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Integration von geflüchteten Menschen in den Fußball-Spielbetrieb
Der Kreisverband Fußball Sächsische Schweiz-Osterzgebirge will seine 58 Mitgliedsvereine noch stärker dazu ermutigen und unterstützen, geflüchtete Menschen in die Vereinsmannschaften und den Spielbetrieb zu integrieren. Jedes Engagement soll mit 100 € pro Geflüchtetem gefördert werden, der in den Spielbetrieb integriert wird, d. h. mindestens ein Spiel mit gültiger Spielgenehmigung absolviert hat. Einerseits soll jenen Vereinen, die bereits in der Vergangenheit bei der Integration von Geflüchteten aktiv waren, auch zukünftig die finanziellen Möglichkeiten dazu eingeräumt werden. Andererseits
Flüchtlingsfamilien mit Paten besuchen Bauernhof, Offenes Sprachcafé
Im Rahmen des Projekts werden zwei Einzelmaßnahmen umgesetzt: 1. Flüchtlingsfamilien mit Paten besuchen Bauernhof Bei Besuchen auf dem Bauernhof für Flüchtlingsfamilien erlernen Kinder mittels tiergestützter Therapie den respektvollen Umgang mit Tieren und der Natur. Die Besuche bieten erlebnispädagogische Orientierung in ihrer neuen, ländlichen Heimat. Die abschließende Nachbereitung der gemachten Erfahrungen durch spezifisches Buch-, Spiel- und Bastelmaterial vertieft die Umweltkompetenz der Flüchtlingsfamilien intensiv und rückt den ländlichen Lebensraum als attraktives Wohn- und Lebensumfeld
Künstlerisches Projekt für Geflüchtete - Eigene Geschichte schreiben
Im Rahmen eines künstlerischen Projekts bekommen Geflüchtete die Möglichkeit, ihre Geschichte darzustellen. Dies kann die Fluchtgeschichte sein, das Ankommen, das Leben im Jetzt oder die Zukunftsperspektive. Die Beteiligten können und sollten sich (sprachlich) weiterentwickeln. Die Selbstdarstellung kann mittels Schrift, Bühnendarstellung, Bild, Musik, Fotos, Video/Film erfolgen; eine Verbindung der verschiedenen Medien ist ebenfalls möglich. Da sich Profis wie ein Kameramann/Regisseur oder ein Englisch-/Arabisch-Dozent in der Zielgruppe befinden, kann auch die sprachliche und technische Umsetzung
Interkulturelle Öffnung der Mediothek Borna
Das Angebot des 'Buchsommers' soll auch für geflüchtete Kinder und Jugendliche bereitgestellt werden. Hierfür wird ein spezielles Medienangebot benötigt (einfaches Deutsch, zweisprachig, spielerisches Lernen). Zudem werden mittels eines Busses die Medien in die umliegenden Kommunen gebracht und sind so leichter zugänglich für Geflüchtete. Ziel ist die interkulturelle Öffnung der Mediothek, durch gezielte Erweiterung des Angebotes für Personen mit Migrationshintergrund mit dem Schwerpunkt Schüler*innen der örtlichen Schulen, aber auch Kindereinrichtungen.
Begegnung und Motivation zu ehrenamtlicher Mitarbeit
Es werden wöchentliche Begegnungsangebote initiiert. Darüber hinaus werden Geflüchtete und auch Einheimische zur ehrenamtlichen Mitarbeit bei verschiedenen Vorhaben gewonnen. Die Angebote sind niederschwellig und für alle Interessierten offen. Sie schaffen Raum für persönliche Begegnung, einander Kennenlernen, ermöglichen das Wahrnehmen von notwendigen Unterstützungen und stärken durch gemeinsames ehrenamtliches Tätigsein den Zusammenhalt trotz vorhandener Verschiedenheiten.
Begegnungs- und Arbeitsraum für gemeinsame Handwerks-Projekte
Das Projekt bietet den örtlichen Geflüchteten sinnvolle handwerkliche Tätigkeiten an. So soll gemeinsam produziert, gehandelt und qualifiziert werden. Die Durchführung erfolgt in Tandems zwischen Einheimischen und Geflüchteten. Konkret soll die Vermittlung von handwerklichen Fertigkeiten zur beruflichen Qualifizierung von anerkannten Geflüchteten, ein Begegnungsraum und eine Plattform für Vernetzung, Ausbildung sowie die Teilhabe von Geflüchteten am Gemeinwesen, ein Austausch und Sichtbarmachen der aktiven Flüchtlingsarbeit und eine gemeinsame Produktion von Handwerk entstehen. Hierzu
Familienförderung durch Frauenförderung
Gegenstand des Projektes ist Familienförderung durch Frauenförderung: Heranführung an das gesellschaftliche Leben, Rolle der Frau, Stärkung der Erziehungskompetenz. Bei den Familien sollen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration geschaffen werden. Die Mütter, die durch ihre Kinder ans Haus gebunden sind, sollen aktiv in den Integrationsprozess mit aufgenommen werden. Durch Verbesserung der Sprachkompetenz, Vertiefung der Kenntnisse der gesellschaftlichen Regeln und Werte, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sowie Herstellung und Pflege von Kontakten (zu Nachbarn,
Integration von Geflüchteten
Neun Geflüchteten aus der Elfenbeinküste wird Unterstützung geboten, um diese in die Gemeinschaft und ins Dorfleben aufzunehmen und zu integrieren. Sie sollen unter anderem am Spielbetrieb des Fußballvereins teilnehmen können und erhalten Kleidung. Ziel ist eine schnellere und tiefere Integration und auch eine höhere Akzeptanz bei vielen skeptischen Mitbewohnern der Region.
Schulung von ehrenamtlichen Dolmetscherinnen und Dolmetscher
Im Rahmen des Projekts werden Ehrenamtliche geschult, die als Dolmetscher in der Integrationsarbeit für und mit Geflüchteten und Neuzuwanderen in der Schwarzwaldregion des Kinzigtals tätig sind. Ziel ist es, einen einheitlich ausgebildeten Dolmetscherpool aufzubauen, der auf Abruf den Verwaltungen, Schulen usw. zur Verfügung steht. Die Ehrenamtlichen arbeiten nach gleichen Prinzipien und wissen, was eine neutrale Übersetzung erfordert und welche Bedeutung die Schweigepflicht hat. Zudem erfahren sie, welche rechtlichen Konsequenzen ihr Handeln hat.
Willkommenskultur fördern
Das Integrationslotsenteam hat das Ziel, die Willkommenskultur zu fördern. Mit dem Projekt wird versucht, den Geflüchteten ihre neue Heimat zu zeigen und ihnen das Kennenlernen der Lebensverhältnisse, Eigenarten und die Faszination des Gastlandes zu vermitteln. Hierzu sollen sie punktuelle Einblicke in den Naturraum, die Kultur und das Freizeitangebot erhalten. Die Zielgruppen werden jeweils mittels Handzettel über die einzelnen Projekte informiert. Die Lotsen sprechen zudem die von ihnen betreuten Familien an. Angeboten werden Ausflüge in den Bereichen Projekt Naturraum (Kennenlernen der Region