Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

08.03.2026

Integration durch die Arbeit in der Kreativwerkstatt

In der Kreativwerkstatt werden Geflüchtete und Einheimische sowie 'Alt und Jung' zusammengebracht, indem unter anderem gemeinsam Sorge für den Obst- und Gemüseanbau getragen wird. Elemente sind: Pachtung eines Schrebergartens und Auswahl des Saatguts, Ersteigerung und Beerntung von Kirschbäumen und Verarbeitung der Kirschen, Keltern von Apfelsaft und Verteilung der abgefüllten Tetrapacks an Familien, Weitergabe von Wissen um Haltbarkeit, Hygiene usw. im Bereich Kochen und Vermittlung von Hobbies wie Malen, Specksteinverarbeitung und Patchwork. Damit werden den Geflüchteten unsere offene kulturelle Lebensweise gezeigt, Integration erreicht und die Sprachkenntnisse verbessert.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

08.03.2026

Einrichtung eines Veranstaltungs- und Begegnungsortes

Ein ehemaliger Verkaufsraum wird Veranstaltungs- und Begegnungsort für Einheimische und Geflüchtete. Schwerpunkt sind u.a. Angebote für Frauen mit kleinen Kindern und die Stärkung des Ehrenamts.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

08.03.2026

Generationenübergreifende Integration von Geflüchteten

Der generationenübergreifende Ansatz in den Projekten des Mehrgenerationenhauses wird auf Projektarbeiten mit Geflüchteten projiziert. Dabei werden nicht nur die jungen Männer gesehen, sondern es werden auch die älteren Menschen und speziell die Frauen angesprochen, die meistens in ihren Haushalten verbleiben und den Integrationsprozess verpassen. Dabei werden Sprachkenntnisse ausgebaut. Die Geflüchteten werden kulturell vernetzt und nach Möglichkeit werden Jobs und Ausbildungsplätze vermittelt. Durchgeführt werden Netzwerkarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, eine Kennenlernphase (Gespräche führen, was die Geflüchteten bewegt und wozu sie Lust haben), eine Projektphase mit kulturellen Angeboten, Kochangebote und weitere Schulungsangebote in Verbindung mit PC-Schulungen in einem Internet- und Kulturcafé.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

08.03.2026

Gemeinsames Musizieren

Geflüchtete, Menschen der stationären Wohnungslosenhilfe und Einheimische musizieren gemeinsam und geben am Ende des Projekts ein Konzert. Mit der Musikschule als Kooperationspartner und viel Geduld und Ausdauer seitens der Musiklehrer lernen Geflüchtete teilweise in Einzelunterricht Noten zu lesen und Instrumente zu spielen. Die Geflüchteten sind dabei Teil einer Musikgruppe. Auch das Abschlusskonzert findet mit Auftritten von Geflüchteten statt.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

08.03.2026

Leasing eines Fahrzeugs zur Unterstützung der Mobilität der Geflüchteten

Geflüchtete in Dörfern erhalten die Möglichkeit, zu Ärzten und Behörden zu kommen, bis sie selbst mobiler sind. Dafür wird ein geeignetes Fahrzeuge geleast, eine Tourenplanung mit möglichen Haltestellen erstellt und es werden freiwillige Helfer ausgewählt und eingewiesen. Die Geflüchteten erhalten Anschluss an die Tafel und dadurch Anbindung an die soziale Unterstützung im Landkreis. Sie bekommen Informationen über in Deutschland übliche Lebensmittel, Essgewohnheiten und Feiertage.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

08.03.2026

Internationales Café für gemeinsame Treffen

Für die Bewohner aus Schapdetten und die Asylsuchenden, die in der Grundschule untergebracht sind, wird ein Internationales Café eingerichtet. Durch gemeinsames Backen und den Café-Besuch kommen sich die Bewohner aus Schapdetten und die Asylsuchenden näher, die Integration der Asylsuchenden wird verbessert und Vorurteile abgebaut. Das Café soll auch nach Ende der Projektlaufzeit einmal im Monat weitergeführt werden.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Kultur in ländlichen Räumen

