Suchergebnisse für:
875 Ergebnisse
Leasing eines Fahrzeugs zur Unterstützung der Mobilität der Geflüchteten
Geflüchtete in Dörfern erhalten die Möglichkeit, zu Ärzten und Behörden zu kommen, bis sie selbst mobiler sind. Dafür wird ein geeignetes Fahrzeuge geleast, eine Tourenplanung mit möglichen Haltestellen erstellt und es werden freiwillige Helfer ausgewählt und eingewiesen. Die Geflüchteten erhalten Anschluss an die Tafel und dadurch Anbindung an die soziale Unterstützung im Landkreis. Sie bekommen Informationen über in Deutschland übliche Lebensmittel, Essgewohnheiten und Feiertage.
Interkultureller Begegnungsraum
Ein brachliegender Raum im alten Bahnhof von Gau-Bischofsheim wird zu einem interkulturellen Begegnungsraum für hier wohnende Geflüchtete und einheimische junge Menschen ausgebaut und eingerichtet. In gemeinsamer Arbeit von Geflüchteten und einheimischen HelferInnen werden die Räumlichkeiten entmüllt, gesäubert, renoviert und instandgesetzt. Eine neue Küchenzeile wird eingebaut, die Elektrik in den Räumlichkeiten überprüft, teilweise erneuert oder instandgesetzt, Tische, Stühle, Whiteboard, Lehrmaterial und PC werden angeschafft sowie eine für alle zugängliche Internetverbindung eingerichtet. Im Treffpunkt erfolgen Beratungen durch ehrenamtliche HelferInnen in Einzel- und Gruppengesprächen. Für syrische Grundschulkinder wird durch ehrenamtliche Helferinnen eine Hausaufgabenbetreuung angeboten und Prüfungsvorbereitungen zum B1- und B2-Sprachzertifikat sowie zum Orientierungskurs unterstützt.
Planung und Bau eines Kinderspielplatzes
In einer Gemeinschaftsarbeit von deutschen und arabischen Mitgliedern des lokalen Fußballvereins wird ein Kinderspielplatz geplant, organisiert und gebaut. Das Projekt bingt beide Gruppen zusammen. Durch das gemeinsame Arbeiten können sich die Personen besser kennenlernen und Vorurteile abbauen. Das Projekt wird auf der vereinsseitigen Facebook-Seite dokumentiert und in der regionalen Online-Zeitung 'wndn' der größten Landeszeitung (Saarbrücker Zeitung) vorgestellt.
Internationales Café für gemeinsame Treffen
Für die Bewohner aus Schapdetten und die Asylsuchenden, die in der Grundschule untergebracht sind, wird ein Internationales Café eingerichtet. Durch gemeinsames Backen und den Café-Besuch kommen sich die Bewohner aus Schapdetten und die Asylsuchenden näher, die Integration der Asylsuchenden wird verbessert und Vorurteile abgebaut. Das Café soll auch nach Ende der Projektlaufzeit einmal im Monat weitergeführt werden.
Ein kleiner Paradies-Stadtgarten
Gemeinsam mit Künstlern, Kiezpunkt-Teilnehmern und Geflüchteten wird eine Brachfläche in einem Neubaugebiet zu einem kleinen Paradies-Stadtgarten mit Bänken und Spielfiguren als Treffpunkt für Einheimische und Geflüchtete umgestaltet. Der Platz wird nach gemeinsam erarbeiteten Vorstellungen gestaltet und für zukünftige Spiel- und andere Gemeinschaftsaktionen aufgewertet. Zum Beispiel wird beim Indianerfest mit den Künstlern und Kindern ein Tipi aus Eichenstämmchen bemalt und aufgebaut, das ständig benutzt werden kann. Auch die anderen Kunstobjekte, wie die Schlangenbank, die Leuchtobjekte und die Leuchtpilze aus Holz, sind neben ihrer ästhetischen Funktion 'bespielbar'. Gemeinsam sitzen deutsche und geflüchtete Mütter, Väter und Kinder auf den Bänken und kommen zwanglos und entspannt ins Gespräch. Die Pflanzungen, einige Kunstobjekte, die Bänke und in Zukunft auch das Gießen und Pflege der Beete werden gemeinsam getätigt.
