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Von Halde zu Halde - Gespielte Stadtgeschichte
'Aus Vergangenheit die Zukunft gestalten' - unter diesem Motto erkundet das Projekt die Historie der Orte Teutschenthal und Hettstedt und stellt dies in zwei Theateraufführungen anhand ausgewählter Epochen dar. Dabei stehen die beiden Spielorte stets im engen Austausch, erarbeiten die Stücke gemeinsam und präsentieren die Ergebnisse in Form wechselseitiger Gastspiele. In das Vorhaben werden vorhandene, kulturelle Akteure und Strukturen sowie generationsübergreifende Arbeit als wesentlicher Bestandteil mit einbezogen. Ortsansässige aller Altersgruppen werden zu Teilnehmenden des Projekts und werden so nicht nur zu sich selbst, zu ihrem inneren, menschlichen Wesen geführt, sondern entwickeln infolgedessen auch eine Verbundenheit zu ihrer Heimat. Ziel ist es, sich auf die Suche nach Stadt-Geschichte(n) oder Gemeinde-Geschichte(n) zu begeben und Bilder für die Zukunft zu bauen. Zum Ende des Projektes ist geplant die Erfahrungen und Eindrücke in zwei Theateraufführungen und zwei Sammelbänden für die Öffentlichkeit aufzubereiten.
Sanierung der Mehrzweckhalle für Kultur und Sport
In der Gemeinde Siedenbollentin in Mecklenburg-Vorpommern wird die Mehrzweckhalle für Kultur und Sport zu einem Ort für neue Veranstaltungsmöglichkeiten erweitert. Mit Sanierung der Hallendecke, Hallenboden und den Hallenwänden wird eine bessere Optik, Sicherheit und Akustik geschaffen. Die ortsansässigen Sportvereine können unter besseren Rahmenbedingungen trainieren und es können mit entsprechenden Vorkehrungen (z.B. auslegen von Bodenmatten) qualitativ bessere kulturelle Veranstaltungen (Ausstellungen, Vorträge, Lesungen, Präsentationen) stattfinden. Die Erweiterung der Mehrzweckhalle führt zu einer erhöhten Anzahl an Veranstaltungen und auch die Größenordnung der Veranstaltungen werden intensiviert. Sportliche, kulturelle oder bildende Veranstaltungen, die beispielsweise von Vereinen oder der Gemeinde organisiert und durchgeführt werden, machen Siedenbollentin vor allem für junge Leute aber auch für alle anderen Einwohner attraktiver und lebenswerter. Die dörfliche Gemeinschaft zwischen Jung und Alt wird gestärkt und der soziale Zusammenhalt und die Vernetzung untereinander gefördert. Außerdem haben die kulturellen Veranstaltungen eine überregionale Ausstrahlung und tragen zum Bekanntheitsgrad der Gemeinde bei.
Plattform Landwirtschaft und Naturschutz für Biodiversität
Die 'Plattform Landwirtschaft und Naturschutz für Biodiversität' errichtet ein Netzwerk in Rheinland-Pfalz, um Landwirte und Landwirtinnen für die aktive Teilnahme an Naturschutzprojekten und -programmen zu interessieren und zu mobilisieren. Durch den intensiven Austausch zwischen Landwirtschaft und Naturschutz soll die Bereitschaft zur Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen im Berufsstand erhöht und damit die Biodiversität auf landwirtschaftlichen Flächen gefördert werden. Landwirte und Landwirtinnen mit Erfahrungen im Naturschutz fungieren hierbei als 'Botschafter und Botschafterinnen für den Naturschutz', die ihre Kenntnisse an andere in der Landwirtschaft Tätigen weitergeben. Die Wissensvermittlung findet sowohl durch Fachveranstaltungen und über das Internet statt, aber auch durch persönliche Beratungen telefonisch und vor Ort.
Plattform Landwirtschaft und Naturschutz für Biodiversität
Die 'Plattform Landwirtschaft und Naturschutz für Biodiversität' errichtet ein Netzwerk in Rheinland-Pfalz, um Landwirte und Landwirtinnen für die aktive Teilnahme an Naturschutzprojekten und -programmen zu interessieren und zu mobilisieren. Durch den intensiven Austausch zwischen Landwirtschaft und Naturschutz soll die Bereitschaft zur Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen im Berufsstand erhöht und damit die Biodiversität auf landwirtschaftlichen Flächen gefördert werden. Landwirte und Landwirtinnen mit Erfahrungen im Naturschutz fungieren hierbei als 'Botschafter und Botschafterinnen für den Naturschutz', die ihre Kenntnisse an andere in der Landwirtschaft Tätigen weitergeben. Die Wissensvermittlung findet sowohl durch Fachveranstaltungen und über das Internet statt, aber auch durch persönliche Beratungen telefonisch und vor Ort.
