Suchergebnisse für:
2163 Ergebnisse
Erlebniswerkstatt Bleilaus – Schrift- und Druckwelt
Durch das Vorhaben werden die Setzereien der Soltauer Buchdruckerei Herzberg und des Verlagshauses Mundschenk reaktiviert und als 'Die Bleilaus – Schrift- und Druckwelt' neueröffnet. Besucherinnen und Besucher werden dort unter fachlicher Anleitung setzen und drucken lernen und in die Typografie eingeführt sowie alles Wesentliche über die 'Schwarze Kunst' erfahren. Die Firma Mundschenk stellt dem Verein in Soltau geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung, die im Zuge des Projektes baulich verändert werden, damit sie den fachlichen, baurechtlichen und pädagogischen Erfordernissen Rechnung tragen. Die Räume werden anschließend mit dem notwendigen Inventar und technischem Equipment sowie fehlendem, für den Buchdruck notwendigen Maschinen und Werkzeugen ausgestattet, z.B. mit einer Druck- und Schneidemaschine, einer Setzereigasse und verschiedenen, nur noch antiquarisch erwerbbaren Utensilien. Nach Eröffnung der Erlebniswerkstatt werden die Vereinsmitglieder, die beruflich aus dem grafischen Gewerbe stammen, auch Angebote rund um die Druckkunst für Kindergärten, Schulen, Familien und andere Zielgruppen anbieten. Durch die Realisierung der Erlebniswerkstatt in Soltau wird eine erhebliche, regionale Bedeutung für den Heidekreis erwartet, da es zwischen den Großstädten Hannover, Bremen und Hamburg kein vergleichbares Angebot gibt.
LandKULTUR Waldthurn - kulturelle Vielfalt und Teilhabe
Im Rahmen des Projektes 'LandKULTUR Waldthurn' werden verschiedene Kulturveranstaltungen ins Leben gerufen. Ein breit gefächertes kulturelles Angebot wird dazu beitragen, den Graben zwischen Jung und Alt, Einheimischen und Gästen sowie zwischen modernen und traditionellen Herangehensweisen zu überwinden. Insbesondere zielt das Projekt auch darauf ab, ein langfristiges, kulturelles Angebot in Waldthurn zu schaffen, bei dem die Möglichkeit einer Teilhabe für alle gewährleistet ist. Die Vielfalt der Veranstaltungen reicht vom Musikfestival über Dialektpflege, Poetry Slam bis hin zu Kreativworkshops. Außerdem wird ein inklusiver Rundweg um den Fahrenberg zum Thema Natur-Kulturlandschaft angelegt.
Bad Mai als Kunst- und Kulturzentrum
Mit dem Vorhaben wird das Badehaus Maiersreuth als Kunst- und Kulturstätte fest in der Region etabliert; so werden an dem neuen Ort kunstschaffende und kunstinteressierte Menschen verschiedener kultureller Herkunft arbeiten und ihre Werke zeigen. Die Umnutzung des Badehauses ist als Kunstprojekt konzeptioniert, es werden Ausstellungs- und Bühnenflächen, Arbeitsräume und Ateliers entstehen. Zugleich wird es ein Ort für professionelle Kunstschaffende sein, welche in der Region konzentriert an ihren Projekten arbeiten können. Künstlerinnen und Künstler sowie Schriftstellerinnen und Schriftsteller können sich hier austauschen, untereinander vernetzen und stehen im direkten Austausch mit der Bevölkerung, den Touristinnen und Touristen sowie Kurgästen. Durch die neuen künstlerischen und kulturellen Angebote wird die nördliche Oberpfalz für Besucher attraktiver und auf diese Weise die Region weiter belebt. Das Publikum erwartet ein interdisziplinäres und spartenübergreifendes Programmangebot von Ausstellungen über Theater bis hin zu Workshops. Durch die Vernetzung verschiedener kultureller Initiativen im Landkreis Tirschenreuth tragen diese in den entsprechenden künstlerischen Sparten zur Sicherung wichtiger, fachlicher Impulse bei, dabei bleibt der Fokus auf dem künstlerischen Schaffen im ländlichen Raum gerichtet, eng eingebunden in eine dörfliche Struktur, die mit urbaner Kunst und internationalen Kunstschaffenden angereichert wird. Die erste Spielzeit des Kunst- und Kulturzentrums Badehaus Maiersreuth wird im Jahr 2020 umgesetzt. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.
