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Kurse zu Grundlagenkenntnissen am PC mit Online-Prüfung und anerkanntem Zertifikat
Das Projekt beinhaltet die Vermittlung von Grundlagenkenntnissen am PC mit abschließender Online-Prüfung und anerkanntem Zertifikat. In den Kursen soll immer ein Geflüchteter mit einem deutschen Teilnehmer zusammenarbeiten und lernen. Das fördert die Integration und auch die Anfahrten lassen sich dadurch leichter regeln. Bewährt hat sich das mobile Computerlabor mit neun Notebooks sowie Drucker/Scanner. Aber die Teilnehmenden machen auch regen Gebrauch von dem Angebot, ein Notebook für die Laufzeit des Kurses auszuleihen, um zu Hause das Erlernte zu üben und zu festigen. Die Zertifikate der beiden Kurse werden im Rahmen einer kleinen Feier beim monatlich stattfindenden Café International der Initiative 'Geflüchtete in der Augst' überreicht.
Wettergeschützte Wartezone für Mündersche Tafel
Die Wartezone für Kunden der Münderschen Tafel, zu denen auch Geflüchtete zählen, wird neu gestaltet und zu einem Kommunikationszentrum ausgebaut, das nun Schutz vor Nässe und Kälte bietet. Die neue Wartezone wird dadurch zu einem kommunikativen Treffpunkt, an dem sich Einheimische und Geflüchtete in einem geschützten Raum begegnen und kennenlernen können.
Erschaffen eines Kleinspielfeldes
Ein bestehender Bolzplatz wird zu einem Kleinspielfeld mit Kunstrasen, einem Bandensystem und Ballfangzäunen umgebaut. Der Platz liegt direkt an dem Fahrradweg durch den Ort und kann sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad von den Geflüchteten, aber auch den heimischen Kindern und Jugendlichen erreicht werden. Der Bau des Kleinspielfeldes wird in gemeinschaftlicher Arbeit realisiert und wird nach Fertigstellung von Einheimischen und Geflüchteten gleichermaßen genutzt.
Ein Spiel- und Kommunikationsplatz auf dem Sportgelände
Gleich neben dem Sportplatz im Ort wird ein Spielplatz errichtet, der auch als ein 'Kommunikationsplatz' für Einheimische und Geflüchtete dient. Eltern, deren Kinder gerade am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen, können hier die Wartezeit mit den Geschwisterkindern verbringen. Ein Ort für Begegnungen zwischen den Einheimischen und Geflüchteten entsteht, an dem Vorbehalte abgebaut und die Neubürger in die Dorfgesellschaft integriert werden.
Kulturelle Busreisen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz
Für Geflüchtete werden mehrere Busreisen zu kulturellen Stätten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz veranstaltet, um ihnen einen kleinen Einblick in ihre neue Heimat zu vermitteln. Die Fahrten führen unter anderem nach Koblenz zum Deutschen Eck und mit der Gondel auf die Festung Ehrenbreitstein, nach Aachen sowie zum Landtag nach Düsseldorf. Während des Ausflugs wird den Geflüchteten zum Beispiel am Deutschen Eck und im Landtag die deutsche Geschichte nähergebracht bzw. das föderale System der Bundesrepublik erläutert. Gesellige Gespräche in den Parks fördern das Miteinander. Kurzweilige Momente lenken insbesondere die Kinder von ihrem tristen Leben in den Flüchtlingsunterkünften ab.
Sprachkurs für Flüchtlings-Frauen mit und ohne Kinder
Flüchtlings-Frauen wird ein Sprachkurs angeboten, der die Selbstständigkeit und das Kennenlernen der deutschen Kultur fördert. Zielgruppe sind Frauen mit und ohne Kinder, die keine andere Möglichkeit haben, einen Sprachkurs zu besuchen, da sie in Xanten und in den Ortschaften drumherum oftmals isoliert leben. Für etwa vier Stunden entfliehen sie der häuslichen Eintönigkeit, kommunizieren mit anderen Frauen aus unterschiedlichen Herkunftsländern und wissen ihre Kleinkinder in unmittelbarer räumlicher Nachbarschaft behütet. Sie sind nicht gezwungen, am Ende eine Sprachprüfung abzulegen. Am letzten Tag vor den Sommerferien, vor den Herbstferien, vor Weihnachten und am Ende des Sprachkurses findet jeweils ein gemeinsames festliches Essen statt.
