Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Geschichte lebendig gestalten – kulturelles Erbe erhalten - Kulturveranstaltungen

Ziel dieses Vorhabens ist es, die Burgruine Löffelstelz in der Stadt Mühlacker unter Mitwirkung der Stadtbevölkerung kulturell zu beleben. Eine Veranstaltungsreihe auf der Freilichtbühne der Ruine mit zehn Vorstellungen im Sommer 2020 bietet dazu die Möglichkeit. Das Projekt zielt auf eine nachhaltige Bürgerbeteiligung im Ehrenamt ab. Interessierte Bürger werden mit eigenen Ideen, Vorstellungen und Taten in die Umsetzung eingebunden. Die Bürgerbeteiligung reicht von der Schauspielerei über historische Kostümherstellung bis hin zur Mithilfe am Einlass an der Theaterkasse. Jeder bzw. Jede hat die Möglichkeit sich so einzubringen, wie er bzw. sie kann und möchte. Ergänzend werden Schulungen im Bereich Schauspiel, Kostümherstellung, Maske und historisches Theater angeboten. Im Ergebnis liefert das Projekt ein Beispiel für kulturell attraktive Belebung historischer Stätten mit identitätsstiftender und verbindender Wirkung. Im Anschluss an die Veranstaltungsreihe werden Ideen zur Projektweiterführung entwickelt. Die Ideenentwicklung ist Teil des Vorhabens und wird ebenfalls unter theaterpädagogischer Anleitung mit den projektbeteiligten Bürgern der Stadt Mühlacker entwickelt.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Verbundprojekt Kulturboten – Ferienjobs für Jugendliche

Im Rahmen des Vorhabens werden Schülerinnen und Schüler mit dem kulturellen Erbe ihrer Region vertraut gemacht und Ferienjobs als Kulturboten vergeben. Zunächst werden Schulprojekte an drei Schulen initiiert, die die Kultureinrichtungen (ein Kulturerbe der jeweiligen Region) zum Inhalt haben. In den unterrichtsbegleitenden Projekten erforschen Schülerinnen und Schüler historische Gebäude, Plätze oder Objekte des Kulturerbes in ihrer Region und stellen Portfolios mit Informations- und Bildmaterial zu diesen Gebäuden oder Orten zusammen. Parallel dazu werden in den Kultureinrichtungen Ferienjobs ausgeschrieben. Die Schülerinnen und Schüler aus den Projektgruppen haben die Möglichkeit, sich für die Ferienjobs in den Kultureinrichtungen zu bewerben. Als Kulturboten empfangen und informieren sie die Gäste. Gleichzeitig präsentieren die Jugendlichen ihre Eindrücke zum jeweiligen Gebäude bzw. Ort in den sozialen Medien. Die Erfahrungen des 1. Jahres werden evaluiert und der Öffentlichkeit vorgestellt. In einer zweiten Phase werden neue Kulturboten an anderen Orten ausgebildet. Die Ergebnisse der ersten Durchführungsphase werden in einer Informationsveranstaltung interessierten Kommunen und Kultureinrichtungen vorgestellt. Zum Ende des Projekts wird es eine Ergebnisdokumentation geben, die überregional für andere ländliche Regionen in Deutschland verfügbar gemacht wird. Eine Präsentation der Ergebnisse ist außerdem auf Fachkongressen vorgesehen.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Apokalypse Münsterland - Rettet unser kulturelles Erbe!

Ziel des Vorhabens ist die Kreation einer kulturellen, digitalen Ausstellung unter Einbeziehung der Bevölkerung des Münsterlands. Die Containertour ist Teil des regionalen Ausstellungsprojekts 'Apokalypse Münsterland - Rettet unser kulturelles Erbe'. Vor dem fiktiven Szenario, dass die Welt untergeht, werden die Besucherinnen und Besucher der Museen und Ausstellungshäuser im Münsterland unter der Leitfrage 'Was willst Du bewahren und warum?' dazu aufgerufen, pro Haus jeweils ein Kulturgut zu benennen, das in einem Container, der als 'Kultur-Arche' fungiert, für die Nachwelt aufgehoben wird. Das Ergebnis dieses partizipatorischen Prozesses, eine digitale Ausstellung, wird als mobiles Kulturangebot auf Tour durch die Region geschickt. An 16 Stationen in der Region macht der 'Pop-up-Kulturraum' an 27 Tagen Halt und platziert das Thema 'Kulturelles Erbe' in der öffentlichen Wahrnehmung. Damit wird Kultur, deren Präsentation sonst an feste Orte gebunden ist, in Bewegung gesetzt und ermöglicht den Bewohnerinnen und Bewohner des Münsterlandes die Teilhabe an Kultur. Zugleich erproben die beteiligten Kultureinrichtungen mit dem rollenden Museum eine zukunftsweisende Strategie, die es ermöglicht, neues Publikum anzusprechen.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Mobilität und Soziale Teilhabe (MOSTA)

