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Ehrenamtliche unterstützen Geflüchtete auf dem Weg in Eingliederung und Beschäftigung
Ehrenamtliche kümmeren sich um jeweils ein oder zwei Geflüchtete und stehen ihnen auf dem Weg in die Eingliederung und in eine Beschäftigung für neun Monate zur Seite. Neun Personen konnten als Begleiter gewonnen werden. Migranten werden durch sie in Sprachkurse und zu Unternehmen für Ausbildung und Arbeit vermittelt und im Kontakt zu Behörden unterstützt. Die Begleiter werden für alle nur denkbaren Fragen sowohl im beruflichen als auch im privaten Alltag kontaktiert. Die Fragen des täglichen Lebens können so besser und zügiger gelöst werden. Der Zugang zu Kursen, Praktika, Ausbildung, Arbeit und Sport wird ebenso gefördert. Die Gewissheit, einen Ansprechpartner für alle Fragen zu haben, stärkt von allem alleinstehende junge Menschen darin, ihren Alltag positiv zu bewältigen.
Sprachhilfe für geflüchtete Mütter, Musikbildung für Kinder
Durch sprachliche Förderung der geflüchteten Mütter und eine besondere musikalische Förderung von Kindern werden Netzwerkstrukturen und Bildung gestärkt. Das gemeinsame Musizieren ermöglicht Gemeinschaft jenseits sprachlicher, kultureller und religiöser Barrieren und stärkt die Kommunikationsebene. Zwei arabisch sprechende Frauen leisten Übersetzungshilfe. Dadurch ergibt sich ein guter Kontakt zu den Familien, die ihre Kinder zum Teil im evangelischen Kindergarten angemeldet haben. Die Geflüchteten erleben die Ehren- und Hauptamtlichen als verlässliche Ansprechpartner und wenden sich bei Problemen vertrauensvoll an sie. Zur Flüchtlingsinitiative vor Ort besteht ein reger Austausch.
Gemeinsame Kunstworkshops
Durch gemeinsame Kunstworkshops können Kinder und Jugendliche mit ihren Lebensgeschichten sinnbildlich aus dem Schatten treten. Die Teilnehmer beschäftigen sich unter Anleitung von professionellen Künstlern mit Theater, der Herstellung von Schattenfiguren und Schattenobjekten, Zeichnen von Szenenbildern und Sprache. Es entsteht eine transportable Schattentheaterbühne mit beweglichen Schattenfiguren, auch eine Theateraufführung findet statt. In den Schattenspielen können sich Kinder und Jugendliche gemeinsam kreativ betätigen. Durch die Kooperation mit den Flüchtlingsheimen/Wohnverbünden der Region und schulischen Einrichtungen ist der Zugang zu den Teilnehmern gewährleistet. Nach Durchführung der Workshops wird eine Abschlussveranstaltung organisiert.
Aktive Teilhabe an gesellschaftlichen Aktivitäten fördert Integration
Geflüchteten Menschen soll durch aktive Teilhabe an gesellschaftlichen Aktivitäten eine schnellere Integration ermöglicht werden. Zum Beispiel gibt es das Kunstprojekt Mosaik-Mauergestaltung, bei dem gemeinsam eine graue Betonmauer zu einer Mosaikwand aus vielen kleinen Mosaikteilen zusammengesetzt wird. Beim gemeinsamen Reiten auf Islandpferden können Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien und einheimische Kinder und junge Erwachsene den Umgang mit Tieren erlernen. Im Musikworkshop für einheimische und geflüchtete Jugendliche wird die Integration durch das gemeinsame Kennen- und Liebenlernen von Musik und Instrumenten gefördert. Beim Leichtathletik-Kurs trainieren einheimische und geflüchtete Frauen gemeinsam.
Schaffung eines Gartens für Flüchtlingsfamilien
Es werden Gärten für Flüchtlingsfamilien geschaffen, in denen sie in eigenen Parzellen ihre Nahrungsmittel anbauen können und auch lernen, wie unter den hiesigen Klima- und Bodenbedingungen Gartenbau betrieben wird. Die Geflüchteten bauen gemeinsam Gemüse, Kartoffeln und andere Feldfrüchte an, wie sie es auch in ihrer Heimat gemacht haben. Aspekte wie Witterung, Bodenbeschaffung und zeitlich begrenzter Anbau sind dabei neu zu erlernen. Bürger aus dem Ort stiften Pflanzen und helfen mit Rat und Tat. Mittwochs werden Treffen abgehalten, bei denen die selbst produzierten Nahrungsmittel zubereitet werden und die Teilnehmer das Essen aus den unterschiedlichen Kulturen kennenlernen können.
