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Stadtpark umgestalten als Ort der Begegnung, für Kunst und Kultur
Der Stadtpark in Horb am Neckar wird wiederbelebt als Raum der Begegnung, für Kultur, Musik und Kunst. Es entsteht ein Skulpturengarten, in dem es ein kulturelles Jahresprogramm gibt. Geflüchtete Menschen erhalten dort die Möglichkeit, sich auf künstlerischem Wege darzustellen, indem sie sich durch ihre Werke, durch Aktionen und durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit an dem Skulpturengarten beteiligen. Sie können dabei ihre Kreativität aktiv ausleben. Es ist außerdem davon auszugehen, dass Betrachter, Besucher und Interessierte mit den Personen, die im Park ausstellen, in Kontakt kommen. Auch dadurch wird den Geflüchteten die Einbindung in soziale und berufliche Netzwerke ermöglicht.
Ehrenamtspauschale für vier Lehrer, die Geflüchtete unterrichten
Geflüchteten wird zur besseren Eingliederung von Anfang an die Möglichkeit gegeben, die deutsche Sprache und die Werte und Normen unseres Landes zu lernen. Neigungen und Fähigkeiten sollen durch Teilnahme an Arbeitsprozessen erkannt werden, damit die spätere Eingliederung in den Arbeitsmarkt schneller möglich ist. Persönliche Kontakte durch Paten stärken das Vertrauen, Vorurteile werden abgebaut. Auch das gegenseitige Kennenlernen der Kulturen ist wichtig. Die Arbeit mit den Geflüchteten wird ehrenamtlich getragen. Für die Dauer der Projektlaufzeit erhalten vier ehrenamtlich tätige Lehrer eine Ehrenamtspauschale zur Erstattung ihrer Aufwendungen und Auslagen.
Ehrenamtliche Fahrdienste in der Flüchtlingsarbeit - Unterstützung zur Fahrprüfung
Zwei Geflüchtete, die längerfristig in Oberaula bleiben möchten, werden bei der Vorbereitung auf die Fahrprüfung (PKW) unterstützt. Dadurch wird deren Integration in die Gesellschaft gefördert. So übernehmen sie z.B. ehrenamtliche Fahrdienste, u.a. im Rahmen der Flüchtlingsarbeit bzw. des Bürgerbusses. Auch die Teilnahme an Integrationsmaßnahmen wird so für die Geflüchteten erleichtert bzw. möglich gemacht. Die örtliche Volks- und Raiffeisenbank unterstützt das Projekt durch die Bereitstellung eines Autos.
Sprachförderung mit Hilfe von Computern
Die ehrenamtliche Sprachförderung wird durch die Anschaffung von PCs unterstützt und durch Selbstlernangebote für Geflüchtete flankiert. In einem bereits vorhandenen Gemeinschaftsraum werden PC-Arbeitsplätze aufgebaut. Nach der Einrichtung der PCs werden für diesen Bereich geschulte Ehrenamtliche die Geflüchteten in die Nutzung von Online-Lernplattformen einführen und sie in der ersten Zeit der Nutzung begleiten. Dass den Gefüchteten auch außerhalb von bzw. zusätzlich zu offiziellen Sprachkursen ein Erlernen der deutschen Sprache ermöglicht wird, trägt zu deren sozialen Teilhabe bei. Ebenso können sie auf diese Weise Kontakt mit Beratungsstellen und offiziellen Sprachkursträgern aufnehmen bzw. halten.
Ehrenamtliche "Schmausretter" - Geflüchtete und Einheimische verwerten Lebensmittel
Geflüchtete und einheimische Schmallenberger retten Lebensmittel vor dem Müll, bereiten daraus gemeinsam ein multikulturelles Buffet und laden ihre Mitbürger zum Essen ein. Alle Teilnehmenden begegnen sich auf Augenhöhe und bringen sich mit ihren individuellen Fähigkeiten ein. Das Projekt ist auf Nachhaltigkeit angelegt und wird über den Förderzeitraum hinaus fortgeführt. Geflüchteten Menschen wird bei den 'Schmausrettern' die Möglichkeit gegeben, gemeinsam mit Einheimischen das kulturelle Leben ihrer Stadt aktiv zu gestalten. Die Geflüchteten profitieren nicht nur von ehrenamtlicher Arbeit, sondern engagieren sich auch selbst in der Zivilgesellschaft. Auf diese Weise wird das bürgerschaftliche Engagement gestärkt und der Zusammenhalt in der Stadt Schmallenberg gefördert.
