Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

13.06.2026

REGIOküche - zentrale Frischeküche zur Belieferung von Gemeinschaftsverpflegungen

Um eine Auslieferung warmer Mahlzeiten zu fairen Preisen zu ermöglichen, werden Machbarkeitsstudien und Potentialanalysen zur Verfügbarkeit regionaler Erzeugnisse und Analyse logistischer Strukturen zur Belieferung von Gemeinschaftsverpflegungen mit regionalen Lebensmitteln durchgeführt. Im Rahmen dessen wird auch die sich anschließende zentrale Verarbeitung durch Fachpersonal in einer Frischeküche sowie die Nutzung von Skaleneffekten und Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette geprüft. Geeignete Auslieferkonzepte für die warmen Mahlzeiten werden erarbeitet. Ein regionales Verpflegungskonzept inklusive Informationsveranstaltungen und Kochkursen zur Sensibilisierung aller Verbrauchergruppen für regionale Lebensmittel und Hervorhebung der Vorteile für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die eigene Nahversorgungsregion werden erstellt. Eine Bedarfsanalyse an warmen Mahlzeiten erfasst das Mengenpotential für eine warme Mittagsverpflegung sowie die gewünschten Verarbeitungsgrade der regionalen Lebensmittel. Zielführende Maßnahmenpläne zur Verfügungstellung regionaler Erzeugnisse in die Frischeküche begleiten die Analysen und erleichtern eine potenzielle Umsetzung. Passende Rechtsrahmen und -formen in Verbindung mit Trägerschaftsmodellen werden für eine Frischeküche geprüft. Die erforderliche Planung einer geeigneten Kücheninfrastruktur, angepasst an die Nachfrage sowie räumliche Küchenkonzepte, eine zielführende und nachhaltige Standortplanung erfolgen und finden im Businessplan Lösungsansätze. Beratend stehen Architekten und Kücheneinrichter mit Erfahrung in Großküchenabläufen und -gestaltung zur Seite.

Regionale Wirtschaft

13.06.2026

Biosphäreobst am Schaalsee – Schutz durch kommerzielle Nutzung

Streuobstwiesen und Obstbaumalleen prägen nicht nur die Kulturlandschaft am Schaalsee, sie sind auch Hotspots der Biodiversität. Langfristig können sie allerdings nur durch eine extensive wirtschaftliche Nutzung effektiv erhalten werden. Durch die Nutzung von Streuobstwiesen und Obstalleen kann dem Verlust der Biodiversität und dem Verlust von Strukturreichtum in der Landschaft sowie der Bodenerosion und Austrocknung entgegengewirkt werden. Im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee wird das Potential des noch vorhandenen Streuobstes analysiert und für die Entwicklung innovativer Lebensmittelprodukte genutzt. Die so zu entwickelnden regionalen Produkte werden als Markenbotschafter des Schaalsees Konsumenten in der Metropolregion Hamburg erreichen, die sich im Gesundheits- und Fitnessmarkt wiederfinden. Lizenzgebühren der Produkte werden den Erhalt und den Ausbau des Streuobstes in der Region sichern. Die Initialisierungsphase dient zunächst dafür, mit Pomologen Art und Umfang des Streuobstes in der Schaalseeregion zu bestimmen, Kooperationen für die Produktentwicklung aufzubauen und geeignete Vertriebswege und -partner aufzuspüren.

Regionale Wirtschaft

13.06.2026

Kompetenzzentrum für flexible Gemüseverarbeitung

Gemüse spielt eine zentrale Rolle auf den Mittagessen-Tellern der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung. Nach Qualitätsstandard der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) ist Gemüse mengenmäßig die wichtigste Lebensmittelgruppe in der vollwertigen Ernährung. Immer mehr Träger der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung möchten dabei gezielt saisonale und regionale Bio-Produkte einsetzen. Diese Nachfrage kann in vielen Regionen nicht bedient werden, weil es an regionalen Wertschöpfungsketten fehlt. Das betrifft sowohl die Anbau-Kapazitäten wie die benötigten Verarbeitungsstrukturen. In diesem Vorhaben werden deshalb die notwendigen Grundlagen für die Errichtung eines Kompetenzzentrums für flexible Gemüseverarbeitung geschaffen. Damit wird eine Lücke geschlossen, um bedarfsgerecht Gemüse für die lokale und regionale Gemeinschaftsverpflegung bereitzustellen. Die Aufgabenstellung umfasst die Planung der anpassungsfähigen Produktionsprozesse, mit denen flexibel unterschiedliche Gemüsekulturen in verschiedenen Prozess- und Convenience-Stufen chargengetreu verarbeitet werden können. Die Planung wird Bestandteile der vorgelagerten und nachfolgenden Prozesskette enthalten und dabei auf die vorliegenden strukturellen Herausforderungen eingehen. Für den möglichen Betrieb werden für das potenzielle Konsortium Formen der Aufbauorganisation konzipiert und auf Machbarkeit geprüft.

