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Einrichtung eines Cafés
Im bereits bestehenden 'Kaufhaus für Alle', das Einheimische und Geflüchtete gemeinsam ehrenamtlich betreiben, wird ein Café eingerichtet. Damit entsteht ein niederschwelliges Angebot für Geflüchtete, sich zu engagieren und Kontakte zur einheimischen Bevölkerung zu knüpfen, außerdem werden ihnen dort Hilfs- und Unterstützungsangebote zugänglich gemacht. Das Café steht als Begegnungsstätte für Geflüchtete und Einheimische zu den Öffnungszeiten des 'Kaufhauses für Alle' zur Verfügung. Mit den Fördermitteln werden die Ausstattung dafür, z.B. Kaffeemaschine, Kuchenkühltheke, Geschirr, Einrichtung
Gelegenheit für geflüchtete Frauen zum Austausch im geschützten Rahmen
In dem geschützten Rahmen eines Malkurses wird Frauen die Gelegenheit zum Austausch angeboten. Der Kurs bietet die Möglichkeit, Emotionen in Form von Bildern auszudrücken und Sprachkompetenz zu erwerben. Das Projekt wird die Integration von Frauen mit Migrationshintergrund und deren Kindern unter anderem durch Begegnungen und den Aufbau sozialer Kontakte, die Stärkung des Selbstbewusstseins, die Wahrnehmung der eigenen Emotionen und eine Potenzialanalyse unterstützen.
Begleitung in Schule, Sport und Alltag durch gemeinsames sowie Einzelcoaching
Die neue Lebenssituation der Geflüchteten bedarf einer besonderen und professionellen Begleitung und Unterstützung bei der Integration. Mit dem Projekt sollen die berufliche, schulische sowie persönliche Orientierung und Unterstützung in Alltagssituationen sowie auf einem fremden Arbeitsmarkt verbessert werden. Durch verschiedene Formen der Begleitung werden die Geflüchteten an den Alltag in Deutschland allmählich gewöhnt und dadurch langfristig integriert. Dadurch können sie sich auch als Teil unserer Gesellschaft fühlen. Ziele dieses Vorhabens sind die Orientierung, die Festlegung von persönlichen
Gestaltung eines Abenteuerspielplatzes als Integrationstreffpunkt
Als Integrationstreffpunkt wird gemeinsam ein Abenteuerspielplatz geplant, erbaut und genutzt. Bereits in der Planungs- und Bauphase findet ein Kennenlernen statt und ein 'Wir-Liederbacher-Gedanke' wird erarbeitet. Das gemeinsame Erlebnis trägt dazu bei, eventuelle Vorurteile und Ängste abzubauen, ein gut nachbarschaftliches und friedliches Zusammenleben zu fördern und das gegenseitige Verständnis füreinander zu steigern.
Sozio-kulturelle Integration von schwerst traumatisierten Frauen und Kindern
Ziel des Projekts ist die soziokulturelle Integration von 28 schwerst traumatisierten jesidischen Frauen und Kindern aus dem Nordirak in Form von Ausflügen, Aktionen und sozialen Integrationsmaßnahmen. Dabei werden durch das Kennenlernen von Land und Leuten Ängste und Vorurteile abgebaut und die Integration gefördert. Ausflüge zu kulturellen und geographischen Besonderheiten (z. B. Halligen, Multimar, Wattwanderungen, Bauernhöfe) und ein Kinderprogramm im ländlichen Raum (z. B. Lebendiger Bauernhof, Reiterhof) werden durchgeführt und der Kontakt zu Menschen und Vereinen (z. B. Landfrauen) sowie
Anmietung eines Fahrzeugs und Einrichtung eines Fahrdienstes
Für die Geflüchteten wird ein für 12 Monate angemieteter Neun-Sitzer-Bulli inklusive Fahrdienst bereitgestellt, damit auch diese Personen Angebote außerhalb ihres Wohnortes wahrnehmen können (Einkaufen, Vereine, Behördengang, Arzt- oder Veranstaltungsbesuche usw.). Die Geflüchtete wohnen in Dörfern und können weder mit einem Auto noch mit dem öffentlichen Nahverkehr andere Gemeinden erreichen. Darüber hinaus wird ein Ansprechpartner unterstützend zur Verfügung stehen.
Kulinarische Bilderreise mit Musik
Ein internationales Essen mit überwiegend von den Geflüchteten Selbstgekochtem und drei Bildvorträgen über ihre Herkunftsländer (Iran, Syrien, Afghanistan) sowie Musikeinlagen wird veranstaltet. Die meisten Dorfbewohner scheuen den Kontakt zu den Geflüchteten. Daher will die Initiative 'Helferkreis Hand in Hand' eine Brücke bauen und lädt sie zum Essen ein, um ihnen einen Einblick in die Kultur der Geflüchteten zu geben und die Scheu vor der Kontaktaufnahme zu nehmen. Ziel ist die bessere Integration der Geflüchteten in die Dorfgemeinschaft durch dieses besondere kulinarische und kulturelle
Sinnvolle Tätigkeit für überwiegend weibliche Geflüchtete ohne außerhäusliche Arbeit
Überwiegend weibliche Geflüchtete werden aus einer passiven innerhäuslichen Rolle herausgeführt. Hierbei wird an vorhandene Fertigkeiten angeknüpft und eventuell sogar eine berufliche Perspektive entwickelt. Der Nähkurs wird das Selbstwertgefühl stärken, die Kommunikation mit anderen Geflüchteten und Deutschen ermöglichen und auf diese Weise die Integrationschancen verbessern.
Erbauen einer Cricket-Bahn
Ziel des Projekts ist die Zusammenführung von Geflüchteten und Einheimischen über die Sportart Cricket. Über den gemeinsamen Sport können Sprachbarrieren überwunden und Freundschaften geschlossen werden. Für die Deutschen Mitbürger ist Cricket eine neue Sportart, die die Palette der bekannten Sportarten um eine neue Variante bereichert. Im Rahmen des Projektes wird ein Cricket-Platz auf einem der vorhandenen Fußballplätze eingerichtet. Hierzu wird auf einer großen freien Fläche ein Pitch, eine ca. 20m lange und 3m breite Bahn, gebaut.
Seminarraum für Austausch, Diskussion und Bildung
In gemeinschaftlicher Arbeit zusammen mit Geflüchteten wird ein Seminarraum eingerichtet. Es soll für Diskussion, Austausch und Bildung genutzt werden. Geplant sind dort regelmäßige Infoabende, Seminare und Workshops. Alle Einwohner sind eingeladen, zu diesen Veranstaltungen zu kommen, als Eintritt wird eine Spende erbeten. Die Veranstaltungen werden auch zusammen mit den Geflüchteten organisiert und durchgeführt. So können sie die jeweilige Thematik vorgeben und in der Durchführung können einzelne Aspekte berücksichtigt werden, z.B. Übersetzung in bestimmte Sprachen. Der Raum ist stark