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Integration der Geflüchteten in die Sport- und Fitnessförderung
Ziel des Projekts ist die Integration der Geflüchteten in die Sport- und Fitnessförderung der Gemeinde und in Sportaktivitäten auf dem Dorf, um Kontakte zwischen den Einheimischen und den Geflüchteten herzustellen und durch gemeinsame sportliche Betätigung Berührungspunkte zu schaffen. Dazu werden die Geflüchteten in die Sportgruppe der Zentralen Landsportgemeinschaft (ZLSG) aufgenommen und auch eine neue Sportgruppe eröffnet. Die hierfür durch die Gemeinde bereitgestellten Räumlichkeiten werden mit Sportgeräten ausgestattet.
Asylsuchende und Geflüchtete lernen ihre neue Umgebung kennen und werden mobil
Über Kooperationspartner und mit ehrenamtlicher Unterstützung wird Wissen zur Insel Rügen vermittelt. Zudem wird versucht, geflüchtete Menschen über die emotionale Schiene für ihr neues Lebensumfeld zu begeistern. Das Projekt zielt sowohl auf die Wissensvermittlung (Geografie, Kultur, Natur, Tradition und Geschichte), auf das Aufzeigen von Chancen (Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten) und Möglichkeiten einer aktiven Freizeitgestaltung als auch auf die Förderung der deutschen Sprache, Stärkung des Selbstbewusstseins und Erlangung von mehr Selbstständigkeit bei Asylsuchenden und Geflüchteten ab. Bei letzterem steht insbesondere die Mobilität im Mittelpunkt. Die Geflüchteten lernen Radwege kennen und nutzen den ÖPNV. Die gemeinsamen Aktivitäten erfolgen in gemischten Gruppen mit einheimischen, geflüchteten und asylsuchenden Menschen.
Selbstversorgung für eine Flüchtlingsfamilie durch einen Schrebergarten
Im Rahmen des Projekts ist die Unterstützung der Selbstversorgung einer fünfköpfigen syrischen Familie und die Schaffung von vielfältigen sozialen Kontakten durch die Bereitstellung eines Schrebergartens vorgesehen. Außerdem wird mit dem Anbau von Gemüse und Obst eine sinnstiftende Tätigkeit ausgeübt. Der soziale Kontakt mit Gartennachbarn ist der Integration besonders förderlich. Dieser wird erreicht, indem Wissen über Anpflanzungen von Gemüse und Obst oder auch die Ernte ausgetauscht wird.
Begegnungscafé für Einheimische und Geflüchtete
Im Rahmen des Projekts wird eine Begegnungsmöglichkeit zwischen Einheimischen und Geflüchteten geschaffen und damit die sprachliche und soziale Integration der Geflüchteten gefördert. Dazu wird das Begegnungscafé eingerichtet und betreut. Dort werden Hausaufgabenbetreuung und Lernspiele angeboten. Die Geflüchteten können Deutsch in kleinen Gruppen lernen. Zudem werden gemeinsame Unternehmungen (Konzertbesuche, Kochen, Nähzirkel, Erste-Hilfe-Kurs usw.) organisiert. Es werden auf niederschwelliger Ebene Begegnungen zwischen Geflüchteten und Menschen aus der deutschen Bevölkerung im Dorf ermöglicht. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Förderung der Flüchtlingsfrauen gelegt, die durch Kinderbetreuung traditionell isoliert sind und wenig Außenkontakte haben.
Ehrenamtliche Cafés für Geflüchtete
An drei Orten im Landkreis Diepholz betreiben Ehrenamtliche Cafés für Geflüchtete. Im Rahmen des Projekts wird deren Kommunikationsausstattung verbessert. So soll eine bessere Nutzbarkeit der PCs zur Recherche, zur Sprachvertiefung, zum Verfassen von Bewerbungen und zur Kommunikation erreicht werden. Die (Internet-) Cafés haben feste Öffnungszeiten. Dadurch und durch die regelmäßige technische Wartung ist der Betrieb des elektronischen Equipments sicher gewährleistet. Die angebotene Kommunikation trägt auch zur beruflichen Integration der Geflüchteten bei. Ein Integrationsbeirat ist auf den Weg gebracht worden, er soll die langfristige Absicherung der Integrationsarbeit gewährleisten. Außerdem finden gemeinsame Essen statt. Gruppen von Geflüchteten können hierzu Nachbarn und Mitbewohner im Ort einladen. Dadurch wird eine stabilere Struktur des migrantischen Umfelds erreicht.