Regionale Wirtschaft

13.06.2026

Bio-Offensive Südkreis Herzogtum Lauenburg

Das Projekt fördert die verbesserte regionale Versorgung mit etablierten sowie neuen Bio-Produkten aus regionalen Wertschöpfungsketten. Aufbauend auf einer Markterhebung zur Ermittlung der Bedürfnisse der Menschen und Unternehmen in der Region wird durch neue innovative Vertriebswege der Absatz von regionalen Bio-Produkten - unter anderem vorverarbeitete, küchenfertige Lebensmittel, Convenience-Food, Außerhaus-Mahlzeiten - unter Berücksichtigung der Wertschöpfungsketten verbessert. Dafür werden Prototypen entwickelt, welche im Zuge des Initialisierungsmanagements in einem Pilotprojekt getestet werden. Am Ende steht eine fundierte Handlungsempfehlung zum Start des eigentlichen Projekts. Ziel ist die Steigerung des Bio-Angebotes, ihrer Verfügbarkeit und Sichtbarkeit im südlichen Herzogtum Lauenburg und darüber hinaus.

Digitalisierung auf dem Land

13.06.2026

Smart Village Mobilitätscampus

Eine fast hundertjährige S-Bahn steht als Sinnbild für volksnahe und moderne Mobilität im Zentrum des Smart Village Mobilitätscampus. Im Projekt stellen die thematischen Schwerpunkte - Stärkung der Gründungskultur und Innovationskraft sowie die Entwicklung ländlicher, nachhaltiger Mobilitätsangebote - die Bedürfnisse der Menschen in den Vordergrund. In diesem Rahmen entstehen Anwendungen im Rahmen der Digitalisierungsstrategie der Modellregion Potsdam-Mittelmark und Angebote für die dort geplante multimodale Mobilitätsplattform. Die lokale Bevölkerung, Unternehmen und Touristen finden hier einen realen Ort, an dem Begegnungen, Arbeiten, Lernen und die Entwicklung zukunftsfähiger Ideen für die Mobilitätswende stattfinden. Die geplante hybride Infrastruktur mit Büro-, Veranstaltungs- und Coworking-Räumlichkeiten, wertet das Dorfbild von Klein Glien und das Image der Region auf. Übertragbarkeit wird im Konzept mitgedacht. Ein 'Start-Ups in Residence' Programm und konkrete Mobilitätsangebote werden aufgebaut. Der Campus ist Sitz des Smart Village e.V. und ein Leuchtturmprojekt in der Mitte der Entwicklungsachse Wiesenburg/Mark – Bad Belzig.

Digitalisierung auf dem Land

13.06.2026

KOMMpendium - digitale, interaktive Simulation von Dorf- und Regionalentwicklungsprozessen

Im Projekt KOMMpendium wird ein digitales, interaktives Tool zur Vermittlung von kommunalpolitischem Grundlagenwissen entwickelt. Dieses zielt darauf ab, bessere Teilhabe, Kooperationen und Lösungswege aller Akteure in der ländlichen Entwicklung der Region zu ermöglichen sowie den Wissenstransfer von Smarte.Land.Regionen zu unterstützen. Konkret bietet das Tool einen spielerischen Ansatz zum Mapping des lokalen Akteursnetzwerkes und zeigt durch Szenarien und praktische Erfahrungen, mit welchen Strategien und Kooperationen zwischen formellen und informellen, haupt- und ehrenamtlich Engagierten die kommunale Entwicklung vorangebracht werden kann. Themen wie Kommunalpolitik, zentrale Akteure und ihre Rollen sowie Ressourcen und Transformationspfade werden auf diese Weise anschaulich erläutert. Eine besondere Rolle spielen die praktischen Erfahrungen aus den verschiedenen Dörfern und Kommunen, welche die Simulation mit realen Entwicklungsprozessen verknüpfen und lebendig machen. In enger Zusammenarbeit mit den Partnern im Projekt und durch die Beteiligung verschiedenster Akteure in der Region wird auf bestehendes Wissen, Erfahrungen und Formate zurückgegriffen und in gemeinsamen Workshops strukturiert und ergänzt.

Digitalisierung auf dem Land

13.06.2026

Mobiler Makerspace - ortsungebunden an Workshops teilnehmen, Ideen umsetzen, digital arbeiten

Das Vorhaben umfasst die Anschaffung, Umrüstung und den Einsatz eines geeigneten Kleintransporters zu einem mobilen MakerSpace. Ziel ist die Schaffung eines standortunabhängigen Angebots, um verschiedene Zielgruppen niedrigschwellig Zugang zu digitalen, naturwissenschaftlichen, technischen, und künstlerisch-kreativen Bereichen zu ermöglichen. In Wittlich wurde bereits 2020 ein MakerSpace als stationäre, offene Kreativwerkstatt gegründet. Aufgabe und Ziel der Einrichtung ist es, allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, mittels moderner Technik, Methoden und Tools Ideen umzusetzen, digitale Maschinen kennenzulernen und mit ihnen zu arbeiten. Der MakerSpace fördert MINT-Fähigkeiten in den Bereichen Holz, Metall, Textil, Elektronik, Coding, 3D-Druck, Video und digitalen Kompetenzaufbau. Das Interesse im Kreisgebiet ist groß, das Raumangebot des bisherigen MakerSpace stößt hierbei jedoch an seine Grenzen. Der mobile MakerSpace wird standortunabhängig Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Familienzentren, Seniorenfreizeit- und Kultureinrichtungen einen Zugang ermöglichen. Unterstützt durch geschultes Personal und ein digitales Buchungssystem, können unterschiedlichste Mitmachformate und Workshops durchgeführt und Lösungen bei der Umsetzung individueller Maker-Projekte erarbeitet werden.

