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Entstehung eines Permakultur-Gartens
Im Rahmen des Projekts legen Einheimische und Geflüchtete gemeinsam einen Permakultur-Garten an, in dem Obst, Beeren, Gemüse und Kräuter auf ökologischer Basis angebaut werden. Ziel ist es, dass Asylbewerber Kontakt zu der einheimischen Bevölkerung bekommen, bestehende Berührungsängste abgebaut und sie in die Dorfgemeinschaft Hohenkammer integriert werden sowie im täglichen Umgang leichter die deutsche Sprache erlernen. Daneben werden gesunde Lebensmittel hergestellt und für die Beteiligten kostenlos bereitgestellt. Ein Bauer verpachtet rund 1.000 Quadratmeter Land. Dort werden gemeinsam Obstbäume, Beerenhecken, Gemüse und Kräuter angebaut.
Holzwerkstatt, gemeinsamer Bau eines Trimm-Dich-Pfads
Im Rahmen des Projekts wird eine Holzwerkstatt eingerichtet und ein Trimm-Dich-Pfad gemeinsam geplant und gebaut. Der Weg durch den Park wird mit selbstgebauten Holzgeräten ausgestattet und lädt so zur sportlichen Betätigung ein. Geflüchtete und Einheimische legen den Pfad gemeinsam an und weihen ihn mit einem Sportfest mit anschließendem interkulturellem Picknick ein. Die gemeinsame Aktion baut Brücken zwischen Einheimischen und Geflüchteten. Darüber hinaus wird davon ausgegangen, dass durch das Pilotprojekt Trimm-dich-Pfad weitere Projekte einen Startimpuls erhalten werden, die mithilfe der Holzwerkstatt umgesetzt werden können.
Therapeutische Hilfe für traumatisierte Kinder
In der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen leben überproportional viele Flüchtlingsfamilien mit Kindern im Vorschulalter. Die Herkunftsländer sind vor allem Syrien, Irak, Iran und Afghanistan. Viele Kinder zeigen im Kindergarten auffälliges, offensichtlich durch Fluchttraumata hervorgerufenes Verhalten. Im Rahmen des Projekts wird für die zu betreuenden Kinder ein therapeutisches Angebot geschaffen. Ziel ist es, gemeinsam mit den Kindern Ausdrucksmöglichkeiten für Trauma-Erfahrungen zu entwickeln und damit eine Stabilisierung der Persönlichkeit sowie eine Umlenkung des auffälligen Verhaltens zu begünstigen. Einmal in der Woche werden unter fachkompetenter Begleitung und mit liebevoller Unterstützung kreative Ausdrucksformen erprobt.
Kostenloser Näh- und Musikunterricht
Ziel des Projekts ist die Stärkung kommunalen Zusammenlebens in der Gemeinde unter Einbeziehung der Geflüchteten durch Schaffung neuer Angebote für sie. Angeboten werden für Geflüchtete ein kostenloser Nähkurs sowie ein kostenloser Musikunterricht. Diese Kurse finden jeweils einmal wöchentlich statt. Dazu werden Nähmaschinen sowie Musikinstrumente angeschafft und Dozentenhonorare bezahlt.
Musik-Theatergruppe für geflüchtete Menschen mit "Abend zur internationalen Freude"
Gemeinsam mit Migranten/Geflüchteten wurde ein Musik-Theater als kleine Aufführung kreativ erarbeitet und am Ende an einem geplanten öffentlichen 'Abend zur internationalen Freude' präsentiert. In Gesprächsrunden und praktischen musikalischen Parts wurde spielerisch über gruppendynamische Prozesse eine kleine Geschichte für die Darstellung erarbeitet. Rollen für Handlung, Bühnenbild und zum Musizieren wurden im Laufe der Abende festgelegt, Kostüme und Bühnenbild gefertigt und Texte für Sprachgesang oder Leitgedanken entwickelt. Es wurden sowohl heimatliche Lieder der Migranten/Geflüchteten als auch deutschsprachige Lieder eingebracht.