Einrichtung einer Schneiderwerkstatt
In der Begegnungstätte der Nachbarschaftshilfe Beilngries wird eine Schneiderwerkstatt eingerichtet, in der die Geflüchteten an einfache Näharbeiten herangeführt werden. Der Umgang mit der Nähmaschine ist Bestandteil dieser Maßnahme, damit Bekleidungsstücke geändert werden können. Weitere Ziele sind, dass in der Gruppe nach Möglichkeit Deutsch gesprochen wird und sich ein reger Austausch und Freundschaften zwischen den Teilnehmern ergeben.
Ausgemusterte Garage wird zu Fahrradwerkstatt
Mit der Einrichtung einer Fahrradwerkstatt unter Mithilfe von Geflüchteten wird ein Angebot zur Selbsthilfe geschaffen. Die Eröffnung wird mit einem Fest gefeiert. Hier reparieren die Geflüchteten ihre Fahrräder unter Anleitung selbst. Auch Workshops zu Beleuchtung, Reifenreparatur, Achter-Beseitigung und Schaltungseinstellung werden durchgeführt. Begleitend hält die Polizei einen Vortrag über Verkehrsregeln und trainiert diese mit einer Gruppe auf ihrem Verkehrsübungsplatz. Durch die größere Mobilität sind die geflüchteten Menschen besser in das Gemeindeleben eingebunden. Mit Fahrrädern haben sie die Möglichkeit, zur Arbeit, aber auch zu Veranstaltungen, Kino, Sportvereinsterminen, Arztbesuchen, Verwaltungsterminen usw. zu kommen und sich auf diese Weise zu integrieren.
Begegnungstanzen für Frauen
Das Projekt Begegnungstanzen setzt auf Kennen- und Verstehenlernen sowie Teilhabe für Frauen als gelebte Integration im ländlichen Raum. Darüber hinaus beschäftigt sich das Projekt mit den Themen Austausch untereinander und Sprachförderung. Gemeinsam mit einer syrischen Tanzlehrerin wird Asylbewerberinnen ein wöchentliches Angebot für internationale/ folkloristische Tänze zur Verfügung gestellt. Die Migrantinnen zeigen sehr großes Interesse am Austausch mit deutschen Frauen und daran, die deutsche Sprache anzuwenden. Über das Frauenprojekt sind nun auch ganze Familien beteiligt und interkulturelle Freundschaften entstehen.
Garten der Begegnung mit Fahrradwerkstatt und Gartenhaus
Getragen durch bürgerschaftliches Engagement wird der 'Garten der Begegnung' umgesetzt. Der Garten wird von einer dauerhaft arbeitenden Projektgruppe aus Geflüchteten und Einheimischen gemeinsam errichtet und langfristig betrieben. Hauptaufgaben sind der Umbau eines Schuppens zu einer Fahrrad-Werkstatt, der Bau eines Gartenhauses, die Umgestaltung des Außengeländes zu einem Garten sowie dessen Aufbau und Bepflanzung. Daneben werden Spielenachmittage, jahreszeitliche Feste, Fußballturniere, Ausflüge auf Fahrrädern und Besuche von Vereinen in der Umgebung durchgeführt. Die Zusammenarbeit zwischen Geflüchteten und Einheimischen im Projekt führt zu einer Begegnung auf Augenhöhe, da alle Lernende sind. Die gemeinsam gefeierten Feste führen Bevölkerung und Geflüchtete zusammen.
Selbstversorger-Garten für Geflüchtete
Auf einem ca. 1000 Quadratmeter großen Grundstück wird in gemeinschaftlicher Arbeit die Errichtung eines biologischen Selbstversorger-Gartens für Geflüchtete umgesetzt. Der Garten beinhaltet u.a.: Hügelbeet, Hochbeet, Mischkulturenbeet, Kräutergarten, Kompostanlage, Frühbeet, Beerenbeet, Wein-Rankhilfe. Mit den Geflüchteten werden Gartenbänke und ein Tisch aus Paletten gebaut, ebenso eine Wurmkiste aus Paletten und ein Bienenhotel. Zum Abschluss der Gartensaison wird ein 'Kartoffelfest' als Abschlussfest gefeiert, an dem neben den Geflüchteten auch viele Gäste aus der Gemeinde teilnehmen.