Das Projekt macht kulturelle Angebote in der nordfriesischen Region Mittleres Eiderstedt besser zugänglich und verbessert die Möglichkeiten der sozialen Teilhabe für alle Bevölkerungsgruppen. Im Verlauf des Projektes werden vorhandene, kulturelle Angebote auf ihre Erreichbarkeit mit dem ÖPNV überprüft und ggf. angepasst, indem etwa das Mobilitätsangebot noch besser darauf abgestimmt und bei Bedarf durch weitere Angebote in der Fläche ergänzt wird. Darüber hinaus werden zusätzliche kulturelle Angebote entwickelt und das Mobilitätsangebot erweitert, indem auch außerhalb des Kooperationsraums gelegene Einrichtungen wie Theater, Museen oder Kinos eingebunden werden. Zusätzlich werden eine höhere Auslastung und ein höherer Bekanntheitsgrad der vorhandenen kulturellen Angebote angestrebt. Eine bessere Zielgruppenorientierung des Mobilitätsangebots trägt somit zu einer Erhöhung der Auslastung des ÖPNV bei. Die Erfahrungen aus dem Projekt MOSTA werden in den Regelbetrieb für einen RufBUS ab Mitte 2019 im gesamten Kreis Nordfriesland übertragen.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Kurierschachspiel

Die Gemeinde Schachdorf Ströbeck verfügt über ein Lebendschach-ensemble, das sowohl in Ströbeck auftritt, aber auch auswärtige Termine wahrnimmt. Das Ensemble führt neben traditionellen Schachpartien auch das sogenannte Kurierschachspiel, eine historische Sonderform des Schachspiels mit 96 statt 64 Feldern und vier zusätzlichen Bauern und vier 'Offizieren' aufn. Dafür werden neue Kostüme und ein erweitertes Spielfeld benötigt. So ausgestattet bringt das Ensemble den Zuschauerinnen und Zuschauern diese Spielart näher, die Interessierte dann auch im Verein bei Trainings und Workshops erlernen können. Folgende beiden methodischen Ansätze werden im Rahmen des Projekts verfolgt. Zum einen das Vorführen und Erklären des Kurierschachspiels mit Hilfe der lebenden Schachfiguren und zum anderen die Unterrichtung von Schülerinnen und Schülern sowohl in den Regeln des Schachs und insbesondere auch in denen des Kurierschachs. Dazu werden Lehrangebote durch den Traditionsverein erstellt und verbreitet, sowie neue Schachfiguren nach bestehenden Vorbildern entworfen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Kurierschachspiel stellt ein Alleinstellungsmerkmal der Schachtradition in Ströbeck dar, wo diese historische Variante nachweislich noch wesentlich länger aktiv gespielt wurde als in anderen Orten. Die Wiederbelebung des Kurierschachspiels ist daher auch für die laufende Antragstellung zur Anerkennung als immaterielles Kulturerbe der UNESCO von erheblicher Bedeutung.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

AKA – Atelier für Kulturelle Angelegenheiten

Das Vorhaben schafft mit dem 'AKA – Atelier für Kulturelle Angelegenheiten' einen Ort für die Produktion und Präsentation zeitgenössischer Kultur in Weseke. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf neueren Formen künstlerischer Produktionen, etwa transmedialen Strategien, performative Projekte sowie Beteiligung lokaler Akteure. Schwerpunkte hierbei bilden die Bereiche Musik, Bildende Kunst, Filmkunst und transmediale Formate, wie mediengestützte Performances. In regelmäßigen Ausstellungen und Veranstaltungen werden dem Publikum im Dorf und der Region ein Einblick in die Gegenwartskunst und zeitgenössische Musik geboten. Mindestens ein Künstler oder eine Künstlerin wird gemeinsam mit dem Heimatverein daran arbeiten, Szenen aus der Lokalgeschichte bildhaft zu inszenieren. Das AKA dient mit dem offenen Atelier nicht nur der Präsentation der Werke, sondern auch deren Produktion. Für die Dauer von zwei Jahren werden, neben dem öffentlichen Atelierbereich, jeweils acht Veranstaltungen künstlerischer, musikalischer oder performativer Art pro Jahr stattfinden. Der Ort wird so auch ein sozialer Treffpunkt, der sich wie eine Zukunftswerkstatt mit ortspezifischen Themen auseinandersetzt.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Erlebnis: Steinzeit!

Das Projekt bringt Schülerinnen und Schülern sowie Erwachsenen aus Heringen und Umgebung mit vielfältigen Aktionen wie Exkursionen, Installationen in einzelnen Ortsteilen, Präsenz in digitalen Medien, Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort sowie in Sonderausstellungen, die Besiedlungsgeschichte Heringens näher und lassen sie auf diese Weise ihre Heimat neu entdecken. Die Interessengemeinschaft Schloss Heringen e.V. wird im Rahmen des Projektes zudem das Museum im Schloss in Zusammenarbeit mit der Stadt sowie verschiedenen weiteren Institutionen des Landes und des Bundes grundlegend umgestalten. Ein wesentlicher Aspekt der neuen Konzeption wird die Einbeziehung der Menschen in der Region und das Hinaustragen von musealen Konzepten in die umliegenden Gemeinden sein. Die emotionale und inhaltliche Bindung an das Museum wird so verstärkt und die regionale Identität der Menschen vor Ort gesteigert.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

