Mobilität auf dem Land

15.03.2026

Mobilitätszentrum Oderland-Spree

Mit dem Konzept eines Systems von Mobilitätszentren im direkten Umfeld von Dorfgemeinschafts- und Mehrfunktionshäusern beabsichtigen die Landkreise Oder-Spree und Märkisch-Oderland mit ausgewählten kreisangehörigen Gemeinden und Städten den Anforderungen an eine attraktive und wirtschaftsfördernde Region gerecht zu werden. Beide Landkreise verfügen über einen gut ausgebauten Schienenpersonennahverkehr. Jedoch orientiert sich der kommunale öffentliche Personennahverkehr weitestgehend an der Schülerbeförderung. Erklärtes Ziel der Landkreise ist es, die Erhöhung des Umweltverbundes am Modal Split stärker zu fördern und auf mehr Zielgruppen auszurichten. Dafür werden Mobilitätsbedürfnisse verschiedener Nutzergruppen aufgegriffen und Synergien kommunaler sowie privatwirtschaftlicher Angebotsstrukturen stärker ausgenutzt. Das Projektziel ist es, zu untersuchen, wie durch die stationäre Bündelung aller vorhandener Mobilitätsformen die Herausforderungen privater wie betrieblicher Mobilität im ländlichen Wirtschaftsraum besser und nachhaltiger gemeistert werden können.

Digitalisierung auf dem Land | Mobilität auf dem Land

15.03.2026

Smarter Winterdienst: Glätte-Info-System und bürgerorientierte Öffentlichkeitsarbeit

Der Winterdienst auf den Straßen des Landkreises Rhön-Grabfeld ist aufgrund unterschiedlicher Höhen- und Wetterlagen eine anspruchsvolle Aufgabe. Hinzu kommen eine stetige Zunahme des Verkehrsaufkommens, stark gestiegene Erwartungen der Verkehrsteilnehmenden sowie steigende Anforderungen an den Umweltschutz. In urbanen Räumen sowie an Autobahnen werden für den effizienten Einsatz des Winterdiensts seit wenigen Jahren Glättewarnanlagen aufgebaut. Diese Anlagen liefern neben einem Live-Videobild umfangreiche Daten zur Luft- und Fahrbahntemperatur, zum Tau- und Gefrierpunkt, zu Niederschlagsart und -menge, zur Windrichtung und -geschwindigkeit, zum Restsalz auf der Straße sowie zur Wasserfilmdicke. Das Projekt 'Smarter Winterdienst' möchte diese Technologie auch für ländliche Räume nutzbar machen – um den Winterdienst im Landkreis Rhön-Grabfeld bedarfsgerecht durchzuführen sowie um Scout- und Leerfahrten zu vermeiden. Es werden 18 Anlagen an kritischen Punkten zur Überwachung des Kreisstraßennetzes eingeführt. Darüber hinaus wird ein automatisiertes und frei zugängliches Glätte-Info-System für Bürgerinnen und Bürger entwickelt, welches auf Basis einer Online-Karte vor Straßenglätte warnt. In dieses System werden zukünftig auch Straßensperrungen integriert werden, so dass dieses auch in den Sommermonaten einen Informationsgewinn bietet.