Heimatmuseum als Begegnungsstätte
Das Heimatmuseum soll als Ort für eine gemeindeorientierte, generationsübergreifende, lebendige Begegnungsstätte für Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, sozialer Hintergründe und Kulturen etabliert werden. Dort finden Begegnungen zwischen ausländischen und deutschen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Bereich der museumspädagogischen Arbeit statt. Bei der gemeinsamen Gestaltung von handwerklichen Aufgaben, bei themenbezogenen Begegnungen der unterschiedlichen Kulturen, bei Handarbeit und Treffen mit ausländischen Frauen in der eigenen Küche entsteht ein reger Austausch. Dadurch und durch die Begleitung in Problemfeldern werden verschiedene Aufgaben von den Geflüchteten selbständig übernommen.
Aktionstage offener Hof - gemeinsam handwerklich, haus- und landwirtschaftlich aktiv
Geflüchtete aus Zittau kommen aufs Land, um mit Ortsansässigen handwerklich, hauswirtschaftlich und landwirtschaftlich tätig zu werden. Dabei werden Arbeitsweisen und Kenntnisse ausgetauscht. Diese 'Aktionstage Offener Hof' werden mehrmals durchgeführt. Es gibt gemeinsame Aktivitäten wie Tischlern, Anfertigen von Holzspielzeug, Bau eines transportablen Lehmbackofens sowie andere kreative Tätigkeiten, Angebote mit Tieren und gemeinsames Kochen. Hinzu kommen Aktivitäten, die ins Gemeinwesen wirken, so bei der Laubaktion auf dem Friedhof oder der Herstellung von Ständen für den adventlichen Markt. Zwischen den Dorfbewohnern und den Geflüchteten werden so Interesse und Akzeptanz füreinander gestärkt.
Tanz- und Theater-Ferienworkshop mit Aufführung für Kinder
Flüchtlingskinder haben durch die Flucht und deren Ursachen meist mehrere traumatische Erlebnisse gehabt. Viele von ihnen benötigen psychotherapeutische/psychologische Betreuung, die aus Mangel an qualifiziertem Personal nicht zeitnah erfolgt. Die künstlerische Auseinandersetzung mit Rollen und Gefühlen kann ein Schritt hin zur Festigung der eigenen Persönlichkeit sein. Ziel des Projekts ist es, Flüchtlings-, aber auch einheimischen Kindern eine sinnvolle Beschäftigung in den Ferien anzubieten. Dafür wird ein Ferienworkshop mit tanz- und theaterpädagogischen Elementen und anschließender Präsentation, thematisch bezogen auf die Geschichte 'König der Löwen', mit acht Füchtlingskindern und acht einheimischen Kindern durchgeführt. Jede und jeder bringt dabei seine eigenen Ideen und Fähigkeiten ein. Mit vorher aufgestellten sozialen Regeln wird das Stück gemeinsam erarbeitet und unter dem Titel 'Ithimba' aufgeführt.
Integration von Geflüchteten - von den Flüchtlingsinitiativen der Stadt Waldeck
Das Projekt beinhaltet drei Bausteine: 1.- Flüchtlingsfrauen mit kleinen Kindern wird in einem halbjährigen Kurs zum einen die deutsche Sprache vermittelt und zum anderen werden sie über Sachthemen (Ausbildung und Beruf, Erziehung, Kindertagesstätten, Schulen, Ernährung, Gesundheitsvorsorge usw.) informiert. Das Vorhaben soll die Frauen an das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Deutschland heranführen, Schwellenängste abbauen, sie in Erziehungsfragen unterstützen und ihnen eine Orientierungsmöglichkeit geben. 2. - Ein Schwimmkurs und eine Jahrgangs-übergreifende Deutsch-Intensiv-Grundschulklasse richtet sich an diejenigen Kinder der Grundschule, denen Schule und Schulträger kein entsprechendes Angebot unterbreiten konnten. 3. - Ein Begegnungscafé (1x im Quartal) soll dauerhaft etabliert werden. Gastfreundschaft, miteinander Essen, Kommunikation und Beisammensein spielen für die Integration eine große Rolle.
Ehrenamtliche Cafés für Geflüchtete
An drei Orten im Landkreis Diepholz betreiben Ehrenamtliche Cafés für Geflüchtete. Im Rahmen des Projekts wird deren Kommunikationsausstattung verbessert. So soll eine bessere Nutzbarkeit der PCs zur Recherche, zur Sprachvertiefung, zum Verfassen von Bewerbungen und zur Kommunikation erreicht werden. Die (Internet-) Cafés haben feste Öffnungszeiten. Dadurch und durch die regelmäßige technische Wartung ist der Betrieb des elektronischen Equipments sicher gewährleistet. Die angebotene Kommunikation trägt auch zur beruflichen Integration der Geflüchteten bei. Ein Integrationsbeirat ist auf den Weg gebracht worden, er soll die langfristige Absicherung der Integrationsarbeit gewährleisten. Außerdem finden gemeinsame Essen statt. Gruppen von Geflüchteten können hierzu Nachbarn und Mitbewohner im Ort einladen. Dadurch wird eine stabilere Struktur des migrantischen Umfelds erreicht.