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LandKulturBetrieb Wasdow!
Um die kulturelle Entwicklung in der ländlichen Gemeinde Wasdow in Mecklenburg-Vorpommern aktiv mitzugestalten, gründete der Verein Quietjes e.V. im Jahr 2014 eine Initiative zur Förderung freier Kunst-, Kultur-und Bildungsprojekte im ländlichen Raum. Diese schafft einen Ort für kreative Auseinandersetzung und künstlerische Begegnungen. Hierzu wird im Rahmen des Vorhabens ein ungenutzter Scheunenboden energetisch saniert und für eine kulturelle Umnutzung vorbereitet. Von Anfang an werden Dorfbevölkerung und verschiedene Partner mit einbezogen. Ziel des Vorhabens LandKulturBetrieb Wasdow! ist die kulturelle Belebung als lokales, regionales und überregionales Forum für Menschen aller Generationen unabhängig vom nationalen, religiösen oder sozialen Hintergrund. Das Vorhaben fördert die kulturelle Bildung aller Menschen, vor allem auch der von Familien aus Risikolagen, die sich aktiv beteiligen können. Die Vielfalt des künstlerischen und kulturellen Angebots sowie die Einrichtung des multifunktionalen Begegnungsortes ist lokal und regional einmalig und ermöglicht neue kulturelle Impulse für die in Wasdow und der angrenzenden Region lebende Bevölkerung. Das Vorhaben trägt außerdem dazu bei, die Abwanderung der heranwachsenden Generation einzudämmen.
Barrierefreie Naturerlebnisangebote, Teilprojekt 1
Das Vorhaben befasst sich mit barrierefreien Naturerlebnisangeboten. Es geht dabei um Möglichkeiten der Urlaubs- und Freizeitgestaltung, die nicht nur Gästen mit Behinderung zu Gute kommt, sondern für alle Gäste und die Bevölkerung vor Ort Vorteile bieten. Das Vorhaben befasst sich speziell mit Tourismus- und Naherholungsangeboten in ausgewiesenen nationalen Naturlandschaften. Dabei entstehen attraktive, barrierefreie Gesamtangebote entlang der touristischen Servicekette, wie zum Beispiel 'Ein Tag / ein Wochenende im Nationalpark'. Jede Region beteiligt sich an diesen Vorhaben mit mindestens 15 relevanten touristischen Betrieben wie Besucherzentren, Gastronomie, Beherbergung, Natur- und Landschaftsführungen, Radwege, Erlebnispfade und vielen mehr. Insgesamt mehr als 60 dieser Angebote kennzeichnet das Projekt nach dem Zertifizierungs- und Kennzeichnungssystem 'Reisen für alle'. Hierzu arbeiten die zwei Biosphärenreservate Flusslandschaft Brandenburg und Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft sowie die Nationalparke Kellerwald-Edersee und Hunsrück-Hochwald als Modellregionen zusammen. Die Ergebnisse werden im Leitfaden 'Natur barrierefrei erleben. Einzelangebote bündeln – Inspirationen entwickeln – Regionale Vernetzung gestalten' festgehalten. Dort sind Praxistipps enthalten, die Hinweise zur Erstellung und Vermarktung von Angeboten geben. Es wird außerdem dargelegt, wie die ländlichen Räume von barrierefreien Naturerlebnisangeboten profitieren.
bauerntradition - App macht Lebenskultur nacherlebbar
Das Projekt 'Bauerntradition' schafft durch eine Land.Kultur App, einer Applikation für Smartphones, für Interessierte den Zugang zur Kultur der ländlichen Altenburger Region. Mit Hilfe moderner Medien kann die Gesamtdarstellung der bäuerlich ländlichen Lebenskultur erlebbar gemacht werden. Besonderes Augenmerk liegt auf dem nur noch wenig genutzten Dialekt, der Altenburger Tracht und der ländlichen Region, die den ehemaligen Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg prägt. Mit der Land.Kultur-App werden immaterielle Güter wie Sprache/Dialekt, Kunst- und Kultur, Kleidung/Tracht, Baustil, Tänze, Kulinarik sowie Arbeits- und Lebenskultur dokumentiert, erhalten und für alle Interessierten abrufbar sein. Redakteurinnen und Redakteure sowie Filmemacherinnen und -macher werden das Altenburger Land 'durchforsten' und in enger Zusammenarbeit mit Aktiven Texte, Bilder und Audiomaterial zusammentragen und zu Videoclips, Audio- oder Textbeiträgen für die App zusammenstellen. Zusätzlich wird auch ein Film entstehen, der vor allem im Schulunterricht zum Einsatz kommt. Die App wird eine gesamte Darstellung des ländlichen Kulturraumes Osterland bzw. Ostkreis des ehemaligen Herzogtums Sachsen Altenburg mit seinen kulturellen Besonderheiten umfassen und dient dann einer Vielzahl von Anwendungen, z.B. zur Erstellung von Arbeitsmitteln für Vereine der Traditionspflege, für den Schulunterricht und der zukünftigen wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem immateriellen Kulturerbe. Weitere Einsatzmöglichkeiten der App sind der Erhalt von Fachwissen über landwirtschaftliche, bauliche und wirtschaftliche Techniken sowie zur Nutzung als 'Werbemittel' für die ländliche Region als Lebensort mit eigener Identität. Durch dieses moderne Medium wird eine Übergabe der Traditionen und des kulturellen Erbes an Interessierte und Aktive ermöglicht.
