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Inklusion von Flüchtlingen im Landwirtschaftsbetrieb und ins Dorfleben
Durch die gemeinsame fachlich begleitete Bewirtschaftung eines Feldes von der Bestellung bis zur Ernte, Verarbeitung von Lebensmitteln, Organisation eines interkulturellen Dinners und Erstellen eines Booklets mit Gedichten und Geschichten wird eine Annäherung verschiedener Kulturen ermöglicht. Geflüchtete bringen sich in die Dorfgemeinschaft von Niedergräfenhain ein, Vorurteile werden abgebaut. Es wird ein Treffpunkt geschaffen (Umbau und Einrichtung eines Bauwagens), Hochbeete angelegt und Saatgut sowie Arbeitsmittel für den Gartenarbeiten gekauft.
Mobilität und Sprachkenntnisse - Unterstützung einer geflüchteten Familie
Eine geflüchtete siebenköpfige Familie wird bei der sozialen Integration und beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützt. Im Ort von Rastorfer Passau gibt es keine Schule, keinen Kindergarten sowie keine Einkaufsmöglichkeit. Zum Erreichen notwendiger Ziele, wie auch für Behördengänge und Arztbesuche, fehlt die Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel. Freiwillige Helfer führen mit ihren privaten PKW die notwendigen Fahrten durch. Darüber hinaus erhält die Familie täglich eine Stunde privaten Deutschunterricht von weiteren Helfern.
Unbegleitete junge Geflüchtete werden für grüne Berufe begeistert
In Klosterbuch werden unbegleitete junge Geflüchtete für die sogenannten grünen Berufe begeistert. In Kooperation mit dem Fachwerk-/Archehof Klosterbuch wird hierbei der Rahmen zwischen historischer Landwirtschaft und modernster Landtechnik bewusst weit gesteckt. Die aus verschiedenen ländlichen Regionen stammenden jungen Geflüchteten lernen, dass die Grünen Berufe in Deutschland/ Europa vollständig anders zu beurteilen sind als in ihren Heimatländern. Durch gemeinsame Projektarbeit von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund wird u.a. Vorurteilen und Fremdenfeindlichkeit entgegengewirkt und den Jugendlichen werden Impulse für die eigene Lebensgestaltung gegeben.
Gemeinsamer Sport von Kindern mit und ohne Fluchthintergrund
In Schwaney lernen sich Kinder mit und ohne Fluchthintergrund im örtlichen Reit- und Fahrverein in den Herbstferien kennen und treiben gemeinsam Sport. Durch Spiele und Aktivitäten auf und neben dem Pferd werden Hemmschwellen untereinander abgebaut und es findet eine Auseinandersetzung mit der multikulturellen Gesellschaft statt. Das unterstützt die Integration der Flüchtlingskinder in die dörfliche Gemeinschaft.
Indoor-Spielplatz mit Café als Treffpunkt für alle
In St. Georgen im Schwarzwald entsteht ein Indoor-Spielplatz mit Café als Treffpunkt und Begegnungsangebot für Familien verschiedener Nationen (Geflüchtete, andere Migranten und Deutsche). Hierfür werden Spielgeräte angeschafft. Dieses niederschwellige Angebot erleichtert den Flüchtlingsfamilien die Integration in die und Teilhabe an der Gemeinschaft.
Kommunikationsort und Treffpunkt zum Kochen im Freien
Für die Geflüchteten aus verschiedenen Herkunfsländern wird vor ihrer Wohnanlage in Korbach ein Grillplatz mit Sitzmöglichkeiten geschaffen. Dieser ermöglicht es ihnen, sich im Freien aufzuhalten und auch dort zu kochen und miteinander zu essen. Damit entsteht ein ganzjähriger Kommunikationsort und Treffpunkt. Hierfür wird eine wetterfeste Sitzgruppe mit Tischen und ein Backofen beschafft sowie ein Grillplatz und eine Teilüberdachung errichtet. Das Projekt sorgt für eine bessere Integration der Geflüchteten, die Schaffung niederschwelliger Kontaktmöglichkeiten, die Verbesserung der Deutschkenntnisse, das Abbauen von Ängsten sowohl bei Einheimischen als auch bei den Geflüchteten, ein besseres Verständnis für verschiedene Kulturen und deren Traditionen sowie für besseres Kennenlernen, Verstehen und gegenseitige Hilfe.
