Regionale Wirtschaft |

12.09.2026

Fachkräftesicherung in "Grünen Berufen"

Zielgruppe des Projekts sind Geflüchtete im Alter von 19 bis 35 Jahren. Die Erfahrungen von Migranten aus ihrer Heimat sollen dazu genutzt werden, sie in Beschäftigung oder Ausbildung zu bringen. Interessierte Arbeitgeber werden über Rechts- und Verfahrensregelungen bei der Beschäftigung und Ausbildung beraten. Außerdem werden Praktika, die vorzugsweise in Ausbildung und evtl. auch in Beschäftigung münden, vorbereitet und vermittelt, ein Netzwerk aus beteiligten Betrieben wird aufgebaut. Ebenso werden Veranstaltungen auf Bauernhöfen organisiert und Geflüchteten der Erwerb des Führerscheins T (Mofa) als Voraussetzung für einen Ausbildungsvertrag und für mehr Mobilität ermöglicht.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

12.09.2026

Kultureller Austausch in Garten und Sommerküche

Errichtung einer voll funktionsfähigen Sommerküche ('Kulturküche') sowie eines Gemeinschaftsgartens auf dem Gutsgelände, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen und vom Verein weiter betrieben werden. Die Workshops und die jahreszeitbezogenen Feiern besuchen auch verschiedene Gruppen aus den Flüchtlingsunterkünften in Bad Freienwalde. Die vielfältigen geknüpften Erstkontakte zu den Geflüchteten einerseits und zur Bevölkerung des Ortsteils andererseits sind ein zentrales Ergebnis dieser Veranstaltungen. Mit fortlaufender Projektdauer werden die anfänglichen interkulturellen Barrieren und Kennenlern-Hürden zusehends abgebaut und die Beteiligten finden Gefallen an der Idee und Praxis der 'Kulturküche'.

Regionale Wirtschaft |

12.09.2026

Ergänzender Sprachunterricht zur Unterstützung beim Erlangen der Ausbildungsreife bzw. Beschäftigungsfähigkeit

Im Rahmen des Projekts wird für Migranten ergänzender Sprachunterricht zur Unterstützung beim Erlangen der Ausbildungsreife bzw. Beschäftigungsfähigkeit durchgeführt. Die Teilnehmer können dabei nicht nur ihre Sprachkenntnisse erweitern, sondern es wird auch Allgemeinbildung vermittelt, z.B. Geographie und Mathematik, und Smalltalk geübt. Situationen aus dem deutschen Lebensalltag werden vorgestellt und Fragen dazu beantwortet. Außerdem haben die Teilnehmer die Möglichkeit, über ihre Alltagssituation zu berichten und erhalten Informationen über das Berufs- und Familienleben.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

12.09.2026

Grundausstattung für Angebote im Begegnungszentrum

Ziel des Projekts ist die Einrichtung eines Begegnungszentrums, in dem mehr gemeinsame Aktivitäten von Geflüchteten und Einheimischen ermöglicht und gefördert werden und vor allem das Miteinander gepflegt wird. Unter anderem wird ein Sprach- und Orientierungskurs regelmäßig ehrenamtlich durchgeführt. Außerdem unterstützen ehrenamtliche Paten die Geflüchteten bei der Alltagsbewältigung bzw. im Umgang mit Behörden. Durch die eigenen Räumlichkeiten können die Aktivitäten ausgeweitet und an einem Ort verstetigt sowie besser auf die Bedürfnisse abgestimmt werden, z. B. Internetzugang, Kinderspielecke usw.