10.09.2025

Wir in Serwest - Soziale Dorfgemeinschaft mit aktivem Dorfzentrum

Das Hauptziel des Projekts ist die Förderung der sozialen Dorfgemeinschaft im Dorf Serwest durch die Schaffung eines lebendigen Dorfzentrums, bestehend aus Dorfgemeinschaftshaus und Dorfkirche, sowie die gemeinschaftliche Planung und Umsetzung von Aktivitäten unter Berücksichtigung aller sozialer Gruppen. Durch das Projekt sollen die Dorfgemeinschaft aktiviert und gestärkt sowie die Vernetzung mit aktiven Gruppen der anderen Ortsteile gefördert werden. Zur Umsetzung des Projekts sind Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen an der 'Alten Schule' notwendig - wo möglich als gemeinsame, ehrenamtliche Arbeitseinsätze. Es wird ein Nutzungskonzept erar-beitet, so dass eine kostenneutrale Nutzung langfristig möglich ist. Auch die Einbindung und Wiederbelebung der direkt benachbarten Dorfkirche als Veranstaltungsort und tagsüber als geöffnete Kirche ist Ziel des Vorhabens. Die Einwohnerinnen und Einwohner werden durch partizipative Ansätze aktiv in die Dorf-entwicklung eingebunden. Das neu geschaffene Dorfzentrum bietet Raum für Bildungs-, Kultur- und Frei-zeitangebote. Regelmäßige Veranstaltungen wie Dorffrühstücke, Spieltreffs und ein Dorfkino fördern die Gemeinschaft. Eine Dorfmoderatorin koordiniert den Entwicklungsprozess und unterstützt die Bürgerinnen und Bürger in der Planung und Umsetzung von Aktivitäten. Der 'Arbeitskreis Serwest', bestehend aus Menschen der Gemeinde Choring, treibt die Maßnahmen gemeinsam mit dem Ortsbeirat voran. Dieses Projekt bietet einen innovativen Ansatz zur Dorfentwicklung und stärkt durch gemeinschaftliche Aktivitäten und Dienstleistungen die Lebensqualität im ländlichen Raum.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

08.03.2026

Ein kleiner Paradies-Stadtgarten

Gemeinsam mit Künstlern, Kiezpunkt-Teilnehmern und Geflüchteten wird eine Brachfläche in einem Neubaugebiet zu einem kleinen Paradies-Stadtgarten mit Bänken und Spielfiguren als Treffpunkt für Einheimische und Geflüchtete umgestaltet. Der Platz wird nach gemeinsam erarbeiteten Vorstellungen gestaltet und für zukünftige Spiel- und andere Gemeinschaftsaktionen aufgewertet. Zum Beispiel wird beim Indianerfest mit den Künstlern und Kindern ein Tipi aus Eichenstämmchen bemalt und aufgebaut, das ständig benutzt werden kann. Auch die anderen Kunstobjekte, wie die Schlangenbank, die Leuchtobjekte und die Leuchtpilze aus Holz, sind neben ihrer ästhetischen Funktion 'bespielbar'. Gemeinsam sitzen deutsche und geflüchtete Mütter, Väter und Kinder auf den Bänken und kommen zwanglos und entspannt ins Gespräch. Die Pflanzungen, einige Kunstobjekte, die Bänke und in Zukunft auch das Gießen und Pflege der Beete werden gemeinsam getätigt.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

10.09.2025

LandSchafft‘s!-Akademie

Im ländlichen Raum des Altenburger Landes wird ein ehemaliges Wasserschloss mit den Menschen vor Ort und Akteuren der Region zur LandSchafft’s! - Akademie entwickelt, um Abwanderung entgegen zu wirken, Daseinsvor-sorge zu stärken und die Lebensqualität zu steigern. Dabei entsteht unter der Mitwirkung verschiedener Stakehol-der vor Ort durch spielerische Methoden eine eigene Vision der Zukunft ihrer Gemeinschaft. Das Projekt bietet die Chance, gemeinsam an der Frage nach einer guten Zukunft im ländlichen Raum zu arbeiten und einen Anstoß für eine neue, selbstbewusste und aktive lokale Gemeinschaft zu geben. Dies erfordert einen systematischen Wissens- und Ressourcentransfer und gemeinsame Räume als konstruktive Grundlage. In verschiedenen Workshop-Formaten geben dabei lokale Experten ihr technisches und künstlerisches Know-How an die Teilnehmenden vor Ort weiter und die Gemeinschaft erlernt verschiedene Methoden zur gemeinschaftlichen Selbstorganisation. Die Aktivitäten der LandSchafft‘s! - Akademie werden dann mit Unterstützung der Teilnehmenden auf weitere Stand-orte übertragen.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

08.03.2026

Einrichtung einer Schneiderwerkstatt

In der Begegnungstätte der Nachbarschaftshilfe Beilngries wird eine Schneiderwerkstatt eingerichtet, in der die Geflüchteten an einfache Näharbeiten herangeführt werden. Der Umgang mit der Nähmaschine ist Bestandteil dieser Maßnahme, damit Bekleidungsstücke geändert werden können. Weitere Ziele sind, dass in der Gruppe nach Möglichkeit Deutsch gesprochen wird und sich ein reger Austausch und Freundschaften zwischen den Teilnehmern ergeben.