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Mobiler Dorftreffpunkt Staufenberg
Das Projekt begegnet den Herausforderungen einer strukturschwachen Region, indem ein neuer Dorftreff-punkt mit einem mobilen Bike-Café etabliert und eine Gruppe Ehrenamtlicher aufgebaut wird. Das langfristige Engagement wird mit Weiterbildungen, Coachings und Begleitung durch eine hauptamtliche Koordinationsperson gestärkt. Während der Projektzeit formiert sich eine Gruppe Ehrenamtlicher, die sich für ein lebendiges Gemeindeleben engagieren möchte. Insbesondere werden auch ältere Kinder und Jugendliche angesprochen sich einzubringen, da diese momentan wenig bis gar nicht in das Dorf- und Gemeindele-ben eingebunden sind. Durch regelmäßige Treffen und eine enge Begleitung durch die Koordinationsper-son entsteht eine Gemeinschaft von Aktiven, die Veranstaltungen zu Kultur, Landwirtschaft und Ernährung organisiert, um das Leben im ländlichen Staufenberg lebenswerter zu machen. Parallel dazu wird ein mobiler Dorftreffpunkt mit Café-Atmosphäre geschaffen, um den sich das wiederbelebte Dorfleben konkretisieren kann. Mit E-(Lasten-)Rädern und Anhängern wird regelmäßig Café-Flair und gemeinschaftliches Leben an öffentliche Orte in den Ortsteilen von Staufenberg gebracht. Dort entstehen spontan Gespräche oder sie werden durch anregende Fragen auf Zetteln unter den Kaffeetassen angestoßen. Punktuell wird der mobile Treffpunkt von einer professionellen Moderation begleitet, die Fragen und kreative Gesprächsimpulse zu kontroversen Themen des Lebens auf dem Land und Lösungsansät-zen mitbringt.
Ausgemusterte Garage wird zu Fahrradwerkstatt
Mit der Einrichtung einer Fahrradwerkstatt unter Mithilfe von Geflüchteten wird ein Angebot zur Selbsthilfe geschaffen. Die Eröffnung wird mit einem Fest gefeiert. Hier reparieren die Geflüchteten ihre Fahrräder unter Anleitung selbst. Auch Workshops zu Beleuchtung, Reifenreparatur, Achter-Beseitigung und Schaltungseinstellung werden durchgeführt. Begleitend hält die Polizei einen Vortrag über Verkehrsregeln und trainiert diese mit einer Gruppe auf ihrem Verkehrsübungsplatz. Durch die größere Mobilität sind die geflüchteten Menschen besser in das Gemeindeleben eingebunden. Mit Fahrrädern haben sie die Möglichkeit, zur Arbeit, aber auch zu Veranstaltungen, Kino, Sportvereinsterminen, Arztbesuchen, Verwaltungsterminen usw. zu kommen und sich auf diese Weise zu integrieren.
Interkulturelle Pop-Up-Begegnungsstätten
Ziel der interkulturellen Pop-Up-Begegnungsstätten ist es, ein modulares Angebot der interkulturellen Kompetenzvermittlung für in ländlichen Räumen lebende Menschen bereitzustellen, um eine inklusive Gemeinschaft zu fördern und das kulturelle Miteinander zu verbessern. Im Rahmen eines partizipativen Ansatzes sollen beide Zielgruppen – Menschen mit Migrationshintergrund und die Einheimischen der Region – eingeladen werden, ein interaktives, modulares und ortsunabhängiges Workshopformat zu kreieren. Angeleitet von erfahrenen Trainerinnen und Trainern sollen so sogenannte interkulturelle Pop-Up-Begegnungsstätten entstehen. Diese Methodik kann dann von Gemeinden, Vereinen und anderen gesellschaftlichen Gruppen als ortsunabhängiges Format genutzt werden und so vielfach Wirkung erzielen, indem sie die Basis für eine Inklusion aller in der ländlichen Region lebenden Menschen stärkt. Zielgruppe sind alle Menschen in den ländlichen Räumen, die sich interkulturell weiterbilden möchten, unabhängig von Alter, Religion, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht oder eventuellen Einschränkungen. Besonderer Fokus wird jedoch auf die Einbeziehung von Menschen mit Migrationshintergrund gelegt.