Wortgarten – Musik und Literatur
Das Projekt 'Wortgarten' dient zur Planung und Durchführung eines Sommerwochenendes mit Literatur und Musik in der Uckermark. Anfang August 2019 findet zum zweiten Mal der 'Wortgarten' in Fürstenwerder und auf dem Gutshof Bülowssiege in der Nordwestuckermark statt. Die Veranstaltung bringt sowohl renommierte als auch noch wenig bekannte Literatur und Musik mit Landschaft, Geschichte und Kultur der Uckermark zusammen und schafft Raum für außergewöhnliche Begegnungen mit Kunst und Kunstschaffenden. Mehr als 20 Autorinnen und Autoren sowie Musikschaffende kommen in das Dorf Fürstenwerder. Das Publikum kann Lesungen und Konzerten lauschen, spazieren gehen, miteinander und mit den Kunstschaffenden ins Gespräch kommen. Die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler erfolgt vorwiegend regional. Es werden gezielt Kunstschaffende aus der Uckermark und zu einem hohen Anteil aus Brandenburg eingeladen, aber auch bundesweit bekannte Autorinnen und Autoren sowie Musikerinnen und Musiker. Autorinnen und Autoren des Festivals werden vorab in Fürstenwerder, Prenzlau und Umgebung mit Schülerinnen und Schülern arbeiten, die später nicht nur Gäste des Festivals sind, sondern deren selbstgeschriebene Texte dort von ihnen selbst vorgestellt werden. Außerdem werden im Vorfeld des Festivals Kunstschaffende damit beauftragt, eine Weile in Fürstenwerder zu wohnen und anlässlich des 700-jährigen Bestehens des Ortes mit Teilen der Bevölkerung künstlerische Projekte zu entwickeln, die dann ebenfalls im Rahmen des 'Wortgartens' präsentiert werden.
Kreiskulturreporter
Zielsetzung des Projektes ist die Qualifizierung von Menschen jeden Alters im Kreisgebiet zu Kulturreporterinnen und -reportern. Sie berichten mit Mikrofon und digitalem Aufzeichnungsgerät aus den Städten und Gemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde von Jazzkonzerten, Schultheatern, Laienbühnen und Führungen durchs Heimatmuseum. Es werden rund 200 Kulturreporterinnen und -reporter im Rahmen des zweijährigen Projektes in etwa 30 Workshops ausgebildet. Während und nach der Qualifizierungsphase werden journalistische Beiträge aller Art, ob Interviews, Reportagen, Berichte, Rezensionen, Kommentare etc. zu allen Kulturgenres entstehen, die schließlich in den neuen Kulturradiosender 'Kulturhelden Schleswig-Holstein' und in das dazugehörige Internetportal Einzug finden. Die Umsetzung erfolgt dezentral und flächendeckend. In Städten und Großgemeinden wie Eckernförde, Rendsburg, Kronshagen und Gettorf haben mehrere Berichterstattende Personen ihren Stützpunkt; in kleinen Gemeinden wird möglichst eine Kulturreporterin oder ein Kulturreporter unterwegs sein. Die Kultur im Kreisgebiet ist vielfältig. Im Radio werden die dezentralen regionalen Kunst- und Kulturangebote jedoch leider viel zu selten sicht- bzw. hörbar Mit einem lokalen Kulturangebot ins Radio zu kommen, ist fast unmöglich, dabei ist vieles hörenswert. Diese hörenswerten Angebote gehen jedoch für ein größeres Publikum 'verloren'. Insofern wird das Projekt mit dem neuen Angebot eine Lücke schließen, ohne etablierten Medien Konkurrenz zu machen.
Musikalische Bildungsarbeit mit Kindern
Das Projekt ermöglicht Unterrichtsangebote im Elementarbereich (musikalische Früherziehung) in Kindergärten sowie Instrumentalunterricht in Grundschulen im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Verschiedene Instrumente und musikpädagogische Elemente kommen dabei zum Einsatz. Ausgebildete Musikpädagoginnen und -pädagogen fahren als mobile Musikschule zu den Gruppen, um mit ihnen zu singen, zu tanzen und ihnen die unterschiedlichsten Instrumente näher zu bringen. Auf diese Weise wird erreicht, dass Kinder Freude am Musizieren entwickeln, eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung haben und das aktive Musizieren mit anderen für sich entdecken. Zudem wird die kulturelle Daseinsvorsorge vor Ort unterstützt und musikalische Bildung auch in einer dünnbesiedelten Region zugänglich gemacht.
