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Kulturtreff Krempermarsch
Der neu eingerichtete offene Treffpunkt ist ein Ort der interkulturellen Begegnung und Kommunikation mit regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen. Unter anderem werden eine wöchentliche Teestube als Anlaufstelle für Geflüchtete oder ein interkulturelles Eltern-Kind-Treffen ins Leben gerufen. Auch ein wöchentlicher Nachhilfeunterricht und ein Nähtreff werden angeboten und verschiedene weitere Veranstaltungen durchgeführt. Der Kulturtreff hat sich als Anlaufstelle für Geflüchtete in Krempe etabliert. Nach dem Abebben der Flüchtlingswelle hat das Amt Krempermarsch die weitere Förderung übernommen. Die wöchentlichen Angebote laufen weiter und auch einzelne Aktionen, wie ein gemeinsamer Busausflug und ein interkulturelles Nachbarschaftsfest, werden vom Kulturtreff aus organisiert und beworben. In Kooperation mit der VHS und anderen Vereinen wird Sprachunterricht angeboten sowie Ferienprojekte und gemeinsames Kochen in der Schulküche.
Nachhilfe in Deutsch und Mathematik
Zur Sicherung des Ausbildungserfolgs werden Geflüchtete in beruflicher Ausbildung durch Nachhilfe in Deutsch und Mathematik begleitet. Stetig abnehmende Teilnehmerzahlen führten allerdings dazu, dass das Projekt vorzeitig abgebrochen werden musste.
Integrationsgarten
Ein Landschaftsgarten wird gemeinschaftlich zusammen mit Geflüchteten mit guter Bleibeperspektive und ehrenamtlichen Helfern angelegt. Daneben werden Informationsveranstaltungen und Schulungen durchgeführt. Durch die Vermittlung von Kenntnissen zu gesunder Ernährung/Naturheilmittel leistet das Projekt 'Integrationsgarten' einen wertvollen Beitrag zur praktischen Lebenshilfe. Die Dorfgemeinschaft wird durch das gemeinsame Arbeiten im Garten und der Teilnahme an Kursen sowie Infoveranstaltungen, durch gemeinsame Aktivitäten wie dem Sommerfest und den Ausflug in den Dinosaurierpark in Ernzem gestärkt und die Angst vor Neuem und Unbekanntem genommen. Durch die Teilnahme am Markttreff von Mötsch, den Ehrenamtstag in Ingelheim, der Interkulturellen Woche usw. wird das Projekt über die Kreisverbands- und Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht.
Umweltfreundliche Mobilitätshilfe für Geflüchtete
In einem Mobilitätsprojekt werden in der durch ÖPNV nahezu nicht erschlossenen Region Geflüchtete mit geringem Aufwand zu Behörden und Ärzten transportiert. Gleichzeitig werden gute Kontakte zwischen Einheimischen und Geflüchteten geschlossen. Die Kontakte werden auch genutzt, um Geflüchtete zu Sprachkursen und anderen integrativen Veranstaltungen einzuladen und um als Assistenzeinrichtung bekannt zu werden und Hilfen anzubieten.
Integration von Flüchtlingsfrauen
Flüchtlingsfrauen werden durch verschiedene Angebote, wie Besuche von Landwirtschaftsbetrieben sowie kulturellen und historischen Einrichtungen, Sprachunterricht, Wanderungen und Netzwerkarbeit, in das ländliche Leben integriert. Durch das Projekt lernen die Geflüchteten die Vorzüge des ländlichen Lebens sowie die Stadt mit ihren Ortsteilen kennen. Außerdem lernen sie, sich in deutscher Sprache zu verständigen und erfahren etwas über die in der Region erzeugten landwirtschaftlichen Erzeugnisse, den Anbau sowie die Verwendung als Nahrungs- und Futtermittel. Zudem können soziale Kontakte zu einheimischen Familien aufgebaut und Arbeitsmöglichkeiten kennengelernt werden.
