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Gruppen-Vorbereitung von Geflüchteten auf die theoretische Führerscheinprüfung
Ziel des Projekts ist die Herstellung der regionalen Mobilität von Geflüchteten in Quirnbach, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. In diesem Rahmen werden die jungen Geflüchteten befähigt, die theoretische Führerscheinprüfung abzulegen. Dazu finden Gruppenschulungen unter Zuhilfenahme eines Dolmetschers statt.
Fahrrad-Workshops
In Quirnbach werden drei Fahrrad-Workshops durchgeführt, bei denen Geflüchtete und Anwohner ihre Fahrräder durchchecken lassen können und lernen, kleinere Reparaturen selbst vorzunehmen. Gebrauchte Fahrräder sind bereits vorhanden, aber diese sind sehr reparaturanfällig. Sie sind notwendig für Einkäufe, das Erreichen der Arbeitsstelle, Arztbesuche in den nahegelegenen Orten, Fahrten zum Bahnhof usw.
Begegnungszentrum, Ergänzung der bisherigen Angebote des Fußballvereins
Die Angebote des Fußballvereins SJC Hövelriege werden auch für die Integration von Geflüchteten genutzt. Das Vereinsgelände wird zu einem Begegnungszentrum ausgebaut. Durch die zusätzlichen Aktivitäten des Projekts (Fahrdienst, Sprachkurs, Ausstattung und Betreuung des Sportheims) wird das bisherige Programm sinnvoll ergänzt. Außerdem integriert der SJC Hövelriege Geflüchtete und Einheimische in soziale und kulturelle Projekte (Theater, bildende Künste, Jugendfreizeiten u.a.) in diesem geschützen Ort der Begegnung auf Augenhöhe.
Planung, Organisation und Bau eines Trainings-Freizeitplatzes
Auf der Anlage des TC Winterbach richten Flüchtlinge und Deutsche gemeinsam einen Trainings-Freizeitplatz für Kinder und Familien ein. Der Verein ist Anlaufstelle für Geflüchtete und durch die Schaffung einer gemeinsam genutzten Sportstätte wird die Integration weiter verbessert.
Interkulturelle Woche
Bei der interkulturellen Woche wird deutlich gemacht, welche Angebote es in der Region bereits für die Ankommenden und auch für die Aufnehmenden gibt. Die Flüchtlingshilfe Region Rendsburg organisiert die Ereignisse, Workshops, Informationsveranstaltungen und Begegnungsmöglichkeiten. So findet z.B. ein Integrations-Fußballturnier statt. Diese Woche vertieft das Integrationsverständnis der Bevölkerung.
Gesellschaftliche Teilhabe für Frauen
Das Projekt in der Kreisstadt Eschwege soll geflüchteten Frauen die Möglichkeit der gesellschaftlichen Teilhabe bieten. Die Frauen werden in ihren jeweiligen Belangen unterstützt. Es finden fachlich betreute Treffen zu verschiedenen Themen statt (Nähen, Kosmetik, Malen, Filmabende). Kulturmittler aus dem Kreis der Menschen mit Fluchthintergrund unterstützen sie dabei.
Ehrenamtliches Engagement zur Integration von Geflüchteten
Den Geflüchteten werden verschiedene Integrationsangebote unterbreitet. Die Betreuung von ein- bis fünfjährigen Kindern ermöglicht den Müttern die Teilnahme an Sprachkursen. Eine Kunsttherapeutin bietet die Möglichkeit einer Traumabehandlung an und eine Logopädin unterstützt Geflüchtete mit besonderen Sprachproblemen. Gemeinsame Ausflüge und Treffen von Ehrenamtlichen und Geflüchteten fördern den kulturellen Austausch.
Einführung eines Bürgerbusses
In der Verwaltungsgemeinschaft Weitnau wird ein Bürgerbus eingeführt, um vor Ort ein zusätzliches Mobilitätsangebot für Flüchtlinge und Einheimische ohne Auto zu schaffen. Einmal wöchentlich wird für ca. zwei bis drei Stunden ein Kleinbus ausgeliehen, um in die nächstgrößere Stadt zu fahren. Die Fahrer sind ehrenamtlich tätig.
Interkultureller Foto- und Video-Workshop für Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung
Es wird ein einwöchiger Foto-Video-Workshop mit jungen Flüchtlingen und einheimischen Jugendlichen durchgeführt. Die Teilnehmenden werden durch einen Fotojournalisten, einen Medienpädagogen und einen Teamer betreut. Einheimische Firmen, die alle unter Nachwuchs- und Fachkräftemangel leiden, unterstützen das Projekt finanziell und bekommen Kontakt zu potentiellen künftigen Auszubildenden. Zum Abschluss des Projekts werden die entstandenen Filme in der 'Kulturscheune' präsentiert.
Treffpunkt für Geflüchtete und Einheimische
In Bad Karlshafen wird ein Treffpunkt in zentraler und gut wahrnehmbarer Lage neu eingerichtet. Er dient als Aufenthaltsort, an dem sich mehrere Generationen der im Ort wohnenden Geflüchteten und der Einheimischen treffen, um sich sprachlich, kulturell und kreativ auszutauschen. Darüber hinaus werden weitere ehrenamtliche Helfer akquiriert und Freizeitangebote und Aktivitäten (Workshops, Sprachförderung, Lesecafé, Wandertreff usw.) geplant.