ChoreBueh - Choreographie eines inklusiven Bühnenstückes
In dem Vorhaben erarbeiten Menschen mit und ohne Behinderung in einem kreativen Prozess ein gemeinsames Bühnenstück mit Tanz und Musik. An dem Projekt nehmen Jugendliche und Senioren mit einer geistigen Behinderung der Stiftung Wittekindshof teil sowie Kinder aus einem Kindergarten und Schülerinnen und Schüler aus nahegelegenen Schulen. Sie proben gemeinsam, tauschen sich aus und lernen die Stärken und Schwächen des Anderen kennen. Am Ende präsentieren sie das Bühnenstück öffentlich. Dadurch entstehen Freundschaften zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, die das Projekt überdauern. Zudem werden künstlerische und kreative Begabungen erkannt und frühzeitig gefördert. Weiterhin setzen sich Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema Behinderung auseinander und bauen somit Barrieren und Berührungsängste im Kopf und im Miteinander ab. Über das Gelingen des inklusiven Bühnenstücks und die gut besuchte öffentliche Aufführung wird die örtliche Presse berichten.
Geschichte lebendig gestalten – kulturelles Erbe erhalten - Kulturveranstaltungen
Ziel dieses Vorhabens ist es, die Burgruine Löffelstelz in der Stadt Mühlacker unter Mitwirkung der Stadtbevölkerung kulturell zu beleben. Eine Veranstaltungsreihe auf der Freilichtbühne der Ruine mit zehn Vorstellungen im Sommer 2020 bietet dazu die Möglichkeit. Das Projekt zielt auf eine nachhaltige Bürgerbeteiligung im Ehrenamt ab. Interessierte Bürger werden mit eigenen Ideen, Vorstellungen und Taten in die Umsetzung eingebunden. Die Bürgerbeteiligung reicht von der Schauspielerei über historische Kostümherstellung bis hin zur Mithilfe am Einlass an der Theaterkasse. Jeder bzw. Jede hat die Möglichkeit sich so einzubringen, wie er bzw. sie kann und möchte. Ergänzend werden Schulungen im Bereich Schauspiel, Kostümherstellung, Maske und historisches Theater angeboten. Im Ergebnis liefert das Projekt ein Beispiel für kulturell attraktive Belebung historischer Stätten mit identitätsstiftender und verbindender Wirkung. Im Anschluss an die Veranstaltungsreihe werden Ideen zur Projektweiterführung entwickelt. Die Ideenentwicklung ist Teil des Vorhabens und wird ebenfalls unter theaterpädagogischer Anleitung mit den projektbeteiligten Bürgern der Stadt Mühlacker entwickelt.
VOLISCO - Engagementförderung online lernen
Das Projekt unterstützt gemeinnütze Organisationen wie z. B. Vereine dabei, im Ehrenamt aktive Menschen in ländlichen Räumen besser einzubinden und bei Bedarf entsprechende Veränderungen anzustoßen. Es hilft dabei, ehrenamtliches Engagement allgemein besser zu fördern und Antworten auf die besonderen Herausforderungen zu finden, die damit auf dem Land verbunden sind. Dabei geht es um ganz praktische Fragen wie: Wie können wir unsere Zusammenarbeit im Verein verbessern? Wie können neue engagierte Menschen gewonnen und insbesondere Zugezogene in den Verein integriert werden? Wie gehen wir mit Konflikten und der hohen Arbeitsbelastung für ehrenamtlich Aktive in unserer Organisation um? Im Rahmen des Projekts wurde zu diesem Zweck eine digitale Lernplattform erstellt, mit deren Hilfe sich in gemeinnützigen Organisationen aktive Menschen zum Thema Engagementförderung weiterbilden können. Sie finden dort einen digitalen Fragebogen, der sie in einem ersten Schritt dabei unterstützt, besser einzuschätzen, wie gut ihre Organisation schon mit freiwillige oder ehrenamtlich engagierten Menschen umgeht. Wo sich Verbesserungsbedarf zeigt, geben zehn interaktive Handreichungen mit einführenden Texten, Videos, Tutorials und Übungen Anregungen, was verändert werden könnte. Natürlich können diese Handreichungen auch ohne konkreten Anlass genutzt werden.
