| Regionale Wirtschaft

15.06.2026

Nahversorgungszentren – Konzept zur Sicherung der regionalen Nahversorgung in Feuchtwangen und modellhafter Planung einer multifunktionalen Markthalle als Absatzweg

Im Rahmen des Projektes wird ein Konzept für eine multifunktionale Markthalle im Herzen Feuchtwangens als ständige Brücke zwischen regionalen Erzeugern, Verarbeitern und Kunden (Stadt-Land-Beziehung) erstellt. In einem ersten Schritt werden dazu die regionalen Bezugsquellen ermittelt und die umliegenden Dörfer Feuchtwangens (87 Ortsteile) in 'produzierende Nahversorgerzentren' geclustert, um anschließend in einem zweiten Schritt eine multifunktionale Markthalle als Absatzweg zu konzipieren. Die Integration weiterer Dienstleistungen zur Erreichung einer Magnetwirkung ist Bestandteil der Konzeption. Ein Maßnahmenpaket zur Verbraucherbewusstseinsbildung zur Gewährleistung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit rundet die Gesamtkonzeption ab. Das Projekt wird als Verbundprojekt bearbeitet. Verbundpartner sind der Artenreiches Land - Lebenswerte Stadt e.V. und die Stadt Feuchtwangen. Es wird eine Analyse der Produktions-, Verarbeitungs- u. Vermarktungsstrukturen sowie eine Bedarfsanalyse durchgeführt. Außerdem wird die multifunktionale Markthalle konzipiert.

| Regionale Wirtschaft

15.06.2026

Regio.Dorf.Laden – Modellvorhaben zum Aufbau eines Nahversorgungsnetzwerkes mit regionalen Produkten in der Region SPESSARTregional

In der Region Spessart wird ein Nahversorgungsnetz mit regionalen Produkten zwischen Dorfläden, Erzeugern und Verarbeitern modellhaft aufgebaut. Zentrale Punkte des Projektes sind der Aufbau eines Nahversorgungsnetzwerkes mit Akquise von Erzeugern und Verarbeitern, die marktfähige regionale Produkte herstellen und der anschließende Aufbau einer Logistikstruktur vom Erzeuger bis in den Dorfladen. Darüber hinaus wird ein Kommunikationskonzept zur Visualisierung regionaler Produkte speziell im Dorfladen entwickelt.Zur Bewerbung der regionalen Produkte im Dorfladen kommen verschiedene Kommunikationsmittel am Point of sale (POS) zum Einsatz, z.B. Regalstopper, Porträts der Landwirte, Flyer, Plakate etc. Um den Erfolg des Projektes zu messen, werden alle Entwicklungsschritte dokumentiert und ausgewertet. Über den Projektzeitraum hinweg werden die Umsatzanteile regionaler Produkte in den Dorfläden im Projektgebiet gemessen. Der Aufbau des Nahversorgungsnetzwerkes erfolgt exemplarisch und die Systematik kann Vorbild für andere Regionen Deutschlands sein. Die Kommunikationsmittel werden beispielhaft entwickelt und sollen auch in anderen Regionen 1:1 umsetzbar sein.

Digitalisierung auf dem Land

15.06.2026

HO² - Home-Office Odenwald (c)

Ziel des Projekts ist es, die Attraktivität des Odenwaldes und seiner Unternehmen durch die verstärkte Nutzung von Homeoffice-Modellen in Verbindung mit eCarsharing-Angeboten, d.h. die gemeinsame Nutzung von Elektroautos, insbesondere für Fachkräfte zu erhöhen. Zu diesem Zweck werden Betriebe in der Region zu entsprechenden Arbeitsmodellen und Mobilitätskonzepten beraten. Zudem informieren Webseiten, Presseartikel, Flyer, Social Media, Informationsveranstaltungen, Workshops und Email-Newsletter über alles Wissenswerte rund um das Thema Homeoffice. In einem Video werden zudem kurz und kompakt alle wesentlichen Aspekte des Homeoffice aus Unternehmenssicht beleuchtet. Besonders größere Unternehmen mit über 250 Mitarbeitenden zeigen sich offen für das Thema Homeoffice. Kleine Betriebe reagieren dagegen in der Regel skeptischer. Mit Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland ab Anfang 2020 stieg das Interesse an Homeoffice dann rapide an. Eine ganze Reihe Unternehmen gibt jedoch auch an, dass ihre Arbeitsabläufe grundsätzlich nicht für die Einführung von Homeoffice geeignet sind.

