Kultur in ländlichen Räumen

20.06.2026

"Back? To where?" - Erarbeitung und Präsentation einer theatralen Performance mit geflüchteten Menschen

Mit diesem Vorhaben wird eine theatrale Performance, gemeinsam mit geflüchteten Menschen aus Notunterkünften und Schulen in der Region Eberswalde, Schwedt und Angermünde erarbeitet und präsentiert. Der genaue Inhalt sowie die Präsentationsform werden von den Teilnehmenden im Probenprozess selbst bestimmt. Diese Arbeit hilft den Menschen, ihre Sprache wiederzufinden und aktiv zu werden sowie das Zusammengehörigkeits- und Selbstwertgefühl der geflüchteten Menschen zu stärken. Es werden nachhaltig Berührungspunkte zwischen den projektbeteiligten, geflüchteten Menschen, Bewohnerinnen und Bewohner der Flüchtlingsunterkünfte und den gastgebenden Gemeinden geschaffen. Es wird an vier verschiedenen Standorten einmal wöchentlich pro Standort mit 10-15 geflüchteten Menschen entweder im Bereich Theater, Musik, Video oder genreübergreifend gearbeitet. Mit dem Vorhaben entsteht zwischen den Beteiligten und den ortsansässigen Menschen nachhaltig ein Kontakt und Dialog. Außerdem wird durch mediale Aufmerksamkeit und kulturelle Bildung in der ländlichen Region die Lebenssituation der geflüchteten Menschen ins Bewusstsein der ortsansässigen Bevölkerung gebracht und so einen Beitrag zur aktiven Inklusion zu geleistet. Hierfür wird begleitend ein Dokumentarfilm zum Vorhaben erstellt.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

20.06.2026

Interkulturelles und generationsübergreifendes Begegnungszentrum

In Hoppecke wird ein interkulturelles und generationsübergreifendes Begegnungszentrum eingerichtet, um die Integration der Flüchtlinge zu unterstützen. Ausgestattet werden eine Küche, eine Sitzecke, ein Näh- und Strickcafé sowie eine Kreativwerkstatt. Im Begegnungszentrum finden auch Vorträge zur Förderung der interkulturellen Kompetenz statt.

Kultur in ländlichen Räumen

20.06.2026

"Artist-in-Residence"- Programm im Kunstpavillon Burgbrohl

Mit dem Vorhaben werden sechs internationale Gastkünstlerinnen- und künstlerpartizipatorische und kommunikative Kunstprojekte realisieren, die das ländliche Umfeld einbeziehen und aktiv den Dialog mit diversen Gemeinschaften suchen. Der Schwerpunkt der Projekte liegt auf Aktionen und soziale Praktiken der künstlerischen Produktion. Das Vorhaben bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen, die Möglichkeit mit internationalen Künstlerinnen und Künstler in Kontakt zu treten sowie von und mit ihnen zu lernen und tätig zu sein. Nach bundesweiter Ausschreibung der dreimonatigen Künstleraufenthalte erfolgt die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler durch eine Jury aus Kunstexpertinnen und Kunstexperten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Ortspolitik. Vorgesehene Kooperationspartner sind Schulen, Kindergärten, Vereine, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie Jugendpflege, Seniorenresidenzen und Tourismusverbände. Es werden zahlreiche Vorträge durch die Künstlerinnen und Künstler gehalten sowie Workshops an Schulen im Rahmen der Entwicklung der Kunstprojekte veranstaltet. Auch Kunstaktionen und Ausstellungen zur Präsentation der Kunstwerke sind vorgesehen. Die sechs Kunstwerke und ihr Entstehungsprozess werden zudem im Rahmen eines Abschlusskatalogs vorgestellt.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

20.06.2026

Vernetzung von Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlichster Nationen

Das Projekt im Landkreis Traunstein dient der Vernetzung von Künstlern unterschiedlichster Nationen. Unterstützt wird die Suche nach Räumen und Präsentationsmöglichkeiten sowie die Konzertorganisation. Es finden Treffen der musisch-kreativen Gruppen, Workshops sowie eine Großveranstaltung (Konzert oder Ausstellung) statt. Instrumente und Material werden bereitgestellt.