Animation Code - kreative Medienbildung
Mit dem Vorhaben 'Animation Code' werden Schülerinnen und Schüler die Möglichkeiten des kreativen und künstlerischen Arbeitens mit Animationsprogrammen nähergebracht. Genutzt wird die Programmiersprache 'Scratch', die speziell für Kinder und Jugendliche entwickelt wurde. Im Vordergrund des Projektes steht die eigene Kreativität, das Ausprobieren und Entwickeln von künstlerischen Herangehensweisen mit dem Ziel, dass die Schüler und Schülerinnen nicht nur reproduzieren, sondern eigene Ideen umsetzen und somit eigene Welten sowie Räume erschaffen.
KunstQuell
Im Rahmen des Projektes wird eine reale und eine virtuelle Plattform geschaffen, von der aus Künstlerinnen und Künstler der Region aktuelle Entwicklungen und Prozesse in den Gemeinden aktiv begleiten und kritisch hinterfragen. Dafür wird das historische Quellhaus des ehemaligen Kurbades in Neuragoczy als permanenter Ort zur Realisierung von künstlerischen und soziokulturellen Projekten saniert, umgebaut und ausgerüstet. Interessierte Akteurinnen und Akteure können im Quellhaus Symposien, Workshops, Ausstellungen und andere künstlerische oder sozialpädagogische Projektarbeiten umsetzen. Es wird eine zeitgemäße, kulturelle Infrastruktur entwickelt, welche über den Förderzeitraum hinaus besteht.
Die Textile – Festival für textile Kunst
Mit diesem Vorhaben etabliert das Projekt 'TEXTILE Werkstatt' das Festival 'Die Textile' für textile Kunst. Das Festival sowie das Programmangebot während des Jahres werden dabei von der Schmallenberger Bevölkerung partizipativ mitgestaltet. Zudem ist ein wesentliches Element der Aufbau eines Netzwerkes mit einem festen Raum und einer entsprechenden Organisationsstruktur. So wird das bürgerschaftliche Engagement der Akteurinnen und Akteuren aus Bildung, Industrie, Handwerk und Kultur in den konkreten Projekten 'Zeitzeugenprojekt', 'Werkstatt in der Zentrale' und 'Werkstatt VorOrt' zusammengebracht. Im 'Zeitzeugenprojekt' wird es darum gehen, 24 Menschen und ihre Geschichten als Teil der Textilindustrie zu erzählen und in einer Fotoausstellung zu präsentieren. Bei 'Werkstatt in der Zentrale' werden neue Werkstatträume in einer leerstehenden Textilfabrik errichtet und an diesem Ort offene Treffen für Handarbeiten angeboten. Die 'Werkstatt VorOrt' wird 25 Akteurinnen und Akteuren in Schmallenberger Dörfern die Gelegenheit geben, an Workshops teilzunehmen; auf diese Weise wird ein Impuls für ein dörferverbindendes Gemeinschaftsprojekt gegeben. Die künstlerisch-kreativen Ergebnisse der Projekte werden im Rahmen der 'Textile 2021' einem breiten Publikum zugängig gemacht. Alle Projekte sind generationsübergreifend gestaltet und sprechen die unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen an. Sie sind Teil eines Netzwerks, mit dem sie als Impulsgebende sowie Begleitende von Textilprojekten kulturelle Teilhabe im ländlichen Raum ermöglichen.
Kyritzer Flimmerstunden
Ziel des Projekts ist es, den Menschen in und um Kyritz durch Angebote der kulturellen Bildung und der Möglichkeit, selbst künstlerisch aktiv zu werden, eine gesellschaftliche Teilhabe in der Region zu ermöglichen. Zentraler Gegenstand ist die Durchführung von insgesamt 18 Filmabenden in der trägereigenen Umweltbegegnungsstätte (Waldwerkstatt Kyritz). Alle Genres von Naturfilmen, Umweltdokumentationen, Kinder- und Jugendfilmen, Spielfilme sowie Kurz- und Animationsfilme, die im Kontext mit globalen, sozialen und ökonomischen Zukunftsfragen einen Einstieg in den gesellschaftlichen Nachhaltigkeitsdiskurs schaffen, werden Teil des Programms sein. Nicht nur durch die gezeigten Filme, sondern vor allem auch durch themenbezogene Diskussionsrunden wird eine positive Einstellung zum Natur- und Umweltschutz entwickelt. Flankierend werden über ein Jahr hinweg kulturelle Bildungsprojekte in der Sparte 'Film für Kinder und Jugendliche' im Rahmen der Jugendfilmbiennale Kyritz angeboten. Unter Anleitung von freiberuflichen Filmemacherinnen und -machern, aber auch digitalen Kunstschaffenden der Ton- und Bildbearbeitung, der Animation oder im Videoschnitt werden pro Jahr mindestens 5 Kurzfilme entstehen. Im Rahmen der Jugendfilmbiennale Kyritz werden neben diesen gedrehten Filmen, weitere Filmbeiträge, die von Kindern und Jugendlichen in der Region geschaffen wurden, über ein Wochenende lang im Freilichtkino am Untersee gezeigt und von einer Jury bewertet. Die Preisträger werden dann im Rahmen des JIM-Jugendfilmfestival Brandenburg gezeigt.