Kultur in ländlichen Räumen

15.06.2026

Bi mi to Huus - Lebendiges Kulturerbe

Das Vorhaben stärkt das öffentliche Bewusstsein über die Vielfalt und Bedeutung des immateriellen Kulturerbes im Emsland und in der Grafschaft Bentheim nachhaltig und entwickelt neue Strategien zu deren Vermittlung und Präsentation. Konkret wird das immaterielle Kulturerbe im Rahmen von zehn partizipativen Projekten in Zusammenarbeit mit Heimatvereinen und Museen und unter breiter Einbeziehung der Bevölkerung exemplarisch erfasst. In einem ersten Schritt werden geeignete Themen und Formate nach dem Bottom-up-Prinzip im Rahmen von vier Dialogveranstaltungen entwickelt. Ein gemeinsamer Workshop aller Beteiligten dient zudem dem Erfahrungsaustausch und der diskursiven Auseinandersetzung mit Themen des kulturellen Erbes in der Region sowie der Klärung von Fragen zur Methodik und Vorgehensweise. Die zehn partizipativen Projekte werden in Zusammenarbeit mit den kulturellen Akteuren der Region erarbeitet und der lokalen Öffentlichkeit präsentiert. Eine regionale Vorstellung aller Projekte findet im Rahmen einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung statt. Zudem werden regional QR-Tafeln aufgestellt, die dazu einladen, die Traditionen der unterschiedlichen Orte über den Abruf digitaler Informationen kennenzulernen. Dadurch entsteht ein virtuelles Museum gelebter Traditionen im Emsland und der Grafschaft Bentheim. Darüber hinaus werden die Vorhabenergebnisse in einer Broschüre dokumentiert. Insgesamt werden im Rahmen des Vorhabens mindestens 3.000 Menschen mit heimatlicher Tradition (wieder) vertraut gemacht und für deren Bedeutung sensibilisiert. Dank des identitätsstiftenden Potenzials des kulturellen Erbes hat das Vorhaben integrative Wirkungen und erlaubt die respektvolle Begegnung mit Traditionen anderer Kulturen.

| Regionale Wirtschaft

15.06.2026

Regio.Dorf.Laden - Modellvorhaben zum Aufbau eines Nahversorgungsnetzwerkes mit regionalen Produkten in der Region SPESSARTregional

In der Region Spessart wird ein Nahversorgungsnetz mit regionalen Produkten zwischen Dorfläden, Erzeugern und Verarbeitern modellhaft aufgebaut. Zentrale Punkte des Projektes sind der Aufbau eines Nahversorgungsnetzwerkes mit Akquise von Erzeugern und Verarbeitern, die marktfähige regionale Produkte herstellen und der anschließende Aufbau einer Logistikstruktur vom Erzeuger bis in den Dorfladen. Darüber hinaus wird ein Kommunikationskonzept zur Visualisierung regionaler Produkte speziell im Dorfladen entwickelt.Zur Bewerbung der regionalen Produkte im Dorfladen kommen verschiedene Kommunikationsmittel am Point of sale (POS) zum Einsatz, z.B. Regalstopper, Porträts der Landwirte, Flyer, Plakate etc. Um den Erfolg des Projektes zu messen, werden alle Entwicklungsschritte dokumentiert und ausgewertet. Über den Projektzeitraum hinweg werden die Umsatzanteile regionaler Produkte in den Dorfläden im Projektgebiet gemessen. Der Aufbau des Nahversorgungsnetzwerkes erfolgt exemplarisch und die Systematik kann Vorbild für andere Regionen Deutschlands sein. Die Kommunikationsmittel werden beispielhaft entwickelt und sollen auch in anderen Regionen 1:1 umsetzbar sein.