Fahrradwerkstatt mit ehrenamtlichen Mitarbeitern
Es wird eine regelmäßig betriebene Fahrradwerkstatt mit festen ehrenamtlichen Mitarbeitern eingerichtet. Zur Integration Geflüchteter im ländlichen Raum, wo Busfahren teuer ist und die Verkehrsanbindung häufig unzureichend, spielt die eigenständige Mobilität der Geflüchteten eine wichtige Rolle, um Schule oder Arbeit zu erreichen, Freunde zu besuchen oder einkaufen zu gehen. Die Bereitstellung verkehrssicherer Fahrräder nimmt hierbei eine Schlüsselrolle ein. Hilfestellung beim Reparieren der Fahrräder wird angeboten, sodass viele Menschen ihre Räder unter Anleitung selber instand zu setzen lernen. Die Einbindung von Geflüchteten in die ehrenamtliche Arbeit der Fahrradwerkstatt ist ein weiteres Anliegen.
Integration von Flüchtlingsfrauen und -kindern
Es wird ein Theaterprojekt mit syrischen Flüchtlingskindern durchgeführt und ein Kochtreff mit syrischen und deutschen Frauen etabliert. Die Kinder lernen rasch die deutsche Sprache und auch Bräuche, wie z.B. Martinsumzug oder Weihnachtsfest, kennen. Die Frauen erkennen die Bedeutung eines Deutschkurses, nehmen ihn wahr und bestehen die Sprachprüfung.
Gemeinsames Musizieren Zugewanderter und Einheimischer
Ziel ist die Förderung der Kommunikation und des Austauschs zwischen Zugewanderten und Einheimischen, u.a. durch musikalische Auftritte und die Themenbehandlung 'Zuwanderung und kulturelle Vielfalt'. Durch das Projekt sollen Sprachkenntnisse verbessert, eine stärkere Vernetzung gefördert und die Willkommenskultur gestärkt werden. Auftritte und eine Teilnahme an repräsentativen Veranstaltungen im Altmarkkreis Salzwedel sind geplant. Durchgeführt werden regelmäßige (wöchentliche) Chortreffen mit Einheimischen und Geflüchteten, ein Chorwochenende mit 25 Teilnehmern (Einheimische und Zugewanderte) und ein zweitägiger Musikworkshop. Durch das Singen von Liedgut aus den unterschiedlichsten Kulturen wird das gegenseitige Verständnis gestärkt.
Musik- und Singabende einmal im Monat
Durch die Maßnahmen sollen die Geflüchteten in Eutin heimisch und integriert werden und Gemeinschaft erfahren. Hierzu wird einmal im Monat ein Abend angeboten, bei dem Menschen unterschiedlicher Kultur zu Musik und zum Singen zusammenkommen. Dafür wird die Flüchtlingshilfe Eutin angesprochen und auch durch die örtliche Zeitung eingeladen. Außerdem kommen die jungen Geflüchteten einmal pro Woche zusammen, lernen einander kennen, bekommen Hilfestellungen, spielen gemeinsam und planen gemeinsame Unternehmungen.
Gemeinsames Planen und Bauen eines Streichelzoos
Gemeinsam planen und bauen zugewanderte und einheimische Ehrenamtliche einen Streichelzoo. Dieser wird auf dem pädagogisch betreuten Bau- und Abenteuerspielplatz errichtet, der seit elf Jahren ein Ort der Begegnung, der Integration und des Spiels ist. Mit der Beteiligung am Bau des Geheges finden zugewanderte Kinder und ihre Familien Zugang zu dem Bau- und Abenteuerspielplatz. An der Errichtung des neuen Stallgebäudes nehmen insgesamt fünf Einheimische und sechs Geflüchtete teil und arbeiten gemeinsam ehrenamtlich an dem Projekt mit. Alle Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat mit kurzer Einschätzung der handwerklichen Fähigkeiten durch die Bauleitung, um eine eventuelle berufliche Perspektive der Geflüchteten zu unterstützen. Weiterhin findet ein interkulturelles Fest statt, um den Neubau einzuweihen.