Suchergebnisse für:
2266 Ergebnisse
Workshops zu Themen der Lebensführung sowie Sport- und Kulturangebote
Zur Unterstützung Geflüchteter bei der Alltagsbewältigung werden fachliche Workshops sowie Sport- und kulturelle Angebote umgesetzt. Dazu zählen Workshops durch Fachreferenten zu Themen der Lebensführung in Deutschland allgemein und auf dem Land im Speziellen (Computerkurs, Kontenführung, Bewerbungen für Wohnungen und Arbeit, Online-Einkauf) in Räumen der Gemeinde oder Kirche. Weiterhin gibt es Sportangebote zur Gesunderhaltung und Frustrationsabbau in der Sammelunterkunft und in der Turnhalle sowie kulturelle Angebote für den ländlichen Raum (Fest der Kulturen, Filmvorführungen, Heimatabende).
Die _PIONIERSTATION - Knotenpunkt bürgerlichen Engagements und Zusammenhalts
Ziel der _PIONIERSTATION ist es, die Lebensbedingung für alle Altersgruppen im Quartier zu verbessern und zukunftsfest zu gestalten. Im Bahnhof Windeck entsteht ein multifunktionaler 'Dritter Ort', der Men-schen mit verschiedenen Hintergründen anzieht und zum Verweilen, Mitmachen und Austausch motiviert. Die _PIONIERSTATION ist offen und hierarchiefrei, bietet das Gefühl von Zuhause und ist nutzerorien-tiert. Gerade die 'neuen Alten' und die Zugezogenen brauchen neuformatierte Orte der Begegnung: nie-derschwellig, mit offenen Konzepten, mitmach-orientiert ohne Verpflichtung. Hier am Bahnhof entsteht der Raum dazu. Die _PIONIERSTATION ist schlicht, aber einladend gestaltet und fördert zwanglose Begegnungen. Die _PIONIERSTATION wird zu einer Drehscheibe bzw. zu einem Knotenpunkt bürgerschaftlichen Enga-gements und Zusammenhalts. Das Projekt strebt dialogische Formate sowohl der bürgerschaftlichen Be-gegnung und Kommunikation an als auch die Unterstützung niederschwelliger lokaler Ökonomie-Modelle. Hierfür soll zum einen die Wiederbelebung des Erdgeschosses des Bahnhofsgebäudes durch Zwischennut-zungen ermöglicht und zum anderen die Vernetzung und Begegnung der Bürgerinnen und Bürger durch ein innovatives Quartiersmanagement aktiv gestaltet werden.
"Willkommenskreis" erweitern, Weiterbildung und Supervision für Ehrenamtliche
Die Aktivitäten der Initiative 'Willkommenskreis' werden ausgeweitet und besser kommuniziert. Im Internetauftritt werden eine 'Helfer-Seite' für Ehrenamtliche und eine 'Flüchtlings-Seite' entwickelt. Mit Ehrenamtlichen und Geflüchteten werden Flyer für 'Neuankommende' entworfen. Ein Workshop zum Thema 'Arbeit' für die Geflüchteten und eine Supervision für die Ehrenamtlichen werden durchgeführt. Der Willkommenskreis beteiligt sich an der Interkulturellen Woche in Diez und richtet dort ein Café ein, in dem ein Austausch der verschiedenen Kulturen stattfinden kann. Eine Ausstellung von Pro Asyl wird genutzt, um die gegenwärtige Situation der Geflüchteten zu veranschaulichen. Weitere Aktivitäten sind ein Frauentag, Gitarrenunterricht mit Flüchtlingskindern oder ein Cayon Workshop für jugendliche Geflüchtete. Die Kleiderstube wird neu ausgerichtet und von Geflüchteten mitbetrieben, später erweitert durch eine 'Fair-Teiler- Station' (Lebensmittel werden verschenkt).
