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Zukunft der Streuobstkultur
Durch das Vorhaben 'Zukunft der Streuobstkultur' wird, die Streuobstkultur sowie die alten Sorten und Streuobstwiesen erhalten und weiterzuentwickeln. Dies erfolgt durch eine breit angelegte Kommunikationskampagne mit bundesweiter Beteiligung und Bündelung von Streuobstakteuren. Anschließend wird bei der UNESCO ein Antrag auf Anerkennung von Streuobst als immaterielles Kulturerbe zum Oktober 2019 eingereicht. Die Durchführung des Vorhabens erfolgt durch den, im April 2018, gegründeten Verein 'Hochstamm Deutschland e.V.', der bereits die bundesweite Vernetzung und Bündelung von Streuobstakteuren betreibt, mit dem Ziel des Erhalts der Hochstamm-Streuobstwiesen, vor allem durch die Vermarktung von Hochstamm-Streuobst-Produkten im Sinne des Schutz-durch-Nutzung-Systems. Im Vorfeld der Ausarbeitung des Antrages bei der UNESCO werden durch diverse öffentlichkeitswirksame Maßnahmen (Pressearbeit, Newsletter, Homepage, New Social Media, etc.) alle geeigneten Akteure über die geplanten Vorhaben und Schritte während der Bewerbungsphase informiert und zur Mithilfe aufgerufen.
KulturRING Demmin
In Demmin gibt es keine feste Kulturinstitution, somit fehlt Raum und Nährboden, um vorhandene Potenziale zu professionalisieren und zu verknüpfen. Ziel des Verbundprojektes ist es, ein regionales Kulturnetzwerk KulturRING und eine Datenbank mit Kultur- und Kreativschaffenden aufzubauen. Durch die bessere Vernetzung werden Kooperationen leichter ermöglicht, Synergien geschaffen und bestehende Initiativen in ihren Aktivitäten gestärkt und zu weiteren Angeboten ermutigt. Die Verbundpartnerinnen und -partner werden folgende Bausteine in Teilprojekten realisieren: 1.) Der Saal des Lübecker Speichers wird eine bessere Ausstattung, insbesondere eine Heizmöglichkeit zur ganzjährigen Nutzung erhalten. Projekte mit den Schwerpunkten Kunst im urbanen/öffentlichen Raum, Kunst im/am/auf dem Wasser und Kunstteilhabe im Alter werden durchgeführt. Den Projektabschluss bildet 2022 eine große Vereins- und Aktivenbörse in Demmin, um Anschlussperspektiven zu erarbeiten. 2.) Eine Remise wird als Kunst- und Begegnungszentrum in der Mitte Demmins ausgebaut, um Räume für Verwaltung, Ateliers und Werkstätten zu schaffen. Kleinere Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte und Workshopswerden hier durchgeführt; zudem dient es als Anlaufpunkt für Kreative der Region. Zusätzlich wird über das Teilvorhaben ein Ideenwettbewerb realisiert, der Kunst- und Kulturschaffende motiviert, kleinere Projekte zu entwickeln, von denen fünf über Preisgelder finanziell unterstützt werden. Die Preisverleihung wird im Rahmen der Vereins- und Aktivenmesse 2022 durchgeführt, wodurch auch eine Wirkung über die eigentliche Projektlaufzeit hinaus entsteht. Um Kunstschaffende nach Demmin zu bringen, werden zudem Stipendien vergeben. Diese beinhalten die Bereitstellung von Atelierräumlichkeiten, die öffentlich zugänglich bzw. einsehbar sind, sowie ein monatliches Taschengeld.
LernortSeitzMuseum
Das Anliegen dieses Projekts ist es, für unterschiedliche Zielgruppen einen Zugang zu Gustav Seitz, einem der bedeutendsten Künstler der deutschen Nachkriegszeit, und seinem Werk zu schaffen und Trebnitz zu einem kulturtouristischen Zielort zu machen. Die Lage des Museums bietet hier eine besondere Möglichkeit: Seit 2017 befindet es sich im sanierten Waschhaus der historischen Gutsanlage des Bildungs- und Begegnungszentrums Schloss Trebnitz. Das LernortSeitzMuseum engagiert sich im Bereich der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum und bereichert den Ort durch seine Angebote, wie den Dorfladen mit Café, das Dorfzentrum, verschiedene Arbeitsgruppen, Sprachkurse sowie Herbstfeste mit allen Vereinen. Zudem ist Schloss Trebnitz seit 25 Jahren ein starker Akteur im Bereich der außerschulischen Bildung und Kooperationspartner für viele Schulen vor Ort auf deutscher und polnischer Seite. Die Verknüpfung von Schloss Trebnitz mit dem Gustav-Seitz-Museum bietet eine einmalige Chance, in Trebnitz Kunst und Kultur als relevante Bestandteile in der Region zu etablieren.