Zukunft Glasgestaltung
Mit dem Vorhaben werden Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte für die gestalterische Arbeit mit Glas begeistert und über Berufsperspektiven in der Glasbranche informiert. Zu den Maßnahmen zählen Schülerworkshops, Lehrerfortbildungen, ein Designwettbewerb für Schülerinnen und Schüler sowie die Teilnahme an Karrieremessen. Das Projekt gliedert sich in drei Arbeitspakete, erstens die Konzeptionierung und Durchführung von Fortbildungen für Pädagogen, zweitens die Konzeptionierung und Durchführung von praktischen Schülerworkshops und drittens die Veranstaltung eines Wettbewerbs 'Glas und Design'. Flankiert wird das Projektziel durch die Teilnahme des im Vorhaben beauftragten Glasgestalters auf Karrieremessen, um dort für den alten Beruf des Glasmachers zu werben. Das Konzept für Lehrerfortbildungen zur Glasgestaltung umfasst auch Handreichungen für Lehrkräfte mit Anwendungsbeispielen. Damit stehen den Lehrkräften pädagogisch aufbereitete Informationen zur Vermittlung der Bedeutung des Werkstoffs Glas, seiner Geschichte und wirtschaftlichen Bedeutung, den Fertigungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten, Berufsperspektiven sowie ausgewählte Praxisbeispiele für die gestalterische Arbeit mit Glas im Unterricht zur Verfügung. Das Konzept der Schüler-Workshops zielt auf den gestalterischen Prozess, die Methodenvermittlung und die Förderung der Kreativität bei den Schülerinnen und Schülern ab. Die Schülerworkshop-Materialien werden zusammen mit den Lehrermaterialien zum Projektende in einem Kompendium veröffentlicht. Im Rahmen des Wettbewerbs können die Schülerinnen und Schüler Beiträge zum Produktdesign einreichen, die 5 besten werden von einer Jury ausgewählt und im Rahmen eines Projekttages an der Glasfachschule Zwiesel in Glas gefertigt und als Preis übergeben.
Temnitzquell "Dörfer die verbinden" - Geschichten, Dinge und Musik
Mit diesem Vorhaben werden sozio-kulturelle Veranstaltungen in fünf Dörfern der Gemeinde Temnitzquell umgesetzt, die Aspekte des Lebens auf dem Land thematisieren. Hierunter fällt das Zusammenleben, die Verbindung von Leben und Arbeiten und die Entdeckung von räumlichen Ressourcen im ländlichen Raum. Mit einem 'Work-in-Progress'-Ansatz werden programmreiche und bühnennahe Ereignisse umgesetzt, die die Wahrnehmung von brachliegenden Orten, landschaftlichen Besonderheiten und anderen Mitmenschen aus der Gemeinde aktivieren. Jedes der fünf Dörfer wird durch einen event-basierten, festlichen Tag innerhalb eines jährlichen Zyklus herausgehoben und für diese Zeit im Mittelpunkt stehen. Diese Events werden durch professionell gestaltete Werbung und anschaulichen Informationen begleitet und ermöglichen somit den Ortsansässigen sowie Besuchenden aus anderen Gemeinden ein Fest der kulturellen Teilhabe, kommunikativen Vielfalt und des lebendigen Zusammenlebens. Dies erfordert ein wirkungsvolles und innovatives Vorgehen im Bereich der Bild- und Textkommunikation: Prospekte, anschauliche Gebiets-Karten, Fotos sowie etwa ein handliches kleines Buch, das wesentliche 'Inhalte' der Großgemeinde Temnitzquell beschreibt und erzählt.
