Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

11.03.2026

Unterstützung von jungen Geflüchteten

Junge Geflüchtete werden bei Behördengängen, alltäglichen Problemen (z.B. Arztterminen), Bewerbungen auf Lehrstellen, Wohnungssuche und -einrichtung sowie bei Bedarf auch finanziell unterstützt.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

11.03.2026

Alphabetisierung im Sozialraum

Erwachsene Geflüchtete, bei denen herkömmliche Sprachkurse keine Erfolge zeigten und auch Alphabetisierungskurse kaum Lernerfolge brachten, sollen gut lesen und etwas schreiben sowie darüber hinaus auf dem Sprachniveau A1 verstehen lernen. Dafür treffen sich Teilnehmer des Projekts mit ihren 'Lesementoren' im Verhältnis von mindestens 1:2 (max. 15 Personen) an Lernorten unterschiedlichster Art im Sozialraum (z.B. Bücherei, Heimatmuseum, Freibad). Dabei werden vorab verteilte einfache Geschichten mit etwa 20 darin vorkommenden neuen Wörtern gemeinsam geübt.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

11.03.2026

Änderungsschneiderei

Für weibliche Asylsuchende wird ein Angebot zur selbständigen Arbeit geschaffen. Den Frauen wird durch die Einrichtung einer Nähwerkstatt und die gespendeten Kleider die Möglichkeit gegeben, durch Änderungen nach eigenem Wunsch für die eigene Bekleidung zu sorgen. Hierdurch soll die Eigenständigkeit der weiblichen Asylsuchenden gefördert werden. In der Nähwerkstatt sollen Frauen aus unterschiedlichen Kulturen (einheimische Frauen und weibliche Asylsuchende) zusammenarbeiten. Zur Umsetzung des Projekts werden Nähmaschinen und Nähutensilien angeschafft und eine Nähwerkstatt eingerichtet.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

11.03.2026

Gemeinsames Kochen und Erstellung eines Kochbuchs

Das Kochprojekt mit Kinderbetreuung schafft ein Integrationsangebot, das sowohl von den Frauen als auch von deren Familien akzeptiert wird und nachhaltig wirkt. Sprachbildung in Wort und Schrift wird über die Planung der Folgewoche und die Dokumentation der laufenden Woche in einem Kochbuch erreicht. Die 'Kochwerkstatt' fördert das Prinzip des gemeinsamen Handelns und der Übernahme von Verantwortung. Das Gelingen jedes wöchentlichen Termins hängt davon ab, dass die Teilnehmerinnen ihre Verantwortung für gemeinsame Planung, den erforderlichen Einkauf mit Abrechnung der Belege und das zuverlässige Erscheinen zum Termin auch wahrnehmen. Es finden wöchentliche Treffen mit ca. acht deutschen und sechs bis acht nichtdeutschen Frauen über den Zeitraum eines Jahres zum gemeinsamen Kochen und die gemeinsame Erstellung eines Kochbuches statt.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

11.03.2026

Eingliederungshilfe für Geflüchtete mit besonderem Fokus auf Frauen und Kinder

Flüchtlingsfamilien erhalten eine Eingliederungshilfe mit besonderem Fokus auf die Frauen und Kinder, die im Zuge des Familiennachzugs neu im Ebsdorfergrund angekommen sind. Ein internationaler Begegnungsabend wird im Projektzeitraum regelmäßig durchgeführt und parallel dazu ein Kinderprogramm ausgebaut. Daneben werden ein Frauentreff und eine Kinderbetreuung angeboten.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

11.03.2026

Geflüchtete und Dorfbewohner bestellen gemeinsam einen Gemüseacker

In einem gemeinschaftlichen gärtnernerischen Projekt kommen Geflüchtete, Dorfbewohner und andere Beteiligte miteinander ins Gespräch und bestellen gemeinsam einen Gemüseacker. Die eingebrachte Ernte dient der Selbstversorgung der Teilnehmenden und den gemeinsamen Koch-Events.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

11.03.2026

Urban Gardening

Die Dübener Heide ist ein Naturpark und liegt zu etwa gleichen Teilen in den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Sachsen. Mit dem Projekt wird ein im städtischen Raum etablierter Ansatz zum gemeinschaftlichen Gärtnern in ländlichen Räumen erprobt und es wird dazu beigetragen, die Lebensqualität in ländlichen Regionen zu erhöhen. Mit den Projektmitteln werden Gemeinschaftsgärten im ländlichen Raum initiiert und sozialwissenschaftlich begleitet. Hierzu wird in Kooperation mit der Bahnhofsgenossenschaft Dübener Heide am Bahnhof der sächsischen Stadt Bad Düben und mit der Forstverwaltung Gniester Schweiz im Kemberger Ortsteil Gniest (Sachsen-Anhalt) jeweils ein Gemeinschaftsgarten realisiert. An beiden Standorten bilden sich Kerngruppen mit zeitweise bis zu 15 Gärtnerinnen und Gärtnern aus allen Alters- und Bildungsschichten. Geflüchtete werden gezielt angesprochen und eingebunden. Wöchentliche Gartentreffen in den Gemeinschaftsgärten dienen der Entwicklung der Gartenflächen und zur Festigung der Gartengruppen. Ergänzend zu den Gartentreffen finden zahlreiche Veranstaltungen statt (zum Beispiel Workshops, Exkursionen, Besuchsführungen, Vorträge, Feste). Der 'Gemeinschaftsgarten am Wasserturm' wird im Rahmen einer Ortsgruppe des Vereins Dübener Heide e. V. weitergeführt.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

11.03.2026

Dorf-Lokalmanagement

Um das soziale Miteinander und das Engagement zu stärken und die Versorgungssituation in Mötsch zu verbessern, wird mit der Projektförderung ein Dorf-Lokalmanagement eingerichtet. Die ehrenamtliche Leitung übernimmt der Ortsvorsteher. Für die operative Umsetzung wird eine hauptamtliche Koordinierungskraft mit circa zwölf Stunden/Woche bei der Stadtverwaltung Bitburg angestellt. Im Dorfgemeinschaftshaus wird ebenfalls über die Projektförderung ein Büro als bürgernahe Anlaufstelle eingerichtet. Aufgabe des Dorf-Lokalmanagements ist der Aufbau neuer Begegnungsangebote und die Koordination des Ehrenamtes. Ein weiteres Projekt stellt der monatliche Markt-Treff dar. In einem Onlineshop können regionale Produkte bestellt und dann vor Ort abgeholt werden. Der Markt-Treff dient auch als Treffpunkt in Mötsch: vom Mittagstisch über Kaffee und Kuchen bis hin zu Aktionen wie Spielenachmittagen, Vorführungen oder Elektroschrottannahme. Die Organisation und Umsetzung funktionieren nur mit einem hohen ehrenamtlichen Engagement. Die hauptamtliche Koordinierungskraft übernimmt die Bestellkoordination, die Pflege des Onlineshops, die Abrechnung und Personalplanung. Seit dem Auslaufen der Projektförderung wird das Dorf-Lokalmanagement ehrenamtlich weitergeführt. Dabei steht die Fortführung des Markt-Treffs im Mittelpunkt. Darüber hinaus wird das neue Bürgerbüro auch für andere Angebote wie beispielsweise die Sprechstunde der Gemeindeschwester Plus oder eine Seniorenberatung zur Verfügung stehen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

11.03.2026

Mehr-Generationen-Dorf

Im Jahr 2012 hat die niedersächsische Gemeinde Bovenden einen Leitbildprozess initiiert. In der Ortschaft Spanbeck gründet sich daraufhin der Verein Gemeinsam für Spanbeck e. V., der sich seither in der Dorfentwicklung engagiert. Er fungiert als Dachorganisation zur Dorfentwicklung, alle anderen bestehenden Dorfvereine sowie der Kirchenrat sind Mitglieder. Der Verein verfolgt das Ziel, Spanbeck zu einem Mehr-Generationen-Dorf zu entwickeln, in dem alle Generationen das soziale Zusammenleben gemeinschaftlich gestalten. Mithilfe der Projektmittel erfolgt der Umbau einer alten Schule zu einem barrierefreien Bürgertreff inklusive eines Außenbereiches mit Sitzbänken und Sportgeräten. Die langfristige Nutzung der Räume wird durch einen Nutzungsvertrag mit 20-jähriger Laufzeit mit der Kirchengemeinde sichergestellt. Ergänzend werden mit den Projektmitteln Informationstafeln an prägnanten Orten des Dorfes angebracht. Insgesamt 23 Schilder weisen auf historische Standorte im Dorf hin. Zudem kann der Ausbau der digitalen Kommunikation innerhalb des Dorfes vorangetrieben werden. Die App 'Der digitale Dorfplatz' dient den Bürgerinnen und Bürgern zur Informationsvermittlung, zum unkomplizierten und lokalen An- und Verkauf, zur Veranstaltungsorganisation, zur Vernetzung in Gruppen über CrossChat und seit 2020 auch zur Bekanntmachung von Sitzungsterminen und Beschlüssen des Rates. Der Verein wird sich nun auch stärker mit dem Thema 'Auch im Alter gut in Spanbeck leben können' beschäftigen. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

11.03.2026

Mobiles Klingenberg

Im Rahmen des Vorhabens wird das Engagement in den Vereinen gestärkt, Versorgungsangebote gesichert und mehr Mobilität und Barrierefreiheit in den Dörfern hergestellt. Mithilfe der Projektmittel wird eine hauptamtliche Koordinatorin im lokalen Bürgerverein Begegnungszentrum Hilda e. V. eingestellt. Sie kontaktiert alle Vereine in Klingenberg, organisiert und moderiert Vernetzungstreffen. Zur Sicherung der Versorgungsangebote nimmt die Koordinatorin eine flächendeckende Bestandserhebung in allen elf Dörfern vor, unter anderem auch der Lieferzeiten der mobilen Versorger. Alle Angaben werden für jedes Dorf in Flyern aufbereitet. Darüber hinaus finden in jedem Dorf Ortsbegehungen mit Bürgerinnen und Bürgern zu den Bereichen Barrierefreiheit und Sicherheit statt. Die Ergebnisse fließen in das Ortsentwicklungskonzept der Gemeinde ein. Für die älteren Bürgerinnen und Bürger werden rund 30 Vorträge und Workshops zu den Themen barrierearmer Umbau alter Gebäude, Nutzung von Fahrkartenautomaten und Smartphones, Onlineeinkauf oder Nutzung sozialer Medien durchgeführt. Aus dem Prozess wird eine Bewerbung für den Wettbewerb des Freistaates Sachsen 'Ehrenamt stärken – Gemeinschaft gestalten' erarbeitet. Die Gemeinde Klingenberg erhält 100.000 Euro Preisgeld zur Umsetzung der Ideen. Mit diesen Geldern wird die hauptamtliche Koordinatorin weiter finanziert, die digitale Kommunikationsplattform für die Vereine weiterentwickelt, die Bildungsangebote für Ältere fortgeführt und weitere Ideen entwickelt.