Fußball auf dem Bolzplatz
Ein Bolzplatz mit zwei Toren wird zur gemeinsamen Nutzung durch einheimische und geflüchtete Kinder und Jugendliche hergerichtet. Sie können hier spielerisch Kontakte knüpfen und vertiefen. Die Freie Evangelische Gemeinde Eutin bietet seit längerer Zeit Sprachkurse für Geflüchtete an. So sollen auch die Kinder derjenigen Geflüchteten, die daran teilnehmen, auf dem Bolzplatz Kontakt und Beschäftigung finden. Außerdem gibt es ein Angebot für Hausaufgabenhilfe. Gleichzeitig wird versucht, gemischte Gruppen von Kindern und Jugendlichen (Geflüchtete und Deutsche) für ein Miteinander zu organisieren.
Schwimmkurs für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund
Für 5 bis 12-jährige ausländische und einheimische Kinder wird Schwimmunterrricht durchgeführt. Dabei werden auch Freundschaften geschlossen. Gleichzeitig treffen sich auch die Eltern der Kinder und es ergibt sich ein Ort der Begegnung. Es entsteht ein Gemeinschaftserlebnis von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund und eine gemeinsame Freizeitgestaltung.
Konzert für Geflüchtete und Ehrenamtliche der Flüchtlingsarbeit
In der Stadthalle Altenkirchen wird ein Konzert für Geflüchtete und Ehrenamtliche der Flüchtlingsarbeit aufgeführt, um deren Engagement zu würdigen und die Bevölkerung über diesen kulturellen Beitrag für die Flüchtlingsthematik zu sensibilisieren. Dabei wird auch auf die Problematik Verständigungsprobleme und Orientierungslosigkeit sowie Gefühle der Angst und Unsicherheit der Geflüchteten aufmerksam gemacht. Die Band 'Heinz Ratz und Strom & Wasser', bekannt für ihre klaren politischen Aussagen für die Flüchtlingshilfe, bestreitet das Konzert. Aber auch Geflüchtete, die in ihrem Heimatland professionelle Musiker waren, wirken aktiv mit. Damit wird gezeigt, dass Geflüchtete auch einen wichtigen, in dem Fall kulturellen Beitrag leisten können.
Ausstattung einer Küche als interkultureller Treffpunkt
Zum gemeinsamen Kochen und Essen von geflüchteten Menschen und Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Ochtrup wird im Sozialkaufhaus Fundus eine Küche als interkultureller Treffpunkt ausgestattet. Vor und während der gemeinsamen Kochtermine gibt es einen intensiven Austausch zwischen Ochtrupern und Geflüchteten, denen auch Praktikumsstellen vermittelt werden, damit sie in Arbeit und Ausbildung kommen. Dieser Treffpunkt ist ein Baustein zur Integration der Geflüchteten in das kommunale Gemeinwesen.
Beratungs- und Hilfsangebote für Flüchtlingsfamilien
An zwei Standorten werden Begegnungsmöglichkeiten für Familien etabliert. In Flammersfeld findet aller 14 Tage der internationale Café-Nachmittag für Frauen statt. Dort knüpfen einheimische und geflüchtete Frauen Kontakte, erfahren etwas über die jeweils andere Kultur und planen gemeinsame Aktionen. Die Deutschkenntnisse verbessern sich dadurch und im geschützten Rahmen können selbst heikle Themen besprochen werden. Verschiedene Kooperationspartner und Fachdienste des Diakonischen Werks stellen ihre Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten in der Gruppe vor, teilweise werden Frauen zu Behördengängen, Beratungsstellen und Arztbesuchen begleitet. In Hamm/Sieg als zweitem Standort wird im 'Haus der Familie' ein 'Internationaler Kaffee-Nachmittag für Familien' eingerichtet, bei dem Eltern und Kinder sich bei Kaffee und Kuchen kennenlernen und durch gemeinsame Aktivitäten miteinander in Kontakt kommen.