| Regionale Wirtschaft

15.06.2026

Online-Markthalle (im) Norden - Netzwerk zur Vermarktung regionaler Produkte an der Ostfriesischen Küste

Im Projekt wird ein Netzwerk aufgebaut, das aus Produzenten regionaler Produkte und Verbrauchern (Einwohner, Gäste, Gastronomen) besteht. Gemeinsam entsteht ein funktionierendes Regionalvermarktungssystem für regionale und regionstypische Produkte als Online-Markthalle. Dabei werden Synergien zwischen Online- und Offline-Markthalle hergestellt. Langfristig soll das Netzwerk von dieser 'Keimzelle' aus in die Region ausgeweitet, der Lieferanten- und Kundenstamm vergrößert werden. Die bestehende Produktpalette erfasst Direkterzeugnisse und wird um hochwertige, in der Region veredelte Produkte erweitert. Das Projekt beinhaltet folgende Elemente: der Aufbau eines Netzwerks aus regionalen Produzenten und Verbrauchergruppen, eines Regionalvermarktungssystems, einer Online-Markthalle, einer Regionalplattform sowie der notwendigen Logistik. Perspektivisch wird ein Wochenmarkt auf Juist und ein Ladenlokal in Norden realisiert. Das Netzwerk kann über die LAG Wattenmeer-Achter in die Region getragen werden. Das Vorhaben besteht aus 6 Projektphasen. Phase 1 dient der Orientierung und Informationsgewinnung sowie dem Erfahrungsaustausch. In den Phasen 2 und 3 wird das Netzwerk aufgebaut und gefestigt. In Phase 4 und 5 werden die Online-Markthalle und der Wochenmarkt vorbereitet und umgesetzt. Phase 6 beinhaltet den Anschub der Regionalvermarktung. Zusätzlich wird eine Zwischen- und Endevaluierung stattfinden.

Kultur in ländlichen Räumen

15.06.2026

Kreativ-Labor - Philophisches Kultur- und Kreativ-Labor

Mit dem Projekt werden bestehende Kulturinnovationen auf dem Lande professionalisiert, weiterentwickelt und etabliert. Hierzu zählen kreativ-innovative Kulturformate wie z. B. experimentelle, multimediale Performance-Salons mit anschließenden Diskussionen zu aktuellen Themen aus Kultur und Gesellschaft. Auch regelmäßige Kultur-Kreativ-Salons mit visionären Werken der Weltliteratur oder aktuellen Werken der Zukunftsforschung, ergänzt durch kurze Lesungen und anschließenden kleinen Symposien zu grundlegenden Kulturthemen spielen eine Rolle. Des Weiteren geht es um den Ausbau einer Philosophie-Kunst-Ausstellung zu Grundfragen der Zukunft des Menschen. Grundsätzlich wird das regionale und überregionale Netzwerk mit Partnerinnen und Partnern aus Kultur und Medien erweitert. Hierzu wird u.a. ein Netzwerkinstitut vor Ort etabliert. Für die Umsetzung wird vor Ort ein professionelles Projektmanagement eingerichtet und im Projektverlauf konkrete Vorschläge für einen nachhaltigen Betrieb nach Förderende konzipiert.

| Engagement und Ehrenamt

15.06.2026

Kultur(en)Akademie Stemwede - Bildung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Neuzugewanderte zur nachhaltigen Gestaltung des demographischen Wandels in ländlichen Gemeinden