Ein Dorf singt
Das Projekt vereinigt Menschen aller Alters-, Bildungs- und sozialer Schichten, die Freude am gemeinsamen Singen haben. In diesem Chor wird nicht nur gemeinsam auf das Ziel eines Konzertes hingearbeitet, es gibt auch viel Raum für zwischenmenschliche Begegnungen, sei es vor und nach der Probe oder bei Ausfahrten, Vereinsfesten und anderen, gemeinsamen Aktivitäten. Das Besondere an diesem Vorhaben ist, dass die meisten Sängerinnen und Sänger tatsächlich aus den umliegenden Dörfern kommen und die Konzerte in diesen Dörfern stattfinden. Nicht die Landbevölkerung reist in die Kulturmetropolen, sondern die Hochkultur hält Einzug auf dem Dorf. Zusätzlichen Anreiz bekommt das Vorhaben durch die Mitwirkung eines professionellen Sinfonieorchesters und professioneller Solisten. Der gemeinsame Auftritt mit den Profis und die Reaktionen des überregionalen Publikums wird das Selbstwertgefühl aller Mitwirkenden steigern und eine positive Dynamik in den Dorfgemeinschaften auslösen.
KulturRING Demmin
In Demmin gibt es keine feste Kulturinstitution, somit fehlt Raum und Nährboden, um vorhandene Potenziale zu professionalisieren und zu verknüpfen. Ziel des Verbundprojektes ist es, ein regionales Kulturnetzwerk KulturRING und eine Datenbank mit Kultur- und Kreativschaffenden aufzubauen. Durch die bessere Vernetzung werden Kooperationen leichter ermöglicht, Synergien geschaffen und bestehende Initiativen in ihren Aktivitäten gestärkt und zu weiteren Angeboten ermutigt. Der Saal des Lübecker Speichers wird eine bessere Ausstattung, insbesondere eine Heizmöglichkeit zur ganzjährigen Nutzung erhalten. Projekte mit den Schwerpunkten Kunst im urbanen/öffentlichen Raum, Kunst im/am/auf dem Wasser und Kunstteilhabe im Alter werden durchgeführt. Den Projektabschluss bildet 2022 eine große Vereins- und Aktivenbörse in Demmin, um Anschlussperspektiven zu erarbeiten.
Dorfkonsum Plus
Im Rahmen des Projektes wird ein betreutes Netzwerk für Dorf- und Regionalläden, sowie unterstützend eine Datenbank für den Online-Handel aufgebaut. Bis zum Ende der Laufzeit werden exemplarisch für zwei Dorfläden jeweils individuell gestaltete Online-Ladenportale erstellt, welche den aktuellen Warenbestand abbilden und somit alle relevanten Daten eines Produkts vereint. Die Daten werden hauptsächlich aus der entwickelten PIM (Product Informationen Management) gespeist und machen so den Onlinehandel mit Regionalprodukten händelbar. Alle Dorfläden werden in einer gemeinsam betriebenen Datenbank (App) geführt. Die Kundinnen und Kunden können mit der App auf dieses Netzwerk der Dorfläden und das Warenangebot zugreifen, dieses bestellen und bezahlen. Es finden sich alle gebräuchlichen Funktionen moderner Shop-Systeme in dieser App wieder. Die PIM ist als Marketinginstrument von Produzenten/Herstellernden zu verstehen, da sie zentral alle Daten (Fotos, Merkmale, Gebindegröße etc.) zu ihren Produkten pflegen und verwalten können. Die Abgabe der Daten kann an den Einzelhandel, Onlineshops und Plattformen, den Großhandel, Kassendienstleister usw. erfolgen. Das Regionalbündnis ist Teil der Initiative 'Meck Schweizer' und arbeitet eng mit der ELG (B2B-Plattform), der Meck-Schweizer GmbH (Handel & Logistik) und dem Dorfladen Gessin zusammen. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.
Kulturelle Identität - Aufbau Netzwerk, Kultur, Entwicklung und Tourismus Elbe
Es werden Initiativen geschaffen, die den ländlichen Raum und die kleineren Städte und Gemeinden entlang der Elbe stärken, bestehenden Betrieben und Existenzen eine Zukunftsperspektive geben, die Abwanderung der Bevölkerung und die wirtschaftliche Auszehrung stoppen, die Kultur als Impuls- und Identitätsgeber für Einheimische und Touristen nutzen, die dazu beitragen, kulturelle Teilhabe, Regionalbewusstsein, Lebenszufriedenheit, Lebens- und Aufenthaltsqualität im ländlichen Raum zu stärken, die neue Kulturformate und -angebote entwickeln helfen, die Chancen des Tourismus nutzen helfen, den Kulturveranstaltungen im ländlichen Raum mehr Nachfrage in Form von Touristen zuführen und sie so finanziell und ideell stärken. Das Projekt steigert konkret die Identität der ländlichen Regionen mit der Elbe, hilft die kulturellen und touristischen Aktivitäten und Angebote entlang der Elbe weiterzuentwickeln und die Netzwerkarbeit zwischen den Angeboten und Anbietern auszubauen, sodass regelmäßige Treffen und Veranstaltungen organisiert werden können.