Begegnungstanzen für Frauen
Das Projekt Begegnungstanzen setzt auf Kennen- und Verstehenlernen sowie Teilhabe für Frauen als gelebte Integration im ländlichen Raum. Darüber hinaus beschäftigt sich das Projekt mit den Themen Austausch untereinander und Sprachförderung. Gemeinsam mit einer syrischen Tanzlehrerin wird Asylbewerberinnen ein wöchentliches Angebot für internationale/ folkloristische Tänze zur Verfügung gestellt. Die Migrantinnen zeigen sehr großes Interesse am Austausch mit deutschen Frauen und daran, die deutsche Sprache anzuwenden. Über das Frauenprojekt sind nun auch ganze Familien beteiligt und interkulturelle Freundschaften entstehen.
Große Pause Zehdenick
Entlang eines mehrstufigen Beteiligungsprozesses wird ein ehemaliges Schulgelände Schritt für Schritt zum selbstorganisierten Begegnungsort. Verschiedene Lebensrealitäten sollen hier zusammenkommen, von- und miteinander lernen, Selbstwirksamkeit erfahren und dabei Spaß haben. Durch verschiedene Veranstaltungsformate und die kontinuierliche Einbindung der lokalen Zivilgesellschaft in Ideenwerkstätten, Plenumstreffen und AGs sowie einen iterativen Ansatz entsteht ein Treffpunkt mit einem hohen Maß an Identifikation und Anpassungsfähigkeit. Durch die gemeinsame Entwicklung und Pflege des Ortes soll ein Ausgangs- und Anknüpfungspunkt für ziviles Engagement geschaffen werden. Punktuelle Coachingangebote in diversen Bereichen wie beispielsweise Kommunikation oder Projektmanagement, sollen dieses stärken und damit langfristig fördern.
Mitmachstadt Königstein
Die Galerie der Werkstatt 26 wird zum Kreativ-Hub der Initiative 'Mitmachstadt Königstein', sie wird zentrale Anlaufstelle und dient der Begegnung und Entfaltung. Die Nutzung wird durch entsprechende Raumausstattung flexibilisiert, sodass nicht nur Ausstellungen möglich sind, sondern mit wenigen Handgriffen ein vielfältig nutzbarer Begegnungs- und Arbeitsraum entsteht. Eine Kuratorin wird dort regelmäßige Angebote zur freien künstlerischen Gestaltung für verschiedene Zielgruppen organisieren. Inhaltlich und methodisch regen die Veranstaltungen zur Auseinandersetzung zwischen Jung und Alt, langjährigen Bewohnerinnen und Bewohnern und Zugezogenen aus nah und fern mit dem sozialen, kulturellen und politischen Leben in der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Königstein an. Entstehende Ideen und Initiativen der Bürgerinnen und Bürger zur Gestaltung des Miteinanders auf Augenhöhe werden von der Veranstaltungsleitung aufgegriffen und deren Umsetzung durch das Projektteam beratend und organisatorisch begleitet. Kriterien zur Förderung von Initiativen sind: Die Aktivität beinhaltet bürgerschaftliches Engagement und die Übernahme von Verantwortung, Begegnung und Miteinander in der VG Königstein werden gefördert und Weltoffenheit wird gelebt.
Garten der Begegnung mit Fahrradwerkstatt und Gartenhaus
Getragen durch bürgerschaftliches Engagement wird der 'Garten der Begegnung' umgesetzt. Der Garten wird von einer dauerhaft arbeitenden Projektgruppe aus Geflüchteten und Einheimischen gemeinsam errichtet und langfristig betrieben. Hauptaufgaben sind der Umbau eines Schuppens zu einer Fahrrad-Werkstatt, der Bau eines Gartenhauses, die Umgestaltung des Außengeländes zu einem Garten sowie dessen Aufbau und Bepflanzung. Daneben werden Spielenachmittage, jahreszeitliche Feste, Fußballturniere, Ausflüge auf Fahrrädern und Besuche von Vereinen in der Umgebung durchgeführt. Die Zusammenarbeit zwischen Geflüchteten und Einheimischen im Projekt führt zu einer Begegnung auf Augenhöhe, da alle Lernende sind. Die gemeinsam gefeierten Feste führen Bevölkerung und Geflüchtete zusammen.