Kultur in ländlichen Räumen | Digitalisierung auf dem Land

20.06.2026

FichtelLAB | Vereinskulturnetz 2.0 vernetzt Kulturinteressierte

Mit diesem Vorhaben wird eine neuartige Vernetzungsplattform für kulturorientierte Vereine etabliert, um auf diese Weise eine Stärkung der Kulturvereine zu erwirken. Neuartig ist die systematische Zusammenführung von Vereinen und Kreativschaffenden in ländlich-peripheren Räumen. Die Plattform trägt zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit, zur effizienteren Kommunikation der Vereinsziele und der Zusammenarbeit untereinander bei und führt zu einer besseren Sichtbarkeit in der digitalen Medienlandschaft. In einem Reallabor werden die Kompetenzen von Kreativschaffenden und Vereinen praktisch zusammengeführt: Kreative erarbeiten in Workshops Ideen und Umsetzungshilfen in Kooperation mit den Vereinen, die dieses Wissen adaptieren und weiterentwickeln. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitforschung der Universität Bayreuth wird pilothaft untersucht, welche regionalen Effekte sich einstellen, wenn neue Aspekte sowie Akteurinnen und Akteure des kulturellen Lebens in ländlichen Regionen stärker vernetzt werden. Das Vorhaben wird filmisch dokumentiert werden.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

20.06.2026

Kulturangebote für Flüchtlinge, Vernetzung von Ehrenamtlichen mit anderen Helferkreisen

In Vilsbiburg werden die Integration von Flüchtlingen im Bereich Kultur sowie die Vernetzung von Ehrenamtlichen vorangetrieben. Für Einheimische und Geflüchtete werden gemeinsame Ausflüge, Malkurse, ein Trommeltreff, Filmabende, Lesungen, ein Café International, Theaterbesuche, eine Fahrradwerkstatt und weitere Angebote organisiert. Darüber hinaus werden zur weiteren Vernetzung der Helferkreise in Niederbayern Netzwerktreffen für Ehrenamtliche angeboten.

Kultur in ländlichen Räumen

20.06.2026

SCHNABEL | "Wie mir der Schnabel gewachsen ist..." - Kulturelle Bildung zum Thema Mundart

Das Projekt besteht aus vier kreativ-künstlerischen Projekten in den Regionen Emsland, Freising, Saarland und in Vorpommern, die sich mit der örtlichen Mundart als zentralem Element der regionalen, kulturellen Identität auseinandersetzen. Das kann ein 'zweisprachiges' Liederbuch à la 'Radio Vielfalt', ein multilinguales Volkstheaterstück (dessen Handlung die Teilnehmenden selbst recherchieren und erarbeiten), ein Soundscape-Projekt (individuelle Klanglandschaften von Biotopen oder Städten) sein, das fragt: 'Wie klingt mein Dorf?' Jede Region entscheidet selbst, wie sie sich mit dem Thema Mundart künstlerisch-kreativ auseinandersetzen möchte. Ziel des Vorhabens ist es, durch die Sprache eine zentrale Möglichkeit der Teilhabe zu entwickeln und entsprechende Communities aktiv von Beginn an einzubeziehen. Gleichzeitig greift das Projekt auch umstrittene Bereiche auf, wie abgrenzende Momente kultureller Identität, welche mit den Mitteln der kulturellen Bildung fantasievoll ausgeleuchtet werden. Primäre Zielgruppe des Projektes sind die Akteurinnen und Akteure der kulturellen Bildung vor Ort, die sekundäre Zielgruppe stellen die Einwohnerinnen und Einwohner der vier Regionen dar.

