Regionale Wirtschaft |

22.06.2026

Zusammenführen von Migranten- und deutschen Kindern in der Kinderfeuerwehr

Migranten- und deutsche Kinder werden in der Kinderfeuerwehr zusammengeführt. In Unterrichtseinheiten werden ihnen Kenntnisse unter anderen in den Bereichen Verkehrserziehung und Erste Hilfe vermittelt. Mit dem Projekt will die Jugend- und Kinderfeuerwehr Nachwuchs gewinnen und den Zusammenhalt stärken. Gemeinsame Freizeitaktivitäten, das Zusammensein und die gemeinsamen Mahlzeiten fördern die Integration und das Vereinsleben. Im Rahmen des Projekts werden benötigte Materialien und Gerätschaften für die Feuerwehrerziehung und die Freizeitaktivitäten angeschafft sowie die Aufenthaltsräume renoviert und ausgestattet.

Regionale Wirtschaft

22.06.2026

Entrepreneurship in ländlichen Räumen, Teilprojekt LUH

Das Verbundvorhaben wird als wissenschaftliche Grundlagenforschung Erkenntnisse zum Gründungsgeschehen im ländlichen Raum generieren, die in der Folge für die Politikgestaltung von Bund und Ländern im Bereich der Förderung ländlicher Räume genutzt werden können. Die übergeordneten Ziele des Verbundprojekts bestehen erstens in der Beschreibung und Erklärung von 'Entrepreneurship' in ländlichen und nicht-ländlichen Räumen sowie zweitens in der Identifizierung typischer Muster und Mechanismen, anhand derer Entrepreneurship in ländlichen und nicht-ländlichen Räumen voneinander unterschieden werden kann. Die Leibniz Universität Hannover ist in ihrem Teilprojekt des Verbundvorhabens vor allem verantwortlich für das Modul 3, ist in Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern aber auch an Modul 1 und Modul 2 beteiligt. Die Projektbeiträge von Modul 3 bestehen in der genauen Betrachtung der Rolle der Gründungsperson, in der Untersuchung des Gründungsprozesses sowie in der Durchführung eines internationalen Vergleichs. Dafür werden die Daten des Global Entrepreneurship Monitor (GEM) genutzt, da sie die Bedeutung des Entrepreneurs reflektieren und einen Vergleich ländlicher und nicht-ländlicher Regionen ermöglichen, z.B. bezüglich der Wirkmechanismen im Gründungsprozess. Durch den internationalen Vergleich sollen räumliche Muster von Entrepreneurship erkannt werden

Regionale Wirtschaft |

22.06.2026

Treffpunkt, Austausch und gemeinsame Aktivitäten von geflüchteten und einheimischen Jugendlichen und ehrenamtlichen Ausbildungspaten

Es werden Angebote für geflüchtete Jugendliche in räumlich erreichbarer Nähe geschaffen. Durch den Kontakt mit einheimischen Jugendlichen und Ehrenamtlichen anderer Generationen lernen zugewanderte Jugendliche Lebensweise und Kultur in einer ländlichen Region Deutschlands kennen und werden auf ihrem persönlichen und beruflichen Lebensweg, z. B. bei der Ausbildungs- und Berufswahl, unterstützt. Treffen von Jugendlichen verschiedener Kulturen finden 14-tägig im Zentrum für Generationen statt. Gemeinsame Aktivitäten mit den Jugendlichen und Ehrenamtlichen werden dabei geplant und dann durchgeführt.

