Toleranz zu fördern, indem die Teilnehmenden die Möglichkeit erhalten, durch gemeinsames Singen im Musiktheater die Positionen anderer Menschen einzunehmen. Dafür wird eine musikalisch und künstlerisch virtuose Barockoper von G. F. Händel in zwei sächsischen Barockschlössern geprobt. In die spätere Aufführung der Oper 'Imeneo' werden die Chöre der Region einbezogen. In 'Imeneo' geht es um den Konflikt zwischen gesellschaftlicher Norm und individuellem Glücksanspruch. Die mitwirkenden Laiensängerinnen und Laiensänger aus der Region vertreten, in der Rolle der Dorfbevölkerung, die öffentliche Moral, treiben die Handlung voran, kommentieren sie und beziehen individuell durchaus unterschiedliche Positionen zum Geschehen auf der Bühne. Das Orchester wird möglichst mit Musiklehrerinnen und Musiklehrern der lokalen Musikschule besetzt. Als Solisten sind professionelle Sängerinnen und Sänger vorgesehen und für den Kartenverkauf, die Werbung, das Catering u. a. werden ehrenamtliche Helfer aus den Dörfern gewonnen. Die Proben mit den Laien erstrecken sich über ein Vierteljahr und sind öffentlich für die Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner zugänglich.
Kultur Gut Erhalten
Mit dem Vorhaben 'Kultur Gut Erhalten' soll altes Kulturgut erhalten, für die Nachwelt gesichert, im Alltag verfügbar und als selbstverständlich erlebbar gemacht sowie an die heutigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst werden. Traditionelle Arbeitstechniken, lokales Wissen, spezielle Geschichte, markante und dorfspezifische Ereignisse, Gebäude und Veranstaltungen sollen nicht nur wieder sichtbarer, sondern vor allem zukunftsfähig werden. Das Besondere des Projektes 'KULTUR GUT ERHALTEN' ist die Ausrichtung auf die Sicherstellung von Lebensqualität. Dazu gehört die aktive, alltägliche Auseinandersetzung und Begegnung mit Geschichte, speziell auch mit Sozial- und Kulturgeschichte mitten in der Ortsmitte, in einem neuen Begegnungszentrum. Neben den vielen, geplanten Aktivitäten soll zunächst das bestehende kleine Café im DORV-Zentrum zum 'Kulturraum KUGE=L' erweitert werden. Ziel ist es, mit dem neu geschaffenen Kulturraum dauerhaft Einnahmen zu erwirtschaften. Die Arbeiten hierfür werden zu einem wesentlichen Teil in Eigenleistung der Barmener Bürger und Bürgerinnen erbracht, lediglich die Materialien müssen gekauft werden. Inhaltlich wird das Projekt durch den Kultur- und Verkehrsverein in Kooperation mit dem DORV-Trägerverein ehrenamtlich begleitet und von den örtlichen Partnern unterstützt. So können mit dem Vorhaben eine Vielzahl von Aktionen und Aktivitäten auf den Weg gebracht werden.
Animation Code - kreative Medienbildung
Mit dem Vorhaben 'Animation Code' werden Schülerinnen und Schüler die Möglichkeiten des kreativen und künstlerischen Arbeitens mit Animationsprogrammen nähergebracht. Genutzt wird die Programmiersprache 'Scratch', die speziell für Kinder und Jugendliche entwickelt wurde. Im Vordergrund des Projektes steht die eigene Kreativität, das Ausprobieren und Entwickeln von künstlerischen Herangehensweisen mit dem Ziel, dass die Schüler und Schülerinnen nicht nur reproduzieren, sondern eigene Ideen umsetzen und somit eigene Welten sowie Räume erschaffen.
KunstQuell
Im Rahmen des Projektes wird eine reale und eine virtuelle Plattform geschaffen, von der aus Künstlerinnen und Künstler der Region aktuelle Entwicklungen und Prozesse in den Gemeinden aktiv begleiten und kritisch hinterfragen. Dafür wird das historische Quellhaus des ehemaligen Kurbades in Neuragoczy als permanenter Ort zur Realisierung von künstlerischen und soziokulturellen Projekten saniert, umgebaut und ausgerüstet. Interessierte Akteurinnen und Akteure können im Quellhaus Symposien, Workshops, Ausstellungen und andere künstlerische oder sozialpädagogische Projektarbeiten umsetzen. Es wird eine zeitgemäße, kulturelle Infrastruktur entwickelt, welche über den Förderzeitraum hinaus besteht.
Die Textile – Festival für textile Kunst
Mit diesem Vorhaben etabliert das Projekt 'TEXTILE Werkstatt' das Festival 'Die Textile' für textile Kunst. Das Festival sowie das Programmangebot während des Jahres werden dabei von der Schmallenberger Bevölkerung partizipativ mitgestaltet. Zudem ist ein wesentliches Element der Aufbau eines Netzwerkes mit einem festen Raum und einer entsprechenden Organisationsstruktur. So wird das bürgerschaftliche Engagement der Akteurinnen und Akteuren aus Bildung, Industrie, Handwerk und Kultur in den konkreten Projekten 'Zeitzeugenprojekt', 'Werkstatt in der Zentrale' und 'Werkstatt VorOrt' zusammengebracht. Im 'Zeitzeugenprojekt' wird es darum gehen, 24 Menschen und ihre Geschichten als Teil der Textilindustrie zu erzählen und in einer Fotoausstellung zu präsentieren. Bei 'Werkstatt in der Zentrale' werden neue Werkstatträume in einer leerstehenden Textilfabrik errichtet und an diesem Ort offene Treffen für Handarbeiten angeboten. Die 'Werkstatt VorOrt' wird 25 Akteurinnen und Akteuren in Schmallenberger Dörfern die Gelegenheit geben, an Workshops teilzunehmen; auf diese Weise wird ein Impuls für ein dörferverbindendes Gemeinschaftsprojekt gegeben. Die künstlerisch-kreativen Ergebnisse der Projekte werden im Rahmen der 'Textile 2021' einem breiten Publikum zugängig gemacht. Alle Projekte sind generationsübergreifend gestaltet und sprechen die unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen an. Sie sind Teil eines Netzwerks, mit dem sie als Impulsgebende sowie Begleitende von Textilprojekten kulturelle Teilhabe im ländlichen Raum ermöglichen.
