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Hilfe zur Selbsthilfe - Förderung der Integration
Ziele des Projekts sind das schnellere Erlernen der deutschen Sprache, die Vermittlung von PC-Kenntnissen, um den Zugang zu Ausbildung und Arbeitsplätzen zu verbessern und die Begegnung junger Menschen im Rahmen von Freizeiten. Im Rahmen des Projekts werden sportliche und soziale Freizeitaktivitäten für die Asylbewerber, insbesondere auch für Kinder und Jugendliche, organisiert und gefördert. Aktivitäten wie Fitness, Schwimmkurse und Bildungsausflüge tragen zur Gesundheitsförderung und zur Stabilisierung der Gruppendynamik bei. Zudem werden PC Kurse angeboten.
Treffpunkt und Raum für Kursangebote
Asylbewerber und Geflüchtete sollen in das Dorfleben integriert und ihre sprachlichen Fähigkeiten durch Sprachunterricht ausgebaut werden. Durch kulturelle Angebote und Spiele werden Sprachbarrieren überwunden. Im neuerbauten Lindenhof wird zur Umsetzung dieser Ziele ein Raum gestaltet. In verschiedenen Kursen werden die Geflüchteten mit der deutschen Sprache, dem deutschen Alltag und den Nachbarn bzw. deutschen ehrenamtlichen Helfern vertraut. Außerdem werden die Kinder in schulischen Belangen unterstützt und ihre Integration in die Schulklassen oder Kitagruppen durch gemeinschaftliche Aktionen
Zugang zu Sport- und Freizeitaktivitäten für Geflüchtete im Landkreis Bayreuth
Ziel des Projekts ist die Vernetzung zwischen den Institutionen, deren Angebote den Geflüchteten im (östlichen) Landkreis von Bayreuth den Zugang zu Sport und zu Freizeitaktivitäten ermöglichen bzw. erleichtern. Durch Kontakte zu den Gemeinden, den Geflüchteten und den Helferkreisen wird geklärt, welche Angebote bereits bestehen und wo es noch Bedarf gibt. So können Sportangebote besser an die Ansprüche von Geflüchteten angepasst und bekannter gemacht werden. Dazu werden Veranstaltungen organisiert, bei denen Geflüchtete und Einheimische zusammenkommen.
Einstiegs- und Vorsteigkurse für Seilklettern und Bouldern in der Kletterhalle
Geflüchteten Menschen soll der Klettersport nähergebracht werden. Mit Abschluss des Einstiegs- und des Vorstiegskurses sind die Teilnehmer berechtigt, auch eigenständig in der Halle zu klettern. Wer Spaß am Klettern gefunden hat, kann den Sport selbstständig nach Abschluss der Maßnahme weiterbetreiben. Sport ist eine große Hilfe im Verarbeiten von Traumata und anderen psychisch belastenden Situationen, denen ein Geflüchteter auch in Deutschland noch ausgesetzt ist. Die Wohnsituation ist oft belastend. Das Erreichen der Zertifikate für den Einstiegs- und Vorstiegskurs und das damit verbundene Zutrauen
Nähwerkstatt als Ort der Begegnung und des Austauschs
Eine bereits bestehende Nähwerkstatt wird weiterentwickelt. Dort findet nicht nur die Integration von Geflüchteten statt, sondern Menschen aus sozial schwierigen Verhältnissen können kostenlos Änderungen von Kleidungsstücken in Auftrag geben. Das Ladenlokal der Nähwerkstatt liegt im Ortszentrum, das ermöglicht niederschwellige Begegnungen zwischen Einheimischen und Geflüchteten. Neben den Nähangeboten werden in der Nähwerkstatt die Aspekte Sprache, Begegnung und Begleitung verstärkt ins Auge gefasst. Mehrere Ehrenamtliche unterstützen die verschiedenen Angebote und stehen den Geflüchteten mit Rat
