Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

19.06.2026

Gemeinsam Musizieren im integrativen und kulturübergreifenden Orchester

Es wird ein integratives und kulturübergreifendes Orchester etabliert. Durch gemeinsames Musizieren und den Austausch zwischen Geflüchteten und Dorfbewohnern werden Kontakthemmnisse abgebaut. Die Voraussetzung für das Erlernen eines Instruments bzw. des Mitspielens im Orchester ist mit der Bereitstellung der Instrumente gegeben. Durch die kontinuierliche wöchentliche Arbeit entsteht eine intensive Bindung zwischen den Musikern. Geflüchtete werden direkt in einheimische Gruppen integriert, sie erleben den dörflichen Jahresablauf mit Brauchtumsfesten usw. mit. Andererseits erfahren die einheimischen Musiker von den Sorgen und Nöten der Geflüchteten. Wohnungs- und Schulprobleme, Abschiebung usw. werden miteinander besprochen, das Verständnis wird gegenseitig geweckt. Der Kontakt zwischen den Geflüchteten und der ortsansässigen Bevölkerung wird durch das Projekt enorm gefördert und der Integrationsprozess angestoßen.

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19.06.2026

Geflüchtete und Einheimische spielen zusammen

Geflüchtete und Einheimische spielen gemeinsam überwiegend Brett- und Kartenspiele, im Sommer finden auch Spiele im Freien statt. In einer zentralen Flüchtlingsunterkunft in Beilngries wird von einem Kreis engagierter ehrenamtlicher Helfer ein regelmäßiger, wöchentlicher Spielenachmittag veranstaltet, bei dem oft Kinder mit Elternteilen von dem privaten Spieleangebot Gebrauch machen. Durch konsequente Hilfestellung bei der Benutzung der deutschen Begriffe/Sprache und Ausnutzung des positiven Lernverhaltens der Kinder und Jugendlichen, die ihre Eltern bei der Erlernung einzelner Begriffe unterstützen, nähern sich auch die Erwachsenen spielerisch der deutschen Sprache an. Flüchtlingskinder bringen auch deutsche Schulfreunde zum 'Wir Spielen' mit. Bei jugendlichen Geflüchteten entwickelt sich Interesse an den örtlichen Vereinen, teilweise kommt es zu Beitritten.

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19.06.2026

meet & eat - Sommerfest mit kulturellem Rahmen- und Mitmachprogramm

Beim 'meet & eat'-Sommerfest erhalten die in Krumbach lebenden Geflüchteten die Möglichkeit, ihre Kultur über kulinarische Spezialitäten vorzustellen. Zudem wird ein kulturelles Rahmen- und Mitmachprogramm angeboten, das Geflüchtete und verschiedene Krumbacher Vereine und Organisationen im Vorfeld gemeinsam vorbereiten. Dazu werden mehrere Workshops und Treffen organisiert. In diesen Planungstreffen wird besprochen, welche Nationalitäten teilnehmen und ihr Essen anbieten. In einem Tanzworkshop wird eine Choreographie für den Abend und im Chor ein Gesangsstück einstudiert. Außerdem gibt es einen Parcours zum Thema 'Kinderspiele aus aller Welt' und ein Künstler bietet ein Mitmachprogramm an. Dabei werden Andenken an dieses Fest gebastelt, um die Krumbacher auch im Nachgang an das gemeinsame Fest zu erinnern.

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19.06.2026

Tagesfahrt mit Geflüchteten verschiedener Nationalitäten und deren Paten

Die in Bad Berleburg lebenden und betreuten Geflüchteten sollen die Region außerhalb ihres Ortes kennenlernen. Zusammen mit den sie betreuenden Personen verbringen sie einen sorgenfreien und ereignisreichen Tag. Wichtig ist dabei das gemeinsame Erleben von Geflüchteten, deren Familien und den Integrations-Paten. An den Fahrten nehmen ca. 25 erwachsene Geflüchtete, ca. 10 Kinder und Jugendliche sowie ca. 15 erwachsene Betreuer teil. Es findet eine Busfahrt von Bad Berleburg an den Edersee und zurück statt, eine Schiffsfahrt auf dem Edersee mit gemeinsamen Mittagessen und ein Besuch des Wildtierparks innerhalb des Nationalparks Kellerwald-Edersee.