Mobiler Marktplatz 4.0
In diesem Projekt werden Untersuchungen zum Nutzungspotential von Raumdaten zur Vernetzung ländlicher Versorgungsinfrastrukturen zwecks Aufbau einer Online-Plattform zur Verknüpfung von regionalem Bedarf und regionalen Angeboten durchgeführt. Hierzu gehört auch die Akzeptanzförderung für den Einsatz und die Einführung neuer digitaler Systeme zur Verknüpfung von Kundinnen und Kunden, Regionalhandel, Mobilitätsangeboten und regionalen Initiativen. Von Bedeutung sind hier Lösungen, die eine Erreichbarkeit von regionalen Waren- sowie Dienstleistungsangeboten für die Bevölkerung, insbesondere für die wachsende Gruppe an Älteren und Mobilitätseingeschränkten, auch zukünftig sichern. Für den ländlich geprägten Salzlandkreis, der im hohen Maße vom demografischen Wandel beeinflusst ist, scheinen die vorliegenden Ergebnisse geeignet, nachhaltige Entwicklungsprozesse anzustoßen. Im Ergebnis liegt im Salzlandkreis beispielhaft eine auf Bedarfe einzelner Zielgruppen abgestimmte regionale IuK-Drehscheibe 'Salz.Land.Markt. - Aus der Region für die Region' vor, die als digitales Schaufenster der Region dient.
VIBS (b) – Vorpommersches Informations- und Buchungssystem
Das Projekt stellt sich der Herausforderung, dass touristische Angebote im ländlichen Raum oftmals sehr kleinteilig und eher unregelmäßig verfügbar sind – nicht zuletzt, weil viele Anbieter nebengewerblich tätig sind. So bleiben selbst die tollsten Angebote 'Geheimtipps', die leider nur von wenigen Menschen genutzt werden. Eine bessere Sichtbarkeit und einfache Buchung lassen sich über das Internet erreichen, waren bisher aber für Klein- und Kleinstanbieter im touristischen Bereich viel zu teuer und aufwendig. Das im Rahmen des Projekts entwickelte System bietet nun allen Anbieterinnen und Anbietern die Möglichkeit, ihre Angebote und Ressourcen (Mitarbeiter, Leihobjekt oder Sitzplatz) digital zu verwalten und einfach online buchbar zu machen. Durch die Vernetzung können einzelne Angebote sogar miteinander kombiniert werden – entweder durch die Anbieterinnen und Anbieter selbst, eine regionale Agentur oder durch die Kundinnen und Kunden. VIBS stellt sowohl eine eigene Webseite als auch sogenannte 'Widgets' – kleine interaktive Bildschirmelemente – bereit, die in Webseiten anderer Anbieterinnen und Anbieter sowie von Tourismusvereinen integriert werden können.
VIBS (a) – Vorpommersches Informations- und Buchungssystem
Das Projekt stellt sich der Herausforderung, dass touristische Angebote im ländlichen Raum oftmals sehr kleinteilig und eher unregelmäßig verfügbar sind – nicht zuletzt, weil viele Anbieter nebengewerblich tätig sind. So bleiben selbst die tollsten Angebote 'Geheimtipps', die leider nur von wenigen Menschen genutzt werden. Eine bessere Sichtbarkeit und einfache Buchung lassen sich über das Internet erreichen, waren bisher aber für Klein- und Kleinstanbieter im touristischen Bereich viel zu teuer und aufwendig. Das im Rahmen des Projekts entwickelte System bietet nun allen Anbieterinnen und Anbietern die Möglichkeit, ihre Angebote und Ressourcen (Mitarbeiter, Leihobjekt oder Sitzplatz) digital zu verwalten und einfach online buchbar zu machen. Durch die Vernetzung können einzelne Angebote sogar miteinander kombiniert werden – entweder durch die Anbieterinnen und Anbieter selbst, eine regionale Agentur oder durch die Kundinnen und Kunden. VIBS stellt sowohl eine eigene Webseite als auch sogenannte 'Widgets' – kleine interaktive Bildschirmelemente – bereit, die in Webseiten anderer Anbieterinnen und Anbieter sowie von Tourismusvereinen integriert werden können.