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Ostbevern "Bioinspirativ"
Das Vorhaben verbessert die Wahrnehmung der Flusslandschaft Bever und erarbeitet eine neue, kreative Gestaltung und Nutzung. Durch verschiedene Projekte (z.B. Ausstellungen, Workshops) und zielführendes Zusammenwirken unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen wird eine vitale Kulturlandschaft gemeinsam gestaltet. Das Ergebnis der Einzelprojekte mündet 2020 im Land-Kultur-Festival 'Bioinspirativ'. Hier werden Kulturschaffende, Bürgerinnen und Bürger sowie die Wissenschaft zusammenwirken. Die Initiatoren stärken, durch das Projekt Selbstbewusstsein und Verantwortung und schaffen Lebensqualität. Die daraus resultierende Identifikation mit Gemeinde und Kulturlandschaft ist verbunden mit dem Ziel, Studierenden die Attraktivität des ländlichen Raumes zu vermitteln und der Abwanderung in urbane Zentren entgegenzuwirken. Ziel ist es weiterhin, einen Lernprozess zur kreativen und reflexiven Wahrnehmung, zum Verständnis und zur Gestaltung von Natur und Kultur in Gang zu setzen. Mit dem Festival wird ein weit über die Gemeinde Ostbevern hinausreichendes, neues Format zur multiperspektivischen Auseinandersetzung mit Natur und Kultur geschaffen.
ZEIT2020 – Mit dem Musiktheaterbus durch den Odenwaldkreis
Das Vorhaben setzt sich anhand eines gesellschaftspolitisch relevanten Themas – der Auseinandersetzung mit Vorurteilen gegenüber Menschen, die abseits heteronormativer Normen leben – mit einer nachhaltigen Vernetzung verschiedener Kulturakteure im Odenwaldkreis auseinander. Neben interessierten Amateurtheaterdarstellerinnen und -darstellern werden möglichst viele Menschen im Odenwaldkreis eingeladen, in unterschiedlichen Gewerken des Theaters mitzuarbeiten und sich über eine längere Zeit mit diesem Thema auseinander zu setzen. Es wird ein Chor und eine Tanzgruppe ins Leben gerufen und Workshops zu den Themen Kostüm- und Bühnenbild sowie szenisches Schreiben angeboten. Die entwickelten, künstlerischen Darbietungen aller Beteiligten werden dann an mehreren Probenwochenenden zusammengefügt. Zum Abschluss des Projektes wird im Sommer 2020 eine aufwändige Freilichttheaterinszenierung veranstaltet, die sowohl in das Stadtbild von Michelstadt, als auch in dessen Umgebung integriert wird. Dabei werden die Zuschauenden vorab mit auf eine Bustour durch den Odenwaldkreis genommen, bei der unterschiedliche Orte der Region prominent durch die Theaterschaffenden in Szene gesetzt werden. Die Tour endet im historischen Kellereihof in Michelstadt, wo alle Akteurinnen und Akteure die Gäste mit einem großen Musical in Empfang nehmen. Das Projekt verankert 'Theater' als wichtigen Teil der kulturellen Bildung in einer ländlichen Region und gibt den Startschuss für weitere Vorhaben, die aus der Initialzündung durch dieses Projekt entstehen können.
Neue Spielräume
Das Vorhaben ermöglicht ländlichen Grundschulen in Niedersachsen qualitativ hochwertiges Kinder- und Jugendtheater unkompliziert und günstig zu buchen. Die Kindertheaterstücke und theaterpädagogischen Angebote werden von einer Fachjury ausgewählt, um die kulturelle Bildung in ländlichen Gebieten zu stärken und somit auch als attraktiver Teil die notwendige Grundversorgung abzudecken. Wichtig dabei ist nicht nur handwerkliche Qualität, sondern es geht auch um neue und experimentelle Formate und um die Verknüpfungen mit theaterpädagogischen Ansätzen. So können die Schulen verschiedene Pakete buchen, die von 'Theaterstück und Nachgespräch' bis hin zum ganzen Theatertag mit spiel- und theaterpädagogischen Angeboten reichen. Der Zugang über die Schule wurde bewusst gewählt, um alle Kinder zu erreichen und mitzunehmen, jedoch müssen die Theatererlebnisse nicht ausschließlich dort stattfinden. Sie können auch an anderen, besonderen Orten veranstaltet werden. Ziel des Vorhabens ist es, möglichst viele Schülerinnen und Schüler mit der Vielfältigkeit der Kunstform Theater vertraut zu machen und somit eine Basis für ein vielfältiges und modernes Kulturleben auf dem Land zu unterstützen. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.
