Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

12.09.2026

Ein Projekt von Frauen für Frauen

Durchgeführt wird ein Projekt von Frauen für Frauen aus aller Welt in Zusammenarbeit von Flüchtlingsfrauen und den Frauen der katholischen Frauengemeinschaft. Ziele sind das Überwinden von Sprachbarrieren, das Kennenlernen der Kulturen, der Abbau von Vorurteilen, das Entdecken von Gemeinsamkeiten, Unterstützung bei der Überwindung von Flucht, Krieg und Verlust der Heimat, Erkennen von Stärken, Qualifikationen und Fähigkeiten, aber auch gemeinsamer Spaß und das Gestalten von gemeinsamen Veranstaltungen. Dazu zählen zum Beispiel Gesprächsrunden zu Themen wie Kultur, Religion, sozialen und gesellschaftlichen Fragen oder Koch-, Näh- und Sportkurse, die immer auf Augenhöhe zusammen vorbereitet werden. In einer weiteren Veranstaltungsreihe lernen alle Frauen Lebensmittelbetriebe der Region kennen. Zum Abschluss gibt es eine große Tafel mit internationalen Spezialitäten.

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12.09.2026

Integration von Asylbewerbern in die Kleingartenanlagen

Ziel des Vorhabens ist die Integration von Asylbewerbern in die Kleingartenanlagen und in den Verein des Gebietsverbandes der Kleingärtner e.V. Mühlhausen. Acht Flüchtlingsfamilien werden beim Erwerb, der Instandsetzung renovierungsbedürftiger Lauben, bei der Bodennutzung und Anpflanzung unterstützt. Den Neugärtnern wird der Umgang mit dem Boden, den Pflanzen, den Ressourcen und den Jahreszeiten in ihrer neuen Heimat nähergebracht. Jeweils ein bis zwei Gartenfreunde betreuen eine Flüchtlingsfamilie (Neugärtner) mit Anleitung für die Nutzung des Gartens sowie Informationen im Umgang mit einheimischen Böden, Pflanzen und Ressourcen.

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12.09.2026

Einen Gemüsegarten zusammen mit Geflüchteten anlegen

Zusammen mit Geflüchteten wird ein Gemüsegarten angelegt. Da die Geflüchteten mit unterschiedlichen Fluchterfahrungen und Lebensentwürfen nach Goldenstedt gekommen sind, ist es wichtig, durch persönliche Kontakte auf die einzelnen Schicksale einzugehen. Das soll im Rahmen konkreter und praktischer Tätigkeiten erfolgen. Die Arbeitsschritte zur Anlegung des Gemeinschaftsgartens entsprechen der ganzheitlichen dreidimensionalen Integrationstheorie, die die Bereiche Denken, Fühlen und Handeln einbezieht. Im Fokus stehen auch die Erweiterung der Kenntnisse über die Vegetation in der neuen Heimat, die Entwicklung konkreter gärtnerischer Fertigkeiten, die Erhöhung der Sprachkompetenz, der Abbau von Vorurteilen und Ängsten, der Abbau negativer Gefühle gegenüber sich selbst und der Umwelt und die Erhöhung der Zufriedenheit der Geflüchteten in ihrer neuen Umgebung.

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12.09.2026

Integration durch Sport

Integration durch Sport ist ein Gewinn und eine Bereicherung für alle am Vereinsleben Beteiligten. Beim VfB Reichenbach sind derzeit 18 junge männliche Geflüchtete sportlich aktiv. Ein junger Mann aus Somalia spielt Fußball. Die anderen jungen Männer sind im Lauftreff des Vereins engagiert und nehmen sowohl an Übungseinheiten als auch an Volksläufen teil. Über die Integration in den Sportverein werden vermeintliche Hürden überwunden, Kontakte aufgebaut und gemeinsame Erlebnisse geschaffen. Zusätzlich wird die deutsche Sprache erlernt.

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12.09.2026

Zirkus-Projekt für Flüchtlingskinder und einheimische Kinder mit großer gemeinsamer Aufführung

Ein Zirkus-Projekt wird für geflüchtete und einheimische Kinder durchgeführt und mit einer gemeinsamen großen Aufführung abgeschlossen. Knapp 30 Kinder im Alter zwischen acht und 14 Jahren, darunter acht Flüchtlingskinder und einige mit Migrationshintergrund, üben einmal wöchentlich zwei Stunden lang. Ziel ist es, jedem Kind ein Erfolgserlebnis zu verschaffen, Regeln einzuüben und durch die nonverbale Präsentation die Sprachunterschiede nicht erkennen zu lassen. Mit Hilfe der Zirkusutensilien können Interessen und Fähigkeiten ausprobiert werden. Es gibt kein Auslachen und kein Ausgrenzen, sondern nur gemeinsames konzentriertes Arbeiten. Die Flüchtlingskinder lernen, pünktlich zu kommen und alles dabei zu haben und entwickeln sich sprachlich sehr gut weiter.