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19.06.2026

LandFrauen treffen Migrantinnen beim gemeinsamen Kochen und Essen

In 50 Dörfern der Region treffen sich Pfälzer LandFrauen mit Migrantinnen; sie tauschen sich beim gemeinsamen Kochen und Essen über die Kultur, regionale Gerichte und die Familien aus. Das Zubereiten von landestypischem Essen gibt ein Gefühl von Heimat. Jede Frau, auch wenn sie bisher nur geringe Kenntnisse der deutschen Sprache hat, kann sich einbringen und mitmachen. Die dabei entstehenden Kontakte sind nachhaltig, sie fördern das Verständnis um die jeweils andere Kultur. Das Angebot soll ein isoliertes Leben (Ghettoisierung) der Migrantinnen verhindern, die soziale Integration wird dadurch angestoßen. 50 Ortsvereine der LandFrauen setzen je einen gemeinsamen Abend um. Es wird auch ein gemeinsames Kochbuch erarbeitet und an die Teilnehmerinnen übereicht.

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19.06.2026

Kreative Entdeckungsreise in Kusel mit deutschen und ausländischen Schülerinnen und Schülern

Deutsche und ausländische Schüler erstellen gemeinsam mit einer Gruppe von Studenten verschiedene kreative Produkte und stellen sie im öffentlichen Raum der Stadt Kusel aus. Ein leerstehendes Geschäft an einem zentralen Punkt der Stadt wird nach längerem Leerstand künstlerisch ausgestaltet und für die Vernissage des Projekts kreativ dekoriert. Außerdem stellen Schüler in Partner-, Gruppen- und Einzelarbeiten in einem Fanzine-Workshop Poesie-Heftchen und Plakate her, in denen sie sich mit ihrer neuen Lebenswelt auseinandersetzen.

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19.06.2026

Der "Kleine Treff" - Ort der Begegnung und der "Alltagsakademie" für Geflüchtete

Der 'Kleine Treff' wird eingerichtet, um Angebote für Geflüchtete zu installieren. Die Räume bieten Platz und Ausstattung für informelle Treffen sowie zur Schulung und Begleitung von Ehrenamtlichen und Geflüchteten und für Koordinationstreffen. In Kooperationen mit verschiedenen Institutionen werden Informations- und Bildungsangebote realisiert. Die 'Alltagsakademie' vermittelt wichtige Grundlagen für das Leben in Deutschland, z.B. bei der 'Aktenparty' (Sortieren und Ablegen von Dokumenten und Schriftwechsel). Im 'Müttercafé', einem niederschwelligen Austauschtreffen speziell für Frauen mit kleinen Kindern, oder bei der Veranstaltung 'Erzähl mal! – muslimische Frauen erzählen aus ihrem Leben' kommt es zum direkten Austausch von Erfahrungen und Erlebten. Zudem besteht ein Angebot zur Nutzung von Laptop und WLAN zum Lernen (Deutsch, Führerschein usw.), für Recherchen (Arbeit, Wohnung u.a.) und zum Schreiben von Bewerbungen.

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19.06.2026

Flüchtling mit Gesellenbrief vermittelt handwerkliche Grundkenntnisse einer Schmiede

Im Rahmen des Projekts wird eine denkmalgeschützte Schmiede hergerichtet und ein junger Flüchtling mit Gesellenbrief und Aufenthaltsstatus vermittelt als ehrenamtlicher Pate Grundkenntnisse im Schmieden und Schweißen an andere junge Geflüchtete im Dorf. Diese erwerben dadurch Kompetenzen im Schmiedehandwerk und Schweißen, die sie für weitere Beschäftigungen nutzen können. Der junge Schmiedegeselle erhält viel Zuspruch auf dem Land für sein positives Beispiel ehrenamtlichen Engagements. Aber auch die anderen Geflüchteten, die in der Schmiedewerkstatt Grundkenntnisse erlernen, ernten Anerkennung durch die Einheimischen.

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19.06.2026

Deutschkurse für Eltern mit nicht schulpflichtigen Kindern

Mit diesem Projekt sollen geflüchtete Familien besser integriert werden. Eltern, insbesondere Mütter mit nicht schulpflichtigen Kindern, die nicht an Integrationskursen teilnehmen können, wird damit die Möglichkeit gegeben, deutsch zu lernen. Während der Maßnahme werden die Kinder dieser Eltern pädagogisch betreut. Die Räumlichkeiten für das Projekt werden von der Ortsgemeinde zur Verfügung gestellt (Unterrichtsraum und gesonderter Betreuungsraum für Kinder).

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19.06.2026

Am dörflichen Leben teilhaben - Angebote für geflüchtete Menschen

Durch verschiedene Aktivitäten (Deutschkurs, Nähkurs, Essen der Kulturen, Kreativ-Kurs und gemeinsame Ausflüge) und unterschiedliche Vernetzungsstrukturen wird den Geflüchteten die Teilhabe am dörflichen Leben erleichtert. Das Hineinwachsen in die Gemeinschaft wird dadurch gefördert und das ehrenamtliche Engagement entwickelt. Die Eingliederung von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt soll ebenso unterstützt werden. Nur durch ein Miteinander, die Achtung und Wertschätzung fremder und eigener Kulturen kann die Integration gelingen.