Regionale Wirtschaft

22.06.2026

Entrepreneurship in ländlichen Räumen, Teilprojekt ZEW

Das Verbundvorhaben wird als wissenschaftliche Grundlagenforschung Erkenntnisse zum Gründungsgeschehen im ländlichen Raum generieren, die in der Folge für die Politikgestaltung von Bund und Ländern im Bereich der Förderung ländlicher Räume genutzt werden können. Die übergeordneten Ziele des Verbundprojekts bestehen erstens in der Beschreibung und Erklärung von 'Entrepreneurship' in ländlichen und nicht-ländlichen Räumen sowie zweitens in der Identifizierung typischer Muster und Mechanismen, anhand derer Entrepreneurship in ländlichen und nicht-ländlichen Räumen voneinander unterschieden werden kann. Im Teilprojektes des ZEW wird die Frage nach Unterschieden der Entrepreneurship-Aktivitäten basierend auf der Datengrundlage des Gründungspanels, MUPs und MIPs adressiert. Die tiefe regionale und sektorale Untergliederung der Daten sowie deren weit zurückreichende Panelstruktur ermöglichen hierbei eine detaillierte Beschreibung der Entwicklungen sowie eine Gegenüberstellung ländlicher und nicht-ländlicher Regionen. Darüber hinaus können unternehmensspezifische Charakteristika, die sowohl die regionale Entwicklung als auch das Gründungsgeschehen der Region beeinflussen können, betrachtet werden. Diese ermöglichen eine Bestimmung potenziell existierender spezifischer Wirkungsmechanismen in ländlichen und nicht-ländlichen Räume. Neben Unternehmensgründungen sind auch deren Schließungen in den Daten erfasst. Dies erlaubt eine Gegenüberstellung von Markteintritten und Marktaustritten und somit eine Betrachtung der Entwicklungsdynamik der Unternehmen einer Region.

Regionale Wirtschaft |

22.06.2026

Leasing und Betrieb eines Fahrzeugs zur mobilen Begegnungsarbeit in einer Flächengemeinde

Die abgelegen untergebrachten Geflüchteten bekommen durch die Anschaffung eines Kleinbusses Zugang zu den Angeboten des Begegnungszentrums. Für das notwendige Mobilitätsangebot wird ein gebrauchter, aber gut erhaltener Kleinbus (9-Sitzer) angeschafft und beim Begegnungszentrum stationiert. Die dort angestellte Kraft und ehrenamtliche FahrerInnen sorgen dafür, dass die weiter entfernt wohnenden geflüchteten Menschen die Angebote des Begegnungszentrums wahrnehmen können. Darüber hinaus werden mit dem Kleinbus von den Ehrenamtlichen kleinere Ausflüge unternommen, z.B. an Sonntagen (an denen es gar kein ÖPNV-Angebot gibt) oder für Schulkinder im Rahmen des Ferienprogramms.

Regionale Wirtschaft |

22.06.2026

Trommelprojekt, das regelmäßige Begegnung zwischen verschiedenen Kulturen und sozialen Umfeldern und Generationen fördert

Geflüchtete unterschiedlicher Herkunft bekommen die Möglichkeit, durch ein Trommelprojekt Kontakte zu einheimischen Bürgerinnen und Bürgern zu knüpfen. Damit soll ihnen der Weg für die Teilhabe am dörflichen Leben bereitet und sie zum Verbleib in der ländlichen Region motiviert werden. Musikalische Aktivitäten wie das Trommeln eignen sich besonders gut, das Sozialverhalten, die Konzentration sowie die Kommunikationsformen zu stärken. Die Teilnehmer erleben eine intensive Gemeinschaft, durch die die Gesamtpersönlichkeit, das Selbstbewusstsein und die Disziplin gefördert werden.