Mobilität auf dem Land | Regionale Wirtschaft

15.03.2026

KKMKS - Kompetenznetzwerk für klimafreundliche Mobilität im Kreis Steinfurt

Der energieland2050 e.V. hat sich im Rahmen des Projektes zum Ziel gesetzt, ein Kompetenznetzwerk aufzubauen, das Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger über Chancen und Möglichkeiten einer klimafreundlichen Mobilität berät. Damit wird die Attraktivität von Unternehmen im ländlichen Raum durch eine gute, nachhaltige Erreichbarkeit sowie Angebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbessert. Auch den Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum eröffnen sich Möglichkeiten für eine nachhaltige, klimafreundliche Mobilität. Zur Umsetzung der Vorhaben wurde für die Dauer der Projektförderung eine Personalstelle für klimafreundliche Mobilität bei einergieland2050 e.V. eingerichtet. Schwerpunkt des Projekts ist die Schaffung von Beratungsangeboten zur integrierten, multimodalen Mobilität. Für Betriebe im Kreis Steinfurt wird eine kostenlose telefonische Erstberatung zum betrieblichen Mobilitätsmanagement angeboten. Schwerpunkte der Beratung sind Effizienz, Klimaschutz, Innovation, Steigerung der Arbeitgeberattraktivität und Verbesserung der Mobilität der Auszubildenden. Die Ansprache und Beratung der Zielgruppen Wirtschaft, Kommunen und Privatpersonen erfolgt über die Homepage des Vereins sowie über Online-Informationsveranstaltungen. Für den Bereich Umweltbildung ist im Rahmen des Vorhabens gemeinsam mit dem Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt das Kinderbuch 'Mia macht mobil' zum Thema klimafreundliche Mobilität für Kinder im Grundschulalter entstanden..

Mobilität auf dem Land | Digitalisierung auf dem Land

15.03.2026

Verbundprojekt: Vernetztes Fahren durch die Kombination von Personen und Gütern, Teilprojekt: Konzeption Autobus.Schwaben

Ziel des Verbundprojektes AutobusSchwaben ist die Erforschung, Erprobung und Inbetriebnahme einer kombinierten Güter- und Personenlogistik im ÖPNV des ländlichen Raums, um ¿ der Bevölkerung den Zugang zu dem regionalen Handel/Waren auch ohne eCommerce-Portale und postalischer Versendung zu ermöglichen, ¿ den regionalen Händlern im ländlichen Raum eine einfach zu handhabende Nahlogistikplattform bereitzustellen, damit sie durch direkte Belieferung ihre Kundenbeziehungen in der Region gegen den wachsenden Internethandel aufrechterhalten können, ¿ dem ÖPNV im ländlichen Raum weitere Einnahmen aus dem Kurierdienst zum Zwecke einer besseren Kostendeckung zu ermöglichen. Mit dem Forschungsprojekt AutobusSchwaben ist der im Landkreis Günzburg vorhandene ÖPNV-Bedarfsverkehr FLEXIBUS mit dem flexibel nutzendbaren On-Demand-Service FLEXITRANS zur Belieferung der Bevölkerung mit Waren ergänzt worden. Für die Steuerung von Personen- und Güterlogistik bei der FLEXIBUS KG wurde in AutobusSchwaben ein IT-gestütztes Leitsystem spezifiziert und eingerichtet, in dem die Fahrtwünsche von Fahrgästen mit einzelnen Warensendungen der lokalen Geschäfte und Erzeuger flexibel koordiniert werden können.

Mobilität auf dem Land | Regionale Wirtschaft

15.03.2026

Barrierefreie Naturerlebnisangebote als Impulsgeber für den ländlichen Raum, Teilprojekt 1

Das Vorhaben befasst sich mit barrierefreien Naturerlebnisangeboten. Es geht dabei um Möglichkeiten der Urlaubs- und Freizeitgestaltung, die nicht nur Gästen mit Behinderung zu Gute kommt, sondern für alle Gäste und die Bevölkerung vor Ort Vorteile bieten. Das Vorhaben befasst sich speziell mit Tourismus- und Naherholungsangeboten in ausgewiesenen nationalen Naturlandschaften. Dabei entstehen attraktive, barrierefreie Gesamtangebote entlang der touristischen Servicekette, wie zum Beispiel 'Ein Tag / ein Wochenende im Nationalpark'. Jede Region beteiligt sich an diesen Vorhaben mit mindestens 15 relevanten touristischen Betrieben wie Besucherzentren, Gastronomie, Beherbergung, Natur- und Landschaftsführungen, Radwege, Erlebnispfade und vielen mehr. Insgesamt mehr als 60 dieser Angebote kennzeichnet das Projekt nach dem Zertifizierungs- und Kennzeichnungssystem 'Reisen für alle'. Hierzu arbeiten die zwei Biosphärenreservate Flusslandschaft Brandenburg und Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft sowie die Nationalparke Kellerwald-Edersee und Hunsrück-Hochwald als Modellregionen zusammen. Die Ergebnisse werden im Leitfaden 'Natur barrierefrei erleben. Einzelangebote bündeln – Inspirationen entwickeln – Regionale Vernetzung gestalten' festgehalten. Dort sind Praxistipps enthalten, die Hinweise zur Erstellung und Vermarktung von Angeboten geben. Es wird außerdem dargelegt, wie die ländlichen Räume von barrierefreien Naturerlebnisangeboten profitieren.