Die Gemeinde Stemwede erstreckt sich mit ihren rund 13.000 Einwohnenden auf 13 Ortschaften. Ein gering ausgebauter ÖPNV und die langen Entfernungen erschweren die kulturelle Teilhabe. Vor diesem Hintergrund werden der Verein für Jugend, Freizeit und Kultur in Stemwede e. V. (JFK) und die Bergische Universität Wuppertal mit dem Vorhaben die Bildungs- und Freizeitlandschaft in der Gemeinde ausbauen. Mit den Projektmitteln wird eine Bestandsanalyse der Angebotsstrukturen sowie eine Bedarfsanalyse aus Sicht der Zielgruppen durchgeführt. Auf dieser Basis wird ein Kursprogramm der Kultur(en)Akademie Stemwede erarbeitet. In fünf Themenbereichen (Kommunikation und Integration, Mensch und Erziehung, Natur und Technik, Kultur und Kreativität, Gesundheit und Sport) werden in der Projektlaufzeit 130 Kurse angeboten (zum Beispiel Fahrradwerkstatt, Naturdetektive, Hilfe mit dem Smartphone, Deutsch). Durch die unmittelbare Angrenzung an das Stemweder Schulzentrum ist das Angebot für Kinder und Jugendliche trotz der dezentralen Strukturen leicht zugänglich und einfach in den Schulalltag zu integrieren. Die Kurse werden nach Verfügbarkeit der ehrenamtlichen Ressourcen noch ein Jahr unter der Marke 'Kultur(en)Akademie' fortgeführt. Mit Beginn der Corona-Pandemie wird das Angebot in die Online-Angebotspalette des multifunktionalen Treffpunktes 'LifeHouse' integriert. Mit Unterstützung des Ehrenamts und in Zusammenarbeit mit den gewonnenen Kooperationen in der Region wird es dort fortgeführt.

Kultur in ländlichen Räumen

15.06.2026

Heimatkunde - Eine Reflexion über den Begriff Heimat

Der Förderkreis Kreisbibliothek e.V. regt mit dem Vorhaben 'Heimatkunde' eine öffentliche Diskussion über den Begriff Heimat an und spricht dafür eine möglichst breite Öffentlichkeit an. Neben Workshops umfasst das Projekt ergänzend eine Wanderausstellung. So wird Menschen, die in anderen sozialen Räumen leben, die Möglichkeit gegeben, vergleichende Eindrücke zu erleben. Das Projekt verdeutlicht, welcher Fähigkeiten es bedarf, sich zu beheimaten und wie unterschiedlich das Heimatempfinden ist. Das erfordert Kompetenzen, die in einer mobilen und pluralistischen Gesellschaft von grundlegender Bedeutung sind. Im Zusammenhang mit der Migrationsdebatte wird auch deutlich, dass die oberflächliche Forderung nach Integration in eine bestehende Kultur wenig hilfreich für das Individuum ist.

| Regionale Wirtschaft

15.06.2026

Drehscheibe – Menschen und Dienstleistungen zusammenbringen im "One-Stop-Shop"

In dem Projekt 'Drehscheibe Neuenkirchen' wird ein 'One-Stop-Shop'-Ansatz in einem leerstehenden Ladenlokal der Mitgliedsgemeinde Neuenkirchen in Niedersachsen entwickelt. Das Motto ist 'Menschen und Dienstleistungen zusammenbringen'. Dazu gehört die Vermittlung professioneller Dienstleistungsangebote, eine Ergänzung des örtlichen Einzelhandels, auch mit regionalen Produkten und der Aufbau einer Clearingstelle mit sozialer Beratung. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation zwischen Samtgemeinde und Caritasverband. Das Projekt 'Drehscheibe' wird bereits in der Modellphase auf weitere Gemeinden im Landkreis Osnabrück über die Instrumente der integrierten ländlichen Entwicklung und interkommunale Zusammenarbeit transferiert. Durch den Fokus des Modellprojektes, Menschen 'neu' wieder zusammenzubringen und die Einbindung der lokalen Akteure tritt das Projekt als Ergänzungs- und Netzwerkangebot auf und ist auf eine Kooperation mit dem örtlichen Gewerbe und den dörflichen Vereinen angelegt. Somit wird eine nachhaltige Verankerung des Projektes auch in weiteren Gemeinden ermöglicht.