Selbstverantwortung und bürgerschaftliches Engagement stärken
Im Projekt 'Haiterbach do it' werden Selbstverantwortung und bürgerschaftliches Engagement der Bürgerinnen und Bürger durch eine aktive und soziale Dorfentwicklung gestärkt. Dies geschieht mithilfe von Veranstaltungen und Aktivitätsgruppen in den vier Wirkbereichen 'Talente weitergeben', 'Begegnungsräume', 'Respekt im Flecken' und 'Nachbarschaft leben'. Hierdurch werden in der Stadt Haiterbach Begegnungen zwischen Personen unterschiedlichsten sozialen Standes, Alters, Einkommens, Nationalität und kulturellem Hintergrund initiiert, Ressourcen aktiviert und Talente gefördert. Die Stadt wird somit offener gegenüber anderen, sprachfähiger, unterstützender, wertschätzender und attraktiver. Der Gemeinschaftssinn wird gestärkt und lokale Unternehmen finden bestenfalls neue Arbeits- und Fachkräfte. Kern von 'Haiterbach do it' sind die monatlich stattfindenden 'Friseurgespräche' im inhabergeführten Friseursalon in dritter Generation. In diesem Alltagsort werden in lockerer Atmosphäre nach Ladenschluss innovative Projektmaßnahmen und Themen durch lokale Persönlichkeiten (Amtstragende, Ehrenamtliche, Unternehmerinnen und Unternehmer, Landfrauen, etc.) in Interviewform vorgestellt. Bei daran anschließenden Vertiefungsabenden im nahegelegenen Mehrgenerationenhaus bilden sich Aktivitätsgruppen, die Ideen diskutieren und die Umsetzung in den oben genannten Wirkbereichen verwirklichen.
Selbstversorger-Garten für Geflüchtete
Auf einem ca. 1000 Quadratmeter großen Grundstück wird in gemeinschaftlicher Arbeit die Errichtung eines biologischen Selbstversorger-Gartens für Geflüchtete umgesetzt. Der Garten beinhaltet u.a.: Hügelbeet, Hochbeet, Mischkulturenbeet, Kräutergarten, Kompostanlage, Frühbeet, Beerenbeet, Wein-Rankhilfe. Mit den Geflüchteten werden Gartenbänke und ein Tisch aus Paletten gebaut, ebenso eine Wurmkiste aus Paletten und ein Bienenhotel. Zum Abschluss der Gartensaison wird ein 'Kartoffelfest' als Abschlussfest gefeiert, an dem neben den Geflüchteten auch viele Gäste aus der Gemeinde teilnehmen.
Wir fühlen uns wohl in Ostritz
Fokus des Projektes ist der Erhalt der ehrenamtlichen Strukturen in Ostritz. Dies wird zum einen durch die Förderung der Vernetzung und gegenseitigen Unterstützung der Vereine untereinander umgesetzt. Weiterhin werden durch das Projekt Menschen, die eine Idee für ein kreatives Angebot oder ein Veranstaltungsformat in Ostritz haben, bei deren Umsetzung unterstützt. Ein Schwerpunkt des Projektes liegt auf der Koordination des Engagements für das ehrenamtlich betriebene Freibad Mewa-Bad, welches ein Ort der Gemeinschaft und der Begegnung über das Baden hinaus ist. Die Koordination bezieht sich auf die Organisation der verschiedenen Dienste, wie Kasse, Rettungsschwimmer, Reinigung und ergänzend dazu vielfältige Veranstaltungen, Kultur, Sport, Kino, welche begleitend zur Badesaison stattfinden und viele Helferinnen und Helfer benötigt. Weiterhin initiiert das Projekt eine Gemeinschaftsaktion, in der sich bereits Engagierte sowie neue Engagierte einbringen. Das Projekt wendet sich durch Anschreiben und Besuche vor allem auch den Zugezogenen zu, um ihnen den Anschluss in Ostritz zu erleichtern. Damit diese über die vielfältigen Möglichkeiten sich zu engagieren Kenntnis gewinnen, werden durch das Projekt Informationen über das Ehrenamt in Ostritz gesammelt und ansprechend für die Öffentlichkeitsarbeit aufbereitet.