Schulische Nachmittagsbetreuung für Flüchtlingskinder im Grundschulalter
Flüchtlingskinder im Grundschulalter werden in die schulische Nachmittagsbetreuung der Grundschule aufgenommen, um dadurch die Integrationsvoraussetzungen zu verbessern. Hausaufgabenbetreuung und Lernförderung nehmen einen großen Raum ein, es erfolgt eine regelmäßige Absprache mit den Lehrkräften. Gemeinsame (Spiel-)Aktionen von Flüchtlings- und einheimischen Kindern fördern schnell die Integration. Flüchtlingskinder kommen nun mit mehr Freude und Selbstbewusstsein in die Schule, was eine intensive Förderung und eine Erhöhung der Bildungschancen ermöglicht. Bei der Betreuung sind jahreszeitliche Themen und Brauchtum mit einbezogen. Zunehmend erfolgt auch die Aktivierung der Eltern, die vermehrt an den schulischen Themen Interesse zeigen und mit anderen Eltern in Kontakt kommen.
Kreative Entdeckungsreise in Kusel mit deutschen und ausländischen Schülerinnen und Schülern
Deutsche und ausländische Schüler erstellen gemeinsam mit einer Gruppe von Studenten verschiedene kreative Produkte und stellen sie im öffentlichen Raum der Stadt Kusel aus. Ein leerstehendes Geschäft an einem zentralen Punkt der Stadt wird nach längerem Leerstand künstlerisch ausgestaltet und für die Vernissage des Projekts kreativ dekoriert. Außerdem stellen Schüler in Partner-, Gruppen- und Einzelarbeiten in einem Fanzine-Workshop Poesie-Heftchen und Plakate her, in denen sie sich mit ihrer neuen Lebenswelt auseinandersetzen.
Der "Kleine Treff" - Ort der Begegnung und der "Alltagsakademie" für Geflüchtete
Der 'Kleine Treff' wird eingerichtet, um Angebote für Geflüchtete zu installieren. Die Räume bieten Platz und Ausstattung für informelle Treffen sowie zur Schulung und Begleitung von Ehrenamtlichen und Geflüchteten und für Koordinationstreffen. In Kooperationen mit verschiedenen Institutionen werden Informations- und Bildungsangebote realisiert. Die 'Alltagsakademie' vermittelt wichtige Grundlagen für das Leben in Deutschland, z.B. bei der 'Aktenparty' (Sortieren und Ablegen von Dokumenten und Schriftwechsel). Im 'Müttercafé', einem niederschwelligen Austauschtreffen speziell für Frauen mit kleinen Kindern, oder bei der Veranstaltung 'Erzähl mal! – muslimische Frauen erzählen aus ihrem Leben' kommt es zum direkten Austausch von Erfahrungen und Erlebten. Zudem besteht ein Angebot zur Nutzung von Laptop und WLAN zum Lernen (Deutsch, Führerschein usw.), für Recherchen (Arbeit, Wohnung u.a.) und zum Schreiben von Bewerbungen.
Flüchtling mit Gesellenbrief vermittelt handwerkliche Grundkenntnisse einer Schmiede
Im Rahmen des Projekts wird eine denkmalgeschützte Schmiede hergerichtet und ein junger Flüchtling mit Gesellenbrief und Aufenthaltsstatus vermittelt als ehrenamtlicher Pate Grundkenntnisse im Schmieden und Schweißen an andere junge Geflüchtete im Dorf. Diese erwerben dadurch Kompetenzen im Schmiedehandwerk und Schweißen, die sie für weitere Beschäftigungen nutzen können. Der junge Schmiedegeselle erhält viel Zuspruch auf dem Land für sein positives Beispiel ehrenamtlichen Engagements. Aber auch die anderen Geflüchteten, die in der Schmiedewerkstatt Grundkenntnisse erlernen, ernten Anerkennung durch die Einheimischen.
Deutschkurse für Eltern mit nicht schulpflichtigen Kindern
Mit diesem Projekt sollen geflüchtete Familien besser integriert werden. Eltern, insbesondere Mütter mit nicht schulpflichtigen Kindern, die nicht an Integrationskursen teilnehmen können, wird damit die Möglichkeit gegeben, deutsch zu lernen. Während der Maßnahme werden die Kinder dieser Eltern pädagogisch betreut. Die Räumlichkeiten für das Projekt werden von der Ortsgemeinde zur Verfügung gestellt (Unterrichtsraum und gesonderter Betreuungsraum für Kinder).