Asylsuchende und Geflüchtete lernen ihre neue Umgebung kennen und werden mobil
Über Kooperationspartner und mit ehrenamtlicher Unterstützung wird Wissen zur Insel Rügen vermittelt. Zudem wird versucht, geflüchtete Menschen über die emotionale Schiene für ihr neues Lebensumfeld zu begeistern. Das Projekt zielt sowohl auf die Wissensvermittlung (Geografie, Kultur, Natur, Tradition und Geschichte), auf das Aufzeigen von Chancen (Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten) und Möglichkeiten einer aktiven Freizeitgestaltung als auch auf die Förderung der deutschen Sprache, Stärkung des Selbstbewusstseins und Erlangung von mehr Selbstständigkeit bei Asylsuchenden und Geflüchteten ab. Bei letzterem steht insbesondere die Mobilität im Mittelpunkt. Die Geflüchteten lernen Radwege kennen und nutzen den ÖPNV. Die gemeinsamen Aktivitäten erfolgen in gemischten Gruppen mit einheimischen, geflüchteten und asylsuchenden Menschen.
Integration von syrischen Familien im Kleingärtnerverein
Zwei syrische Familien werden im Kleingärtnerverein 'Zur Rose' in Sendenhorst aufgenommen und zwei Gartenparzellen an sie verpachtet. Der Kontakt mit anderen Kulturen und Religionen ist für beide Seiten interessant, gemeinsame Grillabende werden dadurch besonders lehrreich. Die Möglichkeit, die enge Wohnung für ein paar Stunden verlassen zu können und z.B. Paprika, Peperoni oder Tomaten zu pflanzen oder auch Kanarienvögel in der Gartenlaube zu halten, trägt zur Integration im Verein bei. Im Umfeld von Gärten und Natur fanden immer schon Menschen zueinander.
Junge Täler – Orte, Geschichten und Zukünfte um Oberwiesenthal
Mit dem Projekt wird die aktive Beteiligung junger Menschen an der Gestaltung ihrer Zukunft gefördert. Durch eine Kombination aus kreativen Workshops, kritischem Kartieren, der Initiierung eines Jugendgemeinderats und einem abschließenden Sommerfest mit Wanderausstellung wird eine Plattform geschaffen, auf der junge Menschen ihre Meinungen und Ideen äußern und konkret an Entscheidungsprozessen teilhaben. Die Zusammenarbeit von wissenschaftlicher Expertise, lokalem Engagement und 'Community Building'-Ansätzen dient als Blaupause für andere ländliche Regionen zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und der Teilhabe. Jugendliche lernen, ihre Umgebung bewusst wahrzunehmen, kritisch zu hinterfragen und eigene Ideen für ihr Engagement und ihre Zukunftsvisionen darzustellen. Soziale, ökologische und kulturelle Aspekte des Erzgebirges werden kartographiert und visualisiert, dienen als Grundlage für persönliche und kollektive Erfahrungen und fördern Diskussionen und mögliche Verbesserungen. Der 'Selbstorganisations-Kompass', ein aus dem Projekt hervorgehendes Toolkit, enthält praktische Werkzeuge und Strategien zur Bewältigung von Gemeinschaftsherausforderungen. Er umfasst Module zu kritischem Kartieren, Methoden zu Partizipation und Engagement, nachhaltiger Entwicklung und wird gemeinsam mit den Jugendlichen entwickelt. Dabei werden die Verbundpartner – KITE Design Research GmbH und der Zukunftswerkstatt Wiesenthal e.V. – unterstützt durch das Engagement und die Expertise von lokalen Akteuren und spezialisierten Partnern, wie z. B. der TU Dresden.
Junge Täler – Orte, Geschichten und Zukünfte um Oberwiesenthal
Mit dem Projekt wird die aktive Beteiligung junger Menschen an der Gestaltung ihrer Zukunft gefördert. Durch eine Kombination aus kreativen Workshops, kritischem Kartieren, der Initiierung eines Jugendgemeinderats und einem abschließenden Sommerfest mit Wanderausstellung wird eine Plattform geschaffen, auf der junge Menschen ihre Meinungen und Ideen äußern und konkret an Entscheidungsprozessen teilhaben. Die Zusammenarbeit von wissenschaftlicher Expertise, lokalem Engagement und 'Community Building'-Ansätzen dient als Blaupause für andere ländliche Regionen zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und der Teilhabe. Jugendliche lernen, ihre Umgebung bewusst wahrzunehmen, kritisch zu hinterfragen und eigene Ideen für ihr Engagement und ihre Zukunftsvisionen darzustellen. Soziale, ökologische und kulturelle Aspekte des Erzgebirges werden kartographiert und visualisiert, dienen als Grundlage für persönliche und kollektive Erfahrungen und fördern Diskussionen und mögliche Verbesserungen. Der 'Selbstorganisations-Kompass', ein aus dem Projekt hervorgehendes Toolkit, enthält praktische Werkzeuge und Strategien zur Bewältigung von Gemeinschaftsherausforderungen. Er umfasst Module zu kritischem Kartieren, Methoden zu Partizipation und Engagement, nachhaltiger Entwicklung und wird gemeinsam mit den Jugendlichen entwickelt. Dabei werden die Verbundpartner – KITE Design Research GmbH und der Zukunftswerkstatt Wiesenthal e.V. – unterstützt durch das Engagement und die Expertise von lokalen Akteuren und spezialisierten Partnern, wie z. B. der TU Dresden.
Mobiles Fußballfeld zur Organisation von regelmäßigen Fußballspielen
Geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene werden durch den Sport integriert. Durch ehrenamtliches Engagement und die Beschaffung eines mobilen Fußballfeldes werden an vier Gemeinschaftsunterkünften im Landkreis regelmäßig Fußballspiele organisiert. Dabei werden auch örtliche Schulen und Jugendorganisationen einbezogen. Der Aufbau des Fußballfeldes erfolgt in gemeinschaftlicher Arbeit. Der Sport ermöglicht das Kennenlernen verschiedener kultureller Hintergründe, gemeinsame Aktivitäten in der Kommune, Beschäftigung und Abwechslung vom Alltag.
Selbstversorgung für eine Flüchtlingsfamilie durch einen Schrebergarten
Im Rahmen des Projekts ist die Unterstützung der Selbstversorgung einer fünfköpfigen syrischen Familie und die Schaffung von vielfältigen sozialen Kontakten durch die Bereitstellung eines Schrebergartens vorgesehen. Außerdem wird mit dem Anbau von Gemüse und Obst eine sinnstiftende Tätigkeit ausgeübt. Der soziale Kontakt mit Gartennachbarn ist der Integration besonders förderlich. Dieser wird erreicht, indem Wissen über Anpflanzungen von Gemüse und Obst oder auch die Ernte ausgetauscht wird.
Begegnungscafé für Einheimische und Geflüchtete
Im Rahmen des Projekts wird eine Begegnungsmöglichkeit zwischen Einheimischen und Geflüchteten geschaffen und damit die sprachliche und soziale Integration der Geflüchteten gefördert. Dazu wird das Begegnungscafé eingerichtet und betreut. Dort werden Hausaufgabenbetreuung und Lernspiele angeboten. Die Geflüchteten können Deutsch in kleinen Gruppen lernen. Zudem werden gemeinsame Unternehmungen (Konzertbesuche, Kochen, Nähzirkel, Erste-Hilfe-Kurs usw.) organisiert. Es werden auf niederschwelliger Ebene Begegnungen zwischen Geflüchteten und Menschen aus der deutschen Bevölkerung im Dorf ermöglicht. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Förderung der Flüchtlingsfrauen gelegt, die durch Kinderbetreuung traditionell isoliert sind und wenig Außenkontakte haben.