Neuland - ein kulturelles Jugendbeteiligungsprojekt
Das Projekt unterstützt Jugendliche in ländlichen Regionen Sachsens darin, ihre kreativen Ideen für ihre Stadt, ihr Dorf oder ihre Gemeinde umzusetzen und ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Hierbei werden verschiedene Konzepte, vom wöchentlichen Hip-Hop Kurse, über eigene Filmdreharbeiten oder künstlerische Neu- bzw. Umgestaltung von ungenutzten Räumen und Flächen bedacht. Mit dem Modellprojekt werden für junge Menschen Zugänge zu künstlerischer und kultureller Betätigung in ihrer Gemeinde geschaffen und Freiräume für kulturelle Entfaltungsmöglichkeiten eröffnet, damit sie gleichzeitig an einer kulturellen Belebung von Orten in ländlichen Regionen mitwirken können.
wfg.medPULS
Das Projekt besteht aus drei Projektbausteinen: 1. Die Vernetzung und persönliche Beratung von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte im Kreis Soest durch einen 'Digital-Lotsen'. Die Themen dabei sind: Wie lassen sich durch konkrete digitale Werkzeuge in der Arztpraxis die Arbeitsabläufe effizienter gestalten und eine bessere Work-Life-Balance für Ärztinnen und Ärzte sowie das Praxispersonal erreichen? 2. Baustein sind digitale Modellpraxen. Diese testen digitale Lösungen in den Innovationsfeldern digitale Patientenservices, digitale Patientenkommunikation, digitales Praxismanagement, digitale Anamnese und digitale Wundversorgung. Als 3. Projektbaustein fungiert die digitale Vernetzungsplattform/Ärztinnen und Ärzte-Community und unterstützt Ärztinnen und Ärzte schnell und unkompliziert zu organisatorischen Themen (z.B. Praxismanagement, Abrechnung etc.) miteinander zu kommunizieren - besonders in der Phase der Niederlassung. Die Zielgruppe des Projekts 'wfg.medPULS' sind niederlassungsinteressierte und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte (Schwerpunkt: Hausärztinnen und Hausärzte) sowie Pflegeeinrichtungen. Die Projekterfahrungen zeigen, dass durch telemedizinische Lösungen das Praxispersonal zeitlich entlastet und die Versorgungsqualität verbessert wird. Die getesteten digitalen Lösungen werden in vielen Fällen den Zugang zur medizinischen Versorgung für die Patienten erleichtern. Nahezu alle im Projekt getesteten Lösungen werden von den Akteuren über den Förderzeitraum hinaus fortgeführt.
Ortsbesuch - Filmworkshop und Kinofest mit Jugendlichen
Im Rahmen des Projekts wird ein Filmworkshop mit Jugendlichen und ein anschließendes Kinofest im ländlichen Raum umgesetzt. Indem die Jugendlichen Techniken erlernen und zu Filmschaffenden werden, lernen sie Prozesse kennen, die gewöhnlich hinter den Kulissen stattfinden. Sie bekommen Mittel an die Hand, sich selbst auszudrücken, eigene Themen zu definieren und sich damit zu positionieren. Bei der Themenfindung für die Filme wird das Augenmerk bewusst auf die Heimatorte der Teilnehmenden gelegt: Was bedeutet es, auf dem Land aufzuwachsen? Welche Probleme gibt es? Was ist schön oder besonders? Auf dem anschließenden Kinofest zeigen die Teilnehmenden ihre Filme einem Publikum aus Lehrern, Verwandten, Freunden und Interessierten, sie werden wahrgenommen und können zeigen, was ihnen wichtig ist und wie sie ihre Welt sehen. Im Nachgangwerden über eine verleihbare Medienbox die Erfahrungen aus dem Filmprojekt weitergegeben. Diese beinhaltet eine Dokumentation des Kinoprojekts in Buchform, eine DVD mit den entstandenen Filmen aber auch Technik wie Kamera, Tonaufnahmegerät, Laptops und Programme sowie Anleitungen zum Umgang damit und zum Filmemachen.