Kultur in ländlichen Räumen

20.06.2026

"Community Dance auf dem Lande"

Mit dem Vorhaben 'Community Dance auf dem Lande' vereint die 'Tanz Compagnie Fredeweß' ihre langjährigen Erfahrungen im zeitgenössischen, modernen Tanz und in der kulturellen Bildungsarbeit. Mit einem erprobten, dreitägigen Workshopformat (3 days for dance) werden, in Kooperation mit lokalen Akteurinnen und Akteuren, zunächst vor allem Kinder und Jugendliche angesprochen. Im weiteren Verlauf richtet sich das Angebot zur Teilnahme am Community Dance Projekt und an der finalen Präsentation an Begeisterte aller Altersklassen. Das Besondere an diesem Projekt ist zum einen der gemeinschaftliche, künstlerische Arbeitsprozess, in dem generationsübergreifende und individuelle Kompetenzen für neuartige Verbindungen und Selbstbewusstsein in Gruppen und Gemeinden sorgen sowie Vorurteile und Kategorisierungen grundsätzlich hinterfragt und neugestaltet werden. Zum anderen ermöglicht die künstlerische Herangehensweise des zeitgenössischen, modernen Tanzes das Neudenken einer Gemeinschaft. Die Intention des Community Dance ist es, möglichst viele und diverse Mitglieder einer Gemeinde zu erreichen und ein gemeinschaftliches Erfolgserlebnis zu ermöglichen. Neben den Teilnehmenden sollen auch die lokalen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner von einem nachhaltigen Netzwerk profitieren.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

20.06.2026

Foto- und Film-Dokumentation der ehrenamtlichen Arbeit in der Flüchtlingsintegration

Mit dem Projekt wird die Integration von Flüchtlingen in die Kommune Enger unterstützt. Das Foto- und Filmprojekt illustriert die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit in der Kommune und dokumentiert die Vernetzung zwischen Geflüchteten und Einheimischen. Aktivitäten (Chorveranstaltung, Sportevent usw.) werden fotografiert, Porträts der Ehrenamtlichen und Textmaterial zur gemeinsamen Aktivität erstellt und ein Kurzfilm mit Interviews der Beteiligten sowie eine Fotobroschüre angefertigt. Abschließend wird das Material der Öffentlichkeit in einer Ausstellung präsentiert.

Kultur in ländlichen Räumen

20.06.2026

KuVerOrAlt | Kultur an verborgenen Orten der Altmark - Künstlerische, kulturelle und pädagogische Angebote in und um Beetzendorf

Mit diesem Vorhaben wird der dendrologische Park und seine alten Gebäude in Beetzendorf zum Ausgangsort für künstlerische und kulturelle Vorhaben, wie eine Theaterwerkstatt, Musikprojekte, Tanz, Film und bildende Kunst. Eine Bühne im Park, ein wilder Garten und ein geschichtsträchtiges Gebäude warten auf weitere Belebung durch Kunstschaffende aus der nahen Umgebung. Zusammen mit der Bevölkerung werden hier Kreativ-Werkstätte eröffnet. Der Park wird spielerisch durch waldpädagogische Führungen für die Schülerinnen und Schüler aus den Schulen im Ort neu erfahrbar. Wildkräuterstreifen und Bienenwiesen stärken den Blick in die Natur und weisen auf die Notwendigkeit der Biene in unserem Ökosystem hin. Verschiedene kleine Märkte im Park, verwoben mit künstlerischen Aktivitäten der Teilnehmenden aus den Werkstätten, führen zu einer Belebung des Parks und zur Vernetzung der Menschen untereinander. Künstlerische Sommerwerkstätte im nahe gelegenen Ökodorf Sieben Linden schaffen auch hier Brücken zu neuen, alternativen Lebens- und Handlungsweisen. Fortlaufende Ausstellungen ermöglichen es, künstlerische Aktivitäten aus der Region bekannter zu machen und geben dem Gestaltenden eine Ausdrucksmöglichkeit. Ebenfalls werden Filmabende/-nächte, ein Lesecafé und weitere Aktivitäten durchgeführt. Die Teilnehmenden werden von Beginn an in die Zeitstruktur und inhaltliche Ausgestaltung der Aktivitäten eingebunden, welche zudem vom offenen Kanal Salzwedel dokumentarisch begleitet werden. Im dritten Jahr wird mit allen Beteiligten ein partizipativer Planungsprozess gestartet, der sich der erfolgreichen Methode des 'Dragon Dreaming' bedient. Hier wird der Hauptfokus auf den Erhalt der Aktivitäten in den Gebäuden und im Park gelegt sowie der Erstellung eines weiterführenden Gesamtkonzeptes einschließlich Finanzierung.