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Zusammenhalt stärken durch Fahrradweg - Fahrradwerkstatt - Internationalem Familien-Begegnungsfest
Im Rahmen des Projekts werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt: Ein Wirtschaftsweg wird als Fahrradweg instand gesetzt. Dieser Weg bindet die Flüchtlingsunterkunft direkt an die Verbindungsstraße zur Kernstadt an. Durch die gemeinsame Aktion von engagierten Anwohnern und Geflüchteten wird der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft gestärkt. Desweiteren wird in gemeinschaftlicher Arbeit eine Fahrradwerkstatt in der Flüchtlingsunterkunft eingerichtet. Die Fahrräder, die hauptsächlich aus Spenden stammen, werden durch die Geflüchteten unter Anleitung repariert und verkehrssicher gemacht. Außerdem wird ein Internationales Begegnungsfest in der Kernstadt für und mit allen Linnicher BürgerInnen und Geflüchteten veranstaltet.
Kulturelle Busreisen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz
Für Geflüchtete werden mehrere Busreisen zu kulturellen Stätten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz veranstaltet, um ihnen einen kleinen Einblick in ihre neue Heimat zu vermitteln. Die Fahrten führen unter anderem nach Koblenz zum Deutschen Eck und mit der Gondel auf die Festung Ehrenbreitstein, nach Aachen sowie zum Landtag nach Düsseldorf. Während des Ausflugs wird den Geflüchteten zum Beispiel am Deutschen Eck und im Landtag die deutsche Geschichte nähergebracht bzw. das föderale System der Bundesrepublik erläutert. Gesellige Gespräche in den Parks fördern das Miteinander. Kurzweilige Momente lenken insbesondere die Kinder von ihrem tristen Leben in den Flüchtlingsunterkünften ab.
Interkultureller Treffpunkt FARRENSTALL
Das historischen Gebäude 'FARRENSTALL' wird in gemeinschaftlicher Arbeit des Musikvereins, der Dorfbevölkerung und der in Eberstadt untergebrachten Geflüchteten als interkultureller Treffpunkt hergerichtet. Die Integration der in Eberstadt lebenden Geflüchteten wird dadurch gestärkt und gelebt. Es gibt viele Arbeitseinsätze, bei denen Einheimische und Geflüchtete zusammen arbeiten und feiern. Die Geflüchteten integrieren sich sehr gut in das Projekt und bringen sich mit ihrer Arbeitskraft, aber auch mit heimattypischen Speisen ein. Es besteht ein gemeinschaftlicher und freundschaftlicher Umgang zwischen den Einheimischen und den Geflüchteten. Dieses für die Eberstädter Dorfgemeinschaft wichtige Projekt wird auch zukünftig das Zusammensein aller stärken.
Integration der Geflüchteten in die Sport- und Fitnessförderung der Gemeinde
Ziel des Projekts ist die Integration der Geflüchteten in die Sport- und Fitnessförderung der Gemeinde und in Sportaktivitäten auf dem Dorf, um Kontakte zwischen den Einheimischen und den Geflüchteten herzustellen und durch gemeinsame sportliche Betätigung Berührungspunkte zu schaffen. Dazu werden die Geflüchteten in die Sportgruppe der Zentralen Landsportgemeinschaft (ZLSG) aufgenommen und auch eine neue Sportgruppe eröffnet. Die hierfür durch die Gemeinde bereitgestellten Räumlichkeiten werden mit Sportgeräten ausgestattet.
Sprachliche Begleitung, frühe Integration der Kinder sowie gemeinsame Aktivitäten
Ziel des Projekts ist die soziokulturelle Integration der Geflüchteten in der Verbandsgemeinde Asbach durch ehrenamtliche (sprachliche) Begleitung, eine frühe Integration der Kinder sowie gemeinsame Aktivitäten. Es wird eine offene, wöchentlich stattfindende Kindergruppe gestartet. Monatlich finden Ausflüge nach Bonn (Flohmarkt mit Picknick) statt, ein Team aus Dolmetschern (Arabisch und Persisch) wird gegründet und ein Schwimmkurs für Jugendliche organisiert.
