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"Willkommenskreis" erweitern, Weiterbildung und Supervision für Ehrenamtliche
Die Aktivitäten der Initiative 'Willkommenskreis' werden ausgeweitet und besser kommuniziert. Im Internetauftritt werden eine 'Helfer-Seite' für Ehrenamtliche und eine 'Flüchtlings-Seite' entwickelt. Mit Ehrenamtlichen und Geflüchteten werden Flyer für 'Neuankommende' entworfen. Ein Workshop zum Thema 'Arbeit' für die Geflüchteten und eine Supervision für die Ehrenamtlichen werden durchgeführt. Der Willkommenskreis beteiligt sich an der Interkulturellen Woche in Diez und richtet dort ein Café ein, in dem ein Austausch der verschiedenen Kulturen stattfinden kann. Eine Ausstellung von Pro Asyl wird
Einrichtung eines Begegnungszentrums
Ein Begegnungszentrum wird als Ort für Info- und Bildungsangebote für Geflüchtete, als Kulturzentrum, als Raum für Begegnung zwischen Neubürgern und Einheimischen und als Veranstaltungsraum für interkulturelle Kommunikation und Austausch eingerichtet. Hier finden sowohl Projekte unterschiedlicher Art (Unterricht, Infoveranstaltungen, Filmabende, Fußball-WM schauen usw.) als auch private Feierlichkeiten statt. Nach den gemeinsam ausgeführten Renovierungsarbeiten und Ausstattung mit Teeküche, Bestuhlung, Präsentationsmöglichkeiten usw. erfolgt die Nutzung hauptsächlich durch den Verein
Durchführung eines Töpferkurses
Es wird eine interkulturelle Töpfergruppe eingerichtet, die zu einem weiteren Miteinander und Verstehen verschiedener Völkergruppen beitragen soll. Der Werkraum wird gemeinsam verschönert. Im Haus halten sich täglich ca. 50 Geflüchtete und zehn Ehrenamtliche zu deren Betreuung auf. Durch die dortigen Aktionen wird noch einmal mehr der Fokus in der innerörtlichen Wahrnehmung auf die im Ort schon sehr gute Willkommenskultur gelegt. Wöchentlich finden Treffen statt, bei denen sich Einheimische und Geflüchtete in einem ungezwungenen und kreativen Rahmen kennenlernen können.
Workshops zu Themen der Lebensführung sowie Sport- und Kulturangebote
Zur Unterstützung Geflüchteter bei der Alltagsbewältigung werden fachliche Workshops sowie Sport- und kulturelle Angebote umgesetzt. Dazu zählen Workshops durch Fachreferenten zu Themen der Lebensführung in Deutschland allgemein und auf dem Land im Speziellen (Computerkurs, Kontenführung, Bewerbungen für Wohnungen und Arbeit, Online-Einkauf) in Räumen der Gemeinde oder Kirche. Weiterhin gibt es Sportangebote zur Gesunderhaltung und Frustrationsabbau in der Sammelunterkunft und in der Turnhalle sowie kulturelle Angebote für den ländlichen Raum (Fest der Kulturen, Filmvorführungen, Heimatabende
Mobiles Fußballfeld zur Organisation von regelmäßigen Fußballspielen
Geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene werden durch den Sport integriert. Durch ehrenamtliches Engagement und die Beschaffung eines mobilen Fußballfeldes werden an vier Gemeinschaftsunterkünften im Landkreis regelmäßig Fußballspiele organisiert. Dabei werden auch örtliche Schulen und Jugendorganisationen einbezogen. Der Aufbau des Fußballfeldes erfolgt in gemeinschaftlicher Arbeit. Der Sport ermöglicht das Kennenlernen verschiedener kultureller Hintergründe, gemeinsame Aktivitäten in der Kommune, Beschäftigung und Abwechslung vom Alltag.
Feriensprachcamp für 25 Kinder mit Deutsch als Zweitsprache
Für 25 Kinder aus der Gemeinde Ganderkesee mit Deutsch als Zweitsprache wird an sechs Tagen in einer reizvollen Umgebung ein Feriensprachcamp durchgeführt. Dadurch können sie ihre Deutschkenntnisse handlungsorientiert und situationsbezogen erweitern. Außerdem werden alltagspraktische Fertigkeiten vertieft, wie der Umgang mit heimischen Lebensmitteln, der Kontakt zu Tieren oder Schreiben und Basteln. Nicht nur die Sprach- und Sozialkompetenzen der Kinder werden dadurch gestärkt, sondern auch deren Persönlichkeiten. Beim Abschlussfest werden Tänze, Lieder und ein Trommelprojekt auf der Bühne
Integration durch Sport
Über den Sport, speziell den Fußball, werden geflüchtete Kinder, Jugendliche und deren Eltern in die Gemeinschaft und in das Vereinsleben aufgenommen. Es werden gezielte Übungseinheiten für sie angeboten. Einige Geflüchtete werden vollständig in den laufenden Spielbetrieb integriert.
Scheune als Fahrradwerkstatt für Geflüchtete
Zur Verbesserung der Mobilität von Geflüchteten werden kostengünstige Fahrräder bereitgestellt. Dadurch wird eine regelmäßige und erleichterte Teilnahme der Geflüchteten an den vor Ort oder in den Nachbargemeinden stattfindenden Sprachkursen und am örtlichen Vereinsangebot ermöglicht. Eine Scheune, die im Rahmen des Projekts als Fahrradwerkstatt umgebaut wird, wird von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Hier erfahren die Geflüchteten Unterstützung bei den Reparaturen. Daneben werden zwei Fahrradverkehrssicherheitsunterweisungen in Theorie und Praxis durchgeführt.
Überdachter Unterstand an der Burscheider Tafel
Mit dem Projekt 'Treffpunkt Tafel' kommen die unterschiedlichen Personengruppen (Geflüchtete, Ehrenamtliche, Tafelkunden) miteinander ins Gespräch, lernen sich wertschätzen und unterstützen sich gegenseitig. Tafelkunden, Geflüchtete sowie allgemein Bedürftige kommen teilweise mit ihren Kindern und werden während der Wartezeit bis zur Lebensmittelausgabe durch Ehrenamtliche unter einem überdachten Unterstand mit Café-Angeboten und anderen Getränken versorgt. Die hilfsbedürftigen Bürger und die Geflüchteten empfinden den Unterstand als gelungene humanitäre Hilfe und besonders in der regnerischen
Möbel, Haushaltswaren und Bekleidung für Bedürftige
Geflüchtete und sozial schwache Familien werden bei der Ausstattung von Wohnheimen und der eigenen Wohnungen mit Sachspenden unterstützt. Es werden Lagercontainer angeschafft, Räume in der Home-Base als Show-Room ausgebaut, die Webseite um neue Seiten zum Projekt erweitert, Ehrenamtliche für freiwillige Arbeit begeistert, Presse und soziale Medien informiert und Verknüpfungen und Netzwerke zu anderen Organisationen geschaffen.