JAKOB – Entwicklung eines aktiven Kulturnetzwerkes
Im Projekt JAKOB wird die Vernetzung im Bereich der kulturellen Arbeit im Markt Mömbris gestärkt. Dafür werden neue Formate gemeinschaftlich entwickelt und für die Kulturarbeit auf dem Land umgesetzt. Hierzu werden, gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus Vereinen, Initiativen und Kulturschaffenden der Region, insgesamt vier Kunstaktionen entwickelt und durch interdisziplinäres Arbeiten gemeinsam inszeniert und umgesetzt. Im ersten Teilprojekt werden architektonisch oder topographisch besondere Orte in der Marktgemeinde in einer Lichtinstallation sichtbar gemacht. Es ist so konzipiert, dass mit einer niedrigschwelligen Beteiligungsform viele Menschen im Markt Mömbris die Möglichkeit haben, sich einzubringen. Im zweiten Teilprojekt wird ein mobiles Museum geschaffen, das über ein Jahr verteilt in mehreren der insgesamt 18 Ortsteile, an Kindergärten, Schulen und bei verschiedenen Veranstaltungen im Marktgebiet eine möglichst breite Masse der Bevölkerung anspricht. Gegenstand des mobilen Museums sind zwei Sammlungsbestände in der Marktgemeinde Mömbris. Zum einen sind dies die historische Sammlung des Marktes Mömbris und zum zweiten die jungen Funde aus der Ausgrabung der Burg Hauenstein. Hierfür wird ein Bauwagen umgebaut und ein größeres Gemeinschaftszelt genutzt. Neben diesen beiden 'Impulsprojekten' werden zwei weitere Projekte durchgeführt, die gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern entwickelt werden. Abgeschlossen wird das Projekt JAKOB zum einen mit einer gemeinsamen Veranstaltung als Kunstfest. Des Weiteren findet eine Zukunftswerkstatt statt, um die Erfahrungen aus dem Projekt nutzbar zu machen und weiterzuführen.
Maeeh - Dialog zwischen Jung und Alt
Mit diesem Vorhaben werden in Bromskirchen ein eigenes Angebot einer Kulturlandschaft geschaffen, in der die eigene Identität anhand der lokalen Kulturgeschichte durch bildende und darstellende Künste gezeigt und gestärkt wird. Der entstehende Kulturbetrieb wird praktisch, durch Workshops und Lesungen, aber auch didaktisch, durch Erzählungen, Lesungen und Vorträge, vorangetrieben. Regionale Kunst und traditionelle Handwerkstechniken werden durch Dialoge zwischen Jung und Alt wieder erfahrbar gemacht. Um auch die Vielfalt anderer Kulturen und Nationalitäten mit einzubeziehen, wird der Dialog mit europäischen Kulturpartnern einbezogen und der Schwerpunkt auf Völkerverständigung und Kulturaustausch gesetzt.