Tagesfahrt mit Geflüchteten verschiedener Nationalitäten und deren Paten
Die in Bad Berleburg lebenden und betreuten Geflüchteten sollen die Region außerhalb ihres Ortes kennenlernen. Zusammen mit den sie betreuenden Personen verbringen sie einen sorgenfreien und ereignisreichen Tag. Wichtig ist dabei das gemeinsame Erleben von Geflüchteten, deren Familien und den Integrations-Paten. An den Fahrten nehmen ca. 25 erwachsene Geflüchtete, ca. 10 Kinder und Jugendliche sowie ca. 15 erwachsene Betreuer teil. Es findet eine Busfahrt von Bad Berleburg an den Edersee und zurück statt, eine Schiffsfahrt auf dem Edersee mit gemeinsamen Mittagessen und ein Besuch des Wildtierparks innerhalb des Nationalparks Kellerwald-Edersee.
LandFrauen treffen Migrantinnen beim gemeinsamen Kochen und Essen
In 50 Dörfern der Region treffen sich Pfälzer LandFrauen mit Migrantinnen; sie tauschen sich beim gemeinsamen Kochen und Essen über die Kultur, regionale Gerichte und die Familien aus. Das Zubereiten von landestypischem Essen gibt ein Gefühl von Heimat. Jede Frau, auch wenn sie bisher nur geringe Kenntnisse der deutschen Sprache hat, kann sich einbringen und mitmachen. Die dabei entstehenden Kontakte sind nachhaltig, sie fördern das Verständnis um die jeweils andere Kultur. Das Angebot soll ein isoliertes Leben (Ghettoisierung) der Migrantinnen verhindern, die soziale Integration wird dadurch angestoßen. 50 Ortsvereine der LandFrauen setzen je einen gemeinsamen Abend um. Es wird auch ein gemeinsames Kochbuch erarbeitet und an die Teilnehmerinnen übereicht.
Eine neue Küche für gemeinsame Kochabende mit den Geflüchteten und den Ortsansässigen
Von den Geflüchteten in Vrees kam der Vorschlag, gemeinsame Kochabende mit den Bewohnern des Ortes zu veranstalten. Mit dem Projekt wird nun diese Anregung aufgegriffen und die Voraussetzungen für das gemeinsamen Kochen geschaffen. Dafür wird eine neue Küche gebaut. Diese bietet Platz zum Kochen für mittelgroße Gruppen. Mit der neuen Küche lässt sich ein breites Spektrum an Aktionen anbieten und durchführen. So können nun die gemeinsamen Kochaktionen mit Geflüchteten und Einheimischen durchgeführt werden. Beim Kochen und dem anschließenden Essen kommt es zu vielen Gesprächen. Die Vreeser Einwohner lernen typische Gerichte aus dem Irak oder Syrien kennen und die Geflüchteten probieren bei weiteren Aktionen typisch deutsche Gerichte. Das führt zu einem gegenseitigen Verständnis und der Förderung der Dorfgemeinschaft.
Integration der Asylsuchenden durch Sportangebote
Durch verschiedene Sport-Angebote, die auf den gesamten Landkreis Roth ausgedehnt werden, sollen Asylbewerber schneller integriert werden. Ziel ist es, sie in die lokalen Sportvereine zu vermitteln. Die Integration durch Sport leistet einen sehr wichtigen Beitrag gegen Ausgrenzung Geflüchteter. Sie wirkt auf drei Ebenen: Heranführung der Migranten an die lokalen Vereine durch niedrigschwellige Sportangebote, Verbesserung des Integrationsklimas in den Vereinen durch persönliche Kontakte und Abbau von Vorurteilen.