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Gründung einer lokalen Mitfahrgemeinschaft
Es wird eine Mitfahrgemeinschaft zur Verbesserung der Mobilität von in der Region lebenden Menschen (Geflüchtete sowie Einheimische, die noch oder nicht mehr Auto fahren können oder sich kein Auto leisten können) gegründet. Eine PR-Agentur erarbeitet ein Konzept und gewinnt durch verschiedene Aktionen (Werbematerial, Feste, Infostände) potenzielle Fahrer und Mitfahrer. Damit wird den auf dem Land untergebrachten Flüchtlingen sowie auch hilfsbedürftigen Einheimischen mehr Mobilität ermöglicht.
Materialien für ein Fest im Rahmen des Tags des offenen Denkmals
An einem gemeinsamen Fest im Rahmen des bundesweiten Tages des offenen Denkmals nehmen Vertreter von rund 30 ethnischen Gruppen, die in Hann. Münden leben, teil. Sie bieten z.B. Speisen, Getränke oder Kleinkunst an. Für diesen Termin werden verschiedene Materialien (Geschirr, Tischdecken, Bons, Plakate, sonstiges Kleinmaterial usw.) angeschafft. Das Ziel ist es, die Alt- und die Neubürger der Stadt Hann. Münden miteinander ins Gespräch zu bringen.
Unterstützung der Geflüchteten bei der Ordnung und Ablage von verschiedenen Papieren
Geflüchtete werden dabei unterstützt, Papiere, Briefe und Informationen zu ordnen und abzulegen. Hierfür werden ihnen Materialien und Workshops angeboten. Post von bestimmten Behörden oder Einrichtungen im Bereich Asyl und auch Arztberichte und Infomaterial werden zugeordnet und übersichtlich abgelegt und sind bei Bedarf sofort griffbereit. Ebenso werden Logos erklärt sowie Ansprechpartner und Aktenzeichen gekennzeichnet.
Workshops für geflüchtete Frauen
Geflüchtete Frauen nehmen an verschiedenen Workshops (Theorie und Praxis) zu dem übergeordneten Thema 'Gegenüberstellung der Rolle der Frau in den Kulturen' teil. Pro Termin wird ein Kernthema mit einem begleitenden Dozenten betrachtet. Den Frauen wird ein Leben mit Selbstbestimmung und Gleichberechtigung in Deutschland nähergebracht.
Netzwerkstrukturen und Angebote praktische Lebenshilfe
In Selm und Bork werden Netzwerkstrukturen geschaffen und praktische Lebenshilfe angeboten. Dazu zählen zum Beispiel Unterstützung der ehrenamtlichen Projektleitung und Erfahrungsaustausch zwischen ehrenamtlichen Projektinitiatoren im ländlichen Raum (Workshops) sowie Unterstützungsangebote für Frauen, z.B. bei der Kinderbetreuung. Dadurch werden gegenseitiges Kennenlernen und Begegnungen, ehrenamtlich organisierte Patenschaften für Flüchtlingsfamilien sowie Vorbereitung und Durchführung von Seminaren ermöglicht.
Laien-Dolmetscherinnen- und Dolmetscherpool
Im Hochschwarzwald wird ein Laien-Dolmetscherpool aufgebaut und nachhaltig etabliert. Ehrenamtliche werden für Dolmetschereinsätze in der Flüchtlingshilfe qualifiziert. In der Weiterbildung dazu werden die Klärung der Rolle, professionelles Auftreten, Grundlagen der Kommunikation sowie der Umgang mit kulturellen Unterschieden thematisiert. Darüber hinaus gibt es Tipps zu Verhalten, zur Selbstfürsorge sowie zum Umgang mit schwierigen Situationen.
Treffpunkt, Unterstützung und Förderung der Geflüchteten
In Wolfach werden die Geflüchteten auf vielfältige Weise unterstützt und gefördert. Jede Zuwanderer-Familie bekommt einen einheimischen Alltagslotsen. Es entsteht ein Fahrdienst-Angebot für weit außerhalb des Ortes untergebrachte Geflüchtete. Ein Treffpunkt wird geschaffen, an dem sich Einheimische und Zuwanderer zum zwanglosen Austausch, zur Sprachförderung oder zu Veranstaltungen/Vereinsfesten begegnen. Weiterhin wird ein internationaler Garten angelegt. Außerdem erhalten die Zuwanderer die Gelegenheit, in den örtlichen Betrieben in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern. Gleichzeitig wird das ehrenamtliche
Integration von Flüchtlingen - sportlich aktiv beim Rollstuhlbasketball
Geflüchtete werden über die sportliche Aktivität in den Rollstuhlbasketball-Verein integriert. Für ein erstes Kennenlernen wird ein Grillfest veranstaltet, zu dem die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft eingeladen werden. Den Interessenten wird das Spiel demonstriert. Bei einem Schnuppertraining erläutern ehrenamtliche Trainer die Grundregeln des Spiels und es werden erste, einfache Übungen für die Handhabung des Rollstuhls durchgeführt. Hier kann jeder teilnehmen, auch nicht gehbehinderte Menschen. Anschließend werden regelmäßige Trainings und Spiele durchgeführt und ein Spiel der Mannschaft
Workshop zum Thema Rassismus, Förderung und Schulung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
Es wird ein Workshop zum Thema Rassismus durchgeführt. Dabei werden verschiedene Formen des Rassismus im Alltag herausgearbeitet und am Projektende einem breiten Publikum präsentiert. Außerdem werden Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den Reihen potentieller junger Ehrenamtlicher aus dem Flüchtlings- und Nicht-Flüchtlingsbereich geschult und gefördert. Bei den regelmäßig stattfindenden Infoabenden erläutern Experten jeweils ein Thema (Zahlungsverkehr, Versicherungsschutz, Steuerfragen). Zudem begleiten einzelne Teilnehmende erfahrene Ehrenamtliche oder Hauptamtliche (z.B. bei
Seelsorgerliche Betreuung von geflüchteten Christen, Teilnahme an Gottesdiensten
Viele geflüchtete Christen, die in der Umgebung von Bramsche wohnen, benötigen dringend seelsorgerliche Hilfe von den Kirchen. Durch das Projekt erhalten sie die Möglichkeit, an übersetzten Gottesdiensten teilzunehmen und so seelsorgerlich begleitet zu werden. Zu diesem Zweck wird eine Übersetzungsanlage beschafft und installiert. Nach den Gottesdiensten und unter der Woche sind seelsorgerliche Beratungen und Gespräche vorgesehen.