Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

19.06.2026

Sicherung der Daseinsvorsorge und regionale Wertschöpfung im Landkreis Elbe-Elster

Mit dem Modellvorhaben 'Land(auf)Schwung' will das BMEL strukturschwache Regionen dabei unterstützen, neue Wege in der integrierten ländlichen Entwicklung zu erproben. Unterstützt wird die Umsetzung kreativer Ideen für die aktive Gestaltung des demografischen Wandels und der Regionalentwicklung. Entsprechend den beiden thematischen Schwerpunkten des Modellvorhabens werden in der Förderphase Lösungsansätze zur regionalen Wertschöpfung und zur Sicherung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum erprobt. Dies erfolgt eigenständig über die in der Förderregion initiierten bzw. genutzten Strukturen. So erfolgt die Auswahl der zu fördernden Projekte durch ein regionales Entscheidungsgremium. Die Projekte werden über ein Regionalbudget finanziert, für das die Förderregion die finanztechnische Verantwortung erhält. Der Landkreis Elbe-Elster schafft im Rahmen von Land(auf)Schwung Bildungsangebote für Jung und Alt und setzt dabei auf die Kooperation von Vereinen, Ehrenamtlichen, öffentlicher Hand und Unternehmen. Projekte zur Medienkompetenz ermöglichen Einwohnern kleiner Orte, real und virtuell an der Wissens- und Mediengesellschaft teilzuhaben.

Regionale Wirtschaft

19.06.2026

REGIO KOMMUNE - Bundesweiter Wettbewerb

Im Rahmen eines Bundeswettbewerbes mit dem Titel 'REGIO-KOMMUNE' sind Städte und Kommunen in Zusammenarbeit mit der örtlichen Wirtschaft dazu aufgerufen, innovative Maßnahmen zur Steigerung der Erzeugung, der Verarbeitung und des Absatzes von regionalen Produkten vorzustellen und damit einem größeren Publikum zur Nachahmung empfehlen. Weitere Bestandteile sind die Information und Verbraucherbewusstseinsbildung in städtischen und ländlichen Regionen über den Nutzen regionaler Produkterzeugung, -verarbeitung und –vermarktung und deren Beitrag für eine nachhaltige Regionalentwicklung und Arbeitsplatzsicherung sowie die Bewahrung der Nahversorgung und Daseinsvorsorge.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

19.06.2026

Jugendmobil

In sieben der 14 Ortschaften der Gemeinde Hohe Börde in Sachsen-Anhalt gibt es keine stationäre Jugendarbeit. Neben fehlenden Räumlichkeiten mangelt es auch an personellen Ressourcen. Einzige Anlaufpunkte und Begegnungsmöglichkeiten für die Kinder und Jugendlichen sind häufig die noch vorhandenen lokalen Sportvereine, die freiwillige Feuerwehr und weitere Vereine. Aber nicht alle Kinder und Jugendlichen fühlen sich durch diese Angebote angesprochen. Mit dem Kauf und Umbau eines gebrauchten Wohnmobils für die Zwecke der offenen Kinder- und Jugendarbeit wird diese Lücke geschlossen. Ziel ist es, insbesondere auch benachteiligte Kinder und Jugendliche zu erreichen. Die Gemeinde Hohe Börde finanziert mit den Projektmitteln den Erwerb und Umbau des Wohnmobils. Um den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen gerecht werden zu können, werden diese sowohl in die Namensfindung ('JULE') als auch in den Umbau beziehungsweise die Gestaltung des Wohnmobils einbezogen. Die Umsetzung der mobilen Jugendarbeit erfolgt durch zwei Fachkräfte des Kinder- und Jugendbüros der Gemeinde. Ausgewählte Ortschaften werden einmal wöchentlich von dem Jugendmobil JULE angefahren. So steht es den Kindern und Jugendlichen von nachmittags bis abends unter Begleitung des Kinder- und Jugendbüros zur Verfügung. Das Projekt wird fortgeführt, die laufenden Bewirtschaftungskosten von JULE sowie die notwendigen Personalressourcen werden von der Gemeinde Hohe Börde finanziert.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

19.06.2026

Aktive Dorf-Netze

Der Aufbau von 'Aktiven Dorfnetzen' erfolgt in einem mehrstufigen Entwicklungsprozess. Bei dem Projekt wird der Landkreis Vulkaneifel von der Hochschule Trier unterstützt. In einem Wettbewerbsverfahren werden vier Modelldörfer ausgewählt. In Auftaktveranstaltungen werden 'Mit-Macher' gesucht und erste Ideen entwickelt. Im Anschluss erhalten die Dörfer Arbeitsaufträge zur Weiterentwicklung der Ergebnisse. Zwei Gemeinden steigen nach kurzer Zeit aus Kapazitätsgründen aus. In den beiden verbliebenen Ortsgemeinden werden insgesamt 14 Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themengebieten gebildet, wie beispielsweise Erscheinungsbild des Ortes, Brauchtum, soziales Engagement, Dorf-Homepage, Kommunikation oder Infrastruktur. Im letzten Schritt werden Hilfsmittel und Informationsmaterialien (Leitfäden und Arbeitsblätter) erarbeitet sowie in Coachings Lösungs- und Umsetzungskompetenzen vermittelt. Die Arbeitsgruppen entwickeln und setzen verschiedene Projektideen um, beispielsweise Deutschunterricht für Zuwandernde, Yogakurse, Organisation von Bastelnachmittagen, Durchführung von Freizeitfahrten. Als Hauptprojekt wird die 'Vulkaneifel-App' entwickelt. Diese App basiert auf der 'DorfFunk-App' (IESE). Mithilfe der Projektmittel wird die Vulkaneifel-App inhaltlich an die Bedürfnisse vor Ort angepasst. Die App bietet auch heute noch eine Kommunikationsplattform für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Vulkaneifel.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

19.06.2026

Zukunft Lüdenhausen

Das Vorhaben zielt darauf, die soziale Entwicklung des Dorfes zu stärken und hierbei das reale und virtuelle Zusammenleben der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Darüber hinaus geht es auch um die Sicherung und Stärkung von dörflichen Versorgungs-, Mobilitäts- und Informationsangeboten. In einem ersten Schritt wird die Bürgergenossenschaft 'Zukunft Lüdenhausen eG' als Fundament für weitere Projekte zur Stärkung der sozialen Dorfentwicklung gegründet. Das zentrale Projekt der sozialen Dorfentwicklung bildet der Aufbau einer mobilen Seniorenberatung mit dem Ziel den Bürgerinnen und Bürgern in Kalletal ein möglichst langes, selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Hierzu wird eine hauptamtliche Stelle mit zwölf Stunden pro Woche geschaffen. Alle Bewohnerinnen und Bewohner über 65 Jahren werden angeschrieben und über das Beratungsangebot informiert. Mehr als 500 Personen werden zu Hause besucht und beispielsweise zu den Themen Pflegeversicherung oder barrierefreier Umbau beraten. Ferner haben alle Interessierten eine 'Notfalldose' erhalten, in der alle individuellen Informationen zu Medikamenten und Vorerkrankungen für Notärzte notiert sind. Um die Lücken im ÖPNV weiter zu schließen, wird ein Dorf-E-Auto von der Gemeinde Kalletal für drei Jahre geleast. Die Gemeinde verleiht das E-Auto an die Bürgergenossenschaft, die es dann an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger kostenfrei weitergibt. Auch die mobile Seniorenberaterin nutzt das E-Auto.

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19.06.2026

TANDEM - gemeinsam und interkommunal

Die beiden Gemeinden Osterwieck und Huy kooperieren bereits seit vielen Jahren. Zwischen den Verwaltungen, Unternehmen, Schulen und Vereinen haben sich stabile Verbindungen, sogenannte 'TANDEMs', entwickelt. Auch im Bereich der sozialen Dorfentwicklung wollen sie nun gemeinsam Lösungen entwickeln, um das soziale Leben in den Dörfern zu stärken. Neben der Unterstützung der lokalen Vereine sollen Lösungen für die neue Herausforderung eines erhöhten Zuzugs von Geflüchteten entwickelt werden. Mithilfe der Projektmittel werden Workshops mit Verwaltungsmitarbeitenden beider Gemeinden zur Entwicklung von Projekten durchgeführt. Gemeinsam mit lokalen Akteuren werden Ideen umgesetzt wie beispielsweise die Aktion '4 Stunden für meine Region', um ehrenamtliches Engagement niederschwellig zu aktivieren. Bei der Aktion 'Kindermonat' wird allen Kindern, unabhängig vom Einkommen der Eltern, die Teilnahme an Aktionen ermöglicht. Zusammen mit dem Diakonischen Werk Halberstadt wird das Projekt 'Integrations-TANDEMs' initiiert. Im Rahmen des Projekts werden Patinnen und Paten ausgebildet. Für die Berufsorientierung wird ein kontinuierlicher Austausch zwischen jungen Menschen und Unternehmen organisiert. Des Weiteren werden Mobilitätsangebote geschaffen, um interessierten Schülerinnen und Schülern auch Praktikumsmöglichkeiten in schwer erreichbaren Orten zu ermöglichen. Die initiierten Projekte werden auch nach Auslaufen der Förderung fortgeführt.

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19.06.2026

Bredenbecker Scheune

Ziel des Projekts ist der Umbau einer ehemaligen Scheune zu einem integrativen Gemeinschaftshaus in Wennigsen-Bredenbeck: Es werden drei größere Teilbereiche abgedeckt: 1. Ortsteilarbeit mit Quartiersmanagement, Seniorenservicebüro, Bücherkaffee und Jugendpflege. 2. Dorfgemeinschaftshaus mit Sporthalle, Bühne, Proberaum, Lager und der Nutzung durch Vereine. 3.Gastronomie mit Veranstaltungen und Feiern. Im Dorfgemeinschaftsverein sind alle 15 Bredenbecker Vereine vertreten, die das Haus nutzen möchten. Sie vertreten mit ihren 1.500 Mitgliedern rund 47% der Einwohnerinnen und Einwohner. Es wirken 15 ehrenamtliche Vereine, die Gemeinde Wennigsen sowie Wohlfahrts- und Bildungsträger mit. Ein Leerstand wird behoben, die Ortsmitte nachhaltig belebt, Arbeitsplätze geschaffen. Das Vorhaben ist Teil des MoRo-Projekts 'RegioLAB - Grosse Emma' und dient als Beispiel für andere ländliche Regionen die vom wirtschaftlichen Strukturwandel und Demographischen Wandel betroffen sind. Nach Projektabschluss werden die gewonnenen Erkenntnisse im Rahmen des RegioLABs-Grosse Emma ausgewertet und veröffentlicht.

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19.06.2026

Marke Genusshaus in Oberfranken

Es wird eine Marke 'Genusshäuser' entwickelt, inklusive aller damit verbundenen und nötigen Rahmenbedingungen, angefangen vom Betreibermodell über ein komplettes Betriebs-, Logistik- und Vermarktungskonzept über ein Standortanalysesystem bis hin zu konkreten Handlungsleitfäden für den Aufbau von Genusshäusern. Das Ziel ist die Anwendung von innovativem Marketing, Architektur und Präsentation auf regionale Produkte. In Genusshäusern kann die Vielfalt der regionalen Produkte gesehen, probiert und gekauft werden. Mit dem Projekt Genusshaus sollen regionale Lebensmittel ganz anders in Szene gesetzt werden, so dass die Aufmerksamkeit in der Region wesentlich erhöht wird. Neueste Erkenntnisse aus dem Marketing (Cross Marketing, Empfehlungsmarketing, Franchising, etc., aber auch aus dem Bereich Innenarchitektur / Warenpräsentation) sollen die Marke Genusshaus auch für jüngere Zielgruppen attraktiv machen. Damit regionale Nahversorgung funktioniert und aufrecht erhalten werden kann, bedarf es eines übergeordneten Marketingkonzepts. In der Region Oberfranken gibt es viele Ansätze und Initiativen, Genusshäuser mit anderen Versorgungsfunktionen und Dienstleistungen zu verbinden. Diese müssen professionalisiert werden und in ein ganzheitlich angelegtes Marketingkonzept eingebunden werden.

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19.06.2026

Sicherung der Daseinsvorsorge und regionale Wertschöpfung im Landkreis Wittmund

Mit dem Modellvorhaben 'Land(auf)Schwung' will das BMEL strukturschwache Regionen dabei unterstützen, neue Wege in der integrierten ländlichen Entwicklung zu erproben. Unterstützt wird die Umsetzung kreativer Ideen für die aktive Gestaltung des demografischen Wandels und der Regionalentwicklung. Entsprechend den beiden thematischen Schwerpunkten des Modellvorhabens werden in der Förderphase Lösungsansätze zur regionalen Wertschöpfung und zur Sicherung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum erprobt. Dies erfolgt eigenständig über die in der Förderregion initiierten bzw. genutzten Strukturen. So erfolgt die Auswahl der zu fördernden Projekte durch ein regionales Entscheidungsgremium. Die Projekte werden über ein Regionalbudget finanziert, für das die Förderregion die finanztechnische Verantwortung erhält. Unter dem Leitmotiv 'Migration als Schlüssel zur Regionalentwicklung' unterstützt der Landkreis Wittmund im Rahmen von Land(auf)Schwung neue unternehmerische Initiativen von Zuwanderern, um ihnen Bleibeperspektiven zu bieten und die Grundversorgung vor Ort zu sichern. Die Region stärkt das soziale Engagement und Miteinander aller Kulturen und verbessert damit die Lebensqualität.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

19.06.2026

Sicherung der Daseinsvorsorge und regionale Wertschöpfung im Werra-Meißner-Kreis

Mit dem Modellvorhaben 'Land(auf)Schwung' will das BMEL strukturschwache Regionen dabei unterstützen, neue Wege in der integrierten ländlichen Entwicklung zu erproben. Unterstützt wird die Umsetzung kreativer Ideen für die aktive Gestaltung des demografischen Wandels und der Regionalentwicklung. Entsprechend den beiden thematischen Schwerpunkten des Modellvorhabens werden in der Förderphase Lösungsansätze zur regionalen Wertschöpfung und zur Sicherung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum erprobt. Dies erfolgt eigenständig über die in der Förderregion initiierten bzw. genutzten Strukturen. So erfolgt die Auswahl der zu fördernden Projekte durch ein regionales Entscheidungsgremium. Die Projekte werden über ein Regionalbudget finanziert, für das die Förderregion die finanztechnische Verantwortung erhält. Der Werra-Meißner-Kreis zeigt im Rahmen von Land(auf)Schwung jungen Menschen Bleibe- und Rückkehrperspektiven auf, baut das außerschulische Bildungsangebot aus und steigert die Zukunftschancen durch die Digitalisierung. Die Ausbildung von Fachkräften und die Förderung von Existenzgründungen stärken den Wirtschaftsstandort Werra-Meißner.