Entstehung eines Gartens der Religionen
Durch gemeinsame Arbeitseinsätze, Austausch, fachliche Inputs und gemeinsames Essen wird eine Beziehung unter den Geflüchteten, dem Verein und der Bürgerschaft aufgebaut. Außerdem ist eine Ersthelferausbildung für die Geflüchteten geplant. Durch die Einbeziehung von Ehrenamtsinitiativen aus dem Landkreis wird eine flächendeckende Vernetzung erreicht, um die spätere Nutzung des Gartens der Religionen als Ort der Begegnung zu gewährleisten.
Interkulturelles Dorfleben in Pöcking stärken
Das Vorhaben 'Interkulturelles Dorfleben in Pöcking stärken' unterteilt sich in folgende vier Projekte: 1. Interkulturelle Frauengruppe: Angebote wie Nähen, Stricken, Ernährung, Gesundheit, Kindererziehung, Gespräche zur Sprachförderung, Austausch mit örtlichen Frauengruppen, kulturelle und sportliche Aktivitäten 2. Familien unterstützen im Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag durch Eltern-Kind-Gruppen: Kinderbetreuung, Hausaufgabenunterstützung, Ferienprogramme, Wanderungen und Ausflüge in der näheren Umgebung, musikalische und sportliche Freizeitangebote, Schwimmkurs für Frauen und Kinder. 3. Interkulturelle Männergruppe: Sportliche und kulturelle Aktivitäten, handwerkliche Tätigkeiten wie Fahrradwerkstatt, Gartengestaltung, Besichtigung von regionalen Versorgungseinrichtungen. Unterstützung bei Ausbildung- und Arbeitsfindung, Gesprächsrunden zur Sprachförderung. 4. Containersiedlung als Begegnungsort schaffen: Spiel- und Sportmöglichkeiten, Kreativraum, gemütliche Sitzgelegenheiten, Kino für Groß und Klein, Literatur- und Spieleabende, Interkulturelles Abschlussfeste mit Projektdokumentation zur Stärkung des Pöckinger Gemeinschaftslebens sowie Förderung einer guten Nachbarschaft als Projektziel.
Interkulturelle Begegnungsstätte
Der Helferkreis Asyl schafft eine interkulturelle Begegnungsstätte für Asylbewerber und Bürger Taufkirchens, in der die gegenseitige Akzeptanz gefördert sowie Kultur und Integration gelebt werden. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und der Linderung der Not (Ersthilfe) sollen mit der beantragten interkulturellen Begegnungsstätte folgende spezielle Ziele für die Asylbewerber erreicht werden: Kultur vermitteln: Bei aller Offenheit und Akzeptanz gegenüber der kulturellen Vielfalt sollen den zukünftigen Mitbürgern auch die einheimische Kultur und Werte nahegebracht werden, wie zum Beispiel die Gleichstellung von Mann und Frau, Rechtsstaatlichkeit, Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft. Integration fördern: Wichtige Schlüssel hier sind Sprachkenntnisse, Ausbildung und eine Arbeit. Unter dem Motto 'Hilfe zur Selbsthilfe' bietet der Helferkreis Sprachkurse und Hausaufgabenbetreuung für interessierte Geflüchtete an. Außerdem unterstützt der Helferkreis Geflüchtete bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz und informiert interessierte Arbeitgeber umfassend über Einstellungshürden und zu beachtende Formalitäten.
Kochclub für geflüchtete und deutsche Frauen
Geflüchtete und deutsche Frauen treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Kochen, lernen sich kennen, tauschen sich aus und bauen dadurch Vorurteile ab. Der Kochclub soll möglichst nahtlos an den Deutschkurs anschließen und einmal in der Woche stattfinden. Die interessierten Frauen werden mit ihren Kleinkindern per Kleinbus transportiert, da eine Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr aufwendig ist und sie von der Teilnahme fernhalten würde. Die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Kochklubs wird im ersten Schritt durch ehrenamtliche Mitarbeiter gewährleistet. Diese vermitteln auch praktische Tipps zum Leben in Deutschland und beantworten die Fragen der ausländischen Frauen. In einem weiteren Schritt wird dann versucht, auch deutsche Frauen für die Teilnahme am Kochclub zu gewinnen. Im Laufe des restlichen Jahres soll die Organisation der Treffen vollständig in die Hand der beteiligten Frauen gehen, und nach einem Jahr soll der Kochclub so etabliert sein, dass seine Umsetzung nachhaltig gesichert ist.