Rhönkäppchen Heimat - Eine Kultur- und Bildungsallianz
Das Vorhaben verbessert den kulturellen Austausch der verschiedenen Bevölkerungsgruppen im Allianzgebiet Kissinger Bogen, welche durch den kommunalen Zusammenschluss der vier Gemeinden Bad Bocklet, Nüdlingen, Oberthulba und Burkardroth im Landkreis Bad Kissingen (Nordbayern) gebildet wird. In den beteiligten Gemeinden sind zwar eine Vielzahl an Vereinen aktiv, es fehlt jedoch eine kulturelle Identität, ein kulturelles Leitmotiv, welches als Alleinstellungsmerkmal steht und das Gemeinwesen fördert. Dieses Motiv 'Rhönkäppchen' wird alle Generationen ansprechen und vor allem einen Bezug zur Heimat schaffen. Ziel ist es dabei, alle Menschen vor Ort generationenübergreifend mit einzubinden, ihnen die Kultur ein Stück näher zu bringen und sie daran teilhaben zu lassen. Durch die Einbindung verschiedener Altersgruppen in die Maßnahmen wird ein deutlicher Mehrwert für die Region erreicht. In einem ersten Schritt wird das Jagdhaus an der Hermannsruh in Stralsbach für kulturelle Zwecke baulich erschlossen. Nach der Erschließung werden Maßnahmen im Bereich der Umweltbildung und Naturpädagogik (UNESCO-Biosphärenreservat Rhön) umgesetzt. Des Weiteren werden ein Filmprojekt (Rhönkäppchen, der Wolf und die Suche nach der Heimat), ein Theaterprojekt, ein Heimatbuch und ein Rezeptbuch mit dem Motto 'Rhönkäppchens Gerichte' verwirklicht. Alle Maßnahmen finden in Zusammenarbeit mit regionalen Institutionen statt, insbesondere mit Schulklassen.
KomPlat_Vrees - Kommunikationsplattform
Dieses Projekt bietet eine digitale Plattform, die die Teilhabe, Selbstständigkeit und Lebensqualität der älteren Bevölkerungsgruppe unterstützt und verbessert und damit einen Beitrag zum lebenslangen Verbleib in der häuslichen und dörflichen Gemeinschaft leistet. Die 'Kommunikationsplattform Vrees' bildet hierzu einen Baustein. Die Zielgruppe des Projekts bilden alle Seniorinnen und Senioren der Gemeinde, die bis zu ihrem Lebensende in der häuslichen und dörflichen Umgebung verbleiben wollen – aber auch die jüngere Generation, die die Möglichkeit hat, schon jetzt ihr eigenes Altwerden selbst zu gestalten. Durch Kümmererinnen oder Kümmerer wird die Kommunikationsplattform im Bürgerhaus koordiniert und ist Teil der Gemeindeverwaltung. Ausgestattet mit Tablets, die über eine altersgerechte Bedienung verfügen, greifen die Seniorinnen und Senioren auf die Plattform zu. Der Nutzer der Plattform kann so mittels Videotelefonie am Dialog im Dorf teilnehmen und ermöglicht aus den eigenen vier Wänden heraus den Kontakt zu Familie, Freundinnen und Freunden. Verfügbar werden auch praktische Hilfen im Alltag, wie z.B. die Nahversorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten sowie Gespräche mit dem Hausarzt oder der Hausärztin. Auch wird ein Notrufsystem über diese Plattform abgewickelt.
Erster Hohnsteiner Kasper-Wettbewerb (Puppenspiel)
Das Vorhaben ruft ein Puppenspiel-Wettbewerb in Hohenstein ins Leben. Der Aufruf lautet: 'Erstelle eine Inszenierung mit dem Kasper, überzeuge die Jury, gewinne ein Preisgeld!'. Teilnehmen darf jeder, der sich berufen fühlt, eine Kasperspielerin oder ein Kasperspieler zu sein, egal ob professionell ausgebildet oder Amateur bzw. Amateurin mit Talent. Eine 7-köpfige Jury aus Puppenspielexperten wird dann einen Gewinner oder eine Gewinnerin auswählen. Die gewinnende Person wird das Stück in Hohenstein aufführen, so dass Hohensteiner Bewohnerinnen und Bewohner direkt im Ort Kultur erleben können. Dies dient zur Finanzierung der Bühne, Puppen und Requisiten und beinhaltet eine Probenpauschale. Das Vorhaben bildet den Auftakt für einen jährlich stattfindenden 'Kasper -Wettbewerb', welcher alle Puppenspielerinnen und Puppenspieler dazu einlädt, sich auf das 'Kasperspiel' vor Ort einzulassen und das kulturelle Angebot im ländlichen Raum zu bereichern.