Kyritzer Flimmerstunden
Ziel des Projekts ist es, den Menschen in und um Kyritz durch Angebote der kulturellen Bildung und der Möglichkeit, selbst künstlerisch aktiv zu werden, eine gesellschaftliche Teilhabe in der Region zu ermöglichen. Zentraler Gegenstand ist die Durchführung von insgesamt 18 Filmabenden in der trägereigenen Umweltbegegnungsstätte (Waldwerkstatt Kyritz). Alle Genres von Naturfilmen, Umweltdokumentationen, Kinder- und Jugendfilmen, Spielfilme sowie Kurz- und Animationsfilme, die im Kontext mit globalen, sozialen und ökonomischen Zukunftsfragen einen Einstieg in den gesellschaftlichen Nachhaltigkeitsdiskurs schaffen, werden Teil des Programms sein. Nicht nur durch die gezeigten Filme, sondern vor allem auch durch themenbezogene Diskussionsrunden wird eine positive Einstellung zum Natur- und Umweltschutz entwickelt. Flankierend werden über ein Jahr hinweg kulturelle Bildungsprojekte in der Sparte 'Film für Kinder und Jugendliche' im Rahmen der Jugendfilmbiennale Kyritz angeboten. Unter Anleitung von freiberuflichen Filmemacherinnen und -machern, aber auch digitalen Kunstschaffenden der Ton- und Bildbearbeitung, der Animation oder im Videoschnitt werden pro Jahr mindestens 5 Kurzfilme entstehen. Im Rahmen der Jugendfilmbiennale Kyritz werden neben diesen gedrehten Filmen, weitere Filmbeiträge, die von Kindern und Jugendlichen in der Region geschaffen wurden, über ein Wochenende lang im Freilichtkino am Untersee gezeigt und von einer Jury bewertet. Die Preisträger werden dann im Rahmen des JIM-Jugendfilmfestival Brandenburg gezeigt.
KULTURKNOTENPUNKT - Ein Roadmovie
Durch die partizipative Erstellung eines Roadmovies mit lokalem Bezug wird die regionale Verantwortung und Eigeninitiative im Schwalm-Eder-Kreis gestärkt. Zunächst wird der 'Kulturknotenpunkt' (KKP) aufgebaut, der ein Netzwerk Kulturinteressierter vor Ort und ein Pool professioneller Kunstschaffender ist. Dieser bringt Impulse durch Vorträge, Workshops, Gastregie oder andere künstlerische und dokumentarische Aufgaben in das Projekt ein. Aufgrund der Corona-Pandemie sind mehrfach Anpassungen nötig und das Roadmovie ist in der geplanten Weise nicht umsetzbar. Mit dem Kulturformat 'Kultur-Gemüse' werden regelmäßig auf dem Wochenmarkt verschiedene Zielgruppen zum Improvisationsspiel, zum Mitmachen motiviert. Ferienworkshops mit Kindern und die Gründung der Gruppe 'regionale Inszenierung' mit Jugendlichen und Erwachsenen aus der ganzen Region folgen. Eine Inszenierung bildet den Kern des KKPs, bei der ein Team von Kunstschaffenden und Verantwortlichen aus den Gemeinden eine Aufführung entwickelt. Proben, Workshops, kleine Performances finden statt. Unter freiem Himmel folgt eine Abschlussveranstaltung: Ein zauberhaftes Picknick-Fest mit Riesen-Mitmach-Workshop, gestaltet und durchgeführt von der 'regionalen Theatergruppe'.
Ostbevern "Bioinspirativ"
Das Vorhaben verbessert die Wahrnehmung der Flusslandschaft Bever und erarbeitet eine neue, kreative Gestaltung und Nutzung. Durch verschiedene Projekte (z.B. Ausstellungen, Workshops) und zielführendes Zusammenwirken unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen wird eine vitale Kulturlandschaft gemeinsam gestaltet. Das Ergebnis der Einzelprojekte mündet 2020 im Land-Kultur-Festival 'Bioinspirativ'. Hier werden Kulturschaffende, Bürgerinnen und Bürger sowie die Wissenschaft zusammenwirken. Die Initiatoren stärken, durch das Projekt Selbstbewusstsein und Verantwortung und schaffen Lebensqualität. Die daraus resultierende Identifikation mit Gemeinde und Kulturlandschaft ist verbunden mit dem Ziel, Studierenden die Attraktivität des ländlichen Raumes zu vermitteln und der Abwanderung in urbane Zentren entgegenzuwirken. Ziel ist es weiterhin, einen Lernprozess zur kreativen und reflexiven Wahrnehmung, zum Verständnis und zur Gestaltung von Natur und Kultur in Gang zu setzen. Mit dem Festival wird ein weit über die Gemeinde Ostbevern hinausreichendes, neues Format zur multiperspektivischen Auseinandersetzung mit Natur und Kultur geschaffen.