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12.09.2026

Mobilitätsverbesserung und Alltagshilfen

Zu den Zielen des Projekts gehören die Mobilität im ländlichen Raum und die Vermittlung alltagsrelevanter Kenntnisse durch persönliche Beratung und Begleitung. Im Bereich Mobilität werden die Sicherheit im Umgang mit Bus und Bahn sowie eine größere Selbstsicherheit im Straßenverkehr angestrebt, ebenso wie Lernerfolge zum Führerscheinerwerb. Eine wachsende Selbständigkeit im Umgang mit Behörden, im Arbeits- und Geschäftsleben und im sozialen dörflichen Miteinander soll ebenfalls gefördert werden. Durch kleinere gemeinsame Integrationsvorhaben im sozialen und kulturellen Bereich, z.B. gemeinsames Kochen oder Veranstaltungen mit (auch deutschen) Kindern, werden das gegenseitige Verständnis für die Kultur des jeweils anderen und Kenntnisse über den deutschen Alltag sowie über die Region verbessert.

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12.09.2026

Einrichtung und Betrieb einer mobilen Fahrradwerkstatt

Die wichtigste Mobilitätsmöglichkeit innerorts und außerorts für Geflüchtete im ländlichen Raum sind Fahrräder, die besonders bei Migranten jedoch selten verkehrssicher sind. Daher wird im Landkreis Sömmerda ehrenamtlich eine mobile Fahrradwerkstatt eingerichtet und betrieben. Außerdem werden durch die mobile Fahrradwerkstatt Informationen über richtiges Verhalten im Straßenverkehr vermittelt. Beides trägt zur Unfallvermeidung im Landkreis bei. Maßnahmen sind das Leasing eines geeigneten Fahrzeugs für die mobile Fahrradwerkstatt, die Einrichtung des Fahrzeugs, der aktive Besuch von Flüchtlingseinrichtungen mit der mobilen Fahrradwerkstatt, tägliche Besuchsangebote für die Fahrradwerkstatt und der zusätzliche Einsatz der Fahrradwerkstatt bei Veranstaltungen in unterschiedlichen Orten.

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12.09.2026

Jugendliche Geflüchtete und jugendliche Einheimische gemeinsam in Kunstworkshops

Jugendliche Geflüchtete und deutsche Jugendliche bemalen gemeinsam während mehrerer Workshops die Banden eines Soccercourts mit Freundschafts-, Fußball- und Friedensmotiven. Außerdem wird von allen Jugendlichen gemeinsam eine Ausstellung aufgebaut, die ebenfalls zur Würdigung der Arbeit aller beiträgt. Durch die gemeinsamen Workshops werden Freundschaften geschlossen sowie Demokratieverständnis und Toleranz bei allen TeilnehmerInnen gefördert. Die jugendlichen Geflüchteten stärken durch das Projekt ihr Selbstvertrauen und ihre Deutsch-Kompetenz.

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12.09.2026

Ausbildung von Ehrenamtlichen zur Begleitung von Geflüchteten bei der Suche und der Vermittlung von Arbeitsplätzen

Zur Begleitung von Geflüchteten bei der Suche und der Vermittlung von Arbeitsplätzen werden Ehrenamtliche aus der örtlichen Flüchtlingshilfe ausgebildet. Es erfolgt eine Ausbildung von elf Ehrenamtlern zu Job-Coaches. Diese Ehrenamtler, die sich vor Ort mit den Paten und den Asylsuchenden besprechen, treffen sich regelmäßig zum Austausch. Die Stadt Hamminkeln will zudem die Ehrenamtler bei der Suche von Arbeitsstellen unterstützen und einen engen Kontakt zur Mittelstandsvereinigung herstellen. Durch die Job-Coaches besteht für die Asylsuchenden eine größere Chance, vor Ort Ausbildungs- und Praktikumsstellen zu bekommen, da die Job-Coaches auch vor Ort eng vernetzt sind.

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12.09.2026

Torwandschießen, Stadtmeisterschaft, Fußballverein

Die langfristig angestrebte Fußball-Vereinsbildung wird die Selbstorganisation der Geflüchteten fördern. Die Geflüchteten sind nicht nur Teilnehmer, sondern werden vielmehr im Laufe des Projekts zu (Mit)Anbietern eines neuen sportlichen Angebots. Die Gründung eines aktiven Fußballvereins mit Spielbetrieb scheint im Moment noch nicht realisierbar. Die kleinere Lösung des Torwandschießens ist aber ein Schritt in diese Richtung. Die geplante Stadtmeisterschaft, die Vereinsgründung und spätere Selbstorganisation stärkt das Selbstbewusstsein und die Identifizierung mit der neuen Heimat. In diesem Rahmen werden verschiedene Veranstaltungen durchgeführt und von Geflüchteten mit organisiert und betreut. Bei den regelmäßigen Treffen wird in multinationalen Gruppen Fußball gespielt.