Regionale CommunitySoftware Inklusion4.0
In diesem Projekt wird eine App entwickelt, die die regionalen Akteure zum Thema 'Inklusion' vernetzt, von Menschen mit Behinderungen einfach zu bedienen ist, sie und ihre Helferinnen und Helfer bei der Bewältigung der alltäglichen Aufgaben unterstützt und den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt fördert. Die App wird in ländlichen Gebieten die zielgerichtete Kommunikation, den Informationszugang, Transaktionen und Vernetzungen von Menschen mit Behinderungen über digitale Endgeräte barrierearm ermöglichen und Begegnungen fördern sowie den Zugang zum Arbeitsmarkt herstellen. Zum Beispiel über die Organisation von Mitfahrgelegenheiten, über visuelle und auditive Unterstützung für einen selbstbestimmten Alltag, über die Organisation einer digitalen Nachbarschaft zur gegenseitigen Unterstützung, über eine Kontaktvermittlung zwischen Arbeitsplatzanbietenden und -nachfragenden und barrierefreie Informationen zu einzelnen beruflichen Anforderungen. Die App richtet sich primär an Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen, Inklusionspartnerinnen und -partner und Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die Mitarbeitende im Kreis der Zielgruppe suchen. Das Projekt arbeitet mit Partnerinnen und Partnern aus dem Bereich von Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen, regionalen Wirtschaftsförderern und dem JobCenter zusammen.
Ick bün all dor (a) – Chancen der Digitalisierung für intelligente Mobilitätskonzepte
Das Vorhaben zielt darauf ab, die eigenständige Mobilität mittels einer Bürgerinnen und Bürger-App im ländlichen Raum über alle Generationen hinweg zu stärken und die Hemmnisse zur Nutzung des ÖPNV abzubauen und die Lebensqualität zu verbessern. Der Zugang zu den Mobilitätsangeboten wird durch die IBAD-App ergänzt. In der mobilen App können Anwenderinnen und Anwender Verbindungen suchen, Fahrpläne einsehen und Bedarfsfahrten buchen. Aktuelle Verkehrsinformationen und Navigationsoptionen bieten den Nutzerinnen und Nutzern alle relevanten Funktionen innerhalb einer App. Die aktuellen Versorgungsstrukturen werden durch das neue Angebot von Warenlieferungen gestärkt. An ausgewählten Standorten können Kundinnen und Kunden ihre Lieferung einer Nahversorgungseinrichtung in einem Warenschrank nahe der Wohnstätte empfangen. Die Belieferung der Warenschränke übernehmen hierbei regional agierende Verkehrsdienstleistende (Bürgerbus und Taxiunternehmen) auf ihren täglichen Routen. Damit ist das Projekt ein umweltentlastendes Angebot, das eine zeitlich unabhängige und kontaktlose Lieferung von Gütern ermöglicht und zusätzlich Personen mit Mobilitätseinschränkungen entlastet.
Mehr als Brot und Wein - Intergenerationelle Kulturarbeit anhand der antiken Essenskultur
Das Vorhaben zielt darauf ab, intergenerationelle Kulturarbeit in den ländlichen Räumen Thüringens und Sachsens zu fördern, indem Kinder, Jugendliche und Senioren im Rahmen eines museumspädagogischen Konzepts in die Vermittlung kulturhistorischen Wissens aktiv eingebunden werden. Der Lehrstuhl für Klassische Archäologie der Universität Jena möchte in Zusammenarbeit mit vier kleinen Museen in der Region Senioren und junge Menschen langfristig auf ehrenamtlicher Basis in die Museumsarbeit einbeziehen. Die Teilnehmer werden im Rahmen von Projektwochen methodisch geschult und bekommen anschließend die Möglichkeit, museumspädagogische Veranstaltungen zu Sonderausstellungen selbstständig durchzuführen. Der inhaltliche Ansatz des Projekts ist die Vermittlung von Kenntnissen der Essenskultur in der Antike. Das Projekt wird im Rahmen universitärer Lehrveranstaltungen konzipiert und ausgewertet. Zur Präsentation der Ergebnisse ist eine Sonderausstellung in den Räumen des Instituts für Altertumswissenschaften vorgesehen. Die Universität erhofft sich nicht nur neue Erkenntnisse über generationenübergreifendes Lernen, sondern möchte zugleich einen Beitrag leisten, das Ehrenamt in der Kulturarbeit langfristig zu stärken.