Mobilität auf dem Land | Regionale Wirtschaft

15.03.2026

BMM - Nachhaltige Mobilität durch Betriebliches Mobilitätsmanagement

Ziel des Projekts ist es, Mitarbeitenden in Betrieben und Kommunen Alternativen zur Pkw-Nutzung aufzuzeigen. Dies geschieht einerseits durch eine detaillierte Bestandsaufnahme und kostenlose Erstberatung im Bereich betriebliches Mobilitätsmanagement. Ergänzend wird die Möglichkeit geboten, für einige Wochen unverbindlich eine Fahrradtestflotte im beruflichen Alltag auszuprobieren. Auf diese Weise sollen eingefahrene Gewohnheiten aufgebrochen werden und im Idealfall Kaufentscheidungen vorbereitet werden. In fünf ländlichen Kommunen Niedersachsens und dort jeweils ca. fünf ansässigen Betrieben wurden beispielhaft die Potenziale für eine nachhaltige Mobilität durch betriebliches Mobilitätsmanagement erprobt. Die Kommunen hatten dabei die Rolle der Ansprechpartner für die ortsansässigen Betriebe und vermittelten die kostenlose Erstberatung sowie die Ausleihe und Rückgabe der Fahrradtestflotte. Die Fahrradtestflotte bestand jeweils aus einem Pedelec, einem Lasten-E-Rad und einem Faltrad. Mehrere der beratenen Betriebe griffen zumindest einzelne Anregungen zum betrieblichen Mobilitätsmanagement auf. Besonders intensiv genutzt wurden die Lasten-E-Räder, während die Falträder offenbar nur in ländlichen Räumen mit sehr guter Bahn- oder Busverbindung zum Ausprobieren einladen. Mit dem Verleih konnte eine klimafreundlichere Mitarbeitermobilität in den beteiligten Kommunen und Betrieben konkret unterstützt werden.

Mobilität auf dem Land | Regionale Wirtschaft

15.03.2026

E-Harz – Mobilitätssicherung im topographisch anspruchsvollem Harzumland

Ziel des Projektes ist es, zwei sehr kleine ländliche Siedlungen mit insgesamt ca. 150 Einwohnenden im Norden des Freistaates Thüringen besser mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu verknüpfen. Zudem werden umweltfreundliche Anreise- und Fortbewegungsmöglichkeiten für Gäste aus dem wachsenden Naturtourismus gestärkt. Dazu werden drei Mobilitätsstationen mit E-Fahrrädern entwickelt und installiert. Dies geschieht im engen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den ortsansässigen Gewerbetreibenden. Das Verleihangebot ist mit dem Fahrscheinmanagement des ÖPNV verbunden. So werden sowohl benutzerfreundliche Kombitickets für ÖPNV und Fahrradverleih ermöglicht. In der Verbindungsauskunft wird dann eine durchgehende Reisekette mit verschiedenen Beförderungsmitteln des Umweltverbundes angezeigt.

