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"Kulinarische Straße der Nationen" auf dem Marktfest mit Rahmenprogramm sowie Schulungen für Ehrenamtliche
An der 'Kulinarischen Straße der Nationen' auf dem alljährlichen Marktfest beteiligen sich Einheimische und Geflüchtete aus insgesamt acht Nationen. Jede Nation erhält ihren eigenen Marktstand, an dem die traditionell zubereiteten Speisen angeboten werden. Das Gelände sowie die Marktstände werden gemeinsam mit Schülern der umliegenden Schulen dekoriert und gestaltet. Darüber hinaus ist ein buntes Rahmenprogramm mit musikalischen Auftritten sowie einer afrikanischen Kaffeezeremonie geplant. Für die ehrenamtlichen Mitarbeiter findet eine Motivations- und Kommunikationsschulung statt. Ein
Fahrräder aus Bambus von Geflüchteten und Einheimischen
Geflüchtete und Einheimische begegnen sich auf Augenhöhe, während sie unter Anleitung von fachkundigen Ehrenamtlichen und eines Workshopleiters den Bau von Fahrrädern aus Bambus und die anschließende regionale Vermarktung ihrer Produkte erlernen. Beide Gruppen sind Lernende und unterstützen sich gegenseitig. Das Projekt Bamboo-Bike gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Das ist besonders für die Geflüchteten wichtig. Sie arbeiten intensiv mit Einheimischen zusammen, sei es beim gemeinsamen 'Schrauben' am Fahrrad oder beim Verkauf der Endprodukte auf lokalen Märkten. Nach
Einrichtung eines Integrationstreffs als zentrale Anlaufstelle für geflüchtete Menschen
Die im Ort lebenden Geflüchteten werden durch die Einrichtung eines Integrationstreffs besser in die dörfliche Gemeinschaft integriert und die Vernetzung der Bürger verbessert. Außerdem wird ein lokales Bildungs- und Beratungsangebot vor Ort aufrechterhalten und ausgebaut. Im Rahmen des Projekts werden folgende Maßnahmen durchgeführt: Installation von Deutsch- und Integrationskursen vor Ort, Kooperation und Vernetzung mit regionalen Vereinen und Verbänden (Beratung und Begleitung vor Ort), Installation eines Dorfcafés, Aufbau einer Frauen- und Müttergruppe, Kreativangebote (z. B. nähen oder malen),
Die Fahrradwerkstatt mit gespendeten und preisgünstig erworbenen Fahrrädern
Eine Fahrradwerkstatt wird hergerichtet und mit einem Grundbestand aus gespendeten und preisgünstig erworbenen Fahrrädern ausgestattet. Geflüchtete in Porta Westfalica sind über verschiedene Stadtteile verteilt, die häufig nur über schlechte Busverbindungen erreicht werden können und teilweise eine eher schlechte Infrastruktur (Einkaufen, Versorgung, Schulformen) aufweisen. Durch Bereitstellung kostenloser oder kostengünstiger Fahrräder wird den Geflüchteten gesellschaftliche Teilhabe über den unmittelbaren Nahbereich hinaus ermöglicht, z.B. auch der Besuch von Deutschkursen. Die Fahrradwerkstatt
Aufbau einer Fahrradwerkstatt für Geflüchtete der Stadt Schenefeld
Eine Fahrradwerkstatt für Geflüchtete wird in der Stadt Schenefeld aufgebaut. Schleswig-Holstein ist ein Flächenland, was für viele Geflüchtete im ländlichen Raum zu Problemen bei der Mobilität führt. Durch das Projekt wird die persönliche Flexibilität der einzelnen Geflüchteten verbessert und außerdem Kosten von ÖPNV-Fahrgeldern eingespart.
Handwerkliche und hauswirtschaftliche Kenntnisse für Geflüchtete
Handwerker vermitteln Geflüchteten verschiedene Kenntnisse und Fertigkeiten. Bereits bestehende Angebote werden im Rahmen des Projekts um hauswirtschaftliche Tätigkeiten für die Frauen (z.B. Putzarbeiten, Kochen, Backen, Bügeln, Nähen und Waschen) und zusätzliche handwerkliche Fähigkeiten (z.B. Metallverarbeitung, Drechseln, Glasverarbeitung) erweitert. Durch Workshops wird eine Kombination von sinnvoller Beschäftigung, Sprachübung und Kontakt von Geflüchteten untereinander und mit Einheimischen hergestellt. Die praktischen Anleitungen werden zum Teil direkt bei den Geflüchteten zu Hause, aber auch in
Bau von zwei Boulebahnen und Gestaltung des Umfeldes
In Zusammenarbeit von Geflüchteten/Asylbewerbern, Mitgliedern des Vereins Dienst am Nächsten, des Sportvereins sowie mit Unterstützung der Gemeinde Hardheim werden zwei Boulebahnen gebaut, mobile Sitzgelegenheiten aufgestellt sowie das Gelände bepflanzt und umzäunt. Damit wird ein niederschwelliges Angebot der Begegnung geschaffen, durch das Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen besser in Kontakt kommen.
"Grefrath hilft": Anschaffung von Mofarollern oder E-Bikes für Geflüchtete - Mofaführerscheine für einige Betroffene
Das Ziel ist es, die Mobilität der Geflüchteten und der ehrenamtlich tätigen Personen zu erhöhen. Es werden Mofas und E-Bikes angeschafft. Die Fahrzeuge verbleiben im Besitz der Initiative 'Grefrath hilft' und werden den Personen nur für die jeweiligen Fahrten zum Ausbildungs-/Arbeitsplatz oder zur Behörde zur Verfügung gestellt. Zudem wird einigen Betroffenen der Erwerb des Mofaführerscheins ermöglicht.
Chor singt deutsche und internationale Lieder
Es wird ein Chor aus Deutschen, Migranten und Zufluchtsuchenden gebildet, der deutsche und internationale Lieder unter der Leitung ausgebildeter Musikkräfte einübt. Ein Chor, der bei öffentlichen Auftritten Inklusion demonstriert, ist ein positives Signal für die Integrationsskeptiker. Die Begegnung von Deutschen und Geflüchteten erfolgt auf Augenhöhe mit einem freundlichen Umgangston untereinander. Außerdem wird die sprachliche Kompetenz der Geflüchteten gefordert und gefördert, die soziale Kompetenz und das interkulturelle Wissen (z.B. über religiöse Feiertage) nimmt auf beiden Seiten zu. Die
Integration und Eingliederung von Flüchtlingsfamilien
Das Projekt wird die Integration von Flüchtlingsfamilien durch eine landspezifische Form der Willkommenskultur unterstützen. Es werden unter anderem grundlegende Deutschkenntnisse vermittelt, Geflüchtete im Asylverfahren unterstützt und begleitet sowie Hilfe bei der Arbeitssuche und der Kontoführung angeboten. Die Familien lernen die regionalen Gegebenheiten kennen und erhalten Hilfe zur Selbsthilfe und zur Selbstständigkeit im Alltag.