DorfMuseumSchule
Das Vorhaben entwickelt und setzt Modelle für die langfristige Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen Museen und Schulen um. Dabei tragen die Förderung von Kooperationen zum Erhalt und Ausbau der ehrenamtlich getragenen kulturellen Infrastruktur bei und erleichtern insbesondere Kindern und Jugendlichen den Zugang. Modell Primarstufe (Hattorf am Harz): Für die Zielgruppe Kindergarten- und Grundschulkinder wird das Dorfmuseum Meierhof in Hattorf am Harz mit seiner klassischen Sammlung von land- und hauswirtschaftlichen Geräten zu einem modernen aktiven Vermittlungsort entwickelt und wird so zum selbstverständlichen Lernort für Kinder und zum dauerhaften Kooperationspartner für die beteiligten Einrichtungen. Am Ende des Prozesses steht die Entwicklung eines Leitfadens für vergleichbare Museen, der eine Empfehlung zur gemeinsamen Umsetzung der Lernziele des niedersächsischen Kerncurriculums in einem dörflichen Museum enthält. Modell Sekundarstufe I (Moringen-Fredelsloh): Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Kooperativen Gesamtschule Moringen (KGS) und dem 'Keramik.um' (Museum zu Keramik und Töpferei) in Fredelsloh wird eine spielbasierte Museumsführung auf dem Smartphone entstehen. Herzstück der Führung wird ein Kurzfilm sein. Das Drehbuch dazu schreiben Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Wahlpflichtkurses. Auch den Dreh übernehmen die Jugendlichen mit Hilfe von Profis soweit wie möglich. Entlang dieser Geschichte wird gemeinsam mit den Kindern ein browserbasiertes Rätselspiel entwickelt, das die Besucherinnen und Besucher interaktiv durch das Museum führt. Das Grundgerüst des Spiels soll zudem mit einer Open-Source Lizenz veröffentlicht und per CMS anpassbar sein, sodass auch andere kleine Museen mit verhältnismäßig wenig Kosten und Aufwand ähnliche Projekte starten können.
Strategische Kooperationsregionen in ländlichen Räumen. Themen, Strategien, Erfolgsfaktoren
Es gibt zahlreiche ländliche Regionen abseits der Metropolen in Deutschland, die eine positive wirtschaftliche Entwicklung aufweisen. Das Forschungsvorhaben ist darauf ausgerichtet eine integrierte Betrachtung von solch starken Regionen vorzunehmen, um gerade die Potenziale, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren zu identifizieren und übertragbare Ansätze und Instrumente im Sinne einer Toolbox zu entwickeln. Im Fokus des Forschungsprojektes stehen die regionalen Wirtschafts- und vor allem Akteursstrukturen. Es wird erwartet, dass hier die entscheidenden Voraussetzungen für eine erfolgreiche (Zusammen-)Arbeit als Region zu identifizieren sind und entsprechende Handlungsempfehlungen für Nachahmer entwickelt werden können. Die zentralen Ziele des Forschungsprojektes sind: - Grundlagen schaffen: Erarbeitung eines fundierten theoretischen und konzeptionellen Rahmens, um das Thema wissenschaftlich zu verorten und im aktuellen wissenschaftlichen Diskurs zu platzieren. - Anwendungsorientierte Forschung umsetzen: Identifizierung von starken Regionen auf der Grundlage des konzeptionellen Rahmens und enge Zusammenarbeit mit und zwischen den Regionen, um diese als Fallstudien vertiefend zu untersuchen und von ihnen lernen zu können. - Handlungsempfehlungen und Transfer mitdenken: Herausarbeitung der Potenziale, Herausforderungen und vor allem Erfolgsfaktoren in den starken Regionen, um Handlungsempfehlungen für Nachahmer-Regionen im Sinne einer Toolbox zu entwickeln und somit die Erfahrungen für Nachahmer zugänglich und nutzbar zu machen.