Regionale Wirtschaft |

12.09.2026

Bau von zwei Boulebahnen und Gestaltung des Umfeldes

In Zusammenarbeit von Geflüchteten/Asylbewerbern, Mitgliedern des Vereins Dienst am Nächsten, des Sportvereins sowie mit Unterstützung der Gemeinde Hardheim werden zwei Boulebahnen gebaut, mobile Sitzgelegenheiten aufgestellt sowie das Gelände bepflanzt und umzäunt. Damit wird ein niederschwelliges Angebot der Begegnung geschaffen, durch das Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen besser in Kontakt kommen.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

12.09.2026

Sprachkurse und Ausflüge zum Kennenlernen des Umlands

Im Landkreis Waldshut sind die Wartezeiten für die Integrationskurse sehr lang. Um diese zu überbrücken, wird eine Möglichkeit geschaffen, Geflüchteten die deutsche Sprache sowie Umgangsformen näher zu bringen. Dabei werden auch Informationen zum deutschen Bildungs- und Gesundheitssystem vermittelt. Es werden zusätzliche Sprachkurse und Ausflüge angeboten, um die Strukturen der Gemeinde und des Umlands besser kennen zu lernen.

Regionale Wirtschaft |

12.09.2026

Chor aus Deutschen, Migranten und Zufluchtsuchenden übt deutsche und internationale Lieder

Es wird ein Chor aus Deutschen, Migranten und Zufluchtsuchenden gebildet, der deutsche und internationale Lieder unter der Leitung ausgebildeter Musikkräfte einübt. Ein Chor, der bei öffentlichen Auftritten Inklusion demonstriert, ist ein positives Signal für die Integrationsskeptiker. Die Begegnung von Deutschen und Geflüchteten erfolgt auf Augenhöhe mit einem freundlichen Umgangston untereinander. Außerdem wird die sprachliche Kompetenz der Geflüchteten gefordert und gefördert, die soziale Kompetenz und das interkulturelle Wissen (z.B. über religiöse Feiertage) nimmt auf beiden Seiten zu. Die gemeinsame Chorarbeit führt auch zu öffentlichen Auftritten.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

12.09.2026

Eine Spülmaschine für das Begegnungscafé

Durch die Anschaffung einer Haubenspülmaschine erfolgt eine Entlastung des ehrenamtlichen Küchenpersonals des Begegnungscafés. Die Ehrenamtler haben dadurch mehr Zeit für die persönliche Betreuung der Geflüchteten. So kann auch die Arbeit in einem Eltern-Kind-Kreis, in dem hauptsächlich Mütter mit ihren Kleinkindern, oft mit Migrationshintergrund, betreut werden, ausgeweitet werden.

Regionale Wirtschaft |

12.09.2026

Einrichtung eines Cafés

Im bereits bestehenden 'Kaufhaus für Alle', das Einheimische und Geflüchtete gemeinsam ehrenamtlich betreiben, wird ein Café eingerichtet. Damit entsteht ein niederschwelliges Angebot für Geflüchtete, sich zu engagieren und Kontakte zur einheimischen Bevölkerung zu knüpfen, außerdem werden ihnen dort Hilfs- und Unterstützungsangebote zugänglich gemacht. Das Café steht als Begegnungsstätte für Geflüchtete und Einheimische zu den Öffnungszeiten des 'Kaufhauses für Alle' zur Verfügung. Mit den Fördermitteln werden die Ausstattung dafür, z.B. Kaffeemaschine, Kuchenkühltheke, Geschirr, Einrichtung u.ä., beschafft und zwei Räume in gemeinschaftlicher Arbeit mit den Geflüchteten hergerichtet, um ein gemütliches und ungezwungenes Ambiente zu bieten.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

12.09.2026

Spiel- und Sportgeräte

Das Zusammenführen von Geflüchteten, Helfern und interessierten Bürgern, die spielerische Sprachförderung der Geflüchteten, der Aufbau gemischter Gruppen und die Entwicklung von Patenschaften stehen im Fokus der Flüchtlingsarbeit. Hierfür hat die Kommune Räume für ein Hilfezentrum angemietet. Das Projekt umfasst konkret die Anschaffung von geeigneten Spiel- und Sportgeräten. Spielen und Sport in der unterkunftsnahen Begegnungsstätte erübrigt Wege in die umliegenden Städte Böblingen und Stuttgart, lässt Beheimatung im Dorf wachsen, schafft Beziehungen in die deutsche Gesellschaft, ermöglicht soziales Lernen und erlaubt eine förderliche soziale Kontrolle insbesondere der ausländischen Jugendlichen.