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KirchRAUMpilotinnen erproben soziale Treffpunkte als Folgenutzungen für Kirchengebäude
Mit dem Verbundvorhaben wird der flächendeckenden Unternutzung und dem Leerstand von Kirchengebäuden entgegenwirkt, um traditionelle Orte der Gemeinschaft neu zu denken und zukunftsfähig zu machen. Angesichts rückläufiger Gottesdienstbesucherinnen und –besucher und steigender Sanierungs- und Unterhaltungskosten wird das Bistum Trier in seinen Pfarreiengemeinschaften nur noch wenige Kirchen als sakrale Gebäude finanziell unterstützen können. Die Zukunft vieler Kirchengebäude liegt in den Händen der Ehrenamtlichen vor Ort. Daher dient 'Kirch-RAUMpilotinnen' der Selbstermächtigung der kommunalen sozialräumlichen Akteure. Das Bistum Trier, die Verbandsgemeinde Vordereifel und die Hochschule Koblenz haben sich zusammen-geschlossen, um die lokalen Akteure vor Ort mit ihrer Expertise zu unterstützen. Das Vorhaben eröffnet die Möglichkeit, in einem breiten partizipativen Prozess mögliche Folgenutzungen für Kirchengebäude auszuhandeln, praktisch zu erproben und erfolgreiche Ideen zu verstetigen. In Form von temporären Interventionen können verschiedene Nutzungsszenarien direkt getestet und auf Praktikabilität und Resonanz überprüft werden. Ziel ist es, die identitätsstiftenden und ortsbildprägenden Kirchengebäude in der Ortsmitte zu erhalten und in ihrer Funktion als soziale Treffpunkte neu aufzustellen. So sollen inklusive Orte der Begegnung für alle Bevölkerungsgruppen geschaffen und konkrete Möglichkeiten der Beteiligung eröffnet werden.
Fairkostbar: Eine Community stärkt ihre Region
„3,54 unter null“ - Eine besondere Zeitschrift bringt die Menschen zusammen
Drei Mal EMMA – neues Nahversorgungsangebot startet im Landkreis Birkenfeld
Soziale Dorfentwicklung
Die Fördermaßnahme Soziale Dorfentwicklung zielt darauf ab, die Gemeinschaft in ländlichen Regionen zu stärken. Ob Nachbarschaftshilfe, Verein oder ehrenamtliches Engagement – das aktive Mitwirken der Menschen vor Ort bestimmt, wie sich Dörfer gesellschaftlich entwickeln.
LandStation
Mit LandStation unterstützt das BULEplus Projekte, die Mobilitätsstationen und Mehrfunktionshäuser in ländlichen Räumen miteinander kombinieren. Dadurch entstehen Knotenpunkte, die sozial lebendig, attraktiv und gut erreichbar sind sowie zur Verbesserung der Mobilität beitragen. In einem ersten Schritt entwickeln ländliche Kommunen integrierte und bedarfsorientierte Konzepte. Nach erfolgreicher Konzeptentwicklung können sich die Projekte anschließend für eine Förderung der Umsetzung qualifizieren.
Land.Funk
Land.Funk fördert Projekte, die neue Mobilfunktechnologien (Gigabitnetze) nutzen und damit einen Beitrag zur Sicherung von Teilhabe und Daseinsvorsorge auf dem Land leisten. Die Projekte zeigen Nutzungsmöglichkeiten der neuen Mobilfunktechnologie in ländlichen Räumen. Der Fokus liegt dabei auf der kreativen und intelligenten Nutzung der 5G- und 6G- Mobilfunktechnologie in den ländlichen Räumen.
LandVersorgt
Mit LandVersorgt unterstützt das BULEplus die Entwicklung und Erprobung tragfähiger Ansätze für die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs in ländlichen Räumen.
Ehrenamt stärken - Versorgung sichern
Mit „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“ unterstützte das BMLEH während der Coronapandemie 227 Projekte in ländlichen Regionen, um die Versorgung mit Lebensmitteln und Gütern des alltäglichen Bedarfs durch Ehrenamtliche sicherzustellen. Gefördert wurden vor allem notwendige Ausgaben für Schutzausrüstung, Mieten für Fahrzeuge oder digitale Ausstattung.
500 Landinitiativen
Mit dem Soforthilfeprogramm 500 LandInitiativen unterstützte das BMLEH über 670 modellhafte Projekte zur Integration geflüchteter Menschen. Gefördert wurden beispielsweise Sprachkurse, Begleitung bei Behördengängen, sportliche Aktivitäten oder auch verschiedene kulturelle und handwerkliche Angebote, die Zusammenhalt und Integration förderten.