Suchergebnisse für:
2987 Ergebnisse
Artist-in-Residence - Programm im Kunstpavillon Burgbrohl
Mit dem Vorhaben werden sechs internationale Gastkünstlerinnen- und künstlerpartizipatorische und kommunikative Kunstprojekte realisieren, die das ländliche Umfeld einbeziehen und aktiv den Dialog mit diversen Gemeinschaften suchen. Der Schwerpunkt der Projekte liegt auf Aktionen und soziale Praktiken der künstlerischen Produktion. Das Vorhaben bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen, die Möglichkeit mit internationalen Künstlerinnen und Künstler in Kontakt zu treten sowie von und mit ihnen zu lernen und tätig zu sein. Nach bundesweiter Ausschreibung der dreimonatigen Künstleraufenthalte erfolgt die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler durch eine Jury aus Kunstexpertinnen und Kunstexperten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Ortspolitik. Vorgesehene Kooperationspartner sind Schulen, Kindergärten, Vereine, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie Jugendpflege, Seniorenresidenzen und Tourismusverbände. Es werden zahlreiche Vorträge durch die Künstlerinnen und Künstler gehalten sowie Workshops an Schulen im Rahmen der Entwicklung der Kunstprojekte veranstaltet. Auch Kunstaktionen und Ausstellungen zur Präsentation der Kunstwerke sind vorgesehen. Die sechs Kunstwerke und ihr Entstehungsprozess werden zudem im Rahmen eines Abschlusskatalogs vorgestellt.
UTOPiA – zweitägige Veranstaltung mit Jugendkonferenz und Denkwerkstatt für Ideen von Jugendlichen in der Region
Mit 'UTOPiA Südwestfalen' wird die strategischen Lücke, dass junge Menschen wenig in strukturelle Prozesse eingebunden werden, geschlossen. Kernelement der UTOPiA ist die jährlich stattfindende zweitägige Veranstaltung 'Jugendkonferenz und Denkwerkstatt UTOPiA'. Ziel ist, neben dem Aufbau eines Netzwerks junger Südwestfalen und eines UTOPiA-Blogs einzelne 'UTOPiA Projekte' weiterzuentwickeln und umzusetzen. Insgesamt wird eine Plattform aufgebaut, die dem Austausch und der Ideenentwicklung für junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren in Südwestfalen dient. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden aktiv zu Gestalterinnen und Gestaltern ihrer Zukunft und bringen frische Ansätze zur Entwicklung ihrer Region ein. Entwickelt als lernendes Verfahren wird die 'UTOPiA Südwestfalen' stetig und unter Einbindung der Teilnehmerinnen und Teilnehmern angepasst. Das Projekt wird im Rahmen der REGIONALE 2025 in Südwestfalen fortgeführt. Unter Einbeziehung der gesammelten Erfahrungen, der Chancen und Herausforderungen, dem Mehrwert für die Region wird das Konzept der 'UTOPiA Südwestfalen' weiterentwickelt und den Wert einer Verstetigung herausgearbeitet.
Bodenwerder MACHT selbst – kultuerelle Teilhabe für mehr Miteinander
Mit diesem Vorhaben erinnert die Kleinstadt Bodenwerder, die Bürgerinnen und Bürger an ihre Möglichkeiten der Mitgestaltung in ihrer Stadt. Hierfür bietet Bodenwerder über zwei Jahre hinweg Projekte zum Mitmachen an - so wird Selbstwirksamkeit erfahrbar. Mithilfe von Expertinnen und Experten werden lokale Legenden aufgearbeitet und ins 'Hier und Jetzt' geholt. Mithilfe von Vereinen und Initiativen werden kulturelle Veranstaltungen, wie 'Kino an der Weser' und 'Disco im Leerstand' organisiert. Zudem werden Geräusche gesammelt und damit ein Theaterstück inszeniert bei dem Kunstschaffende aus Berlin, Hannover und Bodenwerder zusammengebracht werden. Personen mit Migrationshintergrund und Jugendliche werden kulturelle Teilhabe erfahren und zusammen mit anderen Beteiligten einen leerstehenden Drogeriemarkt in der Fußgängerzone zu einem Zentrum für Kultur und Bürgerdienste umgestalten.
Alphabetisierung im Sozialraum
Erwachsene Geflüchtete, bei denen herkömmliche Sprachkurse keine Erfolge zeigten und auch Alphabetisierungskurse kaum Lernerfolge brachten, sollen gut lesen und etwas schreiben sowie darüber hinaus auf dem Sprachniveau A1 verstehen lernen. Dafür treffen sich Teilnehmer des Projekts mit ihren 'Lesementoren' im Verhältnis von mindestens 1:2 (max. 15 Personen) an Lernorten unterschiedlichster Art im Sozialraum (z.B. Bücherei, Heimatmuseum, Freibad). Dabei werden vorab verteilte einfache Geschichten mit etwa 20 darin vorkommenden neuen Wörtern gemeinsam geübt.