Treffpunkt JA
Bereits 2012 wird der Verein Jung & Alt – Attraktives Dorfleben e. V. zum Aufbau einer organisierten Nachbarschaftshilfe in Mauchen in Baden-Württemberg gegründet. Die Nachbarschaftshilfe bietet hauswirtschaftliche Hilfen, Fahrdienste oder Alltagsbegleitung bei Demenzerkrankung gegen eine Stundenpauschale an. Der Verein wird sein Engagement ausweiten und einen barrierefreien Treffpunkt für junge und alte Menschen in und um Mauchen schaffen. Mithilfe der Projektförderung wird ein Teil eines leer stehenden Gasthauses zum Treffpunkt für Jung und Alt (JA-Treff) umgebaut. Es entsteht eine neue
Integration mit Partnerschaft, Hilfe bei Wohnungs- und Arbeitssuche
Zentrale Inhalte des Projekts sind Wohnungssuche, Arbeitsmarktintegration und vor allem die Integration in die örtliche Gemeinschaft. Zur Zielerreichung sollen die Migranten insbesondere über ein 'IntegrationsCoaching' mit den lokalen Vereinsstrukturen, ländlichen Initiativen und Dorfgemeinschaften in Kontakt gebracht werden. An verschiedenen Stellen wird Sprachunterricht und auch die Integrationswerkstatt für Ausflüge zu kulturellen Ereignissen initiiert und unterstützt. Auch ein Internationales Fest und eine Abschlussfeier in der Berufsschule werden veranstaltet und eine Ausbildungsmesse
Gemeinsam in der Kinderfeuerwehr - Verkehrsregeln, Erste Hilfe und Freizeitaktivitäten
Migranten- und deutsche Kinder werden in der Kinderfeuerwehr zusammengeführt. In Unterrichtseinheiten werden ihnen Kenntnisse unter anderen in den Bereichen Verkehrserziehung und Erste Hilfe vermittelt. Mit dem Projekt will die Jugend- und Kinderfeuerwehr Nachwuchs gewinnen und den Zusammenhalt stärken. Gemeinsame Freizeitaktivitäten, das Zusammensein und die gemeinsamen Mahlzeiten fördern die Integration und das Vereinsleben. Im Rahmen des Projekts werden benötigte Materialien und Gerätschaften für die Feuerwehrerziehung und die Freizeitaktivitäten angeschafft sowie die Aufenthaltsräume
Frauentreff mit Sprach-, Kultur- und Informationsvermittlung
Das Projekt stärkt und ermutigt geflüchtete Frauen und zeigt ihnen Perspektiven auf. Dazu werden regelmäßige Frauentreffs mit afghanischen, irakischen, somalischen und eritreischen Frauen durchgeführt. Durch den Kontakt wird der Bedarf an Deutschunterricht für Frauen mit Kleinkindern deutlich. Mit einer Sprachschule konnte ein regulärer Deutschkurs mit Kinderbetreuung organisiert werden. Für die Frauen, die aufgrund ihres Statuses keine Teilnahmeberechtigung haben, wird weiterhin ehrenamtlicher Deutschunterricht angeboten. So werden die geflüchteten Frauen in ihrem Integrationsbemühen gestärkt
Vertiefung des Engagements bei der Integration von Geflüchteten
Durch das Projekt wird das Engagement des KESS Familienzentrums bei der Fortführung der überregionalen Koordination der Flüchtlingsarbeit in der LEADER-Region 'Aller-Fuhse-Aue' unterstützt und gestärkt. Bei der Durchführung und Organisation der Fachtagung 'Geflüchtete im ländlichen Raum – Strukturen zwischen Haupt- und Ehrenamt neu denken' war maßgeblich das Familienzentrum in Nienhagen beteiligt, das von den Mitgliedskommunen mit der Koordination der Flüchtlingsarbeit in zwei Samtgemeinden betraut worden war. Zudem wurde bereits im Rahmen der Organisation der Flüchtlingstagung eine Projektgruppe