Digitalisierung auf dem Land

13.06.2026

Digitallotse für das Ehrenamt

Das Projekt 'DigiLotsEhr - Digitallotse für das Ehrenamt' bietet individuelle Unterstützung für Ehrenamtliche zum Themenbereich Digitalisierung. Das Ziel des Projekts ist es, die Effizienz der Vereinsverwaltung, den Zugewinn von neuen Mitgliedern, das Netzwerken, die Öffentlichkeitsarbeit oder andere Bereiche durch die Einführung digitaler Lösungen zu verbessern. Das Projekt wird durch einen Digitallotsen durchgeführt, der die Zielgruppe individuell unterstützt und Hard- und Softwarelösungen empfiehlt. Durch einen Fragenkatalog wird der digitale IST-Stand jedes Teilnehmers ermittelt, Empfehlungen abgeleitet und Unterstützung bei der weiteren Umsetzung angeboten. Aus den Erfahrungen der Teilnehmer wird ein Leitfaden zur Optimierung der digitalen Arbeit für das Ehrenamt in ländlichen Regionen entwickelt. Zur Anwendung kommen dabei verschiedene Methoden und Instrumente wie individuelle Beratung, Schulungen und Vermittlung geeigneter Partner für vereinsinterne Umsetzungsmaßnahmen. Im Rahmen der Metropolregion Stettin, in der sich das Projektgebiet befindet, sollen zudem internationale Netzwerkmöglichkeiten eröffnet werden, zur Initiierung grenzübergreifender Aktionen, Veranstaltungen oder Projekte.

Digitalisierung auf dem Land

13.06.2026

NEW kinderleicht - Bildung erlebbar machen

Die App 'NEW kinderleicht' unterstützt Eltern durch interaktive und regionale Angebote dabei, ihre Kinder in kognitiven, sozialen, sprachlichen, emotionalen Kompetenzen, Bewegung und Verständnis für Natur und Umwelt zu fördern. Ein Fokus liegt zudem auf der Einbindung von Natur und Umwelt. Die App hat den Anspruch, auf digitalem Weg für die analoge Praxis zu begeistern. Studien zeigen, dass sich der Anteil der Kinder, die nicht körperlich aktiv sind, während der Corona-Pandemie verfünffacht hat. Das Ziel ist, analoge und digitale Bildungsangebote für Kinder im Kita- und Grundschulalter auf einer Plattform zu bündeln und sowohl für Kinder als auch Eltern niedrigschwellig zugänglich zu machen. Dabei stehen insbesondere Familien aus sozial benachteiligten Verhältnissen im Fokus. Eine nachhaltige Integration in den familiären Alltag verspricht man sich durch die Funktion von Push-Benachrichtigungen, so dass man kontinuierlich Anregungen zu jahreszeitlich passenden Förderbeispielen erhält. Außerdem werden eine Vorlesefunktion und/oder Videoanleitungen in die App integriert. Um die Motivation hoch zu halten muss ein Belohnungssystem mitgedacht werden.

Digitalisierung auf dem Land

13.06.2026

Unterstützungsplattform für pflegende Angehörige/Pflangl.new

Auf der digitalen Plattform Pflangl.NEW werden multimediale Inhalte zur Verfügung gestellt, die es pflegenden Angehörigen erlauben, die eigene Gesundheit besser zu schützen. Denkbare Inhalte umfassen dabei das ergonomische Pflegen, den Umgang mit Stress und psychischer Belastung in der Pflege und eine Zusammenfassung der Unterstützungsangebote durch Pflege- und Krankenkassen. Die Inhalte werden dabei mit zentralen Akteuren der häuslichen Pflege im Landkreis Neustadt an der Waldnaab erstellt, ein Einbringen von Inhalten wird dann auch für Dritte nach vorheriger Prüfung möglich sein. Die Inhalte werden auf partizipativen Weg erstellt. Es sollen Betroffene, Vereine und Verbände einbezogen werden, um Bedarfe zu ermitteln und gemeinsam Lösungen für die gesundheitlichen Herausforderungen in der Pflege von Angehörigen zu finden, die über die digitale Plattform an die Betroffenen weitergegeben werden können. Neben digitalen Inhalten können über die Plattform auch analoge Unterstützungsmöglichkeiten - wie Selbsthilfegruppen oder andere analoge Veranstaltungen - unter den pflegenden Angehörigen bekannt gemacht werden.