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Förderung des Integrationsprozesses geflüchteter Menschen durch Bildung, interkulturellen Austausch und Stärkung der Selbstständigkeit
Das Projekt in Weingarten fördert den Integrationsprozess geflüchteter Menschen durch Bildung, interkulturellen Austausch und Stärkung der Selbstständigkeit. In der Gemeinschaftsunterkunft wird eine komplette Wohnung mit Küche und drei Räumen umgebaut und ausgestattet, um das gemeinschaftliche Miteinander unter Geflüchteten zu fördern und die räumlichen Voraussetzungen für integrative Maßnahmen zu schaffen. Dafür werden zwei Lernräume, ein offenes WLAN-Netz sowie eine Teeküche eingerichtet. Die Eigeninitiative und Partizipation der Bewohnerinnen und Bewohner wird aktiviert, indem sie für den Betrieb der Teeküche gemeinsam mit Ehrenamtlichen die Verantwortung übernehmen. In den Lernräumen der Unterkunft werden folgende Bildungsangebote für Erwachsene und Angebote für Kinder regelmäßig durchgeführt: Hausaufgabenbetreuung, Spielgruppen und ein Sprachkurs für Mütter mit Kindern.
Durchführen von Fahrrad-Workshops
In Quirnbach werden drei Fahrrad-Workshops durchgeführt, bei denen Geflüchtete und Anwohner ihre Fahrräder durchchecken lassen können und lernen, kleinere Reparaturen selbst vorzunehmen. Gebrauchte Fahrräder sind bereits vorhanden, aber diese sind sehr reparaturanfällig. Sie sind notwendig für Einkäufe, das Erreichen der Arbeitsstelle, Arztbesuche in den nahegelegenen Orten, Fahrten zum Bahnhof usw.
Integrationsbegleitung bei Krankheit und Arbeitssuche
In Schefflenz findet im Rahmen des Projekts eine Integrationsbegleitung von 50 bis 80 Geflüchteten bei Krankheit und Arbeitssuche statt. Der Begleitservice zu Ärzten, Behörden, Arbeitsamt, Jobcenter, Maßnahmeträgern und Netzwerk-Kontakttreffen besteht aus ehrenamtlichen Betreuern.
Gemeinsame musikalische Aktivitäten
Das Projekt 'Interkulturelle Brücken durch Musik' trägt durch gemeinsame musikalische Aktivitäten zum integrativen Austausch zwischen der einheimischen Bevölkerung und den Neuzugewanderten bei. Es finden 15 Termine statt, wofür Instrumente und Materialien (z.B. Noten) angeschafft werden.
Angebote für die Integration von Geflüchteten
Im Rahmen des Projekts werden interkulturelle Projekt-, Aktivitäts-, Begegnungs- und Lernangebote erstellt, ein interkulturelles Fest veranstaltet und eine intensive Öffentlichkeitsarbeit betrieben.
Modellprojekt für die Integration Geflüchteter im ländlichen Raum
Bei dem Projekt in Oberndorf wird die Integration von Menschen mit Fluchterfahrung durch gemeinsames interkulturelles Lernen, Zusammenleben und -arbeiten, Kultur, Sport, praktische Lebenshilfe und gemeinsames Engagement unterstützt. Zudem werden Netzwerkstrukturen erweitert und intensiviert.
Aufzeichnung von Interviews mit Flüchtlingen/Asylsuchenden und BetreuerInnen
Das Projekt macht die zweijährige Arbeit der 'Gemeinsamen Flüchtlingshilfe Heidesheim-Wackernheim' sichtbar. Hierzu werden sowohl die engagierten Helferinnen und Helfer als auch die Flüchtlinge befragt (Wie kamen die Flüchtlinge nach Deutschland und wie erleben sie die neue Heimat? Gibt es Teilhabe am öffentlichen Leben der Gemeinde? Was waren die Beweggründe der Helferinnen und Helfer für ihr Engagement? Welche Erfahrungen haben sie gemacht in der Flüchtlingsarbeit? usw.). Die Interviews werden als Audiodateien aufgezeichnet und sind an einer 'Audiosäule' im öffentlichen Raum abrufbar.
Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in der Integrationsarbeit und feste Etablierung der Lebensmittelpunkte von Geflüchteten
In Limbach-Oberfrohna wird die Bindung der Geflüchteten an die Stadt und deren Umgebung erhöht. Ehrenamtliche Helfer und Paten werden für diese Aufgabe aquiriert und qualifiziert. Die vorhandenen Angebote und Strukturen in den Bereichen Sport, Kultur und bürgerschaftliches Gemeinschaftsleben werden erweitert. Die Geflüchteten werden bei der Integration in Vereine und Initiativen unterstützt, gewinnen sukzessive Sicherheit im alltäglichen Leben und können sich schrittweise eigenständiger auf lokaler Ebene bewegen.
Gemeinsames Nähen von geflüchteten und einheimischen Frauen
In Rodenbach wird die Integration von geflüchteten Frauen durch gemeinsames Nähen unterstützt. Dabei werden auch die Deutschkenntnisse verbessert, soziale Fähigkeiten werden gestärkt und ein kultureller Austausch findet statt. Der Einstieg in eine neue Sprache ist mit einem gemeinsamen Gesprächsanlass einfacher. Für die Aktivitäten werden entsprechende Geräte und Materialien angeschafft.
Kochaustausch zwischen Flüchtlingen mit Bleibeperspektive und Dorfgemeinschaft mit abschließendem Wettbewerb
In Sandhausen wird Geflüchteten mit Bleibeperspektive durch einen Kochaustausch der Kontakt mit der hiesigen Kultur und der Dorfgemeinschaft ermöglicht. Eventuelle Vorurteile und Berührungsängste werden abgebaut und ein Dialog auf Augenhöhe entsteht. Bei jedem Termin werden zwei Gerichte gekocht - jeweils eins aus der deutschen und eins aus der ausländischen Küche. Am Kursende steht ein Wettbewerb, bei dem die Gruppen ein Gericht der jeweils anderen Küche zubereiten.