Mobilität auf dem Land | Regionale Wirtschaft

15.03.2026

AzubiShuttle

Das Projekt AzubiShuttle verfolgt primär das Ziel, Auszubildenden die Anfahrt zu Ausbildungsbetrieben im Landkreis Rhön-Grabfeld zu ermöglichen, die mit dem herkömmlichen ÖPNV nicht ausreichend erreichbar sind. Durch die Einführung dieses Bedarfsbussystems, das lehrjährlich wechselnde Strecken bedient, werden die Ausbildungsoptionen von Jugendlichen erweitert und gleichzeitig die im Umland der Zentren gelegenen (handwerklichen) Betriebe bei ihrer Nachwuchsakquise unterstützt. Auf individuell angepassten Routen sind insgesamt vier AzubiShuttles im Landkreis Rhön-Grabfeld unterwegs, um rund 40 Auszubildende am Morgen und bei Bedarf auch am Nachmittag zu Ihren Betrieben bzw. von dort nach Hause zu befördern. Hintergrund ist die Tatsache, dass der Linienverkehr im Landkreis am Morgen vor allem in Richtung der Zentren und den dort gelegenen Schulen fließt, sodass peripher gelegene Orte sowie die dort ansässigen Ausbildungsbetriebe in den Morgenstunden für Personen ohne Auto bzw. Führerschein nur schwer zu erreichen sind. Durch das AzubiShuttle wird dieses Problem gelöst und die Beförderung zum Betrieb sichergestellt.

Mobilität auf dem Land | Regionale Wirtschaft

15.03.2026

mobileG

Ziel des Projekts mobileG ist es, kooperative Mobilitätsprojekte auf Basis von in der Praxis erprobten genossenschaftlichen E-Mobilitätsvorhaben zu entwickeln, zu initiieren und zu begleiten. Die gewonnenen Erkenntnisse und das gesammelte Wissen zu diesem Thema werden auf einer Online-Plattform sowie in einem Print-Leitfaden einer breiten Öffentlichkeit sowie dem genossenschaftlichen Verbund zugänglich gemacht. Dafür wird zunächst untersucht, welche bereits erprobten genossenschaftlichen Mobilitätsprojekte es gibt und welche Konzepte und Ideen dahinterstehen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden systematisiert, aufbereitet und auf einer eigens dafür entwickelten Website zur Verfügung gestellt. Parallel dazu werden Energiegenossenschaften ausgewählt, die Interesse an einer Begleitung und Unterstützung ihres jeweiligen Mobilitätsvorhabens haben. Diese werden dann über den wesentlichen Teil der Projektlaufzeit mit Wissen, Vernetzung und Ausarbeitungstätigkeiten unterstützt, so dass sie von der Analyse über die Planung bis hin zur Umsetzung und zum operativen Betrieb ihrer Mobilitätsprojekte begleitet werden. Darüber hinaus werden Vernetzungsveranstaltungen und Workshops durchgeführt, um den Sektor der genossenschaftlich organisierten Mobilität weiter zu stärken. Die Ergebnisse fließen in die Projektwebsite ein, welche als praxisorientierte Projektentwicklungs-, Wissens-, und Austauschplattform konzipiert ist. Daneben entsteht auch ein kompakter Leitfaden als Druck- und PDF-Version. Beides steht am Ende öffentlich zur Verfügung und dient der Inspiration und Nachahmung.

Mobilität auf dem Land | Engagement und Ehrenamt

15.03.2026

Ehrenamtliche Bürgerbahn Altshausen - Pfullendorf

Durch den Aufbau eines ehrenamtlichen Bürgerbahn-Fahrbetriebs wird das Angebot des bestehenden Bahnverkehrs in der Region Pfullendorf-Ostrach-Altshausen (südliches Baden-Württemberg) erweitert. Um die Kostenstrukturen im Rahmen zu halten, erfolgt die Organisation der zusätzlichen Züge weitestgehend ehrenamtlich. Hierzu wurde als Organisationseinheit der Förderverein Räuberbahn e. V. gegründet. Dieser Verein akquiriert ehrenamtliche Triebfahrzeugführer und setzt diese ein, um an zusätzlichen Verkehrstagen Bürgerbahn-Züge zu fahren. Diese zusätzlichen Verkehrstage ergänzen den bisherigen, von der Deutschen Bahn durchgeführten Räuberbahn-Saisonverkehr, der weiterhin an Sonntagen und Feiertagen von Mai bis Oktober fährt. Daneben werden mittels 'Erlebnis-Zugbegleitern' neue touristische Angebote und Fahrtanreize im Freizeitverkehr geschaffen. Mögliche Zugangshemmnisse für potenzielle Fahrgäste sollen abgebaut und die Bahnhaltepunkte einladender gestaltet werden.