Strategische Kooperationsregionen in ländlichen Räumen. Themen, Strategien, Erfolgsfaktoren
Es gibt zahlreiche ländliche Regionen abseits der Metropolen in Deutschland, die eine positive wirtschaftliche Entwicklung aufweisen. Das Forschungsvorhaben ist darauf ausgerichtet eine integrierte Betrachtung von solch starken Regionen vorzunehmen, um gerade die Potenziale, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren zu identifizieren und übertragbare Ansätze und Instrumente im Sinne einer Toolbox zu entwickeln. Im Fokus des Forschungsprojektes stehen die regionalen Wirtschafts- und vor allem Akteursstrukturen. Es wird erwartet, dass hier die entscheidenden Voraussetzungen für eine erfolgreiche (Zusammen-)Arbeit als Region zu identifizieren sind und entsprechende Handlungsempfehlungen für Nachahmer entwickelt werden können. Die zentralen Ziele des Forschungsprojektes sind: - Grundlagen schaffen: Erarbeitung eines fundierten theoretischen und konzeptionellen Rahmens, um das Thema wissenschaftlich zu verorten und im aktuellen wissenschaftlichen Diskurs zu platzieren. - Anwendungsorientierte Forschung umsetzen: Identifizierung von starken Regionen auf der Grundlage des konzeptionellen Rahmens und enge Zusammenarbeit mit und zwischen den Regionen, um diese als Fallstudien vertiefend zu untersuchen und von ihnen lernen zu können. - Handlungsempfehlungen und Transfer mitdenken: Herausarbeitung der Potenziale, Herausforderungen und vor allem Erfolgsfaktoren in den starken Regionen, um Handlungsempfehlungen für Nachahmer-Regionen im Sinne einer Toolbox zu entwickeln und somit die Erfahrungen für Nachahmer zugänglich und nutzbar zu machen.
DokuMaczków - Dokumentations- und Begegnungszentrum
In dem Vorhaben wird die einzigarte Nachkriegsgeschichte der Stadt Haren im Emsland aufgearbeitet. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges mussten die Bewohnerinnen und Bewohner Harens ihren Ort auf Befehl der britischen Militärregierung komplett räumen, um rund 6.000 polnische sogenannte 'displaced persons', zu denen ehemalige Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Internierte gehörten, aufzunehmen, die während der NS-Zeit nach Deutschland verschleppt worden waren. Innerhalb weniger Wochen entwickelte sich in Maczków, wie der Ort nun hieß, ein funktionierendes, polnisches Gemeinwesen mit einem reichhaltigen kulturellen Leben. Aus dem Kreis der polnischen Bewohnerinnen und Bewohner sind später einige namhafte Künstlerinnen und Künstler, Literatinnen und Literaten sowie Architektinnen und Architekten hervorgegangen. Im extremen Gegensatz dazu stand der Alltag der ausquartierten deutschen Bevölkerung, die für fast drei Jahre bis 1948 zumeist in Notunterkünften lebte und kaum über medizinische Versorgung und ausreichend Nahrung verfügte. Gegenwärtig wird in der unter Denkmalschutz stehenden, ehemaligen Kornmühle in exponierter Lage zur Stadt Haren (Ems) diese ambivalente deutsch-polnische Geschichte des Ortes im historischen Kontext beleuchtet, aufgearbeitet, archiviert und visualisiert, damit sie später allen Interessierten zur Verfügung steht. Dort wird die Vernetzung und der Austausch der Heimatforscherinnen und -forscher sowie Ahnenkundlerinnen und -kundler in den regionalen Heimatvereinen gefördert. Auch wird in den Schulen durch die Vermittlung eines lokalen Geschichtsansatzes und dessen Erlebbarmachen das Interesse der jüngeren Generation am geschichtlichen und politischen Geschehen nachhaltig geweckt.