Asylsuchende und Geflüchtete lernen ihre neue Umgebung kennen und werden mobil
Über Kooperationspartner und mit ehrenamtlicher Unterstützung wird Wissen zur Insel Rügen vermittelt. Zudem wird versucht, geflüchtete Menschen über die emotionale Schiene für ihr neues Lebensumfeld zu begeistern. Das Projekt zielt sowohl auf die Wissensvermittlung (Geografie, Kultur, Natur, Tradition und Geschichte), auf das Aufzeigen von Chancen (Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten) und Möglichkeiten einer aktiven Freizeitgestaltung als auch auf die Förderung der deutschen Sprache, Stärkung des Selbstbewusstseins und Erlangung von mehr Selbstständigkeit bei Asylsuchenden und Geflüchteten ab. Bei letzterem steht insbesondere die Mobilität im Mittelpunkt. Die Geflüchteten lernen Radwege kennen und nutzen den ÖPNV. Die gemeinsamen Aktivitäten erfolgen in gemischten Gruppen mit einheimischen, geflüchteten und asylsuchenden Menschen.
Flüchtlingsfrauen nähen für alle Neugeborenen im Ort
Die neu in die Kommune gezogenen Flüchtlingsfrauen sollen die Möglichkeit bekommen, ihre Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln. In diesem Rahmen nähen sie für alle Neugeborenen im Ort ein personalisiertes, hübsches Lätzchen und einen kunterbunten Waschlappen als Willkommensgeschenk. Dazu kommen noch ein Paar gestrickte Söckchen. Somit werden die Flüchtlingsfrauen von Empfängern auch zu Gebern. Die Gruppe besteht aus Frauen mit und ohne Migrationshintergrund, so können freundliche Kontakte untereinander entstehen und im Laufe der Zeit wird auch die Verständigung in Deutsch sicherer.
Selbstversorgung für eine Flüchtlingsfamilie durch einen kleinen Schrebergarten
Im Rahmen des Projekts ist die Unterstützung der Selbstversorgung einer fünfköpfigen syrischen Familie und die Schaffung von vielfältigen sozialen Kontakten durch die Bereitstellung eines Schrebergartens vorgesehen. Außerdem wird mit dem Anbau von Gemüse und Obst eine sinnstiftende Tätigkeit ausgeübt. Der soziale Kontakt mit Gartennachbarn ist der Integration besonders förderlich. Dieser wird erreicht, indem Wissen über Anpflanzungen von Gemüse und Obst oder auch die Ernte ausgetauscht wird.
Integratives Abendcafé für Geflüchtete, Deutsche und alle Interessierten
Ziel des Projekts ist die Etablierung eines wöchentlich stattfindenden integrativen Abendcafés für Geflüchtete, Deutsche und alle Interessierten unter Einbindung und Übertragung der Verantwortung bei Organisation und Durchführung an die Geflüchteten und Ehrenamtlichen. Etliche Veranstaltungen (Koch-, Musik-, Informationsabende u.a.) werden von den Geflüchteten selbst organisiert. Die Einbindung Geflüchteter in ehrenamtliche Aktivitäten in der Kommune findet aus dem Abendcafé heraus statt. Das Abendcafé ermöglicht die Kontaktaufnahme zu Geflüchteten auf einer niedrigschwelligen Ebene. Dadurch wird auch eine Weiterleitung von Beratungsangeboten der Caritas erleichtert.
Schaffung einer Begegnungsmöglichkeit zwischen Einheimischen und Geflüchteten
Im Rahmen des Projekts wird eine Begegnungsmöglichkeit zwischen Einheimischen und Geflüchteten geschaffen und damit die sprachliche und soziale Integration der Geflüchteten gefördert. Dazu wird das Begegnungscafé eingerichtet und betreut. Dort werden Hausaufgabenbetreuung und Lernspiele angeboten. Die Geflüchteten können Deutsch in kleinen Gruppen lernen. Zudem werden gemeinsame Unternehmungen (Konzertbesuche, Kochen, Nähzirkel, Erste-Hilfe-Kurs usw.) organisiert. Es werden auf niederschwelliger Ebene Begegnungen zwischen Geflüchteten und Menschen aus der deutschen Bevölkerung im Dorf ermöglicht. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Förderung der Flüchtlingsfrauen gelegt, die durch Kinderbetreuung traditionell isoliert sind und wenig Außenkontakte haben.