Fußballtrainingsgruppe für männliche Geflüchtete
Durch die Gründung einer Fußballgruppe werden (junge) männliche Geflüchtete mit Bleibeperspektive angesprochen, sich in ihrer Freizeit sinnvoll zu betätigen. Die Gruppe ist bei Interesse auch offen für Nicht-Geflüchtete, die so in Kontakt zu den Geflüchteten kommen und ebenfalls zur Integration beitragen können. Die Trainer kommen aus Irak und Syrien und haben selber Fluchthintergrund. Sie sind sowohl sprachlich als auch gesellschaftlich in der neuen Heimat verankert und fungieren neben ihrem Engagement als Trainer und Organisator als Kultur- und Integrationsmittler. Mit den hiesigen Fußballvereinen wird eine Kooperation angestrebt. Gute Spieler können identifiziert werden, in die Vereine eintreten und dort integriert werden, um dann auch am regulären Spielbetrieb in Ligaspielen teilnehmen zu können. Die Vereine erhalten Unterstützung bei diesem Transferprozess.
Grammatikkurse für Geflüchtete, die schon auf dem Niveau B1 und höher sind
Geflüchtete, die schon auf dem Niveau B1 und höher sind, erhalten die Möglichkeit, eine Woche in der Heimvolkshochschule die deutsche Grammatik in der Tiefe zu erlernen. Durch eine intensive Grammatik-Schulung sollen Geflüchtete, die in Deutschland studieren wollen, befähigt werden, den Anforderungen des Studiums gerecht zu werden. Bei den drei Kursen wird ein Niveau etwa zwischen A2 und B2 GER erreicht. Durch die lange Vorbereitungszeit und auch durch die Aufteilung des Kurses in Module können die Unterstützungskurse exakt auf das Bedarfsniveau der Zielgruppe ausgerichtet werden. Dabei werden sowohl berufsvorbereitende Aspekte als auch konkrete Unterstützungen bei der Suche nach Ausbildungsstellen bzw. dem Eintritt in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ermöglicht.
Gemeinsam einen Wanderweg entstehen lassen
Im Rahmen des Projekts wird in gemeinschaftlicher Arbeit von Geflüchteten und Ehrenamtlichen ein Wanderweg gebaut. Durch die gemeinsame Arbeit werden die Geflüchteten beim Spracherwerb unterstützt und lernen ihre neue Umgebung kennen.
"Kön-Welt" - Angebote und Veranstaltungen
'KÖN-Welt' möchte bestehende Initiativen über gemeinsame Projekte in den Bereichen Kultur, interkulturelle Begegnung, Arbeit, Jugend u.a. vernetzen sowie Verantwortliche und Adressaten qualifizieren. Dazu wird im Rahmen des Projekts eine selbstverständliche, dauerhafte Netzwerkstruktur zwischen Geflüchteten und Einheimischen zur Bindung an die Region geschaffen. Es sollen mehrere Aktionstage mit unterschiedlichen Themenbereichen organisiert werden: Fortbildungsangebot zur Förderung der interkulturellen Kompetenz in Schulklassen und anderen Gruppen; Veranstaltungen zum Thema traditionelle Musik, Tanz und Kultur der Heimat; Jobmeile, VBW-Seminar; Stadtführungen in Bad Königshofen und den umliegenden Stadtteilen; Kochveranstaltungen
Handwerkliche Workshops für einen interkulturellen Garten
Im Rahmen eines interkulturellen Gartens werden handwerkliche Workshops durchgeführt. Ziel ist es, sich durch die gemeinsame Arbeit zu begegnen und gleichzeitig den Garten zu gestalten und dabei einen persönlichen Bezug zu dem Ort zu entwickeln. Durch Workshops mit professionellen Handwerkern kann eine niederschwellige Berufsorientierung in Form eines 'Schnuppertages' geboten werden. Weitere Workshops decken sehr lebenspraktische Themen ab, zum Beispiel Gärtnern auf sehr kleinem Raum. Die Geflüchteten nutzen den Ort nach Absprache auch für eigene Initiativen, z.B. Einladung des Helferkreises bei Kochevents.