Kultur in ländlichen Räumen

22.06.2026

"Architektur auf dem Land" - Ausstellung, Katalog und Begleitprogramm

Der finnische Architekt Sami Rintala wird mit den Worten zitiert 'Die ganze Welt spricht vom Prozess der Urbanisierung und dass in Zukunft die Hälfte der Menschen in Städten leben wird. Mein Interesse gilt der anderen Hälfte.' Das Ausstellungsprojekt vollzieht diesen Perspektivwechsel. Es richtet seinen Blick auf ländliche Regionen und ihre Vorzüge. Es wird gezeigt, was Architektur zu einem guten Leben auf dem Land beitragen kann. Eine ambitionierte Baukultur bietet den Rahmen und den äußeren Anlass, beispielsweise für funktionierende und von den Nutzern angenommene öffentliche Räume. Darüber hinaus wird Baukultur in der aktuellen Situation auch als Katalysator gesehen, um u.a. einen Beitrag zur Bewältigung wirtschaftlicher Schwierigkeiten durch die Pandemie zu leisten. Eine Ausstellung mit ihren ansprechenden Bildern und Informationen vermittelt all diese Themen, sowohl in medialer Hinsicht, als auch vor Ort. Daher ist sie zur Information und Meinungsbildung sehr gut geeignet. Sie kann Zuversicht transportieren und zeigen, wie Herausforderungen zu lösen sind. Im besten Fall dient sie als Handlungsempfehlung. Die Ausstellung steht deshalb zur Wanderung an weitere Orte zur Verfügung. Sie präsentiert ausgewählte Bauten, Orte und Regionen. Neben der Ausstellung wird ein zweisprachiger, in Deutsch und Englisch erscheinender Ausstellungskatalog erarbeitet, mit Fokus auf den spezifischen Anforderungen in Deutschland. Um ein tieferes Verständnis der Akteure für ländliche Räume hinsichtlich ihrer verschiedenen Ansprüche zu schaffen, wird eine Vielzahl von Positionen berücksichtigt werden.

Regionale Wirtschaft |

22.06.2026

Integration durch Sport

Geflüchtete sollen besser in den Volleyball-Verein integriert werden. Zu diesem Zweck werden Turniere veranstaltet und ausreichende Platz- und Sportmöglichkeiten für die Asylbewerber geschaffen. Durch die Teilnahme der Geflüchteten hat sich die Spielerzahl mehr als verdoppelt und die Hallenkapazitäten für das Training sind ausgeschöpft. Um bessere Spielbedingungen zu schaffen, ist eine Erweiterung der bestehenden Kapazitäten notwendig. Außerdem wird eine zusätzliche gemischte Punktspielmannschaft gemeldet.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Regionale Wirtschaft

22.06.2026

NordlippeVersorgt - Dreisäulenmodell für eine zukunftsfähige Nahversorgung

Durch eine grundlegende Bedarfsanalyse bei Konsumentinnen und Konsumenten sowie den Handeltreibenden, den Dienstleistern und den Produzierenden landwirtschaftlicher Produkte soll das Potential der regionalen Nahversorgung für die beteiligten Kommunen Extertal, Barntrup und Dörentrup ermittelt werden. Ziel ist es, die Bedarfe der Einwohner der Region und die Produkte der Region zusammenzubringen und über das Konzept 'Dreisäulenmodel' mit einem Onlineshop, einem mobilen Dorfladen und einem Lieferdienst zu vermarkten. Durch die Einbindung der Akteure aus Handel, Dienstleistung und Landwirtschaft sollen die regionalen Ressourcen optimal genutzt und zu Angeboten für die Einwohnerinnen und Einwohner aufbereitet werden. Durch diese Verschmelzung der bestehenden Netzwerke im ländlichen Raum mit einer angepassten technischen und werbewirksamen Unterstützung soll das Potential der Region gehoben werden und ein Nahversorgungskonzept für das Dreisäulenmodel in Extertal, Barntrup und Dörentrup entstehen.

Regionale Wirtschaft |

22.06.2026

Integration von Geflüchteten im ländlichen Raum

Das Projekt stärkt die Integration der Geflüchteten in die Dorfgemeinschaft. Die einzelnen Maßnahmen zielen auf die Förderung der Mobilität sowie die Vertiefung der Sprachkenntnisse ab. Durch die Errichtung einer Fahrradwerkstatt und einer Nähwerkstatt werden lebens- und berufspraktische Kompetenzen vermittelt sowie eine Beschäftigungsmöglichkeit im Vorfeld des Berufseinstiegs geboten. Unter Anleitung von ehrenamtlichen Helfern wird damit die Eigenständigkeit der Geflüchteten gefördert.