Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

12.03.2026

Gemeinsame Aktivitäten deutscher, syrischer und afghanischer Jugendlicher

Die lokale Spremberger Jugend wird unter sozialpädagogischer Begleitung und mit Unterstützung durch Ehrenamtler gezielt zu gemeinsamen Aktivitäten mit Jugendlichen aus Syrien und Afghanistan an verschiedenen jugendtypischen Schnittstellen und Plätzen angeregt. Dazu zählen: regelmäßig Fußball, Handball, Basketball spielen, Skateboard-Training, Videoprojekte, gemeinsam Kochen (landestypisch), gegenseitige Hausaufgabenhilfe und gezielte Nachhilfe in gemischten Kleingruppen mit Hilfe von Fachlehrern (Abbau von Schulhemmnissen), Ausflüge per Rad/Bus/Bahn, Sommeraktivitäten mit Baden, Strandabend, Grillen und Volleyball, Arbeitseinsätze (Dorfclubhaus, Skaterbahn, Basketballplatz usw.), Elternbegegnungen, Bastelangeboten für kleinere Geschwister. Außerdem wird ein multinationales Sprachcamp durchgeführt.

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12.03.2026

Mehr Mobilität für Geflüchtete

Ein Fahrzeug zur Steigerung der Mobilität der Geflüchteten und damit zur Verbesserung der Integrationsmöglichkeiten wird angemietet. Das ermöglicht die selbständige Planung und Durchführung von Aktivitäten, zu denen ein Fahrzeug benötigt wird (z.B. Umzüge, Tranporte, Veranstaltungsbesuche).

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12.03.2026

Ein Sammeltaxi bringt Kinder der Geflüchteten in die Kindergärten

Die Kinder der Geflüchteten werden mit einem Sammeltaxi in die Kindergärten gebracht. Durch den Besuch des Kindergartens wird diesen Kindern eine frühe Sprachförderung und Integration in unsere Kultur ermöglicht. Gleichzeitig wird mit der Kitaunterbringung der Kinder auch den Müttern die Möglichkeit eröffnet, an Integrationskursen teilzunehmen und Deutsch zu lernen und somit am Leben in Deutschland aktiv teilzunehmen.

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12.03.2026

Bau von zwei Boulebahnen und Gestaltung des Umfeldes

In Zusammenarbeit von Geflüchteten/Asylbewerbern, Mitgliedern des Vereins Dienst am Nächsten, des Sportvereins sowie mit Unterstützung der Gemeinde Hardheim werden zwei Boulebahnen gebaut, mobile Sitzgelegenheiten aufgestellt sowie das Gelände bepflanzt und umzäunt. Damit wird ein niederschwelliges Angebot der Begegnung geschaffen, durch das Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen besser in Kontakt kommen.

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12.03.2026

Chor singt deutsche und internationale Lieder

Es wird ein Chor aus Deutschen, Migranten und Zufluchtsuchenden gebildet, der deutsche und internationale Lieder unter der Leitung ausgebildeter Musikkräfte einübt. Ein Chor, der bei öffentlichen Auftritten Inklusion demonstriert, ist ein positives Signal für die Integrationsskeptiker. Die Begegnung von Deutschen und Geflüchteten erfolgt auf Augenhöhe mit einem freundlichen Umgangston untereinander. Außerdem wird die sprachliche Kompetenz der Geflüchteten gefordert und gefördert, die soziale Kompetenz und das interkulturelle Wissen (z.B. über religiöse Feiertage) nimmt auf beiden Seiten zu. Die gemeinsame Chorarbeit führt auch zu öffentlichen Auftritten.

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12.03.2026

Einrichtung eines Cafés

Im bereits bestehenden 'Kaufhaus für Alle', das Einheimische und Geflüchtete gemeinsam ehrenamtlich betreiben, wird ein Café eingerichtet. Damit entsteht ein niederschwelliges Angebot für Geflüchtete, sich zu engagieren und Kontakte zur einheimischen Bevölkerung zu knüpfen, außerdem werden ihnen dort Hilfs- und Unterstützungsangebote zugänglich gemacht. Das Café steht als Begegnungsstätte für Geflüchtete und Einheimische zu den Öffnungszeiten des 'Kaufhauses für Alle' zur Verfügung. Mit den Fördermitteln werden die Ausstattung dafür, z.B. Kaffeemaschine, Kuchenkühltheke, Geschirr, Einrichtung u.ä., beschafft und zwei Räume in gemeinschaftlicher Arbeit mit den Geflüchteten hergerichtet, um ein gemütliches und ungezwungenes Ambiente zu bieten.

