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Angebote für die Integration von Geflüchteten
Im Rahmen des Projekts werden interkulturelle Projekt-, Aktivitäts-, Begegnungs- und Lernangebote erstellt, ein interkulturelles Fest veranstaltet und eine intensive Öffentlichkeitsarbeit betrieben.
Modellprojekt für die Integration Geflüchteter im ländlichen Raum
Bei dem Projekt in Oberndorf wird die Integration von Menschen mit Fluchterfahrung durch gemeinsames interkulturelles Lernen, Zusammenleben und -arbeiten, Kultur, Sport, praktische Lebenshilfe und gemeinsames Engagement unterstützt. Zudem werden Netzwerkstrukturen erweitert und intensiviert.
Unterstützende Schulungen von Ehrenamtlichen für die Migrations- und Flüchtlingsarbeit
Das Projekt in der Verbandsgemeinde Wonnegau vermittelt den Ehrenamtlichen aktuelles Wissen im Bereich der Migrations- und Flüchtlingsarbeit. Neben rechtlichem, politischem und kulturellem Fachwissen werden die Ehrenamtlichen ebenfalls sensibilisiert für das Erspüren von inneren Grenzen und Belastbarkeit. Es finden fünf Schulungen zu verschiedenen Themen sowie ein Reflexionstag statt.
Aufzeichnung von Interviews mit Flüchtlingen, Asylsuchenden und Betreuenden
Das Projekt macht die zweijährige Arbeit der 'Gemeinsamen Flüchtlingshilfe Heidesheim-Wackernheim' sichtbar. Hierzu werden sowohl die engagierten Helferinnen und Helfer als auch die Flüchtlinge befragt (Wie kamen die Flüchtlinge nach Deutschland und wie erleben sie die neue Heimat? Gibt es Teilhabe am öffentlichen Leben der Gemeinde? Was waren die Beweggründe der Helferinnen und Helfer für ihr Engagement? Welche Erfahrungen haben sie gemacht in der Flüchtlingsarbeit? usw.). Die Interviews werden als Audiodateien aufgezeichnet und sind an einer 'Audiosäule' im öffentlichen Raum abrufbar.
Kochkurs für Kinder und Eltern mit und ohne Migrationshintergrund
Im Familienzentrum Nobiskrug findet für Kinder und Eltern mit und ohne Migrationshintergrund ein Kochkurs statt. Dabei können sie sich austauschen und voneinander lernen. Mögliche Barrieren werden abgebaut und Vorurteile angesprochen. Der Kochkurs wird von ehrenamtlichen Helfern angeleitet und durchgeführt. Mehrmals wird es ein großes 'Festessen' geben. An diesem Tag kochen die Kinder unter Anleitung, mit ihren Eltern bzw. für sie. Regionale Kochrezepte und landestypische Gerichte aus anderen Kulturen bereichern die Kochstunden. Um sprachliche Barrieren zwischen den Kindern, den Eltern und den anleitenden Ehrenamtlichen abzubauen, wird die Begleitung eines Dolmetschers/einer Dolmetscherin für die Zeit der Kochkurse benötigt. Für das Projekt wird eine Küchenausstattung angeschafft.
Homepage für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit
Um alle geflüchteten Menschen im Amt Nortorfer Land zu erreichen, wird eine professionelle Homepage erstellt. Hierauf wird über Veranstaltungen informiert, Unterstützung angeboten und Vernetzung ermöglicht. Neubürger und ehrenamtlichen Helfer werden in der Homepage-Gestaltung geschult und übernehmen anschließend die Weitergestaltung und Pflege der Homepage.
Integrationsprogramm mit einheimischen und geflüchteten Frauen
Das Projekt vernetzt einheimische, zugezogene und geflüchtete Frauen. Die neuen Bürgerinnen lernen ihre Heimat kennen, entwickeln Verständnis für bayerische Bräuche, Gepflogenheiten und Beziehungen. Sie knüpfen Kontakte untereinander, vernetzen sich und tragen die positiven Erfahrungen in ihre Familien. Frauen aus anderen Kulturen lernen, was Frauenrechte in Deutschland bedeuten und welche Anlaufstellen es für sie gibt. Dadurch gewinnen sie Unabhängigkeit. Um die ausländischen Frauen zu aktiver Teilhabe zu motivieren, wird ein Intensivkurs 'Kommunikation und Organisation' angeboten. Dadurch erfahren sie, wie sie ihr eigenes Netzwerk bilden können. Gemeinsam wird wöchentlich ein völkerübergreifender Abend gestaltet. Dabei werden die geflüchteten Frauen in die Organisation einbezogen, um ihre Fähigkeiten in deutscher Sprache und gleichzeitig ihr Selbstbewusstsein zu schulen und weiter auszubauen.
Qualifikation von Geflüchteten für den Einsatz beim Malteser Hilfsdienst
Mit passgenauen Ausbildungskonzepten werden Bereiche des Malteser Hilfsdienstes, wie Rettungsdienst und Pflege, für Geflüchtete geöffnet. Diese werden qualifiziert und kommen anschließend z.B. bei Konzerten und Sportveranstaltungen oder in Pflegezentren zum Einsatz.. Dadurch werden die Geflüchteten zum selbstverständlichen Teil eines ehrenamtlichen, bürgerlichen Engagements im neuen kulturellen Umfeld.
Integration von Frauen mit Kindern mit Hilfe lokaler Netzwerke
Zielgruppe des Projekts sind geflüchtete Frauen mit Kindern. Sie erhalten Hilfestellung zur Bewältigung des Alltags in Deutschland, zum Beispiel zum Einkaufen, dem Umgang mit Geld, zu Kindergarten/Schule usw. Aber auch über andere für die erfolgreiche Integration wichtige Themengebiete werden sie informiert, u.a. über ihre Umgebung, Umgang mit Behörden, Regelungen der medizinischen Versorgung sowie die in Deutschland geltenden Werte, Normen und Gepflogenheiten des Zusammenlebens. Dazu werden Netzwerke geschaffen und das ehrenamtliche Engagement gestärkt. Das geschieht durch die Entwicklung freiwilliger und ehrenamtlicher Strukturen der Zusammenarbeit. Ziel ist weiterhin die Etablierung von Patenschaften und des Mentorings als Wissenstransfer in persönlichen Beziehungen. Die Mentoren sollen bei persönlichen oder beruflichen Entwicklungen unterstützt werden.
Mobile, interaktive Begegnungs-Plattform für Einheimische und Geflüchtete
Mit dem Projekt wird eine mobile Begegnungsmöglichkeit / Plattform für Geflüchtete und Einheimische in den Dörfern der Verbandsgemeinde Zell geschaffen. Die Begegnungen finden an zwei Abenden pro Monat in den verschiedenen Gemeindehäusern und -sälen der acht Ortsgemeinden statt. Für einen erfolgreichen Integrationsprozess soll der Kontakt zu der übrigen einheimischen Bevölkerung in diesen Gemeinden optimiert werden. Geistige Annäherung, emotionaler Austausch und gegenseitiges Verständnis wird über die kommunikativen Möglichkeiten von Filmen und anderer künstlerischer Ausdrucksweisen erreicht. Die Geflüchteten werden in die planerisch-organisatorische Arbeit einbezogen.