LeseMENÜ - Literaturveranstaltungen für Jung und Alt

Das Vorhaben LeseMENÜ bringt Literaturschaffende und ihre Werke in ländliche Regionen, damit das Publikum vor Ort erlebt, wie und durch wen Literatur entsteht. Lesungen und Vorträge werden Personen, die vergleichbare städtische Veranstaltungen nicht besuchen können, einen Zugang zur Literatur und Teilhabe an diesem Kulturgut in ländlicher Umgebung ermöglichen. Die Besonderheit des Projektes ist dabei der genreübergreifende Inhalt der angebotenen Lesungen sowie der Charakter der Veranstaltungen, die nicht an feste Orte gebunden sind, sondern an den unterschiedlichsten Örtlichkeiten den Zugang zur Literatur atmosphärisch bereichern. Vom Gasthof über das Gemeindeamt, den landwirtschaftlichen Betrieb, die Kindertagesstätte, den Seniorentreff bis hin zum eigenen Wohnzimmer gibt es keine Grenzen. Die Programme innerhalb des Projektes erreichen zudem alle Altersgruppen. Kinder werden früh an das Lesen und Schreiben herangeführt. Programme für Schulkinder verstärken den Lernstoff der jeweiligen Klassenstufen, angefangen von regionalen Themen bis hin zum Schreiben von Geschichten und der Vermittlung ethischer Grundwerte. Angebote für Erwachsene reichen von historischen Romanen bis zu Krimis.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

KIDP - Kunst in der Platte

Im Rahmen des Vorhabens 'Kunst in der Platte' entsteht in der ländlichen Region Uckermark eine kulturelle Schaffensstätte, um das kulturelle Leben vor Ort nachhaltig zu bereichern. Zunächst werden Teile des ehemaligen Wohnblocks Libken (englisch für Haus oder Häuschen) für künstlerische und kulturelle Nutzungen umgebaut und revitalisiert. Die baulichen Maßnahmen schaffen die Voraussetzung dafür, dass Libken als offener Ort der Beteiligung wahrgenommen und genutzt wird. So werden unter anderem ganzjährig wechselnde Künstlerinnen und Künstler in der Kulturstätte leben, welche gleichzeitig als Veranstaltungs- und Begegnungsort fungiert. Regelmäßige Kulturveranstaltungen für die lokale und regionale Bevölkerung, künstlerische Workshops und Seminare werden angeboten und zur Beteiligung einladen. Als Begegnungsstätte und Dialograum wird zudem ein saisonalen Kulturcafés eröffnet, in welchem wechselnde künstlerische Arbeiten ausgestellt und so für alle Gäste Berührungspunkte mit dem kreativen Potenzial des künstlerischen Schaffens im Wohnblock Libken geschaffen werden. Nach der Eröffnung wird eine feste Anlaufstelle mit regelmäßigen Öffnungszeiten entstehen. Die Kulturstätte wird als Kristallisationspunkt einer pluralistischen, dörflichen Gemeinschaft freie Denk- und Erfahrungsräume eröffnen, zum Mitmachen einladen und als Plattform für lokale Initiativen und Projekte im ländlichen Raum dienen. Mit dem Ansatz eines in die Zukunft gerichteten Dorf- und Libken-Archivs, entwickelt das Projekt ein Modell für diskursive Praxis im ländlichen Raum, das auch auf andere Regionen angewendet werden kann. Über das Nutzungskonzept und ein offenes, partizipatives Kulturangebot wird nach Fertigstellung der Umbaumaßnahmen und der Eröffnungsveranstaltung langfristig und gezielt für ein Leben in der Region geworben und deutlich gemacht, dass der ländliche Raum auch heute für viele Menschen attraktiv und lebenswert ist.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

KALEIDOSKOOP – Videoporträts über Alltagskünstler

Das Vorhaben initiiert und produziert in der Region Rendsburg eine Serie von Kurz-Videos über Kulturschaffende aus dem Bereich der 'Basiskultur', also der Kultur, die viele Einwohnerinnen und Einwohnern in Musik-, Gesangs- oder Theatergruppen, in Malwerkstätten, VHS-Kursen, etc. in ihrem Alltag praktizieren. 'Kultur Aktiviert LEbensfreude und Intensiviert Dorf-Stadt-KOOPerationen': Hieraus leitet sich der Name 'KALEIDOSKOOP' ab. Das kreative und kulturelle Schaffen von Einzelpersonen oder Gruppen aus drei verschiedenen Sparten (Musik, bildende Kunst, darstellende Kunst) wird in Bewegtbild portraitiert. Auf diese Weise entsteht zum einen eine individuelle Dokumentation über den/die Kulturschaffenden, zum anderen eine exemplarische Darstellung der kulturellen Bandbreite, die in der ländlichen Region neben Brauchtum und 'Hochkultur' vorhanden ist.