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12.03.2026

Begleitung in Schule, Sport und Alltag durch gemeinsames sowie Einzelcoaching

Die neue Lebenssituation der Geflüchteten bedarf einer besonderen und professionellen Begleitung und Unterstützung bei der Integration. Mit dem Projekt sollen die berufliche, schulische sowie persönliche Orientierung und Unterstützung in Alltagssituationen sowie auf einem fremden Arbeitsmarkt verbessert werden. Durch verschiedene Formen der Begleitung werden die Geflüchteten an den Alltag in Deutschland allmählich gewöhnt und dadurch langfristig integriert. Dadurch können sie sich auch als Teil unserer Gesellschaft fühlen. Ziele dieses Vorhabens sind die Orientierung, die Festlegung von persönlichen Zielen und die Annäherung an die neue Lebenssituation.

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12.03.2026

Sozio-kulturelle Integration von schwerst traumatisierten Frauen und Kindern

Ziel des Projekts ist die soziokulturelle Integration von 28 schwerst traumatisierten jesidischen Frauen und Kindern aus dem Nordirak in Form von Ausflügen, Aktionen und sozialen Integrationsmaßnahmen. Dabei werden durch das Kennenlernen von Land und Leuten Ängste und Vorurteile abgebaut und die Integration gefördert. Ausflüge zu kulturellen und geographischen Besonderheiten (z. B. Halligen, Multimar, Wattwanderungen, Bauernhöfe) und ein Kinderprogramm im ländlichen Raum (z. B. Lebendiger Bauernhof, Reiterhof) werden durchgeführt und der Kontakt zu Menschen und Vereinen (z. B. Landfrauen) sowie die Integration der Frauen und Kinder in örtliche Freizeitangebote (z.B. Sportvereine, Feuerwehr) hergestellt.

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12.03.2026

Kulinarische Bilderreise mit Musik

Ein internationales Essen mit überwiegend von den Geflüchteten Selbstgekochtem und drei Bildvorträgen über ihre Herkunftsländer (Iran, Syrien, Afghanistan) sowie Musikeinlagen wird veranstaltet. Die meisten Dorfbewohner scheuen den Kontakt zu den Geflüchteten. Daher will die Initiative 'Helferkreis Hand in Hand' eine Brücke bauen und lädt sie zum Essen ein, um ihnen einen Einblick in die Kultur der Geflüchteten zu geben und die Scheu vor der Kontaktaufnahme zu nehmen. Ziel ist die bessere Integration der Geflüchteten in die Dorfgemeinschaft durch dieses besondere kulinarische und kulturelle Event. Dadurch werden Hemmschwellen und Ängste der Dorfbewohner abgebaut. Und die Geflüchteten erhalten die Möglichkeit, die Gebenden zu sein und ihre Heimat mit ihren Augen zu zeigen.

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12.03.2026

Gemeinschaftsgarten - angelegt von Flüchtlingsfamilien und Einheimischen

Der 'Garten der Kulturen' ist vorrangig für Familien mit Kindern gedacht und bietet eine Plattform für ein natürliches Miteinander. Die Grünfläche der Gemeinde von ca. 240 m² in der Dorfmitte wird zunächst gemeinsam vorbereitet. Anschließend erfolgt die Einteilung der Fläche in Familien- und Gemeinschaftsbeete, danach die Einrichtung von Spiel- und Aufenthaltsflächen, wie z.B. Sandkasten, Sitzmöglichkeiten sowie Geräteschuppen, Pflanztisch und Kompostierung. Der dritte Schritt beinhaltet das Pflanzen von Sträuchern sowie Einsähen und Anlegen der Nutzgärten. Flüchtlingsfamilien und Einheimische lernen sich bei den wöchentlichen Begegnungsnachmittagen und beim regelmäßigen gemeinsamen Gärtnern und Arbeiten intensiv kennen und entwickeln gegenseitiges Verständnis füreinander.