Regionale Wirtschaft

11.09.2026

Vollmobile Schlachtung Schaf/Ziege

In dem Verbundprojekt geht es um die Entwicklung und den Pilotbetrieb einer vollmobilen Schlachteinheit für kleine Wiederkäuer. Damit schafft es eine praxistaugliche Lösung für kleine Direktvermarkter, die bislang keine tiergerechte und wirtschaftliche Schlachtmöglichkeit haben. Bislang fehlen im Landkreis Goslar schlanke, tierwohlgerechte Schlacht- und Verarbeitungswege für kleine Wiederkäuer. Teilmobile Verfahren scheitern in der Fläche an zeitkritischen Transporten; ein biozertifizierter Schlachtbetrieb ist im Landkreis nicht verfügbar. Das Projekt entwickelt eine vollmobile Schlachteinheit (PKW-Anhänger) für Schafe und Ziegen mit integrierter Kühlung und Ausstattung bis zur Fleischbeschau. Die komplette Prozesskette findet direkt am Hof statt – ohne Eiltransport zum Schlachthof. Der Prototyp wird gemeinsam von Kommune Zukunft und Uria e. V. realisiert und in einem Pilotbetrieb mit Betrieben der Region getestet. Das Vorhaben adressiert Tierwohl (Stressreduktion), kurze Wertschöpfungsketten (Direktvermarktung, Gastronomie und Außer-Haus-Verpflegung) sowie regionale Resilienz. Ziel ist die Übertragbarkeit auf andere ländliche Regionen mit ähnlichen Strukturen. Langfristig soll die Lösung auf weitere Tierarten angepasst werden – für eine nachhaltige Verankerung regionaler, tierwohlgerechter Verarbeitungsstrukturen über den Pilotraum hinaus.

Digitalisierung auf dem Land

11.09.2026

OpenData.Lab.Herzberg (OPEN.HERZ)

In der Stadt Herzberg (Elster) bilden zukünftig qualitativ hochwertige und leicht zugängliche Daten eine wichtige Grundlage für die Planungs- und Entscheidungsprozesse der nachhaltigen Kommunalentwicklung. Mit dem Projekt OpenData.Lab.Herzberg (OPEN.HERZ) werden hierfür die notwendigen Weichenstellungen vorgenommen, um die Potenziale von Daten für die Stadtentwicklungsthemen Bildung, New Work, Klimaschutz, Mobilität und Beteiligung wissenschaftlich und praxisorientiert aufzuzeigen. So können die auf offenen Daten basierenden Planungs- und Entscheidungsprozesse'ohne Umwege' zielgruppengerecht kommuniziert werden. In einer engen Kooperation zwischen Forschenden und Studierenden der FH Potsdam und Verwaltungs-mitarbeitenden sowie Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Herzberg (Elster) werden Möglichkeitsräume der partizipativen und innovativen Datennutzung für die Verwaltung und Zivilgesellschaft exploriert. Die wissenschaftlich validierten Datenschätze werden bezüglich Datenqualität und -vollständigkeit sowie rechtlicher Rahmenbedingungen überprüft, veredelt und mit der Modularen Open Source Infrastruktur MOSIDI4 sichtbar gemacht.

Digitalisierung auf dem Land

11.09.2026

Merzenich im Wandel: Open Data als Schlüssel zur Dorfentwicklung der Zukunft 

Das Projekt nutzt die systematische Aufbereitung offener Daten, um im Zuge der bevorstehenden Dorfentwicklung in Merzenich – angestoßen durch den Strukturwandel im Rheinischen Revier – die besonderen Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger vor Ort besser zu erfassen und in Dorfentwicklungsmaßnahmen zu integrieren zu können. Es wird ein Werkzeug in Form eines Daten-Dashboards entwickelt, welches die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung in der Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung von Beteiligungsmaßnahmen unterstützt und mit objektiv, fundierten Informationen versorgt. Vorhandene Datenbestände werden systematisch geordnet und analysiert, damit die immer größer werdenden Datenmengen genutzt werden können, um bedarfsgerechte und wirksame Entscheidungen zu treffen. Zunächst erfolgen Bestandsaufnahme und Aufbereitung der vorhandenen Datenquellen. Dann folgt eine Validierung des Dashboards zur Nutzung der Daten. Zuletzt wird ein Use Case zur konkreten Nutzung für Entscheidungen im Rahmen der Dorfentwicklung durchgeführt. Im Rahmen einer Bürgerbeteiligung ist dieser beispielhafte Use Case in das Projekt eingebunden. Ziel ist es, alle Bürgerinnen und Bürger in Entwicklungen ihrer Kommune zu integrieren und somit die Akzeptanz für Projekte zu erhöhen und Demokratiebildung zu fördern. Ein weiteres Ziel ist es, die systematische Nutzung durch Verknüpfung verschiedener offener Datenquellen auf andere ländliche Kommunen mit ähnlichen Herausforderungen übertragbar zu gestalten.

Digitalisierung auf dem Land

11.09.2026

Haaner SC-Basis

Ziel des Projekts 'Haaner SC-Basis' ist die Erstellung eines Umsetzungskonzepts von Open Data in der Gartenstadt Haan. Hierfür werden smarte Füllstandsensoren für öffentliche Mülltonnen in der Stadt Haan auf Basis von LoRaWAN-Netzen erprobt. Die Gemeinde Haan baut ein LoRaWAN-Netz auf, um smarte Mülltonnensensoren im öffentlichen Raum einzurichten. Dabei wird der Erwerb von insgesamt 80 Mülltonnensensoren sowie die mit der Einrichtung des Sensornetzes verbundenen Dienstleistungstätigkeiten gefördert (zum Beispiel Beratungsdienstleistung, Sensorlizenzen, Visualisierung der Sensordaten). Es werden passende Standorte ausgewählt und mit Antennen ausgestattet. Dabei stellt die bergige Topographie Haans eine Herausforderung für einen optimalen, sicheren Empfang dar. Im Anschluss wird in Zusammenarbeit mit dem Betriebshof die entsprechende Sensorik ausgesucht und angebunden. Weiterhin werden die Bereiche Sicherheit, Klimaschutz und Verkehr an den weiteren Schritten des Projektes beteiligt.

Digitalisierung auf dem Land

11.09.2026

RTS-Graph

Für Rothenburg ob der Tauber ist der Tourismus von enormer Bedeutung. Mit dem RTS-Graph werden touristisch relevante offene Daten eingesetzt, um allen Mediennutzern einen intuitiven, interaktiven und attraktiven Lebensraum digital zu vermitteln. Als technische Grundlage für das beantragte Projekt dient der 'Social Knowledge Graph' (SKG), eine Open-Source-Plattform, die durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und von einem Projektverbund erstellt wurde. Der SKG nutzt künstliche Intelligenz, um komplexe und umfangreiche Informationen aufzubereiten und in leichte Sprache zu übersetzen. Im Projekt wird der sogenannte 'Rothenburg Tourismus Service Knowledge Graph', kurz: 'RTS-Graph', entwickelt, in dem alle für den touristischen Sektor relevanten offenen Daten zusammengeführt, semantisch angereichert und strukturiert dargestellt werden. Die für den RTS-Graph aufbereiteten, semantisch wertvollen Daten werden genutzt, um Bürgern und touristischen Gästen gleichermaßen einen intuitiven, interaktiven und attraktiven Lebensraum digital zu vermitteln. Im Anschluss des Pilotprojektes ist eine Übertragung des Systems in andere Sektoren hinein vorgesehen.

Digitalisierung auf dem Land

11.09.2026

Haushaltsdaten meets SDG – Transparenz und Nachhaltigkeit im Amt Hohe Elbgeest

Im Rahmen der Förderung wird die Transparenz und Nachvollziehbarkeit öffentlicher Mittel gewährleistet. Durch die verständliche Darstellung der Daten wird die Zivilgesellschaft motiviert, einen aktiven Beitrag am Beteiligungsprozessen zu leisten. Dem kommunalpolitischen Ehrenamt dienen die Daten als Diskussions- und Entscheidungsgrundlage. Auch Wirtschaft und Forschung nutzen die gesammelten Daten gut. Im Bereich der Verwaltung werden die Bereiche identifiziert, in denen Verbesserungen zur Erfüllung der SDGs möglich sind. Dies führt zu einer gezielteren Planung und Ressourcennutzung.

Digitalisierung auf dem Land

11.09.2026

Dein Dorf - Deine Daten: Transparenz, Innovation und Nachhaltigkeit durch offene Daten

Es werden Daten genutzt, die mehrheitlich von Bürgerinnen und Bürgern erhoben und die deshalb für diese auch wieder digital nutzbar, zugänglich und fortschreitbar gemacht sind. Durch die Digitalisierung und Bereitstellung werden die Daten auf verschiedenen Plattformen, zum Beispiel einer Kartenanwendung auf der Gemeinde-Homepage, genutzt. Eine solche Anwendung bietet eine Übersicht über die vorhandene Infrastruktur im Ort und ist besonders für potenzielle Neubürger hilfreich. Aktuelle Daten ermöglichen zudem ein 'Frühwarnsystem' für negative Entwicklungen wie Leerstände oder Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur. Dies erlaubt eine frühzeitige Erkennung von Problemen und die Planung gezielter Gegenmaßnahmen. Die Daten sind im Landesportal open.rlp.de integriert. So lässt sich sicherstellen, dass die Daten strukturiert und einheitlich abrufbar sind und mit anderen Daten verknüpft sind. Diese Integration erleichtert den Zugriff auf verschiedenen Verwaltungsebenen und fördert die Nutzung in bestehenden Strukturen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Schaffung von Transparenz und die Förderung der Teilhabe aller Bevölkerungsschichten.

Regionale Wirtschaft

11.09.2026

FairEdelung – Bio-regionale Produkte in aller Munde

Im Rahmen des Verbundprojekts werden bio-regionaler Lebensmittel in der Region Neckar-Alb gebündelt, gezielt veredelt und über gemeinsame Vertriebsstrukturen auf den Markt gebracht. Im Fokus der Verarbeitung und Vermarktung stehen Nischenprodukte aus der Bruderhahn-, Weiderind- und muttergebundenen Kälberaufzucht, die ansonsten als Nebenprodukte ins Ausland verkauft würden. Auch die Verarbeitung krummer Möhren, Gurken und saisonaler Überproduktionen trägt zu einer Reduktion vermeidbarer Lebensmittelabfälle und dem Erhalt regionaler Wertschöpfung bei. Um die Verarbeitungskapazitäten in der Region sicherzustellen, wird ein ehemaliger Metzgereibetrieb in der Gemeinde Rosenfeld wiederbelebt und technisch erweitert. Mit der dezentralen Verarbeitung und Direktvermarktung bio-regionaler Produkte werden die lokale Versorgung gestärkt und kleine Strukturen gesichert. Ziel ist es auch, neue Zielgruppen zu erschließen, indem Einrichtungen der Außer-Haus-Verpflegung, der regionale Naturkostgroßhandel sowie der inhabergeführte Lebensmitteleinzelhandel Bio-Produkte aus der neuen Verarbeitungsstätte zuverlässig beziehen können.

Regionale Wirtschaft

11.09.2026

FairEdelung – Bio-regionale Produkte in aller Munde

Im Rahmen des Verbundprojekts werden bio-regionaler Lebensmittel in der Region Neckar-Alb gebündelt, gezielt veredelt und über gemeinsame Vertriebsstrukturen auf den Markt gebracht. Im Fokus der Verarbeitung und Vermarktung stehen Nischenprodukte aus der Bruderhahn-, Weiderind- und muttergebundenen Kälberaufzucht, die ansonsten als Nebenprodukte ins Ausland verkauft würden. Auch die Verarbeitung krummer Möhren, Gurken und saisonaler Überproduktionen trägt zu einer Reduktion vermeidbarer Lebensmittelabfälle und dem Erhalt regionaler Wertschöpfung bei. Um die Verarbeitungskapazitäten in der Region sicherzustellen, wird ein ehemaliger Metzgereibetrieb in der Gemeinde Rosenfeld wiederbelebt und technisch erweitert. Mit der dezentralen Verarbeitung und Direktvermarktung bio-regionaler Produkte werden die lokale Versorgung gestärkt und kleine Strukturen gesichert. Ziel ist es auch, neue Zielgruppen zu erschließen, indem Einrichtungen der Außer-Haus-Verpflegung, der regionale Naturkostgroßhandel sowie der inhabergeführte Lebensmitteleinzelhandel Bio-Produkte aus der neuen Verarbeitungsstätte zuverlässig beziehen können.

Regionale Wirtschaft

11.09.2026

Food Hub Wittenhagen – Stärkung der regionalen Wertschöpfung in Vorpommern über Getreide und Brotprodukte

Das Verbundprojekt stärkt die regionale Wertschöpfungskette für Brot- und Getreideprodukte in der Region Vorpommern-Rügen bis einschließlich Usedom. Dazu wird ein kooperativer Food-Hub aufgebaut, der von drei Projektpartnern gemeinsam betrieben wird und die konsumfähige Vorbereitung von Rohstoffen sowie die Bündelung von Lieferwegen ermöglicht. Der Food-Hub dient als zentraler Standort für die Verarbeitung und Veredelung von Getreide- und Hülsenfrüchteprodukten sowie als Knotenpunkt für Logistik, Lagerhaltung und Qualitätskontrolle. Hier entstehen Produktinnovation für Brot und regionale Müslisorten. Durch die neu errichtete Infrastruktur des Hubs werden zudem Qualitäts- und Transparenzsteigerungen entlang der durch das Vorhaben geschaffenen Wertschöpfungskette gewährleistet. Außerdem ist er Ausgangspunkt für die Erschließung neuer Absatzmärkte. Das Vorhaben erhöht nicht nur die Sichtbarkeit der regionalen Produkte, sondern auch die des ländlichen Raumes in Vorpommern als attraktiver Ort zum Leben und Arbeiten. Es erweitert die regionale Produktpalette im Brot- und Cerealienbereich, erhöht die Versorgungsqualität der Menschen vor Ort und erschließt neue Absatzkanäle zu Lebensmitteleinzelhandel, Außerhausverpflegung sowie Gastronomie und Hotellerie. Zudem stärken die Produkte aus regionalen Sorten das Identifikationspotential mit der Region.