Museumspädagogisches Programm zum Thema Moorkolonisation
Das Vorhaben sensibilisiert die Einwohnerinnen und Einwohner der Samtgemeinde Esens, insbesondere Schülerinnen und Schüler, für die lokale und regionale Kulturlandschaft der sogenannten Moorkolonien und deren Historie. Viele Schülerinnen und Schüler wohnen in ehemaligen Kolonaten, verfügen aber über lediglich geringes Wissen darüber. Auch ältere Menschen haben kaum noch Erinnerungen daran und so geht das kulturelle Gedächtnis zunehmend verloren. Durch Wissensvermittlung und Bewusstseinsbildung bei der jüngeren Generation wird der kulturhistorische Wert der Landschaft der Moorkolonien und die Lebensweise der Vorfahren vermittelt und ein Beitrag zu deren Erhalt geleistet. Da die Kulturlandschaft der Moorkolonien auch einen touristischen Aspekt besitzt, werden durch die Aufnahme entsprechender Inhalte im örtlichen Museum dessen Attraktivität erhöht und auf diese Weise die Region gestärkt. In Zusammenarbeit mit zwei pädagogischen Fachkräften wird zudem ein museumspädagogisches Programm entwickelt, um Schülerinnen und Schülern ihre Kulturlandschaft und ihre Geschichte näher zu bringen, indem sie die Zeit der Moorkolonisten spielerisch nacherleben können. Das Programm besteht aus zwei zentralen Bausteinen: Zum einen lernen Schülerinnen und Schüler, wie das wichtigste Nahrungsmittel der damaligen Zeit, der Buchweizen, unter den vorherrschenden Bedingungen angebaut und verarbeitet wurde. Sie backen zusammen Brot und erleben so, welchen Bedingungen die Menschen ausgesetzt waren. Zum zweiten werden Arbeitsblätter sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrerinnen und Lehrer entwickelt und anschließend zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird eine mobile 'Lern-Kiste' entwickelt, mit der die Inhalte auch außerhalb des Museums, etwa in den Schulen, vermittelt werden können.
Änderung von gespendeten Bekleidungsgegenständen unter Mitwirkung der Asylsuchenden
Für weibliche Asylsuchende wird ein Angebot zur selbständigen Arbeit geschaffen. Den Frauen wird durch die Einrichtung einer Nähwerkstatt und die gespendeten Kleider die Möglichkeit gegeben, durch Änderungen nach eigenem Wunsch für die eigene Bekleidung zu sorgen. Hierdurch soll die Eigenständigkeit der weiblichen Asylsuchenden gefördert werden. In der Nähwerkstatt sollen Frauen aus unterschiedlichen Kulturen (einheimische Frauen und weibliche Asylsuchende) zusammenarbeiten. Zur Umsetzung des Projekts werden Nähmaschinen und Nähutensilien angeschafft und eine Nähwerkstatt eingerichtet.
Integrative Kunstkurse für Kinder, Jugendliche und Frauen mit und ohne Migrationshintergrund
Es werden integrative Kunstkurse für Kinder, Jugendliche und Frauen mit und ohne Migrationshintergrund durchgeführt und in diesem Rahmen verschiedene kleinere Projekte realisiert.
Film. Buch. Foto.
Das Vorhaben beinhaltet die Errichtung eines 'Medien- und Vermittlungszentrums Ländliche Kultur' in der bereits vorhandenen Umweltbibliothek Großhennersdorf. Mit dem Vermittlungszentrum wird eine Debatte zum Thema ländliche Kultur angestoßen, um den laufenden Industrialisierungsprozess der Landwirtschaft gemeinsam zu reflektieren und gemeinsame Formen der zukünftigen ländlichen Kultur zu erwägen. Für die Umsetzung dieses Vorhabens werden einerseits Medien wie Fachbücher, Bildbände, Fotos und Filme sowie Musik gesammelt und zugänglich gemacht werden (online und offline, auch mit Multimedia-Ansätzen). Andererseits werden hierzu Veranstaltungen angeboten (Vorträge, Seminare), um eine gemeinsame Auseinandersetzung mit der ländlichen Kultur anzustoßen. Darüber hinaus wird eine Ausstellung konzipiert und als Wanderausstellung umgesetzt.
Anschaffung eines aufblasbaren Pavillons zur Gewinnung neuer Mitglieder der Jugendfeuerwehr
Mit dem Projekt will die Jugendfeuerwehr neue Mitglieder im Alter von zehn bis 17 Jahren gewinnen und gleichzeitig einen Beitrag zur Integration leisten. Für die Öffentlichkeitsarbeit wird ein aufblasbarer Pavillion als Wetterschutz und Erkennungszeichen beschafft, der Ausgangspunkt für Gespräche mit den geflüchteten Kindern und Jugendlichen ist. Einige der Geflüchteten konnten bereits als neue Mitglieder begrüßt werden.
Below_1 - Gutshauskultur und Zeitzeugenerbe - Teil 1
Das Projekt 'Gutshauskultur und Zeitzeugenerbe' weckt das Interesse der Landbevölkerung an den lokalen, kulturellen Ereignissen. Dafür werden in einem ehemaligen Gesindehaus Angebote aus Musik, Literatur und Ausstellungen bildender Künste etabliert. Das Projekt besteht aus zwei Teilen, im ersten Teil 'Restaurierung Außenhülle' wird das Gebäude ökologisch und mit historischen Baumaterialien restauriert. Aufgrund des Zustandes des Gebäudes ist eine Komplettsanierung, unter anderem mit der Restaurierung des Eichenfachwerks, der historischen Strohmatten, Fenster und Türen, und der Elektro- und Sanitärinstallation notwendig. Ein weiterer Bestandteil des Projektes ist es, Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner zu Wort kommen zu lassen, die das immaterielle, kulturhistorische Erbe bewahrt haben und dieses als Zeitzeugen an die nachfolgenden Generationen weitergeben wollen, z. B. in Form von aufgeschriebenen Erzählungen, Interviews und fotodokumentierten Chroniken. Im Projekt werden außerdem eine Reihe von Großveranstaltungen umgesetzt, wie Aufführungen französischer Chansons, ein Open Air Konzert, Live Jazz und die erwähnten Zeitzeugengespräche. Durch